| Protest beim Landesbischof : Stiftung soll nun auch den nächsten Wald abhacken |
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| Geschrieben von: Rosenbaum |
| Montag, den 08. November 2010 um 10:05 Uhr |
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In der Waggumer Kirchengemeinde wurden Unterschriften gesammelt, der örtliche Pastor hat sie in einem persönlichen Brief an den Landesbischof weitergereicht. Bislang hüllt sich Landesbischof Prof. Weber in Schweigen. Auf ihm ruhen die Hoffnungen, dass er als einer der drei Vorsitzenden der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz die Vernichtung des nächsten großen Waldes in Richtung Hondelage verhindern hilft. Als ein Ergebnis der Prozesse gegen die Ausbaugegner einer längst überholten Landebahn kam nämlich heraus, dass nun zum zweiten mal und wie vor einem Jahr die Stiftung selbst den Frevel an der Natur erledigen soll. Oberbürgermeister und Flughafengesellschaft haben der Stiftung diese Aufgabe zugewiesen.
Welche Möglichkeiten hat man noch, um mit einem Verantwortlichen der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ins Gespräch zu kommen ?
Am Mittwoch, dem 10.11.2010 wurde deshalb getrommelt: Die Braunschweiger Gruppe "Sambattac" unterstützte den Protest gegen die - ab Ersten Dezember - geplante erneute Waldvernichtung.
Noch steht der hoch-schützenswerte Wald, und so soll es bleiben. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. November 2010 um 18:21 Uhr |
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Im Forum diskutieren. (12 posts)
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Aw: Protest: Attention!
Nov 22 2010 12:22:32 sehr anregender Protestauftritt, mal was anderes und soweit man sehen kann mit duraus ernst gemeinten politischen Inhalten.
Aber mal nur so angemerkt, würde solch eine Protestform denn nach Wolfenbüttel und zum Landeskirchenamt passen Hoffentlich hat der Beitrag nicht den Landesbischof verschreckt. |
#3553 |
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Aw: Protest
Nov 21 2010 12:49:44 Wie schafft man es, einen Protest mit wenigen Aktivistinnen in die Medien zu bringen?
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Aw: Protest beim Landesbischof: Stiftung will nun auch den nächsten Wald abhacken
Nov 13 2010 21:10:16 @ Igelchen
wenn der Bischof nun irgendwo ein Statement hat "ausrichten" lassen, wäre meine Frage zuallererst einmal, wo und durch wen? Und wie lautet es exakt? Das hier veröffentlichte Zitat gibt erst einmal nur die Auskunft, daß dem Bischof keine Vermittlung möglich sei, weil es auf der anderen Seite des Tisches an Redewilligen mangelt. Von daher kann ich auch erst einmal nur sehen, daß sich hier die bürgerferne OBrigkeit und die verantwortlichen Beteiligten an dieser Waldvernichtung immer noch nicht mit dem Bürger abgeben wollen - trotz Stuttgart21-Vergleiche, die hier neuerdings heran gezogen werden. Damit bezeugt doch der Bischof genau das, was die Bürger die ganze Zeit über schon selbst behauptet und gemutmaßt hatten. Das könnte man nun ruhig öffentlich kommunizieren. Auch der Landesbischof sieht, daß hier arrogant über den Willen und die Meinung der Braunschweiger Bürger einfach hinweg gegangen wird. Frau Mundvoll |
#3458 |
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Aw: Protest beim Landesbischof: Stiftung will nun auch den nächsten Wald abhacken
Nov 13 2010 17:07:27 Igelchen schrieb:
Landesbischof Weber könne nicht erfolgversprechend moderieren, "...weil weder die Flughafengesellschaft, noch die Stadt Brauschweig Interesse an einem moderierten Prozeß haben." (Beide genannte Institutionen sind Waldvernichter !) Hier tut der Landesbischof Weber so, als gäbe es nur denjenigen, die den Wald vernichten. Er zieht die Seite der Bevölkerung gar nicht in Betracht. Wir alle werden gar nicht erwähnt. Was soll man dazu sagen? Ist das Zynismus? Ist das Arroganz? Ist das komplette Verarschung? Denke ich nicht: 1.Weber stellt doch eigentlich der Flughafengesellschaft und der Stadt Braunschweig ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Da quakt die Stadtverwaltung davon, dass sie durch S21 nachdenklich geworden sei und auf die Bürgermeinung hören wolle - und Weber stellt fest: Die haben in den entscheidenden Konflikten gar kein Interesse an einem moderierten Prozess! - haben also trotz gegenteiliger Beteuerung nichts aus S21 gelernt. 2.Weber kann doch wirklich nicht moderieren, wenn nicht beide Seiten bereit sind, miteinander zu reden (das wird Dir jeder Moderator bestätigen). Die Flughafengegner/ Waldschützer können da noch so redebereit sein - das interessiert in so einem Fall leider nicht. Wenn die Fughafengesellschaft und die Stadt nicht reden wollen - ja wie soll denn dann eine Moderation aussehen? Auf der einen Seite dieses von Weber moderierten Treffens wären dann die Waldschützer, auf der anderen Seite ein leerer Stuhl, weil die Herren der Stadt derweil was 'besseres' zu tun hätten als zu reden: nämlich in Waggum die Bäume fällen. Das wäre keine Moderation, sondern eine Farce - wem sollte die nutzen? |
#3456 |
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Aw: Protest beim Landesbischof: Stiftung will nun auch den nächsten Wald abhacken
Nov 13 2010 15:12:30 "Landesbischof Weber mit der Hand an der Axt" - das ist sehr treffend.
Ein engagierter Abholz-Gegner oder besser gesagt: Waldschützer hatte Landesbischof Weber um Vermittlung (- ähnlich wie in Stuttgart) zwischen Abholzern und Waldschützern gebeten. Daraufhin kam eine Antwort über die Beauftragte von Landesbischof Weber, die von ihm ausrichtet: Landesbischof Weber könne nicht erfolgversprechend moderieren, "...weil weder die Flughafengesellschaft, noch die Stadt Brauschweig Interesse an einem moderierten Prozeß haben." (Beide genannte Institutionen sind Waldvernichter !) Hier tut der Landesbischof Weber so, als gäbe es nur denjenigen, die den Wald vernichten. Er zieht die Seite der Bevölkerung gar nicht in Betracht. Wir alle werden gar nicht erwähnt. Was soll man dazu sagen? Ist das Zynismus? Ist das Arroganz? Ist das komplette Verarschung? |
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Aw: Stiftungsförster koordiniert Waldvernichtung
Nov 13 2010 07:55:26 bruno schrieb:
Rosenbaum schrieb: Laut Akteneinsicht im Umweltamt ist der weitere Eingriff in den Wald nach Hondelage ab der 47. Kalenderwoche (also ab 22.November 2010) geplant. Der Stiftungs-Förster dieses Staatsforstes der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Röker, koordiniert die weiteren Abholzungen und das Absägen der Baumkronen. Wegen Vernichtung weiteren Lebensraumes der prioritären Art des Eremiten findet am 17.11.2010 eine sog. "Paketsitzung" im Umweltministerium statt, wo über die EU-Nachfragen zur Zulässigkeit der Eingriffe beraten werden soll. BZ-Meyer in Zugzwang? Er bestätigt den Termin für die beabsichtigte nächste Waldvernichtung ab dem 22.11.2010 www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13232607 Warum erfährt man nichts von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die diese Drecksarbeit für VW und Rathaus erledigen soll? Das dürfte inzwischen ausreichend klar sein. Die haben wohl Angst vor noch mehr Protesten und noch mehr aufgeweckten Bürgern, die dort auftreten, um gegen diesen Raubbau zu protestieren. Allerdings wird jetzt ja auch indirekt darauf aufmerksam gemacht, daß sogar ein großes Polizeiaufgebot für das Durchdrücken des Großbauprojektes bereitgestellt werden muss, um die Arbeiten gegen die protestierenden Bürger zu schützen. Zeigt ja, daß offenbar doch viele nicht mit diesem Großangriff auf die Naturressourcen einverstanden sind. Wie fühlt sich denn so der Landesbischof mit der Hand an der Axt ? Na, wie der Apostel der Deutschen. Mit Baumfällungen hat die Kirche schon ausreichend Vorerfahrung. Während sich der Bischof hinter Ausflüchten versteckt, kümmert sich der Braunschweiger Probst lieber um zu früh aufgestellte Weihnachtsbäumchen, während gleichzeitig ganze Wälder abgehackt werden. Ausnehmen möchte ich hierbei ausdrücklich den Waggumer Pfarrer, dem die Schöpfung noch wichtig ist. Frau Mundvoll |
#3452 |
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Aw: offene Drohung mit Polizeigewalt
Nov 13 2010 00:07:14 Man staune :
www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13232607 Der hörige Schreiberling des Rathauses muß dem völligem Wahn verfallen sein. Anders sind solche Assoziationen nicht zu erklären. Vollständiger Realitätsverlust, der jeden Psychiater unmittelbar zu den Lederfesseln greifen läßt, sobald er derartiges von dem Patienten auf der Couch hört. Gute Besserung Herr Meyer und an den behandelnden Arzt behalten sie ihn lange da, bis er genesen ist...von mir aus auch länger. |
#3451 |
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offene Drohung mit Polizeigewalt
Nov 12 2010 22:19:51 lest doch mal die unmissverständliche Drohung, die im BZ-Artikel vermittelt wird:
Nach BZ-Informationen soll der ursprünglich für Anfang November vorgesehene Beginn verschoben worden sein, weil die Polizei wegen des Castor-Transports nicht genügend Personal zum Schutz der Arbeiten und zur Sicherung des Flughafengeländes zur Verfügung stellen konnte. Während der Baumfällungen zu Jahresbeginn hatte es mehrfach Besetzungen des Baufeldes durch Demonstranten gegeben. www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13232607 Ja, liebe Leute, und nun müsst Ihr Euch entscheiden: glauben wir das Gerede von Bürgerdemokratie mit Volksbefragung oder holt uns der Wink mit dem Polizeiknüppel in den Wald zurück? |
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Aw: Stiftungsförster koordiniert Waldvernichtung
Nov 12 2010 21:19:05 Rosenbaum schrieb:
Laut Akteneinsicht im Umweltamt ist der weitere Eingriff in den Wald nach Hondelage ab der 47. Kalenderwoche (also ab 22.November 2010) geplant. Der Stiftungs-Förster dieses Staatsforstes der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Röker, koordiniert die weiteren Abholzungen und das Absägen der Baumkronen. Wegen Vernichtung weiteren Lebensraumes der prioritären Art des Eremiten findet am 17.11.2010 eine sog. "Paketsitzung" im Umweltministerium statt, wo über die EU-Nachfragen zur Zulässigkeit der Eingriffe beraten werden soll. BZ-Meyer in Zugzwang? Er bestätigt den Termin für die beabsichtigte nächste Waldvernichtung ab dem 22.11.2010 www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13232607 Warum erfährt man nichts von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die diese Drecksarbeit für VW und Rathaus erledigen soll? Wie fühlt sich denn so der Landesbischof mit der Hand an der Axt ? |
#3446 |
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Stiftungsförster koordiniert Waldvernichtung
Nov 12 2010 10:40:46 Laut Akteneinsicht im Umweltamt ist der weitere Eingriff in den Wald nach Hondelage ab der 47. Kalenderwoche (also ab 22.November 2010) geplant.
Der Stiftungs-Förster dieses Staatsforstes der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Röker, koordiniert die weiteren Abholzungen und das Absägen der Baumkronen. Wegen Vernichtung weiteren Lebensraumes der prioritären Art des Eremiten findet am 17.11.2010 eine sog. "Paketsitzung" im Umweltministerium statt, wo über die EU-Nachfragen zur Zulässigkeit der Eingriffe beraten werden soll. |
#3440 |
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Aw: Protest beim Landesbischof: Stiftung will nun auch den nächsten Wald abhacken
Nov 09 2010 22:31:06 Landesbischof gegen Laufzeitverlängerung - aber gegen Naturerhalt?
In einer Pressemeldung der Kirche plädiert Landesbischof Weber zwar für Ausstieg aus der Kernenergie (zum nächstmöglichen Zeitpunkt!) und für "verantwortliche Beiträge zum Klimaschutz", erlaubt es sich aber, auf die Sensibilität der Waggumer Bürgerinnen und Bürger zum Abholzen des Querumer Forstes und hinsichtlich der zukünftigen dortigen Fluglärmbelästigung, nicht eingehen zu wollen. Ist das ernst zu nehmen? Kann man das glauben? Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit Landesbischof Weber warnt im Kaiserdom vor einer Gefährdung der Umwelt Königslutter/Braunschweig. Landesbischof Weber hat sich für mehr Nachhaltigkeit im Wirtschaftsleben eingesetzt. Die kurzfristige Befriedigung eigener Bedürfnisse sei schädlich sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft insgesamt, sagte er bei einem besonderen Gottesdienst für die Landwirtschaft am Freitag, 16. April, im Kaiserdom in Königslutter. Weber warnte vor einer „Nach mir die Sintflut"-Haltung. Es gehe darum, die Natur als Schöpfung Gottes zu verstehen und sie zu schonen und zu bewahren. Das Leben sei gefährdet durch eine „fragwürdige Atommüllentsorgung, leichtfertige Genmanipulationen oder rabiaten Ressourcenverbrauch". www.evangelisch-in-blankenburg.de/Details-Nachrichten-Landeskirche.214.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[pointer]=6&tx_ttnews[tt_news]=2770&tx_ttnews[backPid]=216&cHash=2b8bf9d014 Angesichts der Diskussion über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke hat sich Landesbischof Weber für einen Ausstieg aus der Kernenergie zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgesprochen. Die bevorzugte Nutzung der Kernenergie sei kein verantwortlicher Beitrag zum Klimaschutz und behindere den notwendigen Umbau der Energieversorgung, sagte er am Donnerstag, 23. September, in Wolfenbüttel. Der Landesbischof erneuerte damit die Position der braunschweigischen Landessynode sowie ihrer Kammer für Umweltfragen. www.landeskirche-braunschweig.de/meldung_archiv/Artikel/3033/1286749404.html?no_cache=1 Morgen 14 Uhr könnte er dazu mal Stellung nehmen. Frau Mundvoll |
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Aw: Protest beim Landesbischof: Stiftung will nun auch den nächsten Wald abhacken
Nov 08 2010 14:32:31 Mittwoch, dem 10.11.2010 zum Protest beim Landesbischof
Die Braunschweiger Gruppe "Sambattac" unterstützt den Protest gegen die - ab Ersten Dezember - geplante erneute Waldvernichtung. Protestkundgebung der Bürgerinitiative Baumschutz/Naturschutz und der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau Mittwoch, 10.11.2010, 14:00 in Wolfenbüttel, Landeskirchenamt, Dietrich Bonhoeffer Str. 1. |
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