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Knatternde Motorsägen im Stadtzentrum - Protestaktion für den Erhalt des Querumer Eremitenwaldes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 12:25 Uhr

symbollische Waldvernichtung am 4.12.2010 auf dem Kohlmarkt

Vom Kohlmarkt ist der Querumer Eremitenwald weit entfernt, so weit, daß viele Menschen doch nicht so richtig wissen, wie es im Norden der Stadt denn nun aussieht.
Mit der Aktion am Samstag wurden einige Wissenslücken geschlossen und gleichzeitig der Desinformation aus dem Rathaus und seitens der Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung entgegengetreten. 

 
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Diskutieren (1 Posts)
Aw: Protestaktion für den Erhalt des Querumer Eremitenwaldes
Dec 08 2010 07:37:52
Gedanken eines Waggumer Bürgers - kein "Aktiver" - in Gedichtform zur Weihnachtszeit:


Alle Jahre wieder, kommt der Stiftungsharvester
macht die Bäume nieder, wo mal der Querumer Forst war.

EU und Eremiten… hat man im Rathaus noch nie gehört…
wird per Ausnahme beseitigt wenn es den Ausbau stört.

Steht auch an deiner Seite, die schreibende Staatsgewalt….
dass ruhig du dich verhalte, in dem sterbenden Wald.

Rathaus und Gericht frohlocken über ein Tribunal…
Freute euch noch mal richtig … auf die nächste Wahl !!!


Quelle mit einigen Hintergrundinfos:

www.waggum.info/mitglieder/index.php?PHPSESSID=2d2c0c571633c520472c8aefb79cc81e&topic=226.0

Da schwelt was im Stillen.

Ja, wir müssen jetzt wieder zuschauen, wie tagtäglich unser Wald, den wir von Kindesbeinen an kennen, niedergemetzelt wird

Ja, wir müssen draussen stehen, weil das Betreten des vertrauten Waldes jetzt "Hausfriedensbruch" ist

Ja, viele haben erlebt, dass sie zum ersten Mal im Leben Anzeigen bekommen haben wegen angeblicher Straftaten - beim Versuch, sich schützend vor den Wald zu stellen, der einst von Bürgern dem Klosterfond anvertraut wurde und jetzt von der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz weggehackt wird

Die betroffenen Bürger im Norden schweigen still, aber sie sind nicht bescheuert; sie sind keine "Wahlschafe";
Das Prinzip, alle paar Jahre seine Stimme abzugeben und "Die da oben" dann machen zu lassen, hat ausgedient;
"Die da oben" handeln, als ob die Stadt und das Umland ein Selbstbedienungsladen wären.

Das registrieren längst nicht nur diejenigen, die sich offen zu ihrem Protest bekennen.

Ich bin sehr gespannt auf die nächste Kommunalwahl!!!
#3692