| Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt |
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| Geschrieben von: Redaktion |
| Donnerstag, den 08. April 2010 um 17:18 Uhr |
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Einige Tage ruhte der Stibiox-Abriß. Heute wurde weitergearbeitet. (siehe auch Stibiox-Alarm: Anwohner unzureichend geschützt) Alleidings anders wie vor einigen Tagen, als zumindest die Arbeiter mit weißen Ganzkörperschutzanzügen und Staubmasken ausgestattet waren, sah man von solcher Schutzbekleidung heute nichts mehr. Das Antimontrioxid ist auf der Hauswand als weiße Beschichtung gut erkennbar. Der vorgeschriebene Arbeitsschutz wurde nicht eingehalten. Das Umweltamt wurde davon in Kenntnis gesetzt.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. April 2010 um 17:53 Uhr |
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Stibiox - giftige Schlacke am Schapener Sportplatz
Sep 09 2011 08:50:45 Stibiox - giftige Schlacke unter Schapener Sportplatz gefunden
" ... Beim Umbau der städtischen Sportanlage in Schapen wurden toxische Bodenbelastungen entdeckt. Es handelt sich um antimonhaltige Schlacke, die vermutlich aus der Stibiox-Produktion stammt und offenbar Jahrzehnten als Untergrundmaterial eingebaut wurde. Das teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung mit. Antimon ist ein silberweißes glänzendes, sehr sprödes, leicht pulverisierbares Halbmetall. Wenn es in das Blut gelangt wirkt es sehr giftig. Eine aktuelle Gefährdung gebe es jedoch nicht, so Sprecher Adrian Foitzik. "Solange das Material im Boden liegt, besteht für die Sportplatznutzer keine Gefahr." Die Tiefbaumaßnahmen auf dem Sportgelände seien nach Bekanntgeworden der Ergebnisse der routinemäßigen Bodenproben umgehend unterbrochen worden, in Abstimmung mit der Abteilung Umweltschutz. Es werde jetzt zunächst das Ausmaß der Bodenbelastung ermittelt, kündigte Foitzik an..." www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/14831660 |
#5418 |
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Aw: Stibiox Giftmenge mehr als doppelt so hoch
Jan 21 2011 10:29:44 Noch mehr Gift gefunden – Stibiox-Sanierung wird Braunschweigs Bürger noch mehr kosten
Die Kosten übersteigen nun 4 Millionen Euro.... Mit 1,6 Millionen Euro hatte die Stadtverwaltung gerechnet, um das eigentliche Stibiox-Werksgelände nördlich vom Hungerkamp zu sanieren. Unerwartete Antimon-Funde sorgten jedoch dafür, dass im vergangenen Jahr 300 000 Euro nachgeschossen werden mussten. Dem Gewerbeaufsichtsamt des Landes Niedersachsen geht es nun ähnlich... Weil noch weitere Sanierungsarbeiten östlich und nördlich des bereits von der Stadt sanierten Werksgeländes anstehen, werden die Kosten für das Land nun mit 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Eine Kostensteigerung um ein Drittel, wobei Aplowski sagt: "Die Sanierungserfahrungen der Stadt Braunschweig sind zwar eingeflossen, aber niemand kann heute mit absoluter Sicherheit sagen, was tatsächlich dort alles noch liegt." ... Die Gesamtkosten der Sanierung werden somit von erwarteten 3,2 auf 4,3 Millionen Euro steigen... Lapidare Begründung der Stadt Braunschweig und des Landes; "Stadt Braunschweig und Niedersachsen müssen für die Sanierung zahlen, weil es nicht gelungen ist, die Stibiox-Eigentümerin nach der Unternehmensinsolvenz zur Übernahme der Kosten zu bewegen. Forderungen seien juristisch nicht durchsetzbar gewesen" so die alternativlose Erklärung der mitverantwortlichen Politker." (Quelle: www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13570065) Frage: Wer hat diesen juristischen Vertragswinkelzügen denn zugestimmt und diese zugelassen? Gruß Helmhut |
#3992 |
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Stibiox Giftmenge mehr als doppelt so hoch
Oct 02 2010 04:23:58 klartext schrieb:
Jetzt berichtet auch die Braunschweiger Zeitung ... Am Ende mussten 6465 Tonnen Sonderabfall abgefahren werden. ... Jeden Tag ein neuer Gag aus dem unRathaus. Jetzt hat sich plötzlich der Giftmüll extrem vermehrt, aber eigentlich keine Überraschung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun auch wegen Antimon-Stäuben in der unmittelbaren Umgebung sowie einer vermerten Erkrankung der Bürger im Umfeld der Brache. Wie so oft wird nicht mit offenen Karten gespielt, aber das kennen wir ja nicht anders. Und das waren sicher nicht die letzten negativen Nachrichten über Stibiox! Der Artikel dazu in der BZ Daniel |
#3051 |
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Aw: Stibiox-Abriß viel teurer
Sep 07 2010 10:03:28 Herr Fiene hat sich da nur in der Zahl in der Überschrift vertan, statt um 300.000 € erhöht sich das Ganze 390.000 € .
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#2906 |
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Aw: Stibiox-Abriß viel teurer
Sep 06 2010 22:26:44 Jetzt berichtet auch die Braunschweiger Zeitung
Zweieinhalb mal so viel Giftmüll wie vermutet Stibiox-Sanierung wird 300 000 Euro teurer Von Jörg Fiene Rund 2700 Tonnen hochgiftigen Bauschutt hatte die Stadt auf dem ehemaligen Stibiox-Gelände als Fracht für die Entsorgung vermutet. Doch nach der Sprengung des Schornsteins lauerte unter den Bodenplatten eine böse Überraschung: Mauerwerk, Sohlen und alte Fundamente in ungeahntem Ausmaß. Am Ende mussten 6465 Tonnen Sonderabfall abgefahren werden. Die Tücken in der Tiefe werden für die Stadt teuer: Die Kosten für die Sanierung werden um ein Viertel steigen. Statt 1,6 Millionen müssen für die Sanierung nun rund 2 Millionen Euro aufgebracht werden www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12886495 Sind das nicht 400 000 Mehrkosten? |
#2905 |
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Stibiox-Abriß viel teurer
Sep 05 2010 08:57:22 Die Bauverwaltung hat sich stark verkalkuliert und verlangt nun von den Braunschweiger Ratsgremien die Zustimmung zu folgender Beschlußvorlage
Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen... ... Während der Bauausführung zum vollständigen Rückbau des ehemaligen Stibiox-Werkes hat sich herausgestellt, dass die geschätzten Gesamtkosten in Höhe von rund 1,6 Mio.€ um ca. 390.000 € überschritten werden. ... (Vorlage Fachbereich Finanzen, Drucksache Nr. 13770/10 vom 30.8.2010) Der Kostenanstieg sei hauptsächlich "in erheblichen Massenvermehrungen" begründet, "die sukzessiv mit Fortschreiten der Tiefenenttrümmerungsmaßnahmen sichtbar wurden". Dadurch habe sich " der zu entsorgende hochkontminierte Bauschutt von zunächst geschätzten 2.700 t auf 6.465 t" erhöht. Wie das, verrechnet um fast das zweieinhalbfache ? Können die im Bauamt nicht richtig messen und rechnen ? Oder liegt der Grund ganz wo anders, hat man vielleicht nicht mit der großen Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger und der Öffentlichkeit gerechnet, die z.B. viel größere Abtragungen im Boden zur Vorbereitung der umstrittenen Sprengung erforderte? (siehe: Chronik der Stibiox-Sanierung ) Die abschließende Formulierung in der Vorlage deutet jedenfalls so etwas an... Aufgrund des Bauablaufs sowie der gesetzlichen Vorgaben, wonach hoch belastete Bauschuttmassen nicht zwischengelagert werden oder auf dem Grundstück verbleiben können, musste eine entsprechende Entsorgung durchgeführt werden... (Vorlage Rats-Drucksache 13770/10) Wie soll man nun das interpretieren: Hatte man also ursprünglich etwa vor, gesetzwidrig einen Teil der belasteten Schuttmassen am Hungerkamp auf dem Stibiox-Gelände zu belassen? War für einen Teil des vergifteten Materials etwa keine entsprechende Entsorgung ursprünglich mit eingeplant? |
#2900 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Aug 11 2010 11:38:30 Hey,
habe leider vergebens auf Anruf von Heiderose gewartet,wäre bestimmt Interessant gewesen das in Bildern festzuhalten,aber gut. mfg Luzi |
#2753 |
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Stibiox-Schornstein gesprengt
Aug 11 2010 10:44:00 Eben wurde gesprengt.
Die Staubentwicklung hielt sich in Grenzen, Wind gab es auch eher wenig, so dass nach dem Zusammenfallen des Schornsteins die sofort handelnde Feuerwehr den Reststaub relativ schnell binden konnte. |
#2752 |
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Stibiox-Abriß jetzt am Mittwoch
Aug 09 2010 18:19:38 Ich weiß gar nicht, was ihr euch so aufregt? Im Pressedienst der Stadt heißt es:
Der nachweislich nahezu unbelastete Schornstein fällt bei der Sprengung auf unbelasteten Boden. ...und Die Sanierung der restlichen knapp 10.000 Quadratmeter des ehemaligen Firmengrundstücks erfolgt in Regie des Landes Niedersachsen und beginnt voraussichtlich im September. Sie ist weit weniger kompliziert, weil hier keine kontaminierten Betriebsgebäude stehen. Na dann ist doch alles klar und jede Aufregung umsonst. Überhaupt leben wir hier in Braunschweig in einer sehr schönen bewaldeten, grünen und total unbelasteten Umwelt, wer hat das schon. Die ganze herrliche beruhigende Meldung kann man natürlich im Presse-Service der Stadt Braunschweig nachlesen. Daniel |
#2746 |
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Aw: Stibiox-Abriß liegt nun bei der Staatsanwaltschaft
Aug 05 2010 20:28:11 Ganz zufällig inmitten der hochschlagenden Wellen zu Stibiox, ASSE, Müllenium und überregionalen Olkatastrophen berichtet die BZ nun über die eigentlichen hauptsächlichen Gift-Produzenten?
Wo in Braunschweig große Mengen gefährlicher Schadstoffe anfallen Bundesumweltministerium: Keine Unfälle und keine unkontrollierte Freisetzung gefährlicher Stoffe www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12728951 Wer regt sich da noch über ein bischen Antimontrioxid auf. Ein Schelm, wer Böses hinter dieser zufälligen Berichterstattung fünf Tage vor der Sprengung des Schornsteins vermutet |
#2718 |
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Aw: Stibiox-Abriß liegt nun bei der Staatsanwaltschaft
Aug 04 2010 10:35:52 Bei Staatsanwaltschaft und zuständigen Behörden wurde nach Beratung in den BI´s folgende Strafanzeige gestellt:
Stibiox-Schornsteinsprengung: Strafanzeige wg. Ankündigung einer Straftat Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Frau Quebbemann die geplante Sprengung des Stibiox Schonsteins in Gliesmarode am 11.8.2010 (siehe Ankündigung: "Stibiox Schornstein wird am 11.8.2010 gesprengt": www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12692667 ) wäre mit jetzt schon absehbaren Folgen verbunden: 1. Staubentwicklung infolge der Sprengung selbst sowie vor allem infolge des Aufpralls auf dem Geländeboden; 2. Erschütterung mit Schäden vor allem der anliegenden Gebäude. Vor allem die bei der Sprengung unvermeidlichen Staubentwicklungen dürften den Tatbestand von Körperverletzung sowie Umweltschädigung erfüllen. Die bisherigen Verlautbarungen der zuständigen Behörden, die Stäube aus dem Abriß der Stibiox-Gebäude seien unbelastet bzw. unbedenklich, haben sich all zu oft als unzutreffend erwiesen. Erst infolge von privat Betroffenen in Auftrag gegebenen Untersuchungen folgten jeweils Nachbesserungen der Behörden im Umgang mit den Stäuben. So wurden ausreichende Befeuchtungen und Abdeckung der Transport-LKWs mit Planen bei den bisherigen Gebäude-Abrissen erst im Nachhinein angeordnet. Die Staubentwicklung infolge Sprengung liesse sich durch konventionelle Abtragung dagegen durchaus vermeiden. Gutachten über die Kontaminierung des im Aufschlaggebiet befindlichen Bodens liegen m.W. nicht vor. Die Kostendifferenzen zwischen Sprengen einerseits und Abtragen andererseits sollen sich auch nur im zig-Tausender Bereich bewegen, also auch daher kein Grund, das Risiko nicht zu begrenzen und andererseits das Gebot, absehbare Schädigungen von vornherein auszuschließen. Mit freundlichen Grüßen Peter Rosenbaum |
#2713 |
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Aw: Stibiox-Abriß liegt nun bei der Staatsanwaltschaft
Jul 29 2010 07:47:50 Am 10 August will die Stadtverwaltung den Schornstein sprengen lassen.
Es sollte geklärt werden, inwieweit das im Hinblick auf die jetzt schon diskutierten und festgestellten Antimon-Staubkonzentrationen als Ankündigung einer Straftat zu werten ist |
#2670 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Jul 28 2010 20:21:11 Baumschlag schrieb:
Das Umweltzerstörungsamt hat auch nicht alle Tassen im Schrank. Sollten die LKWs ohne Plane gefahren sein müsste die komplette Fahrroute kontaminiert sein. Wohin wurde das Zeug eigentlich hingekarrt? Welche Firma hat das zu verantworten? Ist der Vertrag für die Öffentlichkeit einsehbar? Viele Fragen und hier schon mal eine Antwort: hoffer.wordpress.com/2010/07/28/wie-giftig-sind-antimonverbindungen/ |
#2665 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Jul 28 2010 16:19:59 Das Umweltzerstörungsamt hat auch nicht alle Tassen im Schrank. Sollten die LKWs ohne Plane gefahren sein müsste die komplette Fahrroute kontaminiert sein.
Wohin wurde das Zeug eigentlich hingekarrt? Welche Firma hat das zu verantworten? Ist der Vertrag für die Öffentlichkeit einsehbar? Und glaubt Fr. Staatsanwältin wirklich das der Krebs jetzt innerhalb 2-3 Wochen stark zugenommen hat. Eher sollten da die Arzte mal die letzten 2 Jahrzehnte überprüfen... So liebe Stadtverwaltung, jetzt aber schnell den Schornstein sprengen. Nicht das vorher nochmehr Undinger ans Tageslicht gelangen |
#2664 |
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Aw: Stibiox-Abriß liegt nun bei der Staatsanwaltschaft
Jul 28 2010 10:59:23 bruno schrieb:
wollte ich den Artikel auf newsclick verlinken, da ist er aber schon wieder verschwunden Da braucht man den besonderen Zugang, dann taucht der Artikel wieder auf, wenn auch mit veränderten Titel: Giftiger Staub in Braunschweig-Querum www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/12686955 "Staatsanwaltschaft ermittelt wegen hoher Giftkonzentration in Querum" war der BZ vielleicht zu aufrührerisch. Man möchte doch die Öffentlichkeit nicht verunsichern, denn die bevorstehende Sprengung - anstatt einer vorsichtigen Abtragung von oben schichtweise bis unten - würde nicht nur den Hungerkamp und den Pappelberg in Staubschwaden einhüllen. |
#2660 |
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Stibiox-Abriß liegt nun bei der Staatsanwaltschaft
Jul 28 2010 09:40:30 Die betroffenen Anwohner haben nicht locker gelassen und selbst für die Untersuchung der üppigen Staubablagerungen auf ihren Grundstücken gesorgt und siehe da:
Nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft (eigentlich wollte ich den Artikel auf newsclick verlinken, da ist er aber schon wieder verschwunden) Staatsanwaltschaft ermittelt wegen hoher Giftkonzentration in Queum In der skandalreichen Geschichte wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Weil Gutachter giftige Antimon-Stäube in der Nachbarschaft festgestellt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. ... Auslöser des Verfahrens war Stibiox-Nachbar Bodo Kahlsdorf: "Als ich aus dem Urlaub kam, bemerkte ich eine seltsam dicke Staubschicht auf den Fahrzeugen ... Den Staub ließ ich von einem Umweltlabor untersuchen und fragte dann bei der Stadtverwaltung nach, ob die Werte besorgniserregend seien." Waren sie. Denn die Stadt ließ sofort ein eigenes Gutachten anfertigen. Erneut wurden hohe Antimon-Werte gemessen. Nicht nur am Hungerkamp, sondern auch am Pappelberg. Gleichwohl ist der Gutachter der Ansicht, trotz der hohen Werte seien die gesundheitlichen Risiken als "gering" einzuschätzen. Weitere Messungen sollten erfolgen, um Klarheit zu erlangen. Stark vermutet wird, dass die Antimon-Stäube bei den Abriss- und Aushubarbeiten auf dem Stibiox-Gelände entstanden... (BZ, 28.7.2010, Seite 13) Und trotzdem will die Stadt von ihren Plänen, jetzt auch noch den Schornstein zu sprengen, fortsetzen ? |
#2659 |
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Aw: Stibiox: CDU denkt das liegt in Wenden...
Apr 30 2010 13:06:00 bruno schrieb:
[size=4] Das Stibiox-Gelände in Wenden ... Tolle Informationen von Herrn Hinrichs Eigentlich sollte das Herr Hinrichs wissen, denn er sitzt im Rat doch neben dem CDU Bez.Bürgermeister Wendt aus Gliesmarode/Querum/Riddagshausen. Vielleicht ist er durch den Namen seines Rats-Sitzpartners Wendt auf Wenden gekommen. Peinlicher dagegen ist schon, daß Herr Hinrichs auch noch im Planungs- und Umweltausschuss sitzt und ihm trotzdem die Gegebenheiten rund um Stibiox offensichtlich ziemlich fremd sind. |
#1915 |
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Stibiox: CDU denkt das liegt in Wenden...
Apr 29 2010 22:04:23 Wie peinlich ist denn das:
Die CDU hat Null Ahnung. Die wissen nicht mal, wo das Stibiox Gelände liegt, seht selbst. Gliesmarode ist das mit Stibiox im Hungerkamp, direkt neben Querum, Herr Hinrichs, wo Ihr Kollege Wendt der Bez.Bürgermeister ist, noch...: Stibiox-Gelände in Wenden wird sicher entsorgt Von Björn Hinrichs, am 28.04.2010 21:13 Das Stibiox-Gelände in Wenden wird sicher entsorgt. Das stellte heute die Verwaltung während der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses deutlich fest. zuerst den gesamten Boden abtragen und erst danach den ohnehin ungefährliche Schornstein sprengen. ... Ich bin Björn Hinrichs, seit 2006 Mitglied im ... Meine Abgeordneten Heidemarie Mundlos, MdL... www.bjoernhinrichs.de/2010/04/stibiox-gelaende-in-wenden-wird-sicher-entsorgt/ Tolle Informationen von Herrn Hinrichs |
#1911 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Apr 14 2010 17:26:39 bruno schrieb:
Artikel heute in der Lokalpresse: Die Verwaltung will darum im Juli sprengen. Dann sollen nur noch die Außenmauern der Stibiox-Gebäude stehen. Sie sollen als Splitterschutz vor Schornstein-Trümmern dienen. www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12067105 Staubschutz ist das riesen Problem und nicht Splitterschutz ! Was beim Newsclick-Artikel gänzlich ausgeklammert wurde, sind die gesundheitlichen Gefahren für die umliegenden Bewohner, die bei einer Sprengung des Schornsteins entstehen. Eine Sprengung würde noch mehr Antimontrioxid in der Umgebung verteilen. Die umliegenden Anwohner leben schon jetzt teilweise auf verseuchten Böden und leiden überdurchschnittlich häufig an Krebserkrankungen. www.bibs-fraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF/2010_04_14_BI_Stibiox.pdf |
#1784 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Apr 14 2010 12:35:00 Artikel heute in der Lokalpresse:
23 Jahre beschäftigt der Stibiox-Skandal Braunschweigs Politik und die Anwohner. Eine Geschichte der Vertuschungen, Versäumnisse und Peinlichkeiten schlimmster Art. Die Verwaltung wollte nun mit der Sanierung des Geländes einen Schluss-Strich unter die Affäre ziehen. Doch mittlerweile sind die alten Stibiox-Akten wieder aufgetaucht. ... "Aufgetaucht"... - ist gut! So weit mir bekannt, rennt da schon seit Tagen die Bürgerinitiative rum, informiert die Bürger über die nicht eingehaltenen Staubbelastungen und auch hier im Forum gibt es dazu schon einiges... Gemeinsam mit Bund und Land muss die Stadt nun das Gelände sanieren. Der Kostenrahmen von 3,2 Millionen Euro scheint dennoch sehr eng zu sein. So eng, dass es heftigsten Streit um 65 000 Euro gab – um zwei Prozent der Bausumme. Denn diese zusätzlichen 65 000 Euro würde es kosten, den Stibiox-Schornstein abzutragen und nicht – wie von der Verwaltung beabsichtigt – zu sprengen. Angeblich ist der Schornstein unbelastet, aber wenn schon, das Entscheidende ist doch der beim Umfallen des Schornsteins aufgewirbelte Dreck am Boden und in den flacheren Gebäuden, worauf der Schornstein fallen soll. Was ist denn mit dem Staub? Die Verwaltung will darum im Juli sprengen. Dann sollen nur noch die Außenmauern der Stibiox-Gebäude stehen. Sie sollen als Splitterschutz vor Schornstein-Trümmern dienen. www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12067105 Staubschutz ist das riesen Problem und nicht Splitterschutz ! Aber wie ich sehe, ist die BIBS-Fraktion ja am Ball: www.bibs-fraktion.de/index.php?id=139 |
#1778 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Apr 10 2010 11:29:46 Die Bau-Bg kann man unter folgenden Adressen erreichen!
Die Stadtverwaltung hat keinen direkten Einfluß auf die Berufgenossenschaften! Hier geht es um Arbeitsschutz. Die Berufsgenossenschaften müssen später bei Berufsunfähigkeit die Kosten (Rente und Gesundheit) zahlen! Ich glaube, die würden sich für das Thema interessieren! Bezirksverwaltung Hannover Leitung: Arno Bannasch Hildesheimer Straße 309 30519 Hannover Postanschrift: 30141 Hannover Fax: 0511 987-2440 E-Mail: info-2@bgbau.de 0511 987-0 Arbeitsmedizinischer Dienst (AMD) Region 2 Regionalleitung: Dr. Elliehausen Tel.: 0511 987-2562 Fax: 0511 987-2550 E-Mail: heinz-joerg.elliehausen@bgbau.de AMD Zentrum Hannover Hildesheimer Str. 309 30519 Hannover Tel.: 0511 987-2562 Fax: 0511 987-2550 E-Mail: amd-h@bgbau.de Sicherheitstechnischer Dienst (STD) Hannover Telefon: 0511 987-2549 |
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Aw: Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt
Apr 09 2010 10:16:41 Bau-Berufsgenossenschaft ist ganz schwer erreichbar, aber das Gewerbeaufsichtsamt gleich bei Stibiox um die Ecke sei ja sowieso zuständig. Die wurden aber bereits informiert:
Sehr geehrter Herr Kühl, sehr geehrter Herr Romeike, auf dem Weg nach Querum bemerkte ich an der Abzweigung Hungerkamp aufgrund aufsteigender Staubentwicklung, daß auf dem Gelände von Stibiox die Abrissarbeiten fortgesetzt werden (was grundsätzlich sehr begrüssenswert ist, sofern der Staubschutz für Anwohner und Beschäftigte eingehalten wird). 1. Wie Sie aber auf den gemachten Bildern erkennen können, wurde wiederum offen staubend gearbeitet, wobei diesmal nicht einmal die eingesetzten Arbeiter mit Schutzkleidung und Staubmasken ausgestattet waren. Siehe die Verlinkung: bibs-bs.de/beitraegeanzeigen/34/157.html 2. Auf weiteren Bildern wurde dokumentiert, daß ein Arbeiter die Staubentwicklung beim Baggereinsatz durch Bespritzen mit Wasserschlauch zu lindern suchte. Da stellt sich die Frage, wie das auf diese Weise mit Antimontrioxid und anderen Elementen belastete Wasser aufgefanden und vom Einsickern in den Erdboden abgehalten wird. 3. Bereits Ende März 2010 wurden Abbrucharbeiten dokumentiert, wobei an den Tagen zumindest der Arbeitsschutz mit Ganzkörperschutzanzügen und Staubmasken eingehalten war, wie auf der zweiten Verlinkung sichtbar: bibs-bs.de/beitraegeanzeigen/34/153.html Ich frage Sie daher, was zwischenzeitlich nach der Eingabe meiner Fraktionskollegin Frau Wanzelius zum Staubschutz der Anwohner getan worden ist. Ich fordere Sie und das Gewerbeaufsichtsamt auf, für den vorgeschriebenen Arbeitsschutz auf der Baustelle und für alle Anwohner für den nötigen Gesundheitsschutz zu sorgen. Mit freundlichen Grüßen Peter Rosenbaum |
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