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Opposition in Braunschweig hat eine Stimme PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Freitag, den 21. Januar 2011 um 16:47 Uhr

Plakat vor dem Cinemax, Lange Str.


Weil ja nun die offiziell noch regierende OB-Mehrheit dieser Stadt eine Bürgerabstimmung zum Stadionausbau in Form einer richtigen Wahl möchte, eröffnet sich auch für die Bürgerinitiativen dieser Stadt die Möglichkeit, ihre Präsenz mit Botschaften auf Plakaten ganz offiziell herauszuhängen.


Opposition hat spätestens seit dem organisierten Auftreten von BürgerInnen in den verschiedenen Initiativen in Braunschweig eine Stimme, im Rat der Stadt seit 2006, mit eigener Zeitung, im Internet und auf den Straßen und Plätzen dieser Stadt und natürlich nicht nur zum Thema Stadionausbau.


 

Wer möchte, kann sich unterstützend beteiligen, indem z.B. solche Plakate auch bei sich privat am Haus und Grundstück, in Schaufenstern etc. ausgehängt  oder anderweitig gezeigt werden.


Solche großen Plakate, aber auch kleine Auto-Aufkleber und weiteres Infomaterial sind ab sofort erhältlich am  Infostand, Samstag von 10:30 - 15:00 auf dem Kohlmarkt.

Siehe auch weitere Informationen dazu der BIBS-Fraktion im Rathaus.


 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Januar 2011 um 10:37 Uhr
 
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Im Forum diskutieren. (23 posts)
Diskutieren (23 Posts)
Opposition hat eine Stimme: BIBS kandidiert
Mar 14 2011 22:30:24
Zur Kommunalwahl am 11.9.2011 haben 18 Braunschweiger Bürgerinitiativen und Initiativgruppen auf einer Wahlversammlung am Wochenende die KandidatInnen für den Rat sowie für 6 Stadtbezirksräte nominiert:

www.waggum.info/pdf/bibs_hat_sich_aufgestellt_14032011.pdf
#4269
Ratsmitglieder abstrafen
Feb 08 2011 17:26:51
Es müßte einmal geprüft werden, ob man die Ratsmitglieder zur Verantwortung ziehen kann/ belangen kann, die immer wieder für Verträge gestimmt haben, die für die Stadt zum Nachteil sind.
Viele sollen in den Ausschüssen und auch in den Ratssitzungen zum Nachteil der Stadt gestimmt haben, obwohl sie eines Besseren belehrt worden waren.
Der Ratsherr Herr Rosenbaum hat stets über Unredlichkeiten aufgeklärt, um eine Abstimmung zum Nachteil der Stadt zu verhindern.
Aufgrund von anderen Interessen, bzw. Partei-Räson sollen aber zahlreiche Ratsmitglieder von CDU, FDP und SPD immer wieder KPMG, ECE(Credit Suisse),Veolia, u.s.w. so begünstigt haben, daß die Stadt draufzahlen muß.
Und das betrifft Werte in Höhe von zig Millionen €.
#4159
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Feb 06 2011 18:47:04
Das gab´s - hier - bislang noch nicht. Wahlbeeinflussung bis in die Wahlkabine! Die Wahllokale ausgestattet mit den städtischen Pro-Stadionausbau-Flyern. Antwort auf Nachfrage: Auf Anweisung des Wahlamtes! -?- Oder vielleicht doch auf Anweisung des örtlichen Hohepriesters?
Was erwartet uns noch alles in Hofmann-Land? Sollen uns demnächst seine Blockwarte in die Wahlkabine begleiten?

Opposition in Braunschweig hat EINEN Namen. Aber sie braucht viel mehr Stimmen!
#4139
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 14:07:28
Die einzige Bürgerinitiative in der Sache ist diese!
Wenn Parteien für sich in Anspruch nehmen auch eine Bürgerinitiative zu sein, wird es lustig.
Erbärmlich schwach ist hingegen, wenn man die Situation im Stadion überhaupt nicht kennt, aber anderen Leuten erzählt was sie zu denken und zu tun haben. Beispiel:
Stadionbesucher die vernünftige Toiletten fordern verweigern Kindern das Schulessen.

Erbärmlich schwach deshalb, weil es zeigt, dass man politisch nichts mit Substanz anbieten kann, ja dass man nicht mal vernünftige Argumente hat, im Grunde sogar die Mehrzahl der Modernisierungen mittragen müsste, wenn man wirklich ernsthaft diskutieren wollte.
Aber das wollen sie ja nicht.
#4042
Wo, wenn nicht in einer Bürgerinitiative?
Jan 24 2011 13:30:51
R2D2 schrieb:
"Opposition hat eine Stimme"...schön u. gut.
Aber warum muss mit dem 2. Satz gleich noch suggeriert werden das es eine Wahl zwischen Stadionsanierung oder Schulen/Kita/Soziales gibt? Ist doch erwiesener kompletter Unsinn u. Bauernfängerei!
Aber man macht das ja im Hinblick auf den Kommunalwahlkampf, nicht wegen dem 06.02.. Ja, nee, is klar.
Für wie dumm halten sie den Bürger eigentlich?


Na ja, mal ein Versuch, kurz überschlagen, für wie dumm man eigentlich den Bürger hält:

Getäuschte Bürger
- Man hält ihn für dumm genug, mehrheitlich FDP und CDU gewählt zu haben, weil besonders auch die Fans und viele Bürger wohl der Meinung waren, dann neben anderen wirtschaftlich und sozialen Wohltaten eine Stadionmodernisierung vorzufinden, ohne Befragung, sondern lediglich per Ratsbeschluss und dafür ausreichende Mehrheiten.
Dies hat sich, wie wir dumm dreinblicken müssen, als Dummheit erwiesen und als Fehlleistung unserer eigenen Einschätzung. Dumm gelaufen, denn es gibt eine taktisch pseudodemokratische teure und dazu noch völlig unnötige Befragung (Kosten 150.000 Euro), es gibt ein Bruch des Wahlversprechens und soziale Einschnitte als auch weitere Aufstocker und Hartz-IV-Empfänger. Und es gibt keine Modernisierung sondern ein Ausbau ist vorgesehen.

Bürger alternativlos halten
- Man hält den Bürger nach diesem taktischen CDU-Schachzug weiterhin für so dumm, trotzdem diese Umfrage getreulich brav mitzumachen, die Fans sogar für so dumm, für diese Befragung zu sein und sich immens gegen die eigenen weiteren Interessen zu engagieren. So geht auch dieser Plan der CDU auf, sie muss weder eigene politische Verantwortung tragen noch muss sie für ihr gebrochenes Versprechen, das Stadion auszubauen zur Verantwortung gezogen werden. Gut gelaufen für den OB, dumm gelaufen für die Fans, die da jetzt meinen, diese Farce mitspielen zu müssen, weil sie sonst auf ein moderneres Stadion verzichten müssen.

- Man hält die Bürger offenbar auch für dumm genug, keine Alternative der Finanzierung zu sehen.
Aber alternativlos ist schon mal gar nichts. Die Forderung, das Stadion mittels PPP zu finanzieren, wird nicht sonderlich laut in den Reihen der Fans. Dumm, wenn man sich allenthalben und auch in der Bundespolitik immerzu Alternativlosigkeit einreden lässt.

Bürger spielen sogar mit
- Man hält die Bürger sogar für so dumm, dass sie diese Befragung mitmachen, ohne darüber nachdenken zu sollen, was für Folgen diese Befragung hat. Wer diese Befragung mitmacht, muss sich vergegenwärtigen, dass man entweder gut findet, dass der Bürger an sich einmal befragt wird, denn bisher galt das aus dem Rathaus für eher abwägig und sich deshalb genau überlegt, was die Teilnahme als auch die Entscheidung bewirkt. Oder aber man nimmt nicht teil, wobei auch dort überlegt werden muss, welche Folgen sich daraus ergeben können.
Nimmt man teil, sollte man auch in Zukunft zu allen wesentlichen Projekten, die einen Großteil der Bürger betreffen, eine Befragung gefordert werden. Das wird es der CDU zukünftig besonders schwierig machen, Umfragen einfach wie in der Vergangenheit abzulehnen.
Stimmt man für das Stadion muss auch klar sein, dass das die Vorgehensweise der sich drückenden Braunschweiger Politiker und die mit Sicherheit höheren Kosten sogar legitimieren könnte. "Ihr habt es ja doch so gewollt!"
Dumm, in welche Zwickmühle sich hier haben die Braunschweiger manövrieren lassen infolge des allgegenwärtigen Tiefschlummers.

Bürger undemokratisch machen
- man sieht als Bürger mehr und mehr, dass weder Schwarz-Gelb, noch die hiesige SPD, noch die Grünen oder gar die Linken, aber auch schon gar nicht der Verband der vielen Bürgerinitiativen in irgendeiner Form wählbar seien und bleibt daher lieber der Wahl fern. Dumm gelaufen, denn jetzt fehlt dem Bürger erst recht jede noch so kleine Stellschraube, mit der er seinen Einfluss auf bestehende Politik und auf sein eigenes Leben geltend machen kann.

Wer jedoch zwingend erkennt, dass sich nur etwas ansatzweise an den Dingen ändern kann, wenn er mit seiner Stimme zur Wahl geht, der besitzt immerhin noch mehr Macht und Einflussnahme als jener, der zuhause bleibt oder sich lieber nur auf die Wahl zu beschränken, ob er ins Stadion geht bzw. zuhause bleibt. Fußball lenkt hierbei doch sehr stark ab, wenn es um die Ursachen vieler politischer Dinge geht, die auch das Leben außerhalb eines Stadions betreffen.
Brot und Spiele gab es deshalb schon im alten Rom, eine willkommene Ablenkung vom Wesentlichen. Deshalb hält man Bürger vor allem für ziemlich dumm, das hat schon damals gut funktioniert.

Wer jetzt die BIBS allein für Verarsche verantwortlich zu machen sucht, blendet die jahrelange Verarsche der hier etablierten ziemlich aus. Die BIBS will, soweit ich sehen kann, auf Missstände erst einmal hinweisen und als Alternative stehen, einmal anderes denken zu können als die eingefahrenen Schubladen weiter zu bedienen. Natürlich sind auch diese Bürgerinis kritikwürdig. Keine Frage.

Aber wo, wenn nicht bei uns, den engagierten Bürgern selbst, in den selbst gegründeten Initiativen mit direkten überschaubaren Anliegen sollen denn so etwas wie basisdemokratische bürgernahe Entscheidungen stattfinden, wenn die etablierten Parteien bislang so versagen? Wo sonst, bitte? Und wo hat man als Bürger noch solch einen großen direkten demokratischen Einfluss?

Gruß
Helmhut
#4038
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 12:03:10
Rosenbaum schrieb:
Kulle Wumpenteich schrieb:


Sagen Sie mal Rosenbaum: Waren Sie vor einiger Zeit noch im Vorstand vom VfB Rot-Weiß 04 in Braunschweig?


Nein, war ich nicht... wieso ?

Weil mir so war, jedoch nicht sicher. Daher die Frage.
#4035
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 11:43:55
Kulle Wumpenteich schrieb:


Sagen Sie mal Rosenbaum: Waren Sie vor einiger Zeit noch im Vorstand vom VfB Rot-Weiß 04 in Braunschweig?


Nein, war ich nicht... wieso ?
#4034
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 11:34:23
Rosenbaum schrieb:
Das mit den umgelenkten Fan-Projekt-Geldern konnten wir damals nicht aufklären...
Das Geld war vielleicht im Sumpf von ver-VIP-ten Geldströmen versickert... Hier die damalige Eintragung auf der Fan-Seite:

Web-Löwen: News vom 06.11.07:

Fan-Projekt Gelder kommen nicht an

Es ist ja bekannt, dass der Fan-Verband dem Sparkassen-Supercup schon immer aus den u. a. Gründen skeptisch gegenüber stand. Einige Leute unter uns haben aber auch mahnend auf das Versprechen hingewiesen, dass die Gewinne je zur Hälfte in die Fanprojekte und Jugendarbeit der Vereine gehen.
Da der Dachverband versuchen will, möglichst alle Fan-Ansichten zu berücksichtigen, war bis dato unsere Haltung auch in den eigenen Reihen nie unumstritten.
Nach Recherche des Fan-Verbands stellt sich jetzt jedoch die Sachlage bei Eintracht Braunschweig schockierend anders dar. Aber der Reihe nach.

Die Veranstalter und Vereine vertraten offensiv das Argument, dass diese Veranstaltung gerade nicht kommerziell sei. Namentlich Prof. Pilz äußerte offensiv auf der Homepage des Veranstalters (Sparkasse Hannover): …Im Übrigen ist gerade dieser Sparkassen-Supercup ein lebendiges Beispiel dafür, dass es nicht nur um Kommerz im Profifußball geht. Denken wir doch nur daran, dass der Überschuss dieser Veranstaltung nicht in die Taschen der Profivereine fließt, sondern in deren Fanprojekt- und Jugendarbeit…
Für Eintracht Braunschweigs Fan-Projekt und Jugendarbeit wurden 46.000€ als Überschuss erwirtschaftet.

Bekanntlich konnte der Fan-Verband zusammen mit der Stadt Braunschweig, dem DFB und dem Deutschen Sportbund (KOS) im Sommer ein unabhängiges Fan-Projekt in Braunschweig gemeinsam durchsetzen. Die beim Sparkassencup erwirtschafteten Gelder hätten also mit einer Summe von 23.000€ beim Fan-Projekt ankommen müssen!

Doch was ist nun bis heute geschehen:
Bei allen Vereinen, außer Eintracht, sind die Gelder in die vorhandenen Fan-Projekte geflossen! Weitergeleitet an das Fan-Projekt hat aber Eintracht die Gelder bisher nicht. Selbst schriftliche Anfragen des Fan-Projekts werden ausgerechnet bei Eintracht unverbindlich abgetan.

Nun könnte man reiflich spekulieren wohin die Gelder bei Eintracht fließen sollen. Wir werden das jedoch an dieser Stelle nicht. Allerdings stellen wir fest, dass diese Vorgänge extrem unseriös daherkommen. Wir empfinden es als ausgesprochene Unverschämtheit und einen schallenden Schlag ins Gesicht der Fans, insbesondere derjenigen, die beim Sparkassencup waren! Die Gelder werden offensichtlich in andere Kanäle geleitet und sämtliche Zusagen vergessen!

Somit stellen wir wieder seitens des Eintracht-Präsidiums einen glatten Wortbruch fest!
Alle Beteiligten haben den Fans versichert, dass diese Gelder in die Fan-Projekte gehen.
Das Maß ist voll!
Wir erwarten umgehend vom Präsidium der Eintracht die unmissverständliche Erklärung, dass die Gelder an das unabhängige Fan-Projekt fließen!
www.webloewen.de/sonstiges/dachverband/index.htm


Ich weiß ja dass sie keine echten Argumente haben und deshalb es verzweifelt mit politisch äußerst dünnen populistischen Plakaten reagieren.

Jetzt aber Dinge das alten Eintracht-Präsidiums in Zusammenhang mit der Modernisierung zu setzen zeigt nur wie wenig echte Argumente auf Ihrer Seite wirklich sind.
Und um Ihnen inhaltlich zu helfen:

- Das Geld wurde mittlerweile in die Arbeit des Fan-Beauftragten bei Eintracht gesteckt, der übrigens einen Job wie ein Sozialarbeiter der Stadt durchführt, den aber Eintracht bezahlt, u.a. mit Mitteln aus den Sponsoreneinnahmen.

- Man wundert sich, dass Parteien wie ihre, die jede Scheibe Schulbrot auf die Goldwaage legen, diese Jobs noch nicht zu einer 100%igen Sache der Stadt gemacht haben? Sie strotzen doch sonst so vor lauter sozialen Adern. Ich kann es mir aber denken, weil sie was gegen Fußball, Stadien und Eintracht im besonderen haben.

- Deshalb sind Sie auch so schlecht informiert, stellen Behauptungen auf die sich längst überlebt haben, wissen aber auch inhaltlich nichts zu ihren Behauptungen beizusteuern und vergleichen Magdeburg mit Braunschweig mit der Behauptung Logen würden sich nicht rechnen. Erwarten eine Bedarfsrechnung bei Logen, die praktisch schon alle vergeben sind und phantasieren weiterhin ins Blaue.

Nur und da sind wir beim eigentlichen Thema:
Die in 2007 nicht sofort vom alten Präsidium (bzw. Task-Force) weitergegebenen Gelder aus diesem Turnier (eines Sponsors{!} der sicher eine Loge nimmt), haben mit der Stadion-Modernisierung genauso viel zu tun, wie die Schulessen.
Aus Mangel an Argumenten rühren Sie verzweifelt mit einem Stock in den Analen der Geschichte in der Hoffnung alte Sch...ße zu finden, mit der Sie noch heute werfen könnten.

Sagen Sie mal Rosenbaum: Waren Sie vor einiger Zeit noch im Vorstand vom VfB Rot-Weiß 04 in Braunschweig?
#4033
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 11:02:40
Baustelle schrieb:
Das es besser gewesen wäre der Rat hätte hier entschieden ist ja klar, nun ist es aber so gekommen und da kommt es drauf an wie man damit umgeht.
Gerade die linken Kräfte sind bisher damit nicht sauber umgegangen, das steht doch ausser Frage

Da gebe ich Dir recht, die Inszenierung mit der Abstimmung hätte in Bausch und Bogen abgelehnt werden müssen; das Problem dabei für die Linken (und teilweise auch für Bürgerinitiativen) gestand darin, nicht ohne weiteres gegen eine Bürgerbefragung stimmen zu können.


Ihr versteht überhaupt nicht, dass gerade im Stadion für ganz viele Menschen Identifikation, soziale Teilhabe und nachhaltige soziale Netzwerke vorhanden sind und immer wieder entstehen, vor allem dass dies quer durch Schichten und Altersklassen geht.
Jeder der mit Fußball nichts am Hut hat, kann diese Dimension gar nicht verstehen, weil man das erleben muss.
Mehr Diskussion, nicht nur über Fußball, mehr gegenseitige Hilfe sowohl untereinander als auch für Externe soziale Einrichtungen ( Köki, Kinderkrebsstation etc.) findest Du an keinem anderen Ort in der Stadt.


Verstehe ich sehr gut, auch wir leben von Solidarität untereinander, sonst würde kein Infostand laufen ...


Das Bild des Fußballfans ist geprägt durch reisserische Berichterstattung, Ausschreitungen stehen im Fordergrund, jeder Nazischwachmat wird zu einer rechtslastigen Fanszene hochstilisiert.
Die Wirklickeit ist anders. Da veranstalten 200 junge Leute zwischen 14 und 25jahren alt, z.B. ein Hallenturnier und sammeln 5000€ für eine Delphintherapie für nen behindertes Kind.

Ist mir alles bekannt, auch die Rolle der Zeitung, um so erstaunlicher für mich, wie jetzt so mancher auf die Berichterstattung im Zuge der Bürgerbefragung reinfällt...


Was die damaligen Gelder vom Sparkassencup betrifft, so hat das neue Präsidium diesen Misstand korrigiert.


Danke für die Info...
#4032
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 10:40:51
Das es besser gewesen wäre der Rat hätte hier entschieden ist ja klar, nun ist es aber so gekommen und da kommt es drauf an wie man damit umgeht.
Gerade die linken Kräfte sind bisher damit nicht sauber umgegangen, das steht doch ausser Frage.
Ihr versteht überhaupt nicht, dass gerade im Stadion für ganz viele Menschen Identifikation, soziale Teilhabe und nachhaltige soziale Netzwerke vorhanden sind und immer wieder entstehen, vor allem dass dies quer durch Schichten und Altersklassen geht.
Jeder der mit Fußball nichts am Hut hat, kann diese Dimension gar nicht verstehen, weil man das erleben muss.
Mehr Diskussion, nicht nur über Fußball, mehr gegenseitige Hilfe sowohl untereinander als auch für Externe soziale Einrichtungen ( Köki, Kinderkrebsstation etc.) findest Du an keinem anderen Ort in der Stadt.
Fast jeder normale Grillabend eines der 120 Fanclubs generiert Spenden für wohltätige Zwecke. Und das nicht von den Reichen der stadt. Aber auch die tun hier was.
Auch wenns blöd klingt, es geht darum mit der Modernisierung diese Dinge zu verbessern und vor allem nachhaltig zu manifestieren, zur Zeit findet aber alles nur draussen statt, weil es keine Räume gibt für Veranstaltungen z.B.

Das Bild des Fußballfans ist geprägt durch reisserische Berichterstattung, Ausschreitungen stehen im Fordergrund, jeder Nazischwachmat wird zu einer rechtslastigen Fanszene hochstilisiert.
Die Wirklickeit ist anders. Da veranstalten 200 junge Leute zwischen 14 und 25jahren alt, z.B. ein Hallenturnier und sammeln 5000€ für eine Delphintherapie für nen behindertes Kind.
Ich wüsste nicht welche Jugendeinrichtung irgendwo in der Stadt soetwas derartig häufig und motiviert hinbekommt.

Ohne die Sponsoren würde es kein Fanhaus geben z.B. und der Verein wäre langfristig nicht in der Lage den Fall in die Bedeutungslosigkeit aufzuhalten, das wird jeder Fachmann bestätigen, damit wäre aber wesentlich mehr kaputt als nur ein 1-3 Ligist.
Der grösste Teil dieser ganzen Maßnahme behebt einen Sanierungsstau, der kleinere dient der nachhaltigen Verbesserung der Wettbewersfähigkeit und kommt allen zu gute.
Was meint ihr übrigens wer sich an Spieltagen in Logen und VIP Bereichen aufhält? Es sind die Mitarbeiter der Firmen die hier Sponsoren sind und zwar in der deutlichen Mehrzahl und nicht Reiche.

Fußball kostet derzeit für nen Steher 9 Euro. Damit hat ein finanziell schlecht gestellter Mensch immer noch die Möglichkeit an etwas teil zu haben, was einen hohen Freizeitwert und soziale Bedeutung hat.
Ich mache jede Wette, dass man mit dem Geld im Spassbad gerade mal die Dusche benutzen darf. Veranstaltungen in der Stadthalle kosten in der Regel mehr und bieten nicht die Möglichkeit soziale Netzwerke zu knüpfen. Museen schon gar nicht,
alleine Parkanlagen haben hier eine kostengünstigere Eintrittsmöglichkeit.
Diese Eintrittspreise lassen sich nur durch Sponsoring halten, das ist völlig klar damit hat die Stadt aus meiner Sicht geradezu die Verpflichtung den Sponsoren die Vorraussetzungen zu schaffen um ihnen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, was dem Bürger zu Gute kommt.

Was die damaligen Gelder vom Sparkassencup betrifft, so hat das neue Präsidium diesen Misstand korrigiert.
#4031
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 09:31:46
Baustelle schrieb:
Es geht in dieser Sache um eine Volksbefragung.

Wozu, wurde doch durch den Rat der Stadt längst vor Monaten beschlossen.

Ihr nutzt Euren Vorteil organisiert zu sein, Wahlkampfmittel zur Verfügung zu haben ...


Wie kommst Du auf das schmale Brett? Es sind alles Einzelbürgerinnen und Bürger, die sich verabreden, Geld sammeln und dann was auf die Beine stellen, vor drei Jahren auch schon zusammen mit Eintracht-Fans wg. der verschwundenen Web-Seite und Gelder...

... ihr faselt sogar von umgelenkten Fan Geldern, was immer das sein soll.
Ihr habt echt Balken vor dem Bregen.


Das mit den umgelenkten Fan-Projekt-Geldern konnten wir damals nicht aufklären...
Das Geld war vielleicht im Sumpf von ver-VIP-ten Geldströmen versickert... Hier die damalige Eintragung auf der Fan-Seite:

Web-Löwen: News vom 06.11.07:

Fan-Projekt Gelder kommen nicht an

Es ist ja bekannt, dass der Fan-Verband dem Sparkassen-Supercup schon immer aus den u. a. Gründen skeptisch gegenüber stand. Einige Leute unter uns haben aber auch mahnend auf das Versprechen hingewiesen, dass die Gewinne je zur Hälfte in die Fanprojekte und Jugendarbeit der Vereine gehen.
Da der Dachverband versuchen will, möglichst alle Fan-Ansichten zu berücksichtigen, war bis dato unsere Haltung auch in den eigenen Reihen nie unumstritten.
Nach Recherche des Fan-Verbands stellt sich jetzt jedoch die Sachlage bei Eintracht Braunschweig schockierend anders dar. Aber der Reihe nach.

Die Veranstalter und Vereine vertraten offensiv das Argument, dass diese Veranstaltung gerade nicht kommerziell sei. Namentlich Prof. Pilz äußerte offensiv auf der Homepage des Veranstalters (Sparkasse Hannover): …Im Übrigen ist gerade dieser Sparkassen-Supercup ein lebendiges Beispiel dafür, dass es nicht nur um Kommerz im Profifußball geht. Denken wir doch nur daran, dass der Überschuss dieser Veranstaltung nicht in die Taschen der Profivereine fließt, sondern in deren Fanprojekt- und Jugendarbeit…
Für Eintracht Braunschweigs Fan-Projekt und Jugendarbeit wurden 46.000€ als Überschuss erwirtschaftet.

Bekanntlich konnte der Fan-Verband zusammen mit der Stadt Braunschweig, dem DFB und dem Deutschen Sportbund (KOS) im Sommer ein unabhängiges Fan-Projekt in Braunschweig gemeinsam durchsetzen. Die beim Sparkassencup erwirtschafteten Gelder hätten also mit einer Summe von 23.000€ beim Fan-Projekt ankommen müssen!

Doch was ist nun bis heute geschehen:
Bei allen Vereinen, außer Eintracht, sind die Gelder in die vorhandenen Fan-Projekte geflossen! Weitergeleitet an das Fan-Projekt hat aber Eintracht die Gelder bisher nicht. Selbst schriftliche Anfragen des Fan-Projekts werden ausgerechnet bei Eintracht unverbindlich abgetan.

Nun könnte man reiflich spekulieren wohin die Gelder bei Eintracht fließen sollen. Wir werden das jedoch an dieser Stelle nicht. Allerdings stellen wir fest, dass diese Vorgänge extrem unseriös daherkommen. Wir empfinden es als ausgesprochene Unverschämtheit und einen schallenden Schlag ins Gesicht der Fans, insbesondere derjenigen, die beim Sparkassencup waren! Die Gelder werden offensichtlich in andere Kanäle geleitet und sämtliche Zusagen vergessen!

Somit stellen wir wieder seitens des Eintracht-Präsidiums einen glatten Wortbruch fest!
Alle Beteiligten haben den Fans versichert, dass diese Gelder in die Fan-Projekte gehen.
Das Maß ist voll!
Wir erwarten umgehend vom Präsidium der Eintracht die unmissverständliche Erklärung, dass die Gelder an das unabhängige Fan-Projekt fließen!
www.webloewen.de/sonstiges/dachverband/index.htm
#4030
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 24 2011 08:22:29
Es geht in dieser Sache um eine Volksbefragung.
Das hat doch mit Parteien und Parteipolitik erstmal nichts zu tun.
Demokratisch wäre es also, wenn sich die Parteien hier mal ganz schön raus halten würden.
Schlicht sachliche Information und Fakten sind gefragt und nicht Polemik.
Ihr nutzt Euren Vorteil organisiert zu sein, Wahlkampfmittel zur Verfügung zu haben und betreibt übelste Vereinfachung im RTL Stil.
Das alleine reicht schon um das Kotzen zu bekommen.
Das hat doch mit Information nichts zu tun.
Ihr hättet es mit Eurer Kohle machen sollen wie die Fans aus der Kurve, die haben vorletztes Wochenende bei einem Hallenturnier 5000€ geammelt und die nicht in Wahlkampf gesteckt, sondern für einen sozialen Zweck gespendet, obwohl ihnen die Modernisierung am Herzen liegt.
Nein ihr faselt sogar von umgelenkten Fan Geldern, was immer das sein soll.
Ihr habt echt Balken vor dem Bregen.
#4028
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 17:14:36
R2D2 schrieb:
Meine Frage, warum suggeriert wird das man am 06.02. eine vermeintliche Auswahl zwischen Stadionsanierung oderSchulen/Kitas/Soziales hätte, haben sie damit trotzdem nicht beantwortet.

Gehe ich gern drauf ein. In der Dezember Ratssitzung ist seitens der CDU ein Antrag durchgebracht worden, auf den Abstimmungszettel zu ergänzen: "aus städtischen Mitteln".

Das bezog sich auf den Hinweis, sowas ja auch in privater Verwertungsform (also in "ppp"=public private partnership) zu finanzieren. Das will man nicht, weil das etwas längere Vorarbeit bedeuten würde (zeitlich dann also nicht mehr im Wahlkampf nutzbar wäre), so jedenfalls die Antwort des OB´s .

Die Stadt hat noch aus den Privatisierungseinnahmen von rund 800 Mio.€ der letzten zehn Jahre rd. 31 Mio.€ übrig, die bis 2013 reichen sollen, um nicht noch in der Amtszeit von Hoffmann neue offizielle Schulden aufnehmen zu müssen.

Diese Rücklagen können nun (wenn wir auf dem Wahlzettel ankreuzen: ja, die Stadionsanierung aus städtischen Mitteln soll sein, dann stehen diese Mittel nicht z.B. für eine Kita oder Schulbau-Sanierung zur Verfügung, ganz einfaches Haushaltsrecht und nicht vermeindlich.

Zeige ich Dir auch gern mit allen Zahlen aus den Haushalten der Stadt und den Vorgaben der Gemeindehaushaltsverodnung (GemHVO) sowie der Nieders.Gemeindeordnung (NGO).

Also melde Dich telefofonisch für einen Termin.
#4023
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 17:11:30
Wenn eine Bürgerbefragung ansteht, sollte eine Zeitung das Forum bieten für die unterschiedlichen und gegensätzlichen Argumente, die die Bürger prüfen können müssen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Zeitung sollte selber nicht einseitig Position beziehen, sondern diese Entscheidung nun wirklich den Bürgern überlassen. Genau das Gegenteil ist zur Zeit bei der BZ zu beobachten.

UND WAS TUT IHR? Das ist nicht nur EINSEITIG, sondern selten dämlich!
#4022
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 16:58:48
Meine Frage, warum suggeriert wird, dass man am 06.02. eine vermeintliche Auswahl zwischen Stadionsanierung oderSchulen/Kitas/Soziales hätte, haben sie damit trotzdem nicht beantwortet.
#4021
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 16:57:47
Rosenbaum schrieb:
Also so kommst Du mir hier nicht weg, wie an Kulle mache ich Dir für alle sichtbar nun das Angebot, dass ich Dir sämtliche Unterlagen zu Eintracht, Aktiengesellschaft, umgelenkte Fan-Gelder, Einbindung von nutznießenden Politikern etc. zeige und mit Dir oder wen Du noch mitbringen möchtest durchgehe und diskutiere.

Gern erwarte ich auch Deine Rückmeldung, durch welche von mir hier geäußerte Fakten ich Dich verarscht haben sollte.

Hier unsere/meine Tel. Nr. worunter Du ein Treffen - so öffentlich wie Du es möchtest - vereinbaren kannst: 470 2180.

Ich werden hier auch bekannt machen, wann wir uns treffen oder ob Du gekniffen hast.


Was bitte hat denn das jetzt mit der Verarschung auf euren Plakaten zu tun?

Und weshalb führt iIhr hier immer wieder Eintracht ins Feld. Es geht um ein zeitgemässes Stadion einer Großstadt!!!
Was die damalige Vereinsführung inklusive eines oftmals volltrunkenen Provinzfürsten verzapft hat, steht doch gar nicht zur Frage. Haben Sie dir irgendwas falsch erklärt?
#4020
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 16:47:49
Also so kommst Du mir hier nicht weg, wie an Kulle mache ich Dir für alle sichtbar nun das Angebot, dass ich Dir sämtliche Unterlagen zu Eintracht, Aktiengesellschaft, umgelenkte Fan-Gelder, Einbindung von nutznießenden Politikern etc. zeige und mit Dir oder wen Du noch mitbringen möchtest durchgehe und diskutiere.

Gern erwarte ich auch Deine Rückmeldung, durch welche von mir hier geäußerte Fakten ich Dich verarscht haben sollte.

Hier unsere/meine Tel. Nr. worunter Du ein Treffen - so öffentlich wie Du es möchtest - vereinbaren kannst: 470 2180.

Ich werde hier auch bekannt machen, wann wir uns treffen oder ob Du gekniffen hast.
#4019
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 16:19:02
Rosenbaum schrieb:

Was hast Du dagegen, willst Du Dich lieber weiterhin von den Politikern verarschen lassen?

Inzwischen können wir uns aussuchen, ob wir von Politikern oder von euch verarscht werden. Damit hat diese Diskussion zumindest etwas bewirkt.
#4018
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 12:09:10
R2D2 schrieb:
"Opposition hat eine Stimme"...schön u. gut.
Aber warum muss mit dem 2. Satz gleich noch suggeriert werden das es eine Wahl zwischen Stadionsanierung oder Schulen/Kita/Soziales gibt? Ist doch erwiesener kompletter Unsinn u. Bauernfängerei!
Aber man macht das ja im Hinblick auf den Kommunalwahlkampf, nicht wegen dem 06.02.. Ja, nee, is klar.
Für wie dumm halten sie den Bürger eigentlich?


BIBS ist eine Plattform, ein Netzwerk, worauf Bürgerinnen und Bürger aktiv werden können, wenn sie wollen... BIBS will nicht als Partei gewählt werden, man kann dort aber in einer Wählergemeinschaft aktiv werden... die Parteien sind nicht mehr alternativlos, Bürger können jetzt selbst Politik machen und für Transparenz im Rathaus sorgen, so einfach ist das.

Was hast Du dagegen, willst Du Dich lieber weiterhin von den Politikern verarschen lassen?
#4015
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 11:59:49
"Opposition hat eine Stimme"...schön u. gut.
Aber warum muss mit dem 2. Satz gleich noch suggeriert werden das es eine Wahl zwischen Stadionsanierung oder Schulen/Kita/Soziales gibt? Ist doch erwiesener kompletter Unsinn u. Bauernfängerei!
Aber man macht das ja im Hinblick auf den Kommunalwahlkampf, nicht wegen dem 06.02.. Ja, nee, is klar.
Für wie dumm halten sie den Bürger eigentlich?
#4014
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 23 2011 10:35:09
Helmhut schrieb:
@ Fritz,
weshalb sollte die Opposition ihre eigenen Gelder für bessere Schulen aufwenden, wenn sie gar nicht regiert und dafür verantwortlich ist? Seltsam absurd!



Was hat denn Fritz vor allem auch für Vorstellungen?
Die oppositionellen Fraktionen wie Linke und BIBS haben so gut wie keine eigenen Gelder, wenn man mal von der sog. Fraktionspauschale von rund 50 Euro pro Monat absieht... das reicht nicht mal für Kopien, Papier und Bleistifte für die Rathausarbeit... oder meint Fritz die monatlichen 416 € Aufwandsentschädigung für jedes Ratsmitglied ?

Aber vielleicht hat Fritz auch dort wieder "die Politik" vor Augen, die ganz woanders "Kasse macht" und sich an den öffentlichen Geldern der Allgemeinheit und an Previlegien labt...?

Hat er die Aufsichtsrats- und Stiftungsvergütungen des örtlichen Parteiengeflechts bis zur Vergnüglichkeit auf Stadt, vor allem aber auf Fan-Kosten in den Logen von Stadien vor Augen?

Davon können die Linken, die BIBS´ler nur ein Lied singen, nützen können sie dagegen diese Sonderbehandlung und Zugänge nicht, genausowenig wie die zahlenden Fans das können, so auch nicht der Fritz, und wahrscheinlich auch nicht der Kulle.

Wenn die Opposition wirklich ihre Stimme erheben will, geht das auch nicht über die Braunschweiger Zeitung (die jetzt ja vehement zusammen mit den Rathaus-Parteien für Bürgernähe trommelt... ist gar nicht merkwürdig, die Zauners und Meyers bekamen auch immer schon ihre previligierten Sonderzugänge).

Für Opposition müssen Gelder am Infostand gesammelt werden.

Die gegenwärtige Plakate z.B. kosten BIBS rund 400 Euro (ohne Pappen, ohne kleben und das Aufhängen), eine Zeitungsausgabe mit 100.000 Auflage kostet die Bürgerinnen und Bürger in den BI´s pro Nr. rd. 7.000 €.

Es ist also so eigentlich ganz übersichtlich geregelt:

die regierenden Parteien nebst ihrer Politiker und Presseleute nutzen ihre Previlegien und können auf immense Gelder der Gemeinschaft (aus Steuermitteln, öffentlichen Jobs oder auch z.B. auch durch Fans aufgebrachte Gelder) zurückgreifen.
Die basis-agierenden Bürgerinnen und Bürger, so wie auch die Fans, müssen für sich selber und ihre Belange bezahlen. Niemand in den Initiativen würde das auch anders wollen.
#4012
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 22 2011 11:37:53
@ Fritz,
weshalb sollte die Opposition ihre eigenen Gelder für bessere Schulen aufwenden, wenn sie gar nicht regiert und dafür verantwortlich ist? Seltsam absurd!

Verantwortlich dafür sind nun mal die Regierenden, hier die Braunschweiger CDU/FDP-Koalition und die haben dafür auch ein Budjet, welches sie jedoch nicht richtig ausstatten wollen. Verantwortlich wäre genau die gleiche Koalition übrigens auch für den Stadionausbau, den sie aber lieber erst einmal befragen möchte statt zu der versprochenen Entscheidung zu kommen. Das sind besonders die Fans verarscht. Und auch die oppositionell anmutenden Fan-Protestbriefchen werden von den regierenden Parteien einfach nicht beachtet, wie man sieht.

Opposition braucht eine Stimme!
Opposition findet in dieser Stadt seit langem mehrheitlich nur auf dem Papier statt. Kürzlich sogar verbreitete die hiesige SPD ihre Verkündigungen auf dem CDU-Geschäftsbogen.
Die Braunschweiger Grünen haben mehrfach Entscheidungen abgenickt, welche man den Landtags- oder Bundesgrünen nicht so schnell verzeihen würde, Stichwort: Fernwärmezwang und Klimapolitik.
Fährt man Richtung Wolfenbüttel und Asse zeigt jedes gelbe A, wie sehr sich die Bevölkerung eine andere Politik wünscht und das seit Jahrzehnten. Überall wo das einfache schlichte gelbe A prangt, herrscht bereits mehr Opposition als im Braunschweiger Rat.

Wenn sich Opposition so schwach gegenüber den Regierenden abzugrenzen weiß, dann schadet das demokratischen Prozessen. Damit sind die Bürger, wie man unschwer an den vielen neu entstandenden Bürgerinitiativen sehen kann, keinesfalls einverstanden.



Solch eine Aktion war längst fällig!
Der Slogan ist auch sehr treffend, zu lange war Braunschweig stumm, zu wenig von den etablierten Oppositionsparteien zu hören und prägt sich gut ein. Für Braunschweigs eigene Bürgerbelange fehlte es lange an einer Stimme. Jetzt hat man eine Alternative, die man wählen kann, wenn man mehr demokratische Prozesse und mehr Bürgernahe Entscheidungen wünscht.

Ein einprägsames schlichtes Logo, wie z.B. gerade das Megafon, wäre auch ein gutes, sehr ansprechendes Logo, um diese oppositonelle Stimme zu versinnbildlichen. Ein Megafon auf Buttons, als Aufkleber und Aufhänger wäre beliebt und könnte diese Stimme lauter werden lassen.

Weiter so!

Gruß
Helmhut
#4008
Aw: Opposition in Braunschweig hat eine Stimme
Jan 22 2011 07:59:27
Weshalb fangen BIBS und Linke nicht einfach mal an, ihre eigenen Budgets den verfallenden Schulen Braunschweigs zukommen zu lassen? Beispielsweise die 430.000€ die Herr Sommerfeld für seinen VFB Rot Weiss bekommen hat.

Oder Gelder der Bundespartei die eingesetzt werden, um Braunschweig mit Parolen zu plakatieren, in denen zu dem sozial schwache Bürger instrumentalisiert werden.

Bei derartiger Doppelmoral kann einem nur noch schlecht werden!
#4003