| Bilanz nach einem Jahr täglicher Proteste: Schicksal von genau 1 Draht bleibt ungewiss |
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| Geschrieben von: Rosenbaum |
| Freitag, den 14. Januar 2011 um 14:01 Uhr |
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(Bild: www.waggum-online.de)
Schon eine beachtliche Bilanz der Proteste rund um den Eremiten-Wald in Waggum/Querum: Die Staatsanwaltschaft hatte auf Betreiben des Rathauses (die Flughafengesellschaft hatte Strafanzeige wg. Sachbeschädigung gestellt) einen Demonstranten angeklagt, fünf Polizisten wurden als Zeugen vor dem Strafgericht gehört; sie hatten zwar nichts direkt gesehen, aber meinten, der Flughafenausbaugegner müsse das gewesen sein... mit seiner linken Hand. So lautet jedenfalls das Urteil. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 10:39 Uhr |
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Im Forum diskutieren. (2 posts)
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Aw: das Schicksal von genau 1 Draht bleibt ungewiss
Jan 14 2011 22:48:23 Auch das erleben wir hier leider nicht zum erstenmal... drakonische Strafen gegen Menschen die sich gegen das Projekt "Flughafenausbau", "Kappung Grasseler Strasse", "Hinterhoflage Waggum, Bevenrode" engagieren... während über Naturschutzbestimmungen, EU-Vorschriften, Baugesetz und ...wie soll ich es nennen "Straßenraub" großherzoglich befunden wird...
Zu dem ungeheuerlichen Urteil ..."steh zu nah am Zaun, und zahl am Ende die Zeche..." noch ein Link : www.waggum.info/mitglieder/index.php?topic=236.msg588#msg588 |
#3939 |
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Aw: das Schicksal von genau 1 Draht bleibt ungewiss
Jan 14 2011 18:35:18 Naja, nichts ist kaputt geputt gemacht worden bezieht sich vielleicht auf die Demonstranten bzw. Flughafenausbaugegner.
Von Seiten der Ausbaubetreiber (Rathaus, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, VW, Schnellecke u.a.) wurde viel zerstört: - die Natur, ein zerstörter und zerschredderter Wald von einst zig-Tausend Bäumen, - keine gefundenen, aber dafür gleich mit dersägten und wahrscheinlich massig auch zerschredderten Tieren, - einige lebens- und liebenswerte Ortslagen mit Familien, die dort ihre Heimat gesucht haben (Stichwort: "Hinterhoflage"; - das Vertrauen der Menschen in eine redliche und offen-ehrliche Politik der Rathaus-Politiker und Parteien. Da wiegt das Drähtlein dank der heute zwecks Einschüchterung vollführten Schmierenkomödie vor Gericht natürlich gewaltig. Wie schön hätte es die OB´rigkeit doch ohne diese nur störenden Bürgerinnen und Bürger... das Ziel scheint klar: Abschaffung des Bürger-Status und generelle Überführung derselbigen in unvernetzte, individuelle Konsumenten; damit wäre dann auch VW noch mehr gedient. |
#3938 |






















