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Keine Jagd und Forstwirtschaft im Nationalpark Harz PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. Mai 2011 um 21:41 Uhr

Unterschreiben Sie:

http://unterschrift.bibs-bs.de/

Jagd und Forstwirtschaft in Nationalparken sind Unrecht, unökologisch,
Geldvergeudung, unmoralisch, klimaschädlich, gegen die Interessen der Allgemeinheit.

www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de


 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Mai 2011 um 23:26 Uhr
 
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Sommerpraktika im Harz (Bewerbung bis 15.1.2012!)
Jan 06 2012 11:49:11
Frohes Neues erstmal,
lieber Hoffer,

man weiß ja nicht so recht, ob es bei Dir da droben auf ein paar neue Jährchen mehr oder weniger ankommt, daher dennoch ein friedvolles Neues.

Tja, was macht der Harz? Erst Klagen, dass die Skisaison infolge Schneemangels nicht so richtig läuft, dann Orkanartige Stürme auf dem Brockengipfel mit Regen und Schauern. Dann fegt eine nette Kollegin mit dem holden Namen "Andrea" über ganz Deutschland und beschert dem Harz endlich den Schnee, den sich die Skiliftboys und ihre Hasen so herbeigesehnt hatten. Irgendwie hat Frau Holle da ihren Frühjahrsputz aufgrund der milden Witterung schon mal vorverlegt. Und offenbar haste da mächtig mal mit im Haushalt geholfen, gute Vorsätze wahr gemacht und der guten Hollen mal beim Bettenmachen geholfen. Jedenfalls gibt's Schnee satt derzeit im Harz. Bis unter die Haarwurzeln haste sie versorgt.


Screenshot:Brocken-Webcam-Hotel Brockenscheideck

Die weiße Pracht ist nun so üppig ausgefallen, dass die Natur ihre Ruhe hat. Wild- statt Pistensäue. Luft statt Lift. Puste statt Piste. Ruhe statt Run. Und auch die Schneekanonen ruhen. Einen Winterspaziergang im Schnee aber hast Du uns allen gegönnt.

Wintergäste

In einem alten Bergbaustollen bei Altenau im Harz haben sich aber nun andere Gäste eingefunden; Fledermäuse ein Winterquartier gefunden. Der Wasserstand im Stollen wurde seit September abgesenkt und der teils verschüttete Eingang mit einem Stahlgitter gegen unbefugtes Betreten gesichert, teilten die niedersächsischen Landesforsten und der Kreis Goslar am Dienstag mit. In den vergangenen Jahren waren in dem 200 Meter langen Stollen fünf Fledermausarten nachgewiesen worden. Die Tiere halten in der kalten Jahreszeit Winterschlaf: Dabei sinkt die Körpertemperatur von 38 bis 40 auf nur 3 bis 8 Grad, das Herz schlägt viel langsamer - und geatmet wird nur noch einmal in der Minute. (dpa-Meldung 27.12.2011)

Nationalpark Harz bietet Sommerpraktika für Studenten an

Mehr für die Natur tun, für die Umwelt, war ja immer Deine Auffassung. Nun sieht's nach Nachwuchsbildung aus. Junge Leute werden gesucht, die sich um Natur und Umwelt bemühen.
Das ist nicht nur gut sondern auch nachhaltig gedacht, denn wo läge unsere Zukunft und die Zukunft unseres Planeten mehr als in unseren Kindern und der Jugend?

Praktika für die Umwelt

Studenten aller Fachrichtungen haben in diesem Sommer wieder die Möglichkeit, einige Monate an der besonders frischen Luft rund um den Brocken zu verbringen. Die so genannten „Praktika für die Umwelt“ dauern zwischen drei und sechs Monaten und werden an vier verschiedenen Standorten im Nationalpark Harz angeboten.

Aber schnell muss man sein, ruft Radio Okerwelle, denn Bewerbungsschluss für dieses Jahr ist bereits der 15. Januar.

Hier gibt's dazu auch was zum Ohrenwarmhalten...

HörBar

Mögen diese Nachrichten nicht nur Dein Naturfreundherz sondern auch das aller Naturfreunde erwärmen.

Recht herzliche Grüße
Helmhut
#6567
Aw: Keine Jagd und Forstwirtschaft im Nationalpark Harz
Dec 23 2011 13:14:15
Hallo Hoffer,

bist nicht vergessen. Wollte nur kurz reinschneien, um Dir frohes Fest zu wünschen. Bist ja an der Quelle sozusagen und kannst Dir die Weihnachtskekse vom backenden Himmelspersonal knackfrisch aus dem Ofen holen.

Hier noch ein kleines Geschenkchen auf den Weg - zum Schmunzeln ...





Fotos: Altmarkzeitung

Ach ja, man dementiert nun von Seiten des staatlichen Jagd- und Forstwirtschaftministeriums, dass man nun auch gegen Frauen mehr vorgehen wolle.

Also recht fröhliche Festtage,
lieber Hoffer

Helmhut
#6424
Harz: Kartierung, Kunstschnee, Keilerbiss & Klima
Dec 13 2011 11:18:35
Moin moin, lieber Hoffer,

Dein geliebter Harz wird ja nun wieder Skigebiet. Vor drei Tagen wurde ja auch infolge von zirka 47 cm-Schneefallhöhe die diesjährige Winterski-Saison eingeläutet. Zwei Tage später wurde das ganze dann wieder zurückgepfiffen. Winter is' nich'! Der weiße Traum hat sich wieder zurückgezogen und nun sucht man Abhilfe. Man macht sich seinen Winter eben selbst.

Video: Kanonen am Wurmberg


NDR

Da wird wohl noch viel Wasser den Wurmberg runterfließen müssen, um das Skigebiet zukünftig wintertauglich zu machen, angesichts schmelzender Pole und Erderwärmung. Denn auch der Klimagipfel brachte ja nicht viel zur Abwendung, wie Du sicher mitbekommen hast.

Aber, lieber Naturfreund, es gibt auch Erfreuliches zu berichten.
Das gesamte Pflanzenvorkommen im Nationalpark Harz wurde nun umfassend kartiert - sogar länderübergreifend, wie es heißt.
Dazu gibt es eine Broschüre.

So haben sich Umweltinteressierte zumindest die Mühe, genau aufzuzeichnen und es so zu sagen, Schwarz auf Weiß hat, was man denn zukünftig alles an Umwelt zu verlieren haben wird im schönen Harz.

Wildschweine schlagen zurück

Die nächste Nachricht wird Dir sicher auch gefallen, lieber Hoffer.

Im Landkreis Northeim haben offenbar die Wildschweine nun den Rüssel gewaltig voll haben von der angeblasenen Jagdsaison. Eines der Tiere hat neulich einen Jäger angegriffen und durch einen Biss ins Bein erheblich verletzt, wie es heißt. Der Jäger sei ins Krankenhaus gebracht worden und habe dort noch eine Nacht zur Beobachtung verbracht, sagte der Northeimer Jägermeister Armin Komander am Montag
(12.12.2011)

Die «Hessisch Niedersächsische Allgemeine» (HNA) berichtete in ihrer Internet-Ausgabe, bei einer Jagd im Stadtwald von Moringen am Samstag sei das von dem Jäger angeschossene weibliche Tier zunächst im Wald verschwunden. Der Herr Jäger hatte wohl nicht richtig gezielt, das Tier verwundet. Da soll man mal nicht aggressiv werden.

Als der Schützenkönig dann nach seinem waidwunden Opfer suchte, sei es aus dem Unterholz hervorgestürmt und habe ihn attackiert. Das Wildschwein wurde später "erlegt", heißt es zwar in einer dpa-Meldung, die HNA jedoch schreibt nichts davon. Der Jäger liegt auch, aber im Krankenhaus und ist an seinen Verletzungen derzeit noch nicht erlegen. Kein Keiler, aber mächtig Schwein gehabt!

Sander übt Klimagipfelbesteigung

Ach ja, und Staatsjagd-Minister Sander ist entflogen - hin zum Klimagipfel, wo er endlich mal Ruhe hatte und gar keine Rolle spielte. Die Flugreise nach Durban auf Steuerbürgers Kosten war ihm von der Opposition hingegen weniger gegönnt.

Bis denne,
lieber Hoffer und schöne Adventszeit noch...

Helmhut
#6350
Biotope zu Wanderrouten?
Nov 17 2011 15:10:35
Moin, lieber Hoffer,

na, da haste ja alle Einflüsse geltend gemacht, was? Hast reichlich Nebelfelder geschickt, was am Ende gar nicht mehr nötig war.

Letztlich haben aber dann die vielen Aufkleber mit den Glückwünschen für Sander und eine gute Jagd diese feudale Staatsjagd abgeblasen.

Alles Gute - von oben? Sander ist sich nicht mehr sicher!

Die Sache schien den Herrschaften dann doch zu heiß geworden. Und "Deine Vernebelungstaktik", lieber Hoffer, hätte sie noch mehr verunsichert. Am Ende hätten die Schützen womöglich humanere Ziele verfolgt.


Aber, jetzt wo die bayrische CSU einen Abgeordneten ins verschlafene Goslar entsendet hat, mehren sich von dieser Seite bedenkliche Vorhaben im "ubekannten Naturpark Harz"

Es gilt wohl, dass das Unberührte, Unbekannte nur durch zunehmenden Tourismus bekannt gemacht werden kann, ähnlich der Aufrüstung der Winterskisportlichkeiten. Was ein Naturpark sein sollte und seine Bedeutung scheint den verantwortlichen Touristik- und Wirtschaftspolitikern gänzlich unbekannt:

Der unbekannte Naturpark: Landkreis will Biotope stärker nutzen
10.11.2011

HARZ. Der 1960 im Westharz gegründete Naturpark Harz führt ein Schattendasein. Jeder kennt den Nationalpark, aber kaum jemand den Naturpark. Selbst der später in Sachsen-Anhalt gegründete Naturpark ist besser entwickelt. Der Landkreis will den Bereich im Westharz spätestens zum deutschen Wandertag aufgewertet haben.
Goslarsche Zeitung

Naturparks sind laut Sander zufolge nämlich nicht nur für die Natur da, sondern auch für die Menschen. Da sich jetzt die Touristikbranche (ebenfalls ein Lieblingskind der FDP - derzeit auf 2% liegend) einbringt, muss wohl auch über Zahlen gesprochen werden, die in die Parks einreisen werden.Schließlich sprechen wir hier ja auch von Biotopen.



Wanderschuhmassen, ich hör' euch tappsen!


Gruß
von hier unten
Helmhut
#6103
Aw: Treibjagd-Sause Rohr-krepiert
Nov 08 2011 10:21:18
Jagd-Störer?

dpa 07.11.2011: "Eine umstrittene Rotwildjagd im Nationalpark Harz ist am Montag kurz vor Beginn »aus Sicherheitsgründen» abgesagt worden. Es sei zu befürchten, dass sich Störer in dem Revier bei Bad Harzburg aufhalten, sagte Nationalparkchef Andreas Pusch. Das Risiko, dass Menschen zu Schaden kommen, wolle er ausschließen. Zu der Jagd hatte der Nationalpark rund 20 vom niedersächsischen Umweltministerium vorgeschlagene Gäste eingeladen. Darunter sollen sich Abgeordnete und Bekannte von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) befunden haben, der für den Nationalpark zuständig ist. Sander, der selbst kein Jäger ist, sollte am Abend zum Essen dazukommen. Oppositionspolitiker und Umweltverbände hatten die Jagd kritisiert."
#6011
Aw: Treibjagd-Sause Rohr-krepiert
Nov 07 2011 12:34:52
Danke für die Info, bruno!

Bei Youtube war auch ein Video eingestellt, welches derzeit gelöscht ist. Angeblich wegen GEMA-Rechte. Etwas Jagdpech für den Fotoschießenden, wenn man das Videobild mit einem GEMA-geschütztes Hallali-Lied unterlegt. Das gibt Anlass genug, dass Youtube das Werk sperrt.



Screenshot Google-List

Auch der NDR berichtet aktuell dazu...

Abschiedsjagd für Sander zu gefährlich -
Kritik von vielen Seiten




" ... Kritiker der Veranstaltung hatten sich in der Vergangenheit vornehmlich daran gestoßen, dass bei der Jagd unerfahrene Teilnehmer zugegen sein sollten.

Mahnende Worte gab es auch vom Vorsitzenden des NABU Niedersachsen, Holger Buschmann [dort ist Sander ja auch Mitglied! Anmerk. red.]: "Im Harz gibt es das Wildtiermanagement, eine gesellschaftliche Treibjagd hat da nichts zu suchen."

Sander selbst hatte den Plan stets verteidigt. Er legitimierte das Vorhaben als eine Maßnahme, um bei der Bevölkerung Verständnis für die Bestandsregelung zu schaffen."
www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/sander279.html

Man bemerke die humorvolle zweideutige Bildunterschrift:
Sander wolle sich von seinen politischen Weggefährten - auf "eine persönliche Art - verabschieden"?!


Gruß
Helmhut
#6005
Treibjagd-Sause Rohr-krepiert
Nov 07 2011 11:33:15
Eben noch gefordert, nun kommt der längst überfällige Rückzieher - ein paar Aufkleber halfen nach - na, geht doch!



Sanders Jagd-Sause im Harz abgeblasen

"Schusswechsel" hatte es schon im Vorfeld gegeben. Die von Umweltminister Hans-Heinrich Sander geplante Jagd im Harz zu seinem Minister-Abschied wurde von SPD und Grünen im Landtag sowie vom Tierschutzbund heftig kritisiert. Sander verteidigte sein Vorhaben. Heute sagte die Nationalpark-Harz-Verwaltung die Jagd ab - aus Sicherheitsgründen.


Die Jagdveranstaltung sollte ursprünglich auch an diesem Montag stattfinden. Aller Kritik im Vorfeld zum Trotz hatte Sander die Jagd wiederholt zu legimitieren versucht und seine Teilnahme als Ehrengast bestätigt. "Bestandsregulierung ist notwendig, und das sind alles fachkundige Leute." Er selbst sei kein Jäger und wollte nach eigenem Bekunden auch keine Waffe anlegen, aber am Abendprogramm teilnehmen.
...
Die Sicherheitsbedenken der Nationalpark-Verwaltung wurden mit Aufklebern begründet, die am Wochenende aufgetaucht waren. Diese Aufkleber zeigten ein Foto des Minister - darauf die Darstellung von Blut und die Aufschrift "Na, dann viel Spaß bei der Jagd, Herr Sander".

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/15160946
#6004
Landtags-Grüne fordern Absage der Treibjagd
Nov 07 2011 09:44:00
Moin, lieber Hoffer,

es tut sich was hinsichtlich Staatsjagd.
Die BI Nationalpark Harz erhalten ihrerseits Schützenhilfe seitens der GRÜNEN im Landtag. Es wird wohl eine Anfrage geben und um Aufklärung gerungen - und die blutigen Tatsachen auf den Tisch gebracht!


Staatsjagd im Nationalpark Harz absagen!


Guten Appetit
Bild: Rene Moerkhoej (Creative Commons Lizenz 2.5)

Hannover / Niedersachsen - Die Landtagsgrünen haben Ministerpräsident McAllister aufgefordert, Minister Sander mit seinen "feudalistischen Eskapaden" in die Schranken zu weisen.

Die von Sander im niedersächsischen Teil des Nationalparks Harz für kommenden Montag angesetzte Staatsjagd habe inzwischen zu Spannungen mit dem Nationalparkpartner Sachsen-Anhalt geführt. "Die schlecht inszenierten Abschiedsvorstellungen für den scheidenden Umweltminister und sein Kampf um eine ungerechtfertigte Pensionserhöhung haben schon mehr als genug politischen Schaden angerichtet und Kosten für die Steuerzahler verursacht", sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel in Hannover.

Es sei ein bisher einmaliger Vorgang, wenn jetzt der Magdeburger Umweltminister "seine" Beschäftigten in der gemeinsamen Nationalparkverwaltung per Erlass anweise, sich nicht an der Staatsjagd selbst und den notwendigen umfangreichen Vorbereitungen zu beteiligen.

"Minister Sander trägt die Verantwortung dafür, wenn durch diese widersprüchlichen Weisungen alte Gräben zwischen Beschäftigten aus Ost- und Westharz in der Nationalparkverwaltung wieder aufgerissen werden", sagte der Grünen-Politiker..."
www.hannover-zeitung.net/regionales/47192068-staatsjagd-im-nationalpark-harz-absagen

Wenzel kritisierte zudem die Verweigerung des Ministeriums die Einladungsliste zu dieser Staatsjagd offenzulegen. Es sei in einem demokratischen Staat von öffentlichem Interesse, welche Personen von der Landesregierung oder einer ihr unterstehenden Behörde besondere geldwerte Leistungen oder Vorteile erhalten würden. Wenzel verlangt jetzt mit einer Anfrage Aufklärung über die Vorgänge der Sanderschen Staatsjagd.

Wie blutig die Angelegenheit neben dem politischen Eklat auch ist, zeigt das offen präsentierte ausgewaidete Wild, das auf dem Foto zu sehen ist. So sieht die Realität aus, Herr Mäusejäger!

Die Pressemitteilung der BI Nationalpark Harz ist schon einige Tage her, mutiert ein wenig zu einem leise verhallendes Echo. Aber immerhin, die GRÜNEN melden sich öffentlich.

Bleibt zu hoffen, dass hier doch noch ein wirklich notwendiges Exampel gegen solche feudalisitischen Herrscherjagdgesellschaften statuiert wird, damit nicht später auch noch McAllister und seinesgleichen ihre fadenscheinigen "Jagdgründe" auf Staatskosten durchsetzen können. Ob diese etwas späte Aktion der GRÜNEN noch nutzen wird, steht dahin.

Also hab' da mal ein Auge drauf und red' mal mit Deinem fürs Wetter zuständige Abteilungsleiter, wenn sonst nix mehr gehen sollte, lieber Hoffer!


Gruß nach droben
Helmhut
#6003
Harz: Erlebnis-Berge statt Erlebniswege?
Nov 04 2011 12:34:53
Tach auch, lieber Hoffer!

Haste schon gehört? Sicherlich, bei dem Überblick, den Du jetzt haben magst!

Die wollen - laut dpa-Meldung vom 3. November 2011 - nun den schönen Harz noch attraktiver machen.


Erlebnisberge versetzen ins Staunen

Der 726 Meter hohe Bocksberg im Goslarer Ortsteil Hahnenklee soll mit großem finanziellen Aufwand in einen «Erlebnisberg» verwandelt werden. Da kommen Deine initiierten "Erlebnispfade" nicht mehr mit. Die geben sich mit so kleinen beschaulichen umweltschonenden Pfaden und schonender Wildbeschau, wie die BI Nationalpark Harz das so plant, eben nicht mehr mit. Die krempeln ganze Berge um.


Schon jetzt wird in Österreich dafür geworben!


Natürlich stammt diese Idee aus den Köpfen einiger, sogar privater Menschen, die für uns alle wissen, was gut für uns und unser Umfeld ist. Natur ist ja unfertig, irgendwie, da muss Kompetenz her, um sie zu richten.

Eine neu gegründete Gesellschaft unter privater Regie werde rund sechs Millionen Euro in den Bau touristischer Attraktionen investieren, teilte Goslars bayern-importierter OBerer Junker Oliver Junk (CSU) mit.

Unter anderem sollen zusätzliche Sommer- und Winterrodelbahnen und neuen Skipisten - sogar mit Beleuchtung für den Nachtpistensäue - geben. Da bleibt das Wild schon mal eh' weg von! Das wird 'ne Mords-Gaudi. Der bayrische Junker wird scho wiss'n, wie man bayrische Après-Ski und Hüttenzauber in den Harz bringt.


Schon heute gibt es Bocksberg-Rodelbahnen - scheint nicht ausreichend?!

Und weil's im Harz ja nie genug schneit (wie neulich in Bayern!) müssen nun auch noch ein paar landschaftsverschönernde Beschneiungsanlagen gebaut sowie die Skilifte verlängert werden, damit die alten Leutchen auch bequem hinauf zu den Gipfeln wahrer Winterfreuden aufi kummen.

Natürlich geht das nicht ohne Land. Dazu kaufen die Investoren der Stadt Goslar 77 Hektar Wald ab. Die Bäume da müssen weg, die mag ja kein Pistenrenner so gerne, wenn die ihm im Weg stehen. Also hallen demnächst neben Schüssen der Treibjagenden Staatsdienerschaft auch erneut die Axtschläge und Harvester wieder durch unsere schöne Landschaft. Natur haben wir offenbar genug, da kann schon mal was weg!

Der Bund, das Land Niedersachsen und die Stadt Goslar fördern das Bayern-CSU-Projekt mit zusammen mehr als 1,8 Millionen Euro. Denn ein CSU-Projekt ist es irgendwie doch. Wie wir wissen, wurde der Junker zwar gebeten getreu zur CDU zu stehen und in die CDU auch einzutreten. Davon aber sich Junk deutlich distanziert. Er zog die CSU-Parteizugehörigkeit offenbar vor. Na ja, dann braucht's nicht wundern, wenn solche Bierzeltideen derzeit über unserer Heimat kreisen, kreißen und solche Böcke und dazu gehörige Berge gebären.


Um Dir heut' nicht nur so viel Ärgerliches zu überbringen, am Schluss noch was Versöhnliches.

Gegen den "Grünen Heinrich", den Wildschütz(er) Sander laufen aktuell zwei saftige Strafanzeigen. Im Volksrudel herrscht allmählich Unruhe gegen den scheidenden Unweltminister. Es geht um die Castor-Transporte. Dazu kommen Staatsjagd und seine Pensionsabzocke. Schon sanderbar - wieviel Geduld man hier mit solchen Knallschoten hat.

Vielleicht werden nun auch die Goslarer wach und die Leute, die den Harz gerne so naturnah behalten und bewahren wollen, wie er sich heute noch präsentiert.

Tja, die Hoffnung stirbt eben zuletzt, lieber Hoffer.


Schöne Grüße
von hier unten
Helmhut
#5963
Unweltminister will sich Ruhesanft versüßen
Oct 31 2011 10:20:32
Hallo Hoffer,

Hallo... ween, heut' ist ja das alte Grauen angesagt und das Grauen bricht sich in Niedersachsen offen Bahn.

Nachdem Sander nun eine Staatsjagd-Abschiedsparty im Harz feiern und fröhlich durchs geschützte Gebüsch preschen darf, ereilen uns weitere Meldungen, die uns die Haare zu Berge stehen lassen.


SANDERS BEUTEZUG betrifft nicht nur Jagd

Aus Hannover!
"Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben" - heißt es da so mysteriös.

Toller Unweltminister will sich Ruhesanft versüßen

Niedersachsens CDU/FDP-Koalition will nun im März entscheiden, ob der scheidende Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) aufgrund einer umstrittenen Versorgungsreform, die Sander und seine Partei selbst noch zuvor in Gang gebracht haben, rund 1.000 Euro pro Monat mehr Pension kassieren kann. Man gönnt sich ja sonst nix, und gerade jetzt, wo die FDP deutlich am Schrumpfen begriffen ist, rettet man sich Pöstchen und Pfründe. (Hannover-Nachrichten

"Von einer anderen geplanten Neuregelung würden auch Sanders Nachfolger Stefan Birkner (FDP) und vor allem Ministerpräsident David McAllister (CDU) profitieren." heißt es sogar.

"Schwarz-Gelb will nämlich im Ministergesetz die Hürden für die Altersversorgung deutlich absenken. Entsteht derzeit erst nach drei Jahren ein „Anspruch auf Ruhegehalt“, soll dieser künftig bereits nach einem Jahr eintreten. Sollte die CDU/FDP-Regierung bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 abgewählt werden, kämen McAllister (seit Juli 2010 im Amt), CDU-Agrarressortchef Gert Lindemann (seit Januar 2011 im Amt) und eben Birkner, der im Januar 2012 als Umweltminister vereidigt werden soll, in den Genuss einer Pension.

Bei Umweltminister Sander geht es dabei auch um einen möglichen Bonus aus seiner ehemaligen Tätigkeit als Schulrektor. Bislang verfallen bei Ministern, die aus dem öffentlichen Dienst wechseln, die früheren Pensionsansprüche. Künftig sollen Ex-Beamte diese zumindest teilweise retten können. Natürlich profitieren dann zukünftig auch andere Minister, egal welcher Partei. Aber wie will man diese selbstgesteuerte Rentenaufbesserung jenen Rentnern erklären, die seit Jahren auf Nullrunden gedrückt wurden?

Eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will auf eine Senkung des Rentenbeitrags verzichten und stattdessen die Überschüsse der gesetzlichen Rentenverscherung zur Vermeidung von Altersarmut einsetzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Danach wollen 79 Prozent der Befragten die Überschüsse der Rentenkasse zur Bekämpfung von Altersarmut verwenden, und damit nicht unbedingt allein die Ministerrenten aufstocken, nur 12 Prozent votieren für eine Senkung der
Rentenbeiträge. Das waren gewiss die Anhänger der Liberalen.
Siehe dazu auch: www.ichwillrente.net/

Ich gehe erst, wenn meine Rente sicher ist!

Das Problem bei Sander, heißt es: "In der Öffentlichkeit, aber auch bei den eigenen Parteifreunden entstand der Eindruck, dass der 66-Jährige den Zeitpunkt seines Rücktritts vom Inkrafttreten der Neuregelung abhängig mache."
Sander bestreitet das. Die Reform würde seine Pension von rund 4.500 auf 5.500 Euro monatlich steigen lassen. Die FDP drängte nun beim Partner CDU darauf, die eigentlich für November vorgesehene Verabschiedung des Gesetzes auf März zu verschieben – wenn Sander nach seinem für Januar angekündigten Ausscheiden nicht mehr im Amt ist.

Süßes oder Saures?

Es geht damit auch um die Frage, ob der Bonus Sander nachträglich gewährt werden kann. Dies sei rechtlich nicht zulässig, meinen die Juristen. Man werde die Meinung der Experten sehr ernst nehmen, heißt es dazu in den Fraktionen von CDU und FDP. Minister Sander solle also lieber noch nicht den höheren Betrag einkalkulieren.

Es bleibt zu hoffen, dass gerade im Fall Sander die nachträgliche Belohnung ausbleibt für so viel unblühende Landschaften, die er uns hinterlassen hat.

Vielleicht kann da ja auch Vergeistigtes helfen, die Pforten zur (S)Anderswelt sollen ja am heutigen Tage besonders weit offen stehen und möglicherweise ändert sich auch einiges, wer weiß das schon?


Gruß
von unten,
Helmhut
#5923
Erlebnispfade: Sandbeekswiese + Schimmerwald
Oct 30 2011 12:01:03
Schönen Sonntag auch, Hoffer!


Kraut für Knaben - Breitblättriges Knabenkraut
Foto: BUND

Heut' hab' ich Dir mal 'n paar Blumen mitgebracht. Blumen aus Braunschweig.

Hier

Aber das Beste ist, dass diese "Orchideenwiese" - die ja eigentlich korrekt "Sandbeekswiese" heißt, nun Schutzgebiet werden soll. Das wird Dich sicher freuen, Hoffer!

Entstehen muss sie ja nicht erst, wie die missglück -äh - newsclick formuliert, sie ist ja schon lange da. Und das Wichtigste ist auch nicht die Orchideenwiese allein, sondern, wie Du sicher weißt, da hängen jahrelangen Bemühungen von BUND und NABU-Aktiven dran, die dieses riesige Areal natürlich fit und in Stand gehalten als auch geschützt haben, dass es heute überhaupt Landschaftsschutzgebiet werden kann. Die über 35 (=38!) Pflanzenarten, die dort noch stehen und gedeihen, wären längst futsch, hätte man da nicht immer ein Auge drauf gehabt.



Maat zum Erhalt der Wiesen
Foto: BUND

Eine sehr schöne Seite zur Sandbeekswiese ist hier zu finden, da kann man mal schon mit den Augen bummeln gehen. Also schau mal drüber und mach' einen Sonntagsspaziergang, lieber Hoffer.


Spätherbstnacht Sandbeekswiese
Foto: BUND

Erlebnispfade - ungestörte Natur erleben

Apropos "Erlebnispfad", der ja demnächst um die Sandbeekswiesen herum angelegt werden soll, da hast Du ja ebenfalls zusammen mit der Bürgerinitiative Nationalpark Harz e.V. einiges auf den "Weg gebracht".

Neu ein Projekt der Bürgerinitiativen BI Nationalpark Harz:

BI Rettet den Schimmerwald -
der Erlebnisweg Wildtiere im Nationalpark Harz


Ein Erlebnisweg ist ein gekennzeichneter Wanderweg mit Erweiterungsmöglichkeit. Er bietet Beobachtungsmöglichkeiten einheimischer Wildtiere in naturbelassenem Lebensraum. Der Erlebnisweg im Harz kann z.B. auch in Teilen, auch als Rundweg, und nacheinander an mehreren Tagen begangen werden. Er erschließt zugleich kulturelle und natürliche Besonderheiten und vorhandene und zu schaffende Gehegebereiche in Siedlungsnähe.

Ziel des Projektes
Einheimische Tiere und von Menschen nicht mehr beeinflusste Natur werden real erlebt, natürliche Prozesse und Entwicklung sind deshalb unverfälscht nachvollziehbar. Jede Teilstrecke ist von besonderer, einzigartiger Attraktion. Auf kulturelle Denkmäler und natürliche Besonderheiten wird hingewiesen. Kompetente Förster und "Ranger" Erweitern das Wahrnehmungsspektrum der Besucher.

Die Bürgerinitiative Rettet den Schimmerwald setzt sich dafür ein das wertvolle Natur im Schimmerwald nicht durch einen Zoo der Nationalparkverwaltung zerstört wird. Das
Raumordnungsverfahren hat zwar ergeben, dass der Schimmerwaldzoo in der von der NLP-Verwaltung
vorgeschlagenen Form nicht zugelassen werden kann. Trotzdem hält die NLP-Verwaltung an dem Projekt fest. Hierzu hat die Bürgerinitiative zahlreiche Aktivitäten gestartet und organisiert.

Wie man sieht, es gibt rund um unsere Stadt als auch darin durchaus viel zu tun für den Naturerhalt.

Die Sache mit der Staatsjagd und Sanders Abschiedsparty im Harzer Nationalpark ist ebenfalls noch nicht ganz ausgestanden. Nach anfänglich reichlich Entrüstung in der Presse dümpelt die Sache wieder vor sich hin.
Hoffer, schick' Geist vom Himmel!

Bis demnächst mal wieder.


Gruß
Helmhut
#5917
Treibjagd - Excellenzien und Spirenzien
Oct 26 2011 19:30:22
Nabend, lieber Hoffer,

es ist die letzten Tage wieder etwas zu ruhig geworden im norddeutschen Blätterwald um Staatsjagden des Herrn Sander und des Herrn Lindemann. Viel zu ruhig, meine ich. Zeichnet sich doch überall ab, dass sich im Selbstverständnis unserer Herren allmählich bizarre Gutsherrenart breit macht.


Von Excellenzien und Spirenzien

Vor ein paar Tagen konnte man erfahren, dass das leibhaftige wandelnde Niedersachsen-Werbe-Display. David McAllister nach seinem Einweihungsmarathon auch kurz bei den Kyffhäusern (nicht, was man gleich vermuten würde!) vorbei gehüpft ist, um zu betonen, wie wichtig der Erhalt der Deutschen Bundeswehr sei - gerade im Innern und beim Katastrophenschutz!


Kyffhäuser-Chef Fischer und Seine Excellenz vor altdeutschen Symbolen
Foto: Kreiszeitung.de

Dabei wurde der schottische Junghirsch als einer von ihnen, "einer, der gedient hat" in die Reihen der Excellenzen aufgenommen und sogar den ganzen Abend über auch so angesprochen. "Seine Excellenz David McAllister" war sicher hocherfreut, wenn ihm solche unverdienten Titel gratis und ohne großes Zutun ganz undemokratisch von einigen seiner Untertanen und auch noch freiwillig angetragen werden. Da erblasst selbst der Rest der gekrönten Excellenzen auf dem Erdenrund.

Fotojagd auf arme Gorleben-Fässer verboten!

Ein weiterer Coup des Wildbeunruhigers Sanders ist nun offenbar geworden. Während er vordergründig so tut, als wolle er Transparenz über Atommülllager verbreiten, hat er das Fotografieren der Gorleben-Fässer in der dortigen "Kartoffelscheune" schon vorbeugend verbieten lassen.

Guggst Du hier

Keiner soll mehr dokumentieren können, was dort vorgeht und wieviel radioaktiver Müll dort einfährt, gelagert wird und weg kommt.

Der Has' ist schon im Spiele, Hoffer!

Dazu meldet sich auch Has', der weiß davon und hat uns Sanders Coup entdeckt ...



"Der Obstbauer spielt Blindekuh
Genialer Schachzug des Obstbauern!

Nur noch bis zum 17. Januar 2012 im Amt, kann Hans-Heinrich Sander, von Beruf Obstbauer, locker zu jeder von seinem Ministerium verbrochenen Schote die politische Verantwortung übernehmen.

Sicher auch für den jüngsten coup, der es zwar nur einmal in die Radionachrichten schaffte, aber immerhin:

Ab sofort, oder schon seit längerem, das war nicht so klar in der Meldung, ist das Fotografieren und Filmen der hoch radioaktiven "Castor"-Behälter im
"Transportbehälterlager" Gorleben nicht erlaubt.

Klasse, der Coup, da muss man erstmal drauf kommen!
Spielt ja ein bisschen außerhalb von
Ministerialenebene, eher so in Richtung spielende Kleinkinder: ich halt mir die Augen zu, dann kannst Du mich auch nicht sehen! Wenn keiner die strahlenden, die Umgebung verseuchenden Castoren auf den digitalen Chip bannen kann, dann sind die gar nicht da! Und dann können auch am 1. Advent noch 11 davon dazukommen - die man dann ja auch nicht sieht!
Und wir haben uns schon gewundert, warum das Ministerium so lange zu den Vorwürfen und der Strafanzeige der BI schweigt, die vom Betreiber beantragten Grenzwerte würden schon seit 2003 überschritten.

Die mussten erstmal in den Kindergarten!

Aber nun ist alles wieder in Ordnung, die von der Neutronenstrahlung geschädigten Anwohner der umliegenden Gemeinden können aufatmen nach dem Motto: was ich nicht seh, tut mir auch nicht weh!"

G. Has bei wendland-net


Wie man sieht, lieber Hoffer, es melden sich nicht nur Freunde, Tier- und Naturbeschützer und sondern auch immer mehr mutige Hasen. Es wird Zeit, dass anständige Waidmannen auch Manns genug sind, sich schnellstens aus Sanders und Lindemanns Schusslinie zu schaffen, bevor auch ihnen am grünen Rocke geflickt werden wird.


Gruß von hier unten
Helmhut
#5868
Aw: BI fordert Absage der Treibjagd
Oct 24 2011 09:48:01
Moin, lieber Hoffer,

ich bin begeistert, wie Du das von dort oben aus machst, schlauer Fuchs!
Da weht Dein Geist durch den norddeutschen Blätterwald und pustet da alles mal frisch auf. Und, wie man sieht, sogar Familienbande (oder liege ich da völlig falsch?) haste bemüht.

Die BI Nationalpark Harz hat eine deutliche Aussage zur "Jagdblaserei" des "Umweltministers" in einer Pressemitteilung herausgegeben, aber das weißte ja sicher selbst genau.


Hier noch mal die Presseschau:

Anstiftung zur Straftat?
Skandal aus Politik und Nationlaparkverwaltung

Oktober 2011 vom 23.10.2011
"... 

Die Nationalparkverwaltung (Pusch & Co.) sowie der scheidende Umweltminister NDS Herr Sander, machen sich sogar einen Spaß daraus, der Nichtbeachtung des BNatSchG § 24 (2) „die Gewährleistung der natürlichen Dynamik“, in einem „fröhlichen  Treiben zum Abschied“ zu frönen. ..."
schreibt Hasso Wege / Bürgerinitiative Nationalpark Harz
www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de/neu_bi_nlp/index1.html

Niedersachsens Umweltminister sorgt für Empörung: Er will mit Parlamentariern und Ministern im Harz auf Wild schießen
Sander bläst zur Jagd im Nationalpark

19.10.11
Hannover. Auf dem Programm steht offiziell „Geocaching“, Schnitzeljagd mit Satelliten-Ortung. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) lädt heute die Landespresse auf seinen Obsthof im heimischen Golmbach ein.

Reizfigur für Naturschützer: Hans-Heinrich Sanders Vorliebe für Kettensägen und Jagd provoziert seine Kritiker.


Archivfoto: dpa

... Das Treiben und Erlegen von Hirschen, Rehen und Wildschweinen gilt als Maßnahme zur Wildregulierung.
Diese ist nach dem niedersächsischen Nationalparkgesetz zum Schutz junger Pflanzen und Bäume zwar ausdrücklich erlaubt und findet auch regelmäßig statt. Aber eben nur unter strengen ökologischen Grundsätzen und nur mit erfahrenen Mitarbeitern der Parkverwaltung und speziell instruierten Mitjägern.
Dass sich jetzt erstmals Parlamentarier und Minister - auch Agrarressortchef und Jagdscheininhaber Gert Lindemann (CDU) ist dem Vernehmen nach eingeladen - als Wildregulierer betätigen dürfen, löst sowohl im Umweltministerium als auch innerhalb der Parkverwaltung heftiges Kopfschütteln aus. ..."
DAS SAGT Peter Mlodoch
www.hna.de/nachrichten/niedersachsen/sander-blaest-jagd-nationalpark-1454146.html

Videobeitrag des NDR "Hallo Niedersachsen"
Manchmal wenig bis gar nichts in der Hinterhand -
Politische Koordinaten nicht immer beachtet,
Sander "Ich kann zufrieden sein, dass die Leute mich als Person gesehen haben!"


www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/sander267.html

Sander muss Staatsjagd absagen
Zur geplanten Jagd von Umweltminister Sander im Nationalpark Harz, erklärt Viola von Cramon, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
"... Eingeladen wurden neben ausgewählten Landtagsabgeordneten auch weitere niedersächsische Persönlichkeiten, darunter auch Wirtschaftsvertreter. Wie dieser Personenkreis nun in kurzer Zeit zu besonders geschulten Jägern weitergebildet werden soll, erschließt sich mir nicht.
Es liegt der Verdacht nahe, dass der amtierende Minister die Kompetenzen seines Amtes deutlich überschreitet und den Nationalpark wie seinen Privatwald behandelt, um sich noch ein persönliches Denkmal zu setzen.
Sander sollte die Größe besitzen, die geplante Jagd unverzüglich wieder abzusagen."
violavoncramon.de/aktuelles/aktuelles-news-single/article/sander_muss_staatsjagd_absagen/

Umweltminister Sander tritt zurück - Schalenwild als Waidmannsdank?
"... Neben einer erhöhten Pension soll Sander auch eine exklusive Staatsjagd bekommen. ...
 Die Einladung von Umweltminister Sander zur Staatsjagd im Nationalpark Harz bezeichnete Wenzel als absurdes Theater. "Das sind Statussymbole untergegangener Epochen", so Wenzel.
... Auch fragt Wenzel angesichts hoher Preise für Jagdreisen nach dem geldwerten Vorteil für Teilnehmer der geplanten Jagd.
Das erinnere an Wilhelm II, Honecker und Strauß, die sich kapitale Hirsche und ausgesetzte Hasen vor die Flinte treiben ließen, sagte Wenzel. In einem demokratischen Rechtsstaat hätten solche Staatsjagden nichts mehr zu suchen.

Peinlich sei auch, dass der Leiter des Nationalparks Harz sich für eine solche Veranstaltung hergebe. "Dafür gibt es im Beamtenrecht die Möglichkeit zu remonstrieren*", so Wenzel...

LEXIKON:
*"remonstrieren" = Eine Remonstration (von lateinisch remonstrare „wieder zeigen“) ist eine Gegenvorstellung oder eine Einwendung, die ein Beamter gegen eine Weisung erhebt, die er von seinem Vorgesetzten erhalten hat (§ 36 BeamtStG, ehemals § 38 BRRG und § 63 BBG).von asb, 2011-10-21 11:56
wendland-net.de/index.php/artikel/20111021/umweltminister-sander-tritt-zurueck-schalenwild-als-waidma-43483

Trotziger Sander will keine Ruhe geben
Rücktritt Umweltminister macht Weg für Birkner erst im Januar frei – Empörung über Jagd im Harz ...
VON MARCO SENG
... „
So viele Verrückte wie mich wird es in der Politik nicht mehr geben.“ (Sander)
Und ein Schuss Trotz war auch dabei. „Ich gehe nach Hause, wann ich will“, sagte Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf seinem Obsthof in Golmbach (Landkreis Holzminden).


Mit Politikern als „Wildregulierern“ lädt der Nationalpark Harz zur Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine. Ehrengast ist der scheidende Minister Hans-Heinrich Sander (FDP). Dabei sollen in dem Schutzgebiet eigentlich nur besonders geschulte Jäger eingesetzt werden.


newsclick veröffentlicht den Jagd-Termin!

Ausflug ins Revier Wolfstein

"Mit Waidmannsheil“ endet die dreiseitige Einladung, die der Leiter des Nationalparks, Andreas Pusch, an die Teilnehmer verschickte – darunter Landtagsabgeordnete.
Vom Großparkplatz an der B4 in Bad Harzburg geht es am 7. November zur Fahrt ins Revier Wolfstein. Nach „1,5 Stunden Beunruhigung des Wildes mit Treibern und Hunden“ folgen ein Imbiss, dann ein zweites Treiben, dann Einchecken in Bad Harzburger Hotels, dann Hüttenabend.
Ganz wohl scheint dem Nationalpark bei der Geschichte selbst nicht zu sein. „Hinweise zur Wildregulierung im Nationalpark Harz“ enthält die Einladung auch. Im Nationalpark sei das oberste Ziel der Prozessschutz, das heißt das Zulassen ungestörter Naturabläufe. „Jagd im klassischen Sinne wird daher nicht ausgeübt“, so die Mitteilung an die Teilnehmer. Die Regulierung von Schalenwildbeständen – am 7. November unter anderem „Kahlwild sowie Hirsche bis zum vierten Kopf“, „weibliches Rehwild sowie Bockkitze“ – sei aber noch für einen langen Zeitraum erforderlich.

... Intern sei immer wieder Druck gemacht worden, dass die Jagd zustande komme.
„Wir freuen uns besonders, dass wir dazu Herrn Minister Sander erwarten dürfen“, heißt es in der Einladung jedenfalls ausdrücklich. Etliche Abgeordnete und mehrere Regierungsmitglieder haben einen Jagdschein, auch Agrarminister Gert Lindemann (CDU) soll unter den Geladenen sein..."

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10200370/artid/15050135

Wenzel kommentiert Sanders Rücktrittsankündigung
Geschrieben von Kai Budler
Datum: Freitag, 21. Oktober (21.10.2011)

"Der Göttinger Landtagsabgeordnete der Grünen, Stefan Wenzel, hat die Rücktrittsankündigung von Umweltminister Sander als „neun Jahre zu spät“ kommentiert. Sander hatte angekündigt sein Amt im Januar des kommenden Jahres aufzugeben. Auf scharfe Kritik stieß bei Wenzel die Einladung von Sander zur Staatsjagd im Nationalpark Harz. Dies gehöre zu den Statussymbolen untergegangener Epochen: „In einem demokratischen Rechtsstaat hätten solche Staatsjagden nichts mehr zu suchen“, so Wenzel wörtlich."
Stadtradio Göttingen

Das waren die ersten Pressemeldungen zum Thema "Umweltminister Sander und Staatsjagd", lieber Hoffer.

Aber am besten hast Du es beschrieben und das bereits vor Jahren, nicht wahr?!
Ich folge Deinem Wunsch und lese hier mit raunender Stimme aus Deinem Nachlass...


Jagd im Nationalpark: Leichenwagen am Rande der Nationalpark-Kernzonen
Von Hoffer


"Mit raunender Stimme vorzulesen:
Wer aufmerksam die Natur beobachtet, macht in diesen Herbsttagen eine Beobachtung, die man in anderen Nationalparken – von Feuerland bis in die Schweiz – so nicht machen kann. Wer früh genug aufsteht entdeckt nämlich im Morgentau bestimmte Fahrzeuge der Oberklasse, wie sie oft die sonst so heimlich lebenden Bonzen unserer Gesellschaft zur Fotbewegung nutzen, am Rande der Straßen und Wege stehen, die in den Nationalpark hineinführen, dort wo er am stärksten geschützt ist und kein  menschliches Wesen die naturdynamischen Vorgänge in irgendeiner Weise beeinflussen darf. Ja, es ist sogar nicht erlaubt, vom Wege auch nur einen Meter abzuweichen, weil man sonst bestraft wird.
Diese Fahrzeuge  wollen uns nun etwas sagen, was dem Naturbeobachter aber leicht entgehen kann. Sieht man nämlich genau hin, handelt es sich nicht um einfache Bonzenautos, wie sie aus der Fabrik kommen, sondern um Fahrzeuge, wie sie zwar Bonzen benutzen, aber solche, die einen Jagdschein haben und die glauben, sich über alle Nationalparkgesetze dieser Welt hinwegsetzen zu dürfen, besonders über das Bundesnaturschutzgesetz. Weil sie das glauben, schießen sie mit Billigung des FDP-Umweltministers Sander und des Nationalaprkdirektors Pusch, die auch sehr gut bezahlt werden,  gerade auch in den Kernzonen des Nationalparks alle Hirsche tot, die sie sehen, außer den ganz alten, aber auch deren Frauen. Und damit man das auch erkennt, dass es nicht einfach Bonzenautos sind sondern solche von Leuten, die sich über Bundesgesetze und Gesetze, die überall sonst in der Welt gelten, hinwegsetzen, haben sie ihre Autos zu Leichenwagen für die Tiere umgebaut, die sie in den Kernzonen des Nationalparks Harz abschießen und anschließend mitnehmen wollen.
Aber man muß schon früh aufstehen und sich sehr leise anschleichen, um dieses Naturschauspiel beobachten zu können."

Das hast Du, lieber Hoffer, bereits am 01.10.2009 gewusst und stets angemahnt. Und der nächste Beitrag von Dir ist ebenfalls schon ein paar Jahre alt:

Umweltminister Sander bekämpft die Befangenheit
Von Hoffer

Herr Sander hat der Befangenheit den Kampf angesagt. Daher wird er gewiss bei sich selbst anfangen und sich nun nicht mehr lieber bei den Jägern aufhalten als beim Nabu, wie er vor einiger Zeit äußerte. Und weil das so ist, wird er jetzt energisch anordnen, dass die Jagd im Nationalpark Harz eingestellt wird, obwohl er früher als einseitig befangener Jäger der Nationalparkverwaltung und den ihr zuarbeitenden Schützenkompagnien  dieses Privileg entgegen aller ökologischer Vernunft,  gegen den international anerkannten Sinn des Nationalparkgedankens eingeräumt hatte. Natürlich aus Befangenheit.
Aber der hat er jetzt denm Kampf angesagt. Jedenfalls dann, wenn er den Balken im eigenen Auge bemerkt.
Wer mehr über Ethik und Moral lesen will, möge bei www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de nachsehen.
27.10.2009"

Tja, lieber Hoffer,
da kann man nur hoffen, dass viele jetzt über die Machenschaften Bescheid wissen und sich empören, sich weigern, so etwas hinzunehmen und die Dinge beim Namen nennen statt hier Lorbeeren zu verteilen, die jemand ganz und gar nicht verdient hat. Eine hohe Pension scheint mir da zu genügen, für den Schaden, den er angerichtet hat, dieser merkwürdige "Umweltminister".


Gruß und Dank
an Dich und Deine Mitstreiter

Helmhut
#5843
BI fordert Absage der Treibjagd
Oct 23 2011 20:32:54
Die BI Nationalpark Harz fordert die Absetzung der Treibjagd:

Bürgerinitiative Nationalpark Harz
Erste Vorsitzende Gudrun Hauer-Hoffer

Presseerklärung

Die Bürgerinitiative Nationalpark Harz protestiert gegen die beabsichtigte Treibjagd mit anschließendem Gelage im Nationalpark Harz.

Ein ausgewiesenes Schutzgebiet für Pflanzen und Tiere darf nicht zur Spaßmeile für scheidende Politiker verkommen. Sinn und Zweck eines Nationalparks ist es, Flora und Fauna die Möglichkeit zu geben, sich selbst in ein Gleichgewicht zu bringen, wie auch immer dies aussehen mag. Hier dürfen keinerlei Eingriffe des Menschen erfolgen. Dies muss auch dann gelten, wenn sich Pflanzenfresser, wie z. B. Rot- und Rehwild, stark vermehren, weil sie sich aus den umliegenden bejagten Gebieten in die (unbejagte) Kernzone des Nationalparks zurückziehen.

Eine Treibjagd als Maßnahme zur Wildregulierung ist mit der Idee des Prozessschutzes nicht vereinbar. Noch viel weniger eignet sie sich als Abschiedsparty für einen Minister, dessen Aufgabe darin besteht, die Natur vor derartigen Eingriffen zu schützen. Waidmänner mit Sachkenntnis und Naturverständnis werden einer solchen Veranstaltung fernbleiben.

Die Bürgerinitiative Nationalpark Harz fordert die sofortige Absage der Treibjagd. Anstatt weiterhin den Bock zum Gärtner zu machen, muss zukünftig der Naturschutz Leitlinie und Ziel der Politik im Nationalpark Harz sein.

Braunschweig, den 23. Oktober 2011, Gudrun Hauer-Hoffer
#5836
Keine Jagd und Forstwirtschaft im Nationalpark Harz
Oct 23 2011 11:31:24
Hallo Hoffer,

hoffe, Du bist gerade zurück vom "Heute-den-Herrn-ehren" und hast ein Ohr für meine Fragen, die ich Dir als Experte - einesteils für Harz und Naturschutz, andererseits als Ex-Braunschweiger und Kenner der Szene, heute stellen möchte.

Also so recht verstehe ich Braunschweiger immer noch nicht, Hoffer. Bin ja jetzt schon länger hier, kann mir jedoch nicht immer ein Bild machen, davon, was die Braunschweiger zum Aufregen bringt und was sie gänzlich kalt lässt. Vielleicht sendest Du mir mal Erleuchtung, Hoffer?!

"Seht her, ihr Lütten, so sah Natur mal zu Opas Zeiten aus!"

Die Braunschweiger Zeitung lanciert oder bastelt hier des Öfteren merkwürdige "Aufreger", die eigentlich gar keine sind, so meine ich. Bei meinem ersten Besuch in diesem naturwissenschaftlichen kleinen "Staatsmuseum" fiel mir eine gewisse Muffbutzigkeit auf. Besonders die Schaukästen wirkten auf jemand, der schon weitaus naturnaher gestaltete Museen besucht hat, reichlich *hust* - historisch, um nicht zu sagen etwas ungepflegt, angestaubt. Es roch leider auch so. Teilweise fragte ich mich, ob man hier Trockensträuße, Wollmäuse und Graue Stare hinter Glaswürfel züchtet angesichts des Interieurs und vieler matter Glasaugen, die mich traurig ansahen.


Künstliches regt wohl mehr auf?


Naturschützer für Glaskasten-Rehe?
(Screenshot newsclick)

Während viele andere woanders das Wild retten und Umwelt schützen wollen, sich deshalb aufregen, dass Sander sich mit falschen Geweihen auf Staatskosten schmücken möchte, geraten andere, meist sogar jene, die gar nicht mehr hier in Braunschweig wohnen, infolge eventueller Verluste ganz anderer "Rehlein" in Aufruhr. Die Fernwohnenden wollen wohl das Braunschweig ihrer Kindheit als Museum erhalten? Was aber dann sollen die hier Lebenden in der Zwischenzeit tun? Sich schon mal in Glaskästen unterbringen, während draußen das Leben weiter geht? Nicht alles Alte ist erhaltenswert, denke ich da.

Das ist hoffentlich weniger typisch für die Braunschweiger. Die mögen doch hoffentlich das echte und die lebendige Natur weitaus lieber, oder?

Von Jägerlatein* und Mäusejagden

Die Aufregung um Sanders Staatsjagd in Deinem schönen Harz nimmt jedoch an Fahrt an, lieber Hoffer. Sander behauptet zwar, überhaupt keinen "Jagdschein" zu besitzen, so ganz sicher bin ich mir dabei jedoch nicht!


Sander Kerngesund? Sicher, ist das keineswegs!
Fotoquelle: eti-veth.de/antijagd.htm

Sander ist übrigens Mitglied im NABU*.
Widerspricht er sich ja doch, wenn er zur Mäusejagd zwar heimlich die Fallen aufstellt, seine Frau aber vorschicken muss, um die Mäusekadaver aus den Fallen zu bergen, aber dem Jägerlatein* folgt und ein "dabei sein" vorzieht. Weshalb muss der dann überhaupt an dieser merkwürdigen Lach- & Schießgesellschaft teilnehmen? Tja, das fragen sich mittlerweile immer mehr Leute hier unten.

Bedenkt man, dass Sanders Partei auch durch dieses "Staatsschauspiel" keine Stimme mehr gewinnen kann und eigentlich auf die Falschen schießt. Verursacht haben ganz andere Platzhirsche und angeheiterte Brüderles den Niedergang dieser Partei. Da kann auch kein jugendlicher Arzt mehr helfen.

Schönen Sonntag, lieber Hoffer
und Gruß nach oben


Helmhut

______
*Jägerlatein-Lexikon
#5832
Aw: Party im Nationalpark
Oct 23 2011 10:20:18
bruno schrieb:
...
Dazu mal ein Blick in das Nationalparkgesetz.

...

1. Maßnahmen Dritter, die
a) der wissenschaftlichen Forschung im Sinne des § 14 Abs. 1,
b) der wissenschaftlichen Erforschung kultureller Grundlagendaten,
c) der überregionalen wissenschaftlichen Beobachtung von Umweltveränderungen,
d) der wissenschaftlichen Lehre,
e) der Informations- und Bildungsarbeit im Sinne des § 16 Abs. 1 oder
f) dem Naturerlebnis dienen und
2. die Durchführung sportlicher, kultureller und gewerblicher Veranstaltungen einschließlich gewerblicher Kutsch-und
Schlittenfahrten.
2Die Zulassung nach Satz 1 Nr. 1 Buchst. a bis c kann mit der Auflage versehen werden, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung oder Beobachtung der Nationalparkverwaltung zur Verfügung zu stellen.


Mal sehen, welcher Nationalpark-Zweck (siehe oberer Hinweis Sanders auf die "Bestandsregulierung") für die vorgesehene Party bemüht wird.

Hallalo!
Na, da muss man nicht weiter rätseln, bruno!
(Siehe Unterstreichungen)
Diese Umschreibungen lassen ja allerhand zu beim fröhlichen Staatsjagen, das wird ja unter urtypisch deutscher Kultur teilweise bei den teilnehmenden Staatsmannen verstanden und auf Sportlichkeit kommt es ja beim staatstragenden Wildabknallen auch an, wie die Herren sagen. Und gewerblich kann es auch werden, gerade, wenn Sander und die FDP dort mitmachen.

Sander guckt beim Töten lieber zu, geht er vielleicht deshalb hin?

"Die Aufregung um seine Teilnahme bei einer Jagd mit Landtagsabgeordneten im Nationalpark Harz kann
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) so gar nicht verstehen. Er habe überhaupt keinen Jagdschein, und Tieren könne er nichts zuleide tun. "Ich habe noch nie in meinem Leben eine Maus totgeschlagen. Fragen Sie meine Frau." Die Jagd auf die Nager im heimischen Bauernhof in Golmbach läuft laut Minister so ab: Er stellt die Fallen auf; seine Gattin muss die erlegten Mäuse entfernen. Die Scheu vor toten Tieren hält Sander nicht von seinem Besuch beim Halali im Harz ab: "Natürlich werde ich dahingehen."
www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/468087/AUS-DEM-NOTIZBLOCK-Von-Frauen-und-Spannern.html

Tipp an die Herrengesellschaft, man könnte ja auch golfen gehen. Passt besser zum FDP-Leitbild und die toten Bälle kann Sander ja dann gewiss besser einsammeln.



Gruß
Helmhut
#5830
Party im Nationalpark
Oct 21 2011 10:50:22
Helmhut schrieb:
Hallo Hoffer,

das ging aber mal schnell. Vorgestern noch Meldungen über Sanders Staatsjagd, heute nun...

dpa-Meldungen:
[size=4]Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander will am 17. Januar 2012 von seinem Amt zurücktreten.


Sander - ein Grüner im Polo-Strick-Pulli?
dpa-Foto

Und nicht nur das, Sanders wird auf seinen alten Tage entweder ein Grüner ...


kann da auch noch was beisteuern:

>> Sander bestätigte seine Teilnahme als Ehrengast an einer Jagdveranstaltung für Politiker im Nationalpark Harz im November: „Bestandsregulierung ist notwendig, und das sind alles fachkundige Leute“, sagte Sander. Er selber sei kein Jäger und werde nicht anlegen, aber am Abendprogramm der Jagd teilnehmen.
Grünen-Anfrage zur Jagd im Nationalpark

„In einem demokratischen Rechtsstaat haben solche Staatsjagden nichts zu suchen“, kündigte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel eine Anfrage im Landtag zu dem Vorgang an. Schostok (SPD) wertete die „Abschiedsjagd“ als typisch für Hans-Heinrich Sander. Der niedersächsische Teil des Nationalparks ist Sanders Landesumweltministerium unterstellt.<<

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10200370/artid/15055332

Vergleiche auch:

www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/sander267.html

Wie ist diese Bonzenjagd eigentlich rechtlich zu bewerten?

Dazu mal ein Blick in das Nationalparkgesetz.

Erstmal ist die Jagd nur erlaubt, wenn der Schutzzweck des Nationalpark es erfordert - eigentlich ist das eine ziemlich hohe Messlatte, andererseits kann man da natürlich frei argumentieren und einfach behaupten. (Das Rotwild frisst alle Bäume weg und die Wildschweine alle Wurzeln).

Dann soll da ja mit der Jagd auch zugleich noch eine große Party stattfinden - dass wiederum muss der Schutzzweck lediglich erlauben. Die Messlatte ist da also sehr viel niedriger.
Gesetz über den Nationalpark „Harz Niedersachsen)” (NPGHarzNl)
Vom 19. Dezember 2005 (Nds.GVBl. Nr.30/2005 S.446), geändert durch Art. 2 des Gesetzes v. 19.2.2010 (Nds.GVBl.
Nr.6/2010 S.104)
§ 3
Schutzzweck
Schutzzweck ist es,
1. für die gebietstypischen natürlichen und naturnahen Ökosysteme mit ihren charakteristischen Standortbedingungen auf mindestens 75 vom Hundert der Fläche des Gebietes einen möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten (Prozessschutz) und die natürliche Vielfalt an Lebensräumen, Lebensgemeinschaften und Tier- und Pflanzenarten des Harzes von den Hochlagen
bis zur kollinen Stufe zu erhalten,
2. einen günstigen Erhaltungszustand der Lebensräume und Arten, die in dem Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (§ 1 Abs. 2) vorkommen und in der Anlage 3 aufgeführt sind, entsprechend den ebenfalls in der
Anlage 3 aufgeführten Erhaltungszielen zu bewahren oder wiederherzustellen, um eine Verschlechterung der Lebensräume und der Habitate der Arten sowie erhebliche Störungen von Arten zu vermeiden,
3. einen günstigen Erhaltungszustand der Vogelarten, die im Europäischen Vogelschutzgebiet (§ 1 Abs. 3)
vorkommen und in der Anlage 4 aufgeführt sind, sowie ihrer Lebensräume entsprechend den ebenfalls in derAnlage 4 aufgeführten Erhaltungszielen zu bewahren oder wiederherzustellen, insbesondere um das
Überleben und die Vermehrung der Vogelarten in ihrem Verbreitungsgebiet sicherzustellen,
4. die Voraussetzungen für eine natürliche Wiederbesiedlung aus dem Gebiet ganz oder weitgehend verdrängter Pflanzen- und Tierarten zu schaffen,
5. die besondere Eigenart, landschaftliche Schönheit, Ruhe und Ungestörtheit des Gebietes zu erhalten oder wiederherzustellen,
6. besondere geologische und bodenkundliche Erscheinungsformen in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten sowie
7. die Pflegebereiche (§ 2 Abs. 4 Nr. 1) in repräsentativen Beispielen durch Pflegemaßnahmen zu erhalten.
§ 6
Betreten

(1) 1Das Betreten des Nationalparks ist nur auf entsprechend kenntlich gemachten Wegen, Loipen und sonstigen Flächen erlaubt, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt.
2Die zulässige Art und Weise des Betretens richtet sich nach der Kennzeichnung, die die Nationalparkverwaltung in Umsetzung von Teil II des Wegeplanes (§ 12) vornimmt.
(2) Unberührt bleibt das Recht der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten, ihre Grundstücke einschließlich der erforderlichen Zuwegung zu betreten.
(3) 1Die Erholungsbereiche (§ 2 Abs. 4 Nr. 2) dürfen außerhalb der Wege und Loipen begangen werden.
2Das Begehen im Sinne dieses Gesetzes schließt das Befahren mit Krankenfahrstühlen, Skiern und Rodelschlitten ein.
(4) Abweichend von § 60 BNatSchG gilt für das Betreten des Nationalparks § 30 des Niedersächsischen Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung entsprechend.
§ 7
Allgemeine Schutzbestimmungen

(1) Im Nationalpark sind alle Handlungen verboten, die den Nationalpark oder einzelne seiner Bestandteile zerstören, beschädigen oder verändern.
(2) Zur Vermeidung von Gefährdungen und Störungen der Schutzgüter des Nationalparks ist es verboten,
1. wild lebende Tiere an ihren Nist-, Brut-, Äsungs-, Wohn- oder Zufluchtstätten durch Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören,
2. die Ruhe der Natur durch Lärm oder gebündelte, weit reichend wirkende Lichtstrahlen zu beeinträchtigen,
3. Modellflugzeuge und andere Kleinflugkörper fliegen zu lassen oder sonstige ferngesteuerte Geräte zu betreiben,
4. Hunde unangeleint laufen zu lassen,
5. Bohrungen aller Art niederzubringen,
6. Wasser zum Betrieb von technischen Anlagen, insbesondere von Beschneiungsanlagen, aus Gewässern zu entnehmen,
7. Kunstschnee außerhalb der Nutzungszonen aufzubringen und
8. Feuer zu entfachen oder zu unterhalten und Feuerwerkskörper zu zünden.
(3) 1Die Verbote der Absätze 1 und 2 und die Beschränkungen des Betretensrechts in § 6 Abs. 1 und 3 gelten nicht für
1. Maßnahmen zur Gefahrenabwehr,
2. die Nutzung und Unterhaltung von
a) planfestgestellten, genehmigten oder dem öffentlichen Baurecht entsprechenden genehmigungsfreien baulichen Anlagen sowie zugehöriger Freiflächen,
b) Ver- und Entsorgungsanlagen, insbesondere der Wassergewinnung und -versorgung, Energieversorgung, Abwasserbeseitigung und Telekommunikation und
c) mit Gewässern verbundenen Anlagen
einschließlich ihrer Zuwegung,
3. die bestimmungsgemäße Nutzung von für den öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen und Wegen,
4. die Unterhaltung von Straßen und Wegen,
5. Maßnahmen der ordnungsgemäßen Gewässerunterhaltung, die von der Nationalparkverwaltung durchgeführt oder veranlasst werden,
6. Maßnahmen zur Erhaltung oder Entwicklung des Gebietes, die von der Nationalparkverwaltung durchgeführt oder veranlasst werden,
7. Maßnahmen zur Regulierung des Wildbestandes, die der Schutzzweck (§ 3) erfordert,
8. Maßnahmen im Rahmen wissenschaftlicher Forschung und Lehre sowie der Informations- und Bildungsarbeit, die von der Nationalparkverwaltung durchgeführt oder veranlasst werden,
9. die Unterhaltung von Loipen, auch mit Loipenspurgeräten, ausgenommen sind Handlungen nach Absatz 2 Nr. 6
oder 7, sowie
10. Maßnahmen der amtlichen geologischen Landesaufnahme, des amtlichen Denkmalschutzes und des gewässerkundlichen Landesdienstes, wenn diese im Benehmen mit der Nationalparkverwaltung durchgeführt
werden.
2Weitere Freistellungen für teilflächenbezogene Maßnahmen und Nutzungen ergeben sich außerdem aus der Anlage 5.
(4) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 und den Beschränkungen des Betretensrechts in § 6 Abs. 1 und 3 lässt die
Nationalparkverwaltung, soweit der Schutzzweck (§ 3) es hinsichtlich Zeitraum der Maßnahme und Art ihrer Durchführung erlaubt, Ausnahmen zu für
1. die Wiedererrichtung von Anlagen nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a und c sowie von Anlagen nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b, soweit es sich um Leitungen handelt,
2. Maßnahmen der ordnungsgemäßen Gewässerunterhaltung.
(5) 1Von den Verboten der Absätze 1 und 2 und den Beschränkungen des Betretensrechts in § 6 Abs. 1 und 3 kann die
Nationalparkverwaltung, soweit der Schutzzweck (§ 3) es erlaubt, Ausnahmen zulassen für
1. Maßnahmen Dritter, die
a) der wissenschaftlichen Forschung im Sinne des § 14 Abs. 1,
b) der wissenschaftlichen Erforschung kultureller Grundlagendaten,
c) der überregionalen wissenschaftlichen Beobachtung von Umweltveränderungen,
d) der wissenschaftlichen Lehre,
e) der Informations- und Bildungsarbeit im Sinne des § 16 Abs. 1 oder
f) dem Naturerlebnis dienen und
2. die Durchführung sportlicher, kultureller und gewerblicher Veranstaltungen einschließlich gewerblicher Kutsch-und
Schlittenfahrten.
2Die Zulassung nach Satz 1 Nr. 1 Buchst. a bis c kann mit der Auflage versehen werden, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung oder Beobachtung der Nationalparkverwaltung zur Verfügung zu stellen.


Mal sehen, welcher Nationalpark-Zweck (siehe oberer Hinweis Sanders auf die "Bestandsregulierung") für die vorgesehene Party bemüht wird.
#5812
Sander tritt ab ... aber nicht so ganz
Oct 21 2011 08:32:36
Hallo Hoffer,

das ging aber mal schnell. Vorgestern noch Meldungen über Sanders Staatsjagd, heute nun...

dpa-Meldungen:
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander will am 17. Januar 2012 von seinem Amt zurücktreten.


Sander - ein Grüner im Polo-Strick-Pulli?
dpa-Foto

Und nicht nur das, Sanders wird auf seinen alten Tage entweder ein Grüner oder liegt's am Älterwerden? Selbst dpa ist wohl der Gedanke gekommen und hat ein dementsprechendes Foto zur Meldung gewählt.

Sander schlägt wie Greenpeace Phillipsburg als Zwischenlager vor

Sander hat sich für eine Eignungsprüfung des Atomkraftwerks Philippsburg als atomares Zwischenlagen ausgesprochen. «Der Bund darf jetzt nicht weiter abwarten, sondern muss schnellstens den Antrag stellen, zu prüfen ob etwa Philippsburg als Zwischenlager geeignet ist», sagte der FDP-Politiker am Donnerstag in Golmbach (Landkreis Holzminden). Genau das hatten vor ein paar Tagen die Experten von Greenpeace vorgeschlagen. Deren Studie zufolge ist das baden-württembergische Atomkraftwerk Phillipsburg sicherer für die Lagerung von Atommüll als Gorleben.

Auch sieht Sander den angepeilten Zeitplan für ein Endlagersuchgesetz in Gefahr. "So langsam habe ich meine Zweifel, dass dies bis Ende des Jahres klappen wird." Die Castor-Transporte nach Gorleben sollen jedoch im November laufen, meinte er weiter, dafür sei die Zeit jetzt zu knapp.

«Mein Terminkalender ist bis zu meinem letzten Arbeitstag voll.» In den nächsten Wochen könne er noch einiges bewegen, vielleicht auch noch manche Schlagzeilen liefern. «Meine Kritiker werden sich noch wundern.»

Die Landtagsopposition meldete sich auch umgehend zu Wort: «Er wird in die Geschichte des Landes eingehen als der unterhaltsamste und unfähigste Umweltminister, den wir je hatten», spottete die Linke. Die Grünen sprachen von «verlorenen Jahren für den Umwelt- und Naturschutz» und die SPD vom «Pro-Atom-Minister».

Sander: Habe mal nicht mal einen Jagdschein!

Sander nimmt es einmal mehr mit Humor. Zu jüngsten Berichten und Kritik, dass er im Nationalpark Harz zur Jagd gehen wolle, sagte der Minister: «Ich habe nicht mal einen Jagdschein, ich kann nicht mal eine Maus töten, aber hingehen werde ich schon.»

Auch Vorwürfe, er zögere seine Amtszeit hinaus, um eine erhöhte Ministerpension zu bekommen, seien falsch. So wie es aussieht, wird er sich auf kommunaler Ebene weiter betätigen, leider!

Die Kommunalpolitik darf sich seiner erfreuen

«Wenn Wehmut aufkommt, dann wegen der Menschen im Ministerium.» Sander ist seit März 2003 Mitglied der schwarz-gelben Landesregierung und inzwischen der dienstälteste deutsche Umweltminister.
Darüber hinaus wolle er sich bis zur Landtagswahl im Januar 2013 noch für seine Wähler einsetzen. Der Kommunalpolitik bleibe er erhalten. Ziele habe er auch noch in seiner Partei. «Mich schmerzt der Zustand der FDP. Wenn ich das nochmals verändern kann, wäre es ein krönender Abschluss für jemanden, der 42 Jahre in der FDP ist. Da muss ich einfach noch was tun.»

Klar, ganz gehen kann er wohl noch nicht, im Landtagswahlkampf fehlen bekannte Köpfe und Rösler als auch Westerwillie werden da kaum Punkte bringen, aber ob gerade er selbst da viel bewegen und die kleine Partei retten wird?


Gruß
Helmhut
#5804
Nationalpark Harz - Schutz der Rothirsche
Oct 20 2011 09:10:18
Hallo Hoffer,

heut' wirds sicher ungemütlich auf Deiner Wolke, was?
Da pirschen Meldungen durch den heimischen Blätterwald, die mögen jedem Naturfreund die Haare zu Berge stehen lassen.

Da schießen Mountain-Radler(b)engels durch den Harz, über die man sich dann beschwert, sie zuvor aber in Massentouristischer Manier hergerufen hat. Und nun versucht der Nationalparkleiter die Vernunft der Radfahrer zu puschen, dass Verkehrsrecht auch auf dem Brocken herrsche und die Wanderer nicht platt geradelt werden.

Dabei könnte man auch den Geländeradlern entsprechend anderswo bessere Matsch- und Schlammfahrbedingungen einrichten, muss ja nicht im Nationalpark sein. Da war aber wohl das Geld wichtiger als die unberadelte Natur.

Und demnächst kommt einer in Deinen schönen Harz, Hoffer, ein alter Bekannter und nimmt höchstpersönlich den Wildschutz aufs Korn. Michael Ahlers versucht sich in Satire im Lokalblatt, aber es wird Realsatire und darum ist es erstens bitter und zweitens nicht so dolle mutig, weil man hier gegen die schon abgewirtschaftete Wahlverlierer-Splitterpartei witzelt, die schwarzen Umweltsünden aber niemals richtig anrührt, denn bei uns stehen Strontiumfässer in der Stadt bei Thune und versprechen nun auch Braunschweig direkt eine strahlende Zukunft. Um so mehr müssen wir uns den nahen Harz erhalten, vielleicht wird der einst unser einziges Rückzugsgebiet, wo wir uns von all dem krankmachenden Müll erholen können, wer weiß?

Tja, da nennt die CDU etwas Atomausstieg und am Ende ist es gar keiner für Braunschweig, und der andere nennt sich Umweltminister und Braunschweig wird leider Zwischenlager und Atommüllkompetenzzentrum, aber das weißte ja längst, Hoffer. Da haste ja immer genug dagegen getan und gebloggt und Dich engagiert.

Also sieh' mal zu, was Du für den Wildschutz tun kannst, mach' mal 'ne Eingabe bei Petrus und tu' was mit der Witterung, wenn die Staatsjagd angeblasen wird. Wer weiß, vielleicht haste dort oben noch mehr Einfluss? Viel Erfolg auch und Dir schöne Tage.

Grüße gen oben
Helmhut
#5796
Nationalpark Harz - Schutz der Rothirsche
Sep 16 2011 08:14:01
Seit der liebe Hoffer in den ewigen Jagdgründen sein Bestes tut und dort für mehr Naturschutz sorgt, ist es hier recht still geworden zum sehr irdischen Thema Naturschutz im Harz und Schutz seiner geliebten Rothirsche.



Von daher erlaube ich mir, sein Angedenken hoch zu halten und in etwas regelmäßigeren Abständen über die Arbeiten des Naturschutz Region Harz zu berichten. Denke mal, das hätte Hoffer gut gefallen...
www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de/neu_bi_nlp/index1.html

Letzte Einträge von Hoffer zum Thema Rothirsche sind hier zu finden.

Die Brunftzeit der Rothirsche beginnt

(dpa-Meldung) - Wegen der nun beginnenden Brunftzeit der Rothirsche im Harz hat die Nationalparkverwaltung einige kleinere Waldgebiete für Wanderer vorübergehend gesperrt. Die Rothirsche sollten während der Brunftzeit möglichst ungestört sein, sagte ein Sprecher. Andernfalls könne es dazu kommen, dass die Tiere sich völlig zurückziehen und ihr natürliches Brunftverhalten aufgeben.



Damit Besucher das Naturschauspiel trotzdem erleben können, bietet die Nationalparkverwaltung vom 15. bis zum 25. September an mehreren Stellen im Harz Führungen zur Hirschbrunft an.

Zur Informationsseite Bürgerinitiative Nationpark Harz e.V. und der Bürgerinitiative Pro Rotwild:
www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de/


Gruß
Helmhut
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