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Demo in Gorleben (26.11.) - Castor-Protestzug kommt auch nach BS (22.11.2011) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Dienstag, den 15. November 2011 um 13:52 Uhr

www.waggum-online.de

 

Umzingelt von Standorten für geplante Zwischen- und Endlagerung von Atommüll kommt Braunschweig  inzwischen eine große strategische Bedeutung im Kampf gegen die Atom-Industrie zu.

 

siehe dazu auch: Strahlenalarm

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. November 2011 um 13:57 Uhr
 
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Im Forum diskutieren. (12 posts)
Diskutieren (12 Posts)
Castor: Tausende bei Gleisblockade
Nov 27 2011 00:31:47
ZUG STEHT SEIT STUNDEN IN MASCHEN FEST WEIL TAUSENDE MITTEN IN DER NACHT DIE GLEISE BLOCKIEREN:

Immer aktuell auf

castorticker.de/
#6177
Aw: Gorleben Demo und mehr!
Nov 23 2011 20:34:16
!!!-Viel Erfolg, Sonnenschein-!!!

Bleib gesund und uns erhalten!
Wir sehen uns wieder.
Dort und hier.
#6168
Gorleben Demo und mehr!
Nov 23 2011 20:05:01
Hier ein toller Link, so sind sie immer aktuell dabei, was, wo,wann der Castor, andere Aktivisten, und Camps u.s.w. angeht.
www.castorticker.de/

Ein lieber Aktivistenfreund aus Süd Hessen, hat sich heute Abend Mittwoch den 23.11.
aufgemacht, um in die Südblockade zu ziehen.
www.castor-suedblockade.de/
Er hat schon ein mulmiges Gefühl dabei
Im Süden sind die Polizisten härter drauf!
Und in Frankreich sind 1000 Aktive am Blockieren, dieses ist das erste mal,
das sich die Franzosen gegen die Alibi aufbereiten, nur damit der Müll durch Europa kutschiert werden kann, auflehnen!
Es gab viel Tränengas und die Französischen Polizisten sind bekannter maßen nicht gerade feinfühlig!
Letztes Jahr flexten sie mal schnell einen Blockierer, der sich fest gekettet hatte eine Sehne durch!
Aber lesen Sie doch selber den Castor Ticker!

Jetzt bin ich auch am Fiebern, auch weil ein Aktivistischer Freund gestern, mit einen bekannten Kletteraktivisten losgezogen ist und heute oder morgen werden sie sich Abseilen.

Und da er ein Bekannter Aktivist ist werden die Einheiten hart und schnell gegen ihn vorgehen...
Ich bitte darum, das er nicht wieder so misshandelt wird wie in der Grohnde Blockade!
braunschweig-online.com/bibs-forum/28-umwelt-und-naturschutz/5429-bfe-einheit-aus-braunschweig-am-akw-grohnde-s2.html

Ich verabschiede mich mit einen Aktivistischen Gruß, den Du die Tage überall hörst:

Ich wünsche dir einen friedlichen Widerstand!
Laß´ dich nicht wegfangen und passt auf Euch auf und kommt heil wieder!

Der Widerstand hat begonnen!

Und wer hier bleibt, sollte sich vielleicht hier in Braunschweig Aktiv beteiligen:
braunschweig-online.com/bibs-forum/48-artikel-der-startseite/5888-ezn-will-asse-lauge-zu-quellwasser-machen.html?limit=6&start=6#6166

und ich gehe morgen in den Widerstand, wie letztes Jahr:
braunschweig-online.com/bibs-forum/28-umwelt-und-naturschutz/3791-leben-im-anti-atom-widerstand-infos.html


Ich wünsche allen einen friedliche Zeit!
Lasst Euch nicht wegfangen, passt auf Euch auf
und kommt heile wieder zurück.
Euer Sonnenschein
#6167
Aw: Demo in Gorleben (26.11.) - Castor-Protestzug kommt auch nach BS (22.11.2011)
Nov 23 2011 11:46:41
PRESSEMELDUNGEN zur CASTOR-TOUR in BRAUNSCHWEIG

Proteste gegen Castor-Transporte in Braunschweig
Attrappe in Originalgröße rollt durch die Löwenstadt


"Begleitet von zahlreichen Atomkraftgegnern ist am frühen Dienstag- Nachmittag ein Castor durch die Braunschweiger Innenstadt gerollt. Mit der originalgetreuen Attrappe eines Behälters für atomare Abfälle protestierte der Demonstrationszug gegen die bevorstehenden Transporte vom französischen La Hague in das geplante Endlager Gorleben. Der Widerstand gelte insbesondere den zuletzt gemessenen und umstrittenen Strahlenwerten in Gorleben, sagte Astrid Golz von der Initiative Campact, die den Demonstrationszug gemeinsam mit örtlichen Gruppen organsiert hatte. Unter den vorliegenden Umstnden htte der Castor-Transport nicht genehmigt werden drfen, so Golz gegenber Radio Okerwelle."
www.okerwelle.de

Demonstration mit Castor-Attrappe in Braunschweig
22.11.2011, 07:50 Uhr | dapd
"Atomkraftgegner wollen heute (13.00 Uhr) in Braunschweig gegen den in dieser Woche geplanten Castor-Transport demonstrieren. Die Demonstranten wollen nach Angaben des Netzwerks Campact mit einer "täuschend echten Castor-Attrappe" durch die Innenstadt ziehen. Mit Sitzblockaden wollen sie den Transport zum Anhalten zwingen. Die Protestaktion fand zuvor auch schon in Hamburg, Lüneburg und Hannover statt.

Nach Angaben von Atomkraftgegnern soll der Zug mit den elf Castorbehältern bereits morgen (Mittwoch) und damit einen Tag früher als geplant im französischen Valognes losfahren. Sein Ziel ist das Zwischenlager Gorleben in Niedersachsen."
t-online


INFOS ZU GORLEBEN, CASTOR-TRANSPORT und DEMO

Wissenschaftlicher Dienst: Unsicherheit über Strahlen-Messwerte
Kürzlich kritisierte der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages, dass der bevorstehende Castor-Transport nach Gorleben möglicherweise nicht hätte genehmigt werden dürfen. Grund ist nach Ansicht der Autoren die Unsicherheit, ob durch den zusätzlichen Atommüll im Zwischenlager Gorleben Strahlungsgrenzwerte überschritten werden. ..."
Wendland-net


AKTUELLE BERICHTERSTATTUNG
während der Aktions- und Demotage ab 24.11.2011

Wie alle Jahre wird das wendland-net berichten:

- Sonderseite Castortransport 2011

wendland-net.de/thema/castor2011

- Castorticker ab Donnerstag, dem 24.11

wendland-net.de/castor-ticker-2011
Immer up-to-date. Erste Meldungen sind schon präsent...

- Fotos und Videos am laufenden Band (auch ipad, android, mit Pfeiltasten links, rechts navigieren)
wendland-net.de/zpad.php?tag=castor2011
#6164
Aw: Demo in Gorleben (26.11.) - Castor-Protestzug kommt auch nach BS (22.11.2011)
Nov 22 2011 19:28:43
Kein Wort von campact-Aktion, kein Wort von der Castor-Tour 2011, kein Foto!

Lediglich mit der Überschrift "Castor-Gegner in Braunschweig"
betitelt Julia Krause in der newsclick einen Artikel. Darin kommen lediglich die Anti-Atom-Braunschweig-Gruppe zu Wort, immerhin!

Die "Gegner" sind also mal wieder unterwegs. Dass hier ein Castor-Transport simuliert wurde, der durch die ganze Bundesrepublik getourt und auf seinem weiteren Weg nach Berlin ist, nicht die Rede und auch kein eindrucksvolles Foto wert. Stattdessen Banner und Gegner abgelichtet. Brav gemacht, Fräulein Krause!

Aus dem Text:
"Der 13. Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll wird vermutlich schon am Mittwoch von Frankreich aus Richtung Gorleben rollen. Die "Aufwärmphase" für die Großdemonstrationen im Wendland hat schon begonnen: 150 Atomgegener gingen an diesem Dienstag in der Braunschweiger Innenstadt auf die Straße.
Mit Sprechchören, einer Sitzblockade und Transparenten bekräftigten sie ihre Skepsis an den Plänen der Regierung, nach einem neuen, sicheren Endlager zu suchen. „Man muss erst ein neues Konzept für die Aufbewahrung haben, bevor man auf die Standortsuche gehen kann. Und man muss Bürger stärker daran beteiligen“, kritisiert Henning Garbers der Initiative Anti-Atom Braunschweig. Wie viele andere Atomkraftgegner vermutet er, dass Gorleben in den 1970er Jahren aus politischem Kalkül und nicht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen als Atommüllager ausgesucht wurde: "In Gorleben leben wenige Leute, dann war es auch noch eine Grenzstadt - da waren nicht viele Proteste zu befürchten..."



NEWS
Nun weitere seriöse und informative Berichterstattungen:

Dass hier nicht nur eine kleine Braunschweiger Gruppe demonstriert, zeigt die folgende Meldung:

Breites Bündnis ruft zu Gorleben-Protesten auf
Unter dem Motto 'Gorleben soll leben – Stop Castor' rufen 185 Organisationen und Initiativen zu einer Großdemonstration am 26. November in Dannenberg auf.



Anlässlich des 13. Castor-Transports nach Gorleben, der am 24. November in Frankreich starten soll,  werden Zehntausende für das endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden Salzstock im Wendland demonstrieren.
 


Organisiert wird die Großdemonstration von einem Bündnis aus

- Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg,
- der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg,
- der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt,
- dem Kampagnennetzwerk Campact,
- dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), - Robin Wood,
- ContrAtom,
- der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und dem
- DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen. ..."
 
sonnenseite

Das Wendland ruft…



Kreiselparty als Vorbote des Castorwiderstands
Bereits am Montag übten sich Anti-Atom-Initiativen in der Blockade eines zentralen Kreisels - am Lüchower Kreisel ging am Abend nichts mehr - durch ..."



Siehe dort weitere Fotos der Aktion

Wendland-net

.ausgestrahlt informiert:

"Vielleicht habt Ihr es ja schon gehört. Der Castor-Zug soll in
Frankreich nun schon am Mittwoch um 14.36 Uhr losfahren, einen Tag früher, als ursprünglich geplant. Damit könnte er rein theoretisch schon vor der Großdemonstration am Samstag im Wendland ankommen. Und deshalb rufen die Gruppen, die Aktionen an der Strecke zwischen Lüneburg und Gorleben planen, auch dazu auf, möglichst früh anzureisen. Die Camps sind eingerichtet…

Aber es gibt auch eine ganze Reihe Hinweise, dass der Zug doch erst nach der Großdemo von Lüneburg Richtung Dannenberg rollt, dass unterwegs einfach große Pausen eingelegt werden. Dann können sich die Aktionen im Wendland gut noch in den Montag hineinziehen. Für alle, die nicht nur zur Demo kommen wollen, heißt das also, gut zu überlegen, was zeitlich
besser geht, um möglichst viel dabei sein zu können.
[Hervorhebung red.]

Was auf jeden Fall feststeht: Die Großdemonstration wird wie geplant am Samstag, 26.11., um 12.30 Uhr in Dannenberg beginnen. Und je größer sie wird, umso mehr steigt der Druck auf die Bunderegierung, aus Gorleben auszusteigen.

Übrigens ist der geänderte Fahrplan bereits eine Reaktion auf unsere Mobilisierung. Denn auch in Frankreich sind Aktionen geplant.

Herzliche Grüße

Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team



Aktuelle Infos zur Großdemo:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/demo

Aktuelle Infos zu weiteren Aktionen rund um den Castor:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/weitere-aktionen

Presseerklärung des Demo-Trägerkreises zur früheren Castor-Abfahrt:
www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/veranstalter-halten-an-grossdemo-am


Jetzt Busfahrkarten kaufen und FreundInnen überzeugen
Du hast noch kein Busticket ins Wendland? Dann wird es jetzt Zeit!
Diejenigen, die die Busse organisieren, müssen wissen, wie viele
mitfahren, damit genügend Busse zur Verfügung stehen. Und am besten, Du fragst noch ein paar FreundInnen, ob sie mitkommen.

Wo überall Busse fahren und welche anderen Möglichkeiten der Anreise es gibt, siehst du hier:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/anreise

Alle machen mit: Jugendverbände, KünstlerInnen, Gewerkschaften
Die Medien spekulieren darauf, dass der Protest und Widerstand in Sachen Castor und Gorleben in diesem Jahr kleiner ausfällt, weil ja der Ausstieg jetzt da ist und die Endlagersuche angeblich von Neuem beginnt.
Klar kann es sein, dass nicht so viele kommen, wie im
Ausnahmejahr 2010 kurz nach dem Beschluss zur
Laufzeitverlängerung. Aber so wie es jetzt aussieht, kommen deutlich mehr als bei den Castor-Transporten zuvor. Und
es gibt sehr viel Unterstützung aus unterschiedlichen Teilen der
Gesellschaft. Hier drei Beispiele:

Elf Jugendverbände rufen gemeinsam auf:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/jugendaufruf

Prominente KünstlerInnen rufen auf:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/kuenstler

Und auch der DGB mischt kräftig mit:
www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/ein-endlager-in-gorleben-ist-weder-g

Nach dem Castor soll es weitergehen
Unsere Gorleben-Kampagne ist mit dem Castor nicht vorbei. Wir planen beispielsweise eine Plakatausstellung zum Thema, das Online-Netzwerk „Gorleben-Freunde“, eine Konferenz aller jetzigen und potentiellen Atommüll-Standorte sowie Aktionen, wenn sich Bund und Länder treffen, um am Endlagersuchgesetz zu arbeiten.

Wir wollen Einfluss nehmen, damit kein Gorleben-
Durchsetzungs-Gesetz entsteht. Wir wollen den
atomfreundlichen Forschungsinstituten etwas
entgegensetzen, die derzeit daran arbeiten, mit einer„Vorläufigen Sicherheitsanalyse“ die Eignung von Gorleben nachzuweisen. Du auch?

Um diese nächsten Schritte alle in Angriff nehmen zu können, brauchen wir bis Ende des Jahres 20.000 Euro. Kannst Du etwas dazu beitragen, das Spendenbarometer zu füllen? Schon kleine
Beträge helfen – große Beträge noch viel mehr. Damit Gorleben lebt...

Online per Bankeinzug spenden:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/spenden

Oder per Überweisung auf unser Spendenkonto 2009306400 bei der GLS-Bank, BLZ 43060967, mit dem Verwendungszweck "GorlebenB"."

.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
www.ausgestrahlt.de


26.11., Dannenberg: dem Castor entgegen!
Wohl schon am Mittwoch startet erneut ein Castor-Transport mit hoch-radioaktiver Strahlenfracht nach Gorleben. Gegen den Transport und ein Endlager in Gorleben werden wir am kommenden Samstag mit tausenden Menschen auf die Straße gehen. Demonstrieren Sie mit!

Wahrscheinlich ist es schon am Mittwoch soweit: Erneut startet ein Castor-Transport mit hoch-radioaktivem Atommüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Sein Ziel: das Zwischenlager Gorleben im nordöstlichsten Zipfel von Niedersachsen. Im Sommer geriet die oberirdische Lagerhalle wegen erhöhter Strahlenwerte in die Schlagzeilen. Doch obwohl der Grenzwert mit dem zusätzlichen Atommüll überschritten werden könnte, wurde der Transport genehmigt.
Am kommenden Samstag findet in Dannenberg eine große, bunte Demonstration statt - gegen den Castor-Transport und gegen ein Endlager im Salzstock Gorleben. Denn jeder Atommüll-Transport zementiert den Endlagerstandort weiter, obwohl er geologisch völlig ungeeignet ist. Kommen Sie nach Dannenberg und demonstrieren Sie mit!

Zeit: Samstag, 26. November, 12.30 Uhr

Ort: Dannenberg/Wendland,
Auftakt West: Riemannstraße (zwischen Lindenweg und Querdeich),
Auftakt Ost: an der L256 zwischen Nebenstedt und Splietau


Die Demonstration steht unter dem Motto "Gorleben soll leben - Stopp Castor!" und wird von einem breiten Bündnis von Organisationen vorbereitet. Gemeinsam tragen wir den Protest gegen die verfehlte Endlagerpolitik der Regierung auf die Straße - und fordern einen echten Neustart in der Endlagersuche.
Der östliche der beiden Demonstrationszüge, die anschließend zu einer großen Abschlusskundgebung zusammenkommen, wird von Campact gemeinsam mit dem BUND organisiert.

Mit dabei sein wird auch unsere große Castor-Attrappe, mit der wir in den letzten 10 Tagen entlang der Castor-Transportstrecke für die Demo mobilisiert haben. Übrigens: Auch wenn der Castor am Samstag Morgen Gorleben schon erreicht haben sollte, findet die Demo statt.

Am einfachsten kommen Sie zur Demo mit einem der zahlreichen Busse, die aus der ganzen Bundesrepublik zur Demo und anschließenden Kundgebung fahren. Kaufen Sie sich jetzt Ihr Busticket und kommen Sie am Samstag ins Wendland!
Alle Infos zu den Bussen bei unserem Bündnispartner www.ausgestrahlt.de

Helfen Sie uns, möglichst viele Menschen zur Demo zusammenzutrommeln und sagen Sie Ihren Freunden/innen, Kollegen/innen und Bekannten Bescheid!
Per E-Mail...
Per Facebook...

Wir freuen uns, Sie am Samstag bei der Demo in Dannenberg zu treffen!
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Astrid Goltz und Susanne Jacoby

PS. Neben der Großdemo planen verschiedene Gruppen zahlreiche weitere Protestaktionen gegen den Castor-Transport - zum Beispiel die Initiative X-tausendmal quer mit einer gewaltfreien Sitzblockade..."


Infos zur Aktion von X-tausendmal quer
www.x-tausendmalquer.de/


Japan: Wieder Anti-AKW-Proteste
"In Japan gibt die Anti-AKW-Bewegung keine Ruhe. Am Sonntag wurde mit internationaler Beteiligung im
Süden des Landes demonstriert..."
www.heise.de/tp/blogs/2/150833

Politik zeigt Flagge

Neben der Teilnahme der niedersächsichen Piraten und auch der Berliner Piratenpartei kämpfen nun auch die Landesgrünen.

Man ändert die Spielregeln weil das Ergebnis nicht mehr passt

bei t-online

"Kurz vor Start des Castorzuges haben die Grünen in Niedersachsen der Landesregierung erneut vorgeworfen, Messwerte frisiert zu haben, um den Atommülltransport durchzudrücken. «Man hat viel Energie darauf verwandt, die wahren Messwerte zu verschleiern», sagte Fraktionschef Stefan Wenzel am Montag in Hannover. «Ich halte den Vorwurf der Manipulation eindeutig aufrecht.» Wenn die Strahlengrenzwerte am Lager in Gorleben überschritten seien, könne man nicht einfach die Regeln für die Messungen ändern, weil einem die Ergebnisse nicht passten. «Herr McAllister ist gefordert, in dieser Sache für Klarheit zu sorgen», appellierte Wenzel an den Ministerpräsidenten..."
t-online


Atomkraftgegner ziehen "Südblockade" vor
t-online

dpa-Meldung
Atomkraftgegner mahnen Grundrechte an
21.11.2011, dapd

"Atomkraftgegner sehen sich beim Castor-Transport ins Wendland in ihren Grundrechten beschränkt. Das Recht auf Demonstrationsfreiheit dürfe nicht länger dem Wunsch der Polizeieinsatzleitung nach einer zügigen Abwicklung der Transporte geopfert werden, heißt es in einem Offenen Brief der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom Montag an Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU).
Anlass ist ein Demonstrationsverbot während der Transporttage. In der Vergangenheit gab es zudem "Betretungsverbote" von Straßen, Vorgärten und Grundstücken, Häuser wurden durchsucht und Dörfer abgesperrt. Demonstranten seien zudem "malträtiert, gedemütigt und eingekesselt" worden, kritisierte die BI weiter..."
t-online


Castortransport: Widersprüchliche Meldungen über Fahrplan
"Wann fährt der Castor los? Wann kommt er an? Widersprüchliche Meldungen halten Demonstranten und Polizei gleichermaßen in Atem. Die französische Verwaltung ist derweil äußerst nervös wegen eines Camps am Abfahrtbahnhof - eine Einschätzung der Lage von Andreas Conradt..."
Wendland-net

Gorleben: Umweltministerium will Maßnahmen zur Reduzierung der Strahlenbelastung
"Am Dienstag hat im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Fachgespräch zum Thema „Umgebungsüberwachung in Gorleben“ stattgefunden.

Demnach hat das Umweltministerium von der GNS als Betreiberin des Gorlebener Zwischenlagers gefordert, Maßnahmen vorzuschlagen, die die Einhaltung des zulässigen Grenzwertes gewährleisten. [Hervorhebung red.]

Konkrete Ergebnisse hat das Expertentreffen nicht erbracht...

Siehe auch das neue Video.

Wendland-net
#6150
CASTOR-TRANSPORT NEWS
Nov 21 2011 11:18:58
NEWS

Umfrage: Gut zwei Drittel der Deutschen lehnen Castortransport ab
20.11.2011, dapd

Neulich in Gorleben...

will keiner mehr reden mit ihm ...

Karikatur: toonpool

"Den bevorstehenden Castortransport nach Gorleben lehnen gut zwei Drittel der Deutschen ab. 68 Prozent sind laut einer Umfrage im Auftrag von Greenpeace der Meinung, der Streit um die Strahlenmessungen am Zwischenlager seien nicht hinreichend geklärt, um der Einlagerung weiterer Castoren mit Atommüll zuzustimmen. ..."
t-online



Gemeinnützigkeit von Initiative bedroht
"Die Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz soll laut Finanzamt zum Schottern aufgerufen haben.
In wenigen Tagen soll der Castor in Frankreich in Richtung Gorleben starten. Gegner des Transports rufen seit Wochen zum Protest auf, zum Beispiel zu sogenannten Schotter-Aktionen. Dabei werden Steine aus dem Gleisbett genommen. Da dies als ein schwerer Eingriff in den Bahnverkehr gilt, ist diese Aktion verboten und eine Straftat. Nun soll die Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz aus Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek, bei NDR 1 Niedersachsen dazu aufgerufen haben, so jedenfalls lautet der Vorwurf des Finanzamtes Lüchow. Das würde die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative gefährden, sagte Marcus Luyven, der Vorsteher der Finanzbehörde..."
NDR



Castor-Transport: Camp Dumstorf soll verboten werden
"Niedersachsen - "Der Landkreis Lüneburg will das Castor-Protestcamp in Dumstorf verbieten und verlangt von mir als Anmelderin, mich quasi als Hilfspolizistin zu betätigen", erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Ulla Jelpke. In einem Schreiben von gestern Nachmittag behauptet die Behörde, ihre "Gefahrenprognose" begründe "zurzeit die Untersagung der von Ihnen angemeldeten Versammlung."
"Es werden mir daraufhin "Eckpunkte" übermittelt, die ich zu beachten hätte, um überhaupt das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen zu können. So soll zwischen Camp und Bahngleisen ein Mindestabstand von vier Kilometern liegen. Das Gelände müsse "für die Polizei überwiegend frei einsehbar sein." Zudem solle ich darlegen, dass ich durch Ordnerkräfte "der Gefahr der Begehung von Straftaten" begegnen werde. Der Landrat wirft mir außerdem vor, ich hätte im Vorjahr bestritten, "dass Schottern als Gewalttat einzustufen ist" so Jelpke weiter.

Die Versammlungsbehörde unterläuft das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Selbst wenn man das Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett für strafbar hält, ist es vollkommen offensichtlich, dass dies keine Gewalt darstellt. ..."
Hannover-Zeitung

Castor-Zug soll in Frankreich früher losfahren
"Erstmals werden in diesem Jahr auch am Startpunkt des Castor-Zuges in Frankreich Proteste erwartet. Deshalb soll der Zug möglicherweise einen Tag früher in Valognes losfahren..."
NDR

CASTOUR-ZUG TOUR
Die "Castour" rollt durch Lüneburg
Dort Fotostrecke und Eindrücke aus Lüneburg.



Am morgigen Dienstag, 22.11.2011 wird der Castour-Zug auch in Braunschweig erwartet.
#6137
CASTOR-TRANSPORT startet bereits am 23.11.2011!
Nov 20 2011 14:13:20
Helmut stellte die Frage, wie wir von hier oben die Süd- Blockade und die Franzosen unterstützen können.

Als allererstes mal auf die Seite gehen:
www.castor.divergences.be/spip.php?article140
Dort steht unten das, was bei allen Camps als allererstes fehlt:
Aktive .

Dann das übliche an Material, Schlafsäcke u.s.w.
Also wer noch Menschen kennt die dort in der nähe Wohnen, bitte den Aufruf weiterleiten vielleicht fühlt sich ja jemand aufgefordert Aktiv zu werden.

Das gleiche, kann ich auch zu der
Süd-Blockade sagen:
www.castor-suedblockade.de/

Ansonsten verweise ich immer wieder gerne auf die gut geführte und mit aktuellen Links/ Infos dargestellte Internetseite von:
www.ag-schacht-konrad.de
dort auf "Termine" gehen.

Alle Initiativen sind dort chronologisch aufgeführt und bieten einen guten Überblick wer/ was/ wann und wo macht.
Und wie jede/r unterstützen kann, ist dann auch klar .

Ansonsten können wir unterstützend für die Gorlebener, mit Bus zur Demo am 26.11.fahren.
Dazu mehr auf:
braunschweig-online.com/bibs-forum/28-umwelt-und-naturschutz/5974-2611demo-in-gorleben.htm

oder schon früher in eines der Camps als Aktive/r fahren
www.gorleben-castor.de/index.php

Lieben und Aktivistischen Gruß Sonnenschein
#6129
CASTOR-TRANSPORT startet bereits am 23.11.2011!
Nov 20 2011 12:44:00
CASTOREN STARTEN SCHON AM 23.11.2011 (Mittwoch)

Sonnenschein schrieb:
Das Hase und Igel Spiel beginnt-
jetzt!


Die Castoren werden einen Tag früher starten!

Für Demo am 26.11. bleibt alles beim alten.

Für die Süd-Blockade und für die Franzosen bedeutet das viel Orga.

Siehe auch:
www.bi-luechow-dannenberg.de/

Aber die Anzeichen waren da und jetzt geht alles um so leichter von der Hand


Gruß Sonnenschein

www.braunschweig-online.com/bibs-forum/28-umwelt-und-naturschutz/5974-2611demo-in-gorleben.html#6123

An dieser Stelle herzlichen Dank für diese wichtige Mitteilung an Sonnenschein.

Diese wichtige Info wurde jetzt schon einmal verteilt. Dazu eine Frage meinerseits, wie können wir von hier aus, die Südblockade und Frankreich weiter unterstützen?

Gruß
Helmhut

Den vorgerückten, geänderten Abfahrtstermin bestätigt auch das französische Anti-Atom-Netzwerk "Sortir du nucléaire"

"Liebe Freunde,

... Da die Mobilisierung in Frankreich befürchtet wird, wird die Abfahrt ein Tag früher als erwartet statt finden - also am kommenden Mittwoch.

Wie letztes Jahr werden wir versuchen, rund um die Uhr den Transport zu verfolgen, um Informationen über die Mobilisierungen in Frankreich und die Lage des Zuges zu vermitteln.

Auf unsere Homepage gibt es schon einiges zu lesen - auf Französisch - über die mögliche Uhrzeiten und Strecken der Fahrt und die Mobilisierungen überall in Frankreich : groupes.sortirdunucleaire.org/Transport-La-Hague-Gorleben .

Bald kommt auch eine deutsche Seite dazu.

Dieses Jahr werde ich versuchen, die wichtigste Informationen auf Deutsch zu twittern. Mein Account (Rezo_Castor_DE) steht bald als Ticker auf unsere Homepage.
Wer Infos über den Transport in Frankreich durch SMS kriegen will, kann sich gerne bei mir melden.

Mit sonningen Grüssen,

Charlotte Mijeon
Kampagnerin und internationale Beauftragte
Französisches Anti-Atom-Netzwerk "Sortir du nucléaire""

Auf der Seite der Organisation heißt es:
"Informations sur ce trajet
Urgent - le départ du convoi est avancé d’une journée. Le train quittera le terminal ferroviaire de Valognes mercredi 23 à 14h20..." (Der Zug verlässt also Valognes am Mittwoch, 23.11.2011 um 14.20 Uhr)


Weitere Infos:

Castortransport: der Countdown läuft

"Nicht nur der Widerstand bereitet sich auf den Castortransport vor, auch die Polizei hat längst ihre Vorbereitungen begonnen. Mitte der Woche wurde wieder eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die öffentliche Versammlungen an bestimmten Strecken verbietet.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird ein Raum von 50 Metern längs der vorgesehenen Transportstrecken zwischen dem 26.11. und dem 7.12. für Versammlungen gesperrt. Bereits am 26.11. dürfen keine unangemeldeten Versammlungen "unter freiem Himmel" mehr stattfinden.

Darüber hinaus werden alle öffentlichen Versammlungen vom 27.11.2011, 00.00 Uhr bis zum 07.12.2011, 24.00 Uhr untersagt.

In der Verfügung heißt es weiter: "Die Verbote zu I und II treten spätestens außer Kraft, sobald der Castor-Transport vollständig in das umzäunte Gelände des Zwischenlagers eingefahren ist. Im Übrigen wird die Ordnungsbehörde unverzüglich räumlich bestimmte Streckenabschnitte freigeben, wenn diese für den Transport nicht mehr benötigt werden."
Die vollständige Allgemeinverfügung mit allen gesperrten Strecken steht hier zum Download bereit.
Doch von Allgemeinverfügungen hat sich der wendländische Widerstand noch nie abschrecken lassen. Es sind auch dieses Jahr wieder diverse Aktionen geplant. Los geht's bereits am 24. 11., um 18.00 Uhr - kurz nach Abfahrt des Castorzuges in Valognes - mit einer Kundgebung in Metzingen. Dann folgt am Samstag, dem 26.11., um 12.30 Uhr der große Sternmarsch mit anschließender Kundgebung in Dannenberg.
Weitere bis jetzt fest stehende Termine:
• 25. November 5 vor 12 Uhr „Fraktion vor Ort“ ÖffentlicheFraktionssitzung der NiedersächsischenLandtagsfraktion DIE LINKE in Dannenbergbei Kurt Herzog, Bahnhofstraße 13, im Garten
• 25. November 18 Uhr Demonstration und Kundgebung in Hitzacker am Bahnhof
• 26. November ab 18 Uhr „Cultur contra Castor“, Castorgruppe Langendorf
• 27. November 10.30 Uhr Fahrradtour vom Verladekran Dannenberg zum Erkundungsbergwerk Gorleben
• 27. November 11 Uhr Stuhlprobe am Verladekran Dannenberg
Übrigens: Auch die Partei "Die Piraten" hat angekündigt, am 26. November eine Fraktionssitzung im Wendland abzuhalten. Ort und Uhrzeit sind noch nicht bekannt.
Informationen über weitere Aktionen, Termine, Übernachtungsmöglichkeiten und vieles Andere liefert übrigens die aktuelle Ausgabe der Gorleben-Rundschau - Download hier!
Foto: Michaela Mügge / publixviewing.de - Mit einer Castorattrappe in Originalgröße haben Atomkraftgegner der Organisation Campact in der Hannoveraner Innenstadt Mitte der Woche gegen den am ersten Advent geplanten Atommülltransport nach Gorleben protestiert. Mit bunten Sitzblockaden wurde der "Castortransporter" mehrmals auf seinem Weg gestoppt.


von Angelika Blank, 19.11.2011 Wendland-net

Gorleben: Umweltministerium verweigert Herausgabe der Messdaten - Umweltministerium sieht "kein öffentliches Interesse" an Akteneinsicht
"Nachdem das niedersächsische Umweltministerium (NMU) unter Minister Hans-Heinrich Sander (FDP) Greenpeace Einsicht in entscheidende Akten zum Strahlenskandal um das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben verweigerte, legte Greenpeace gegen den ablehnenden Bescheid am Donnerstag Widerspruch ein. Auch Grüne und die Bäuerliche Notgemeinschaft kritisierten die Ablehnung scharf.
 
"Umweltminister Sander hat offenbar vor uns und der Öffentlichkeit etwas zu verbergen", sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. "Dieses Verhalten verstärkt unsere Zweifel an der Rechtmäßigkeit des kommenden Castortransports. Dieser Castor darf nicht nach Gorleben rollen."
Das NMU lehnt vor allem die Einsicht in die vollständigen Messberichte der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und in den innerbehördlichen Schriftverkehr ab. Aufgrund der PTB-Messungen geht Umweltminister Sander davon aus, dass der Strahlengrenzwert am Zwischenlager Gorleben bis Jahresende nicht überschritten wird. So konnte das Ministerium die Einlagerung weiterer Castorbehälter aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in Gorleben genehmigen. ...
Umweltministerium sieht "kein öffentliches Interesse" an Akteneinsicht ..."
Wendland-net

Proteste gegen Castor auch in Süd-Niedersachsen geplant
19.11.2011, dapd
"Atomkraftgegner wollen die mögliche Fahrt des Castortransports durch Süd-Niedersachsen mit zahlreichen Protestaktionen begleiten. An den Bahnhöfen in Göttingen und Rosdorf sind ab Freitag (25. November) Dauer-Mahnwachen geplant, wie die Anti-Atom-Initiative Göttingen am Samstag mitteilte. An einer Demonstration in der Universitätsstadt am selben Tag wollen sich auch Landwirte mit Traktoren beteiligen.

Bereits am Mittwoch (23. November) wollen Göttinger Schüler mit einem Sternmarsch ins Stadtzentrum gegen den Atommülltransport demonstrieren."
t-online
#6126
Aw: Demo in Gorleben (26.11.) - Castor-Protestzug kommt auch nach BS (22.11.2011)
Nov 19 2011 14:06:31
SCHÄDEN AN BRENNELEMENTEN
AKW Grohnde geht für zwei Wochen vom Netz
"Wegen Schäden an Brennelementen geht das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln für etwa zwei Wochen vom Netz..."
WAZ

Weitere Details:
Umweltministerium Niedersachsen

Bremem -Atomkraftgegner protestieren in der Innenstadt

"Bremen. Am Freitagnachmittag haben nach Polizeiangaben 230 Menschen in der Bremer Innenstadt gegen den geplanten Atommülltransport nach Gorleben demonstriert. Mitgefahren ist eine Castor-Attrappe in Originalgröße.

Begleitet wurde der gespielte Atommülltransport von Menschen in Strahlenschutzanzügen. Der Protest endete mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz.
Weser-Kurier

Dort auch Fotos und Bilder zum Castor-Zug.

Der Castor-Zug wird auch am 22.11. in Braunschweig um 13 Uhr an der Paulikirche erwartet.




Erneut Stopp des Castor-Transports gefordert
"Einen Stopp des anstehenden Castor-Transportes mit hochradioaktivem Atommüll hat der Ausschuss Atomanlagen und öffentliche Sicherheit des Kreises Lüchow-Dannenberg gefordert. Der Transport müsse abgesagt werden, heißt es in der Resolution, sagte eine Kreissprecherin am Freitag. «Die erhöhten Strahlenwerte lassen diesen Transport nur zu, wenn in Kauf genommen wird, dass die Grenze der zulässigen Jahreshöchstwerte an Gamma- und Neutronenstrahlung wissentlich überschritten wird», heißt es in der mit acht Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen am Donnerstag verabschiedeten Resolution." (dpa-Meldung 18.11.2011)


Und nun, wie erwartet, die Repressialien beginnen...

STAATLICHE MOBILMACHUNG GEGEN EIGENES VOLK


Karikatur: Koufogiorgos


Behörde droht angeblich mit Verbot von Castor-Protestcamp
18.11.2011, dapd

"Der Landkreis Lüneburg will nach Angaben der Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke ein von ihr angemeldetes Protestcamp gegen den Castor-Transport nach Gorleben in Dumstorf verbieten. Die Behörde berufe sich auf eine "Gefahrenprognose", sagte Jelpke. Als Voraussetzung für eine Genehmigung des Camps habe ihr der Landkreis "Eckpunkte" übermittelt, erklärte die Abgeordnete weiter.
So solle zwischen Camp und den Bahngleisen des Castor-Transports ein Mindestabstand von vier Kilometern liegen. Das Gelände müsse "für die Polizei überwiegend frei einsehbar sein". Der niedersächsische Linke-Landtagsabgeordnete Kurt Herzog kritisierte die Auflagen als "Schikane".
t-online

Anklage wegen Castor schottern?
Gegen rund 1500 Unterzeichner der «Castor schottern»-Kampagne sind seit dem vergangenen Herbst Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Noch sei keine Anklage erhoben worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Freitag. Insgesamt werde gegen 1780 Atomkraftgegner ermittelt. Die Staatsanwaltschaft sieht in dem Internet-Aufruf zum massenhaften Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett entlang der Castor-Route - auch wenn die Unterzeichner sie nicht tatsächlich umsetzen - eine Straftat, auf die bis zu fünf Jahre Haft oder Geldstrafen stehen. Die Liste der aktuellen Unterzeichner solle in den kommenden Tagen ins Netz gestellt werden, kündigten die Initiatoren von «Castor schottern» an." (dpa-Meldung 18.11.2011)


Aufruf zum Schottern?
18.11.2011, dapd

"Die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sieht ihre Gemeinnützigkeit bedroht. Das Finanzamt Lüchow unterstelle der BI-Vorsitzenden Kerstin Rudek, sie habe in einem Rundfunkinterview zur Beteiligung am "Schottern" der Bahngleise aufgerufen, sagte am Freitag ein Sprecher der Initiative. Rudek solle zu dem Vorwurf bis zum 24. November Stellung nehmen.

"Dass die Bürgerinitiative nicht zu dieser Aktion aufruft, ist bekannt", sagte der Sprecher. Das Vorgehen des Finanzamtes sei ein "Versuch, die Spendenbereitschaft zu dämpfen". ..."
t-online

Politik zeigt Flagge
dpa-Meldung 17.11.2011: Am Castor-Aktionstag am 26. November wollen sich die Berliner Piraten mit einer Fraktions-Sondersitzung im Wendland beteiligen. Das habe die Fraktion inzwischen beschlossen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Martin Delius, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Ein großer Teil der 15-köpfigen Fraktion werde nach Niedersachsen reisen und die Kosten aus eigener Tasche bezahlen, sagte Delius. Einige würden schon am Freitag hinfahren. Die Piraten unterstützten die Proteste gegen die Castor-Transporte und wollten vor Ort die Polizeiaktionen beobachten, sagte Delius. Ende November wird ein weiterer Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll im Zwischenlager Gorleben erwartet.
#6119
CASTOR-Protest NEWS + Termine
Nov 18 2011 12:32:06
26.11. Yes, we camp!


22.11. CASTOR kommt nach BRAUNSCHWEIG


.ausgestrahlt informiert:
.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
www.ausgestrahlt.de

Video von der .ausgestrahlt-Aktion "Atommüll-Entsorgung im Eimer" bei der Umweltministerkonferenz in Dessau:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/video.html

"Damit möglichst viele Menschen durchschauen, was da gespielt wird, hier die .ausgestrahlt-Analyse dessen, was Bund und Länder am Freitag letzter Woche beschlossen haben:
bit.ly/sPlfY4..."

Kopiervorlage: bit.ly/v2STwh

Sieben-Stufen-Plan zum Umgang mit der
gescheiterten Atommüll-Entsorgung:
www.ausgestrahlt.de/endlager


Wann ist der Castor wo? Und was heißt das für die Proteste?
"Der Atommüll-Zug startet in Frankreich am Donnerstag, den 24.11. um 14.20 Uhr, kommt bei Kehl (BaWü), Wörth (Rhl-Pf) oder Saarbrücken am Freitag-Vormittag über die Grenze und könnte theoretisch schon am Samstag, den 26.11. am Verladekran in Dannenberg ankommen.

Wird er aber wahrscheinlich nicht, weil es zum einen unterwegs eine Menge Aktionen geben wird und zum anderen die Polizei kein Interesse daran hat, dass die Großdemo in Dannenberg und der Castor-Zug sich zu nahe kommen.
Deshalb wird der Schienentransport Lüneburg-Dannenberg eher in der Nacht auf Sonntag oder am Sonntag tagsüber laufen und der Straßentransport Dannenberg-Gorleben am frühen Montagmorgen.

Mehr dazu hier:
bit.ly/vW2o06


Du bist MultiplikatorIn

"Es gibt ja Leute, die meinen, es läge an der Arbeit des
.ausgestrahlt-Teams und vieler anderer Organisationen, wenn viele Menschen zu einer Demonstration kommen. Das ist völlig falsch. Es liegt an Dir! Du kannst in deinem Umfeld viele erreichen, die wir nicht erreichen können. Deine Mail an FreundInnen „Kommst Du mit?“ zählt für diese viel mehr als eine Mail von uns. Wir stellen nur Material und Anregungen zur Verfügung.

Tun musst Du es selbst:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/mobilisieren.html


Anreise planen

Zur Großdemo? Oder auch zu anderen Aktionen? Übernachten oder gleich wieder zurück?
Jetzt um Tickets kümmern.

Alles zur Anreise:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/anreise.html


Infos ohne Ende zu Castor-Protest und -Widerstand

Info-Seiten zum Protest und Widerstand im
Wendland derzeit mehrmals pro Stunde. Der aktuelle Stand hier:

Alles zum Ablauf den Örtlichkeiten der Demo:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/demo/ablauf.html

Alles zu weiteren Aktionen rund um den Castor:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/weitere-aktionen.html

Alles zum Übernachten im Wendland:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/dableiben/uebernachten.html

Alle weiteren Fragen und Antworten:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/faq.html


Ein riesengroßes Dankeschön!

"Wir haben in den letzten Wochen häufig zu Spenden für unsere Arbeit aufgerufen, denn ohne die finanzielle Unterstützung vieler geht bei .ausgestrahlt gar nichts. Und viele haben gespendet, so dass wir die Mobilisierung nach Gorleben stemmen können. Dafür an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön!

Wer dafür sorgen möchte, dass wir auch nach dem Castor handlungsfähig bleiben, kann das hier tun:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/spenden.html


Und im Süden?
natürlich ist es auch im Süden etwas los: Das läuft unter dem Titel „Südblockade“, ist aber auch für Menschen offen, die nicht blockieren, sondern „nur“ demonstrieren wollen:
www.castor-suedblockade.de

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Dazu auch:
"Castorgegner in Südwestdeutschland haben für den in der kommenden Woche erwarteten Castortransport Blockaden und Proteste angekündigt. "Es geht darum, dass dieser Transport nicht stattfindet", sagte der Sprecher der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen, Andreas Raschke, am Donnerstag. Er rief Castorgegner auf, sich an Schienenblockaden zu beteiligen.
Unter dem Motto "Südblockade" soll der Zug gleich nach dem Grenzübertritt nach Deutschland gestoppt werden. Für den Fall, dass der Zug im Saarland, in der Pfalz oder in Baden nach Deutschland komme, werde die Initiative mit ihren Protesten flexibel reagieren. ..."
t-online

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Strahlenwerte angeblich "weit unter gesetzlichen Grenzwerten"
dpa-Meldung 17.11.2011: "Die Strahlenwerte der elf Castorbehälter mit hoch radioaktivem Abfall aus dem französischen La Hague liegen laut Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) «weit» unter den gesetzlichen Grenzwerten. Dies hätten Messungen ergeben, teilte die GNS, Betreiber des Atommüll-Zwischenlagers in Gorleben, am Donnerstag in Gorleben mit. Die Einhaltung der Grenzwerte sei eine Grundvoraussetzung, damit der für Ende kommender Woche geplante Castor-Transport ins Wendland rollen dürfe. Vertreter des niedersächsischen Umweltministeriums hätten sich bereits vor Ort über die Messwerte informiert."

Angaben über Anzahl der Castoren und radioaktive Abfallmengen

"... Der Ende November bevorstehende Castor-Transport nach Gorleben schließt nach Angaben des Zwischenlager-Betreibers die Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus Frankreich nach Deutschland ab. Einen der elf Castor-Behälter habe man sogar nicht mehr vollständig mit Atommüll füllen können, sagte Lutz Oelschläger von der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) am Donnerstag in Gorleben.
Den kommenden Transport eingerechnet habe das Zwischenlager 108 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente seit 1996 aufgenommen, sagte Oelschläger. Im Zwischenlager stehen zudem fünf Castoren mit abgebrannten Brennelementen."
t-online

Die Japanische Regierung nimmt Reis aus Fukushima wegen Strahlenbelastung vom Markt.

Grenzwerte, wie wir wissen, wurden
1. willkürlich festgelegt, was nichts über Schädlichkeit aussagt.
2. von Greenpeace höher gemessen und als "überschritten" bezeichnet.

Aber wenn ja alles klar ist, warum das? ...

Gorleben: Ministerium verweigert Akteneinsicht

"Hannover / Niedersachsen - Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) unter Minister Hans-Heinrich Sander (FDP) verweigert Greenpeace die Einsicht in entscheidende Akten zum Strahlenskandal um das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben. Gegen die ablehnenden Bescheide der Atomaufsichtsbehörde legt die unabhängige Umweltschutzorganisation heute Widerspruch ein. „Umweltminister Sander hat ..."
Hannover-Zeitung

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Warme Betten für den Widerstand
Bericht über die Koordinierung

Geheim-Energie?

Von wegen Transparenz, Teilhabe und Bürgerbeteiligung bei der C-Partei...

dpa-Meldung: "EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) ist am Donnerstagvormittag zur Herbsttagung des Deutschen Industrie- und Handelkammertags (DIHT) in Bremerhaven eingetroffen.

Hinter verschlossenen Türen spricht er zu etwa 80 Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der Industrie- und Handelskammern über die Entwicklungen in der Energiepolitik. Der Präsident der IHK-Bremerhaven, Claus Brüggemann, sagte, mit der Tagung an diesem Ort setze der DIHK auch ein Zeichen für die Bedeutung des Wandels in der Energieversorgung und die Entwicklung der Offshore-Windenergie. Bremerhaven habe einen bemerkenswerten Strukturwandel hinter sich und entwickle sich zu einem Zentrum der Offshore-Industrie. Die DIHK-Herbsttagung ist erstmals zu Gast im Land Bremen." (17.11.2011)
#6107
17.11. Infoveranstaltung Castor-Protest + NEWS
Nov 17 2011 14:20:20
HEUTE 17.11. INFO-VERANSTALTUNG
NEXUS

Am Donnerstag, den 17. November, 20 Uhr
im NEXUS Braunschweig

Info- und Molisierungsveranstaltung zum geänderten(!) CASTOR-Fahrplan (von
La Hague nach Gorleben)!

Ab 24. November sollen wieder hochradioaktive Atomabfälle quer durchs Land nach Gorleben rollen – trotz ungelöster “Endlagerfrage” und trotz des im
August bekannt gewordenen Skandals um überhöhte Strahlenwerte im Zwischenlager Gorleben.
Der Info- Abend gibt einen Überblick zu den geplanten Protesten und Aktionen an den Transportrouten und im Wendland. Dazu Basics wie
Anlaufpunkte, Camps, Schlafplätze und Demo 1×1 fürs Wendland.





NEWS

Japanischer TV-Moderator an Lukämie erkrankt
Der hatte zuvor vor der Kamera angeblich völlig unbedenkliches Gemüse zur Beruhigung der kritischer werdenden Bevölkerung verzehrt.
Da fällt mir sofort Herr Eckert ein, der will ja Asse-Wasser mit Quellwasser vergleichen.

Castor rollt trotz ungeklärter Strahlenwere am Gorlebener Zwichenlager

Atomprogramm in Polen verhindern!



Unser Nachbarland Polen will ein eigenes Atomenergieprogramm starten und den, seit der Wende im Jahr 1989 bestehenden, Stopp für Atomkraftwerke aufheben. Sogar der Einstieg in die Wiederaufarbeitung und in die Schnelle-Brüter-Technologie sind beabsichtigt.

Beteiligen Sie sich an unserer Onlineaktion gegen die polnische Atomoffensive: Schicken Sie unsere Musterstellungnahme an die polnischen Behörden und schreiben Sie an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, damit sie unsere Forderungen unterstützt!

umweltinstitut.org/akw-polen

Gewaltfreie Sitzblockade des Castortransports nach Gorleben
24. bis 29. Nov. 2011, Zwischenlager in Gorleben, Wendland

Am 24. November wird wieder ein Atommüll-Transport nach Gorleben rollen, obwohl die Strahlung den Jahresgrenzwert jetzt schon knapp erreicht hat. Am Sonntag, den 27. November soll er im Zwischenlager in Gorleben ankommen. Dort werden mit den wieder aufgenommenen Arbeiten derweil Tatsachen für ein unverantwortliches Endlager geschaffen. Die Organisation X-tausendmal quer ruft zur friedlichen Sitzblockade auf! Bereits ab dem 17.11. finden Aktionstrainings in verschiedenen Städten statt.

Weitere Infos
www.x-tausendmalquer.de/fileadmin/x-tausend/redfiles/castor2011/Dokumente/X1000flyer_Nov_Ansicht.pdf


Zunehmende Kriminalisierung von Teilnehmern an den Castor-Protesten - Schroff gegen Schotterer

Castor-Einsatz: Polizei-Einheiten sind wieder in Dedelstorf stationiert


Aktuelle Castor Berichterstattung
während der Demos


Nach Informationen des französischen „Netzwerks Atomausstieg“ (Réseau Sortir du Nucléaire) werden die elf Castor-Behälter zwischen dem 19. und 23. November mit Schwerlasttransportern von der Plutoniumfabrik La Hague zum Verladebahnhof Valognes gebracht.

Der Zug Richtung Deutschland startet von Valognes am Donnerstag, den 24. November um 14.20 Uhr. Die geplante Ankunftszeit in Dannenberg ist Sonntag der 27.11. 2011.

Wie alle Jahre wird das wendland-net berichten:
- Sonderseite Castortransport 2011

- Castorticker ab Donnerstag, dem 24.11

- Fotos und Videos am laufenden Band (auch ipad, android, mit Pfeiltasten links, rechts navigieren)


Castor-Zug in Hannover
16.11.2011

"Mit einer Castor-Attrappe auf einem Tieflader haben Atomkraftgegner am Mittwoch in Hannover gegen den bevorstehenden Atommülltransport nach Gorleben protestiert. Der simulierte Castor-Transport sei von Demonstranten in Strahlenschutzanzügen begleitet worden, teilten das Netzwerk Campact und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mit.


Weitere Fotos unter:
wendland-net.de/zpad.php?tag=castor2011
Andere Aktivisten hätten den Transport immer wieder mit Sitzblockaden zum Abbiegen gezwungen. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz errichteten die Castor-Gegner ein zehn Meter hohes aufblasbares X und sammelten Unterschriften gegen ein Endlager in Gorleben. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 150 Menschen an der Aktion.

Die Atomkraftgegner kritisierten, dass Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister beim Treffen mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (beide CDU) in der vergangen Woche keinen Baustopp für Gorleben gefordert habe. "Solange Gorleben weiter eine Option bleibt, wird es keine ergebnisoffene Endlagersuche auf Augenhöhe geben", sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. Röttgens Endlagersuchgesetz drohe zu einem "Gorleben-Durchsetzungsgesetz" zu werden.

Die Aktion in Hannover war Teil einer demonstrativen Tour durch zehn Städte entlang der Castor-Strecke. Sie begann am 10. November in Karlsruhe und soll am 23. November vor dem Bundesumweltministerium in Berlin enden. Am 18. November wollen die Atomkraftgegner mit ihrer Castor-Attrappe in Bremen, am 19. November in Hamburg, am 20. November in Lüneburg und am 22. November in Braunschweig Station machen.
t-online
#6100
Demo in Gorleben (26.11.) - NEWS
Nov 16 2011 11:47:53
Ok, machen wir dazu noch 'nen neuen Thread auf
und verlinken manchmal auf die bislang gesammelten Infos...

NEWS

Fukushima Reaktor eine Mini-Atombombe?
Die unkontrollierte Kettenreaktion im Reaktor 2 des zerstörten Atomkraftwerkes könnte sich aufschaukeln ...
www.heise.de/tp/blogs/2/150782

Bürger legen Handlungsempfehlungen zur Energiewende vor
(Von Silvio Duwe)
Mehr Beteiligung steht ganz oben auf der Wunschliste ...
www.heise.de/tp/artikel/35/35832/1.html

Atomausstieg? Nein: Verlängerung der Betriebsdauer!
(Von Wolfgang Lieb)

"Deutschland ist weder im Jahr 2000 noch im Jahr 2011 aus der Atomenergie ausgestiegen, sondern schon vor der Katastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986.
• Den letzten Auftrag für den Bau eines AKW in Deutschland erhielt die Kraftwerksunion (KWU) von Siemens im Jahre 1979.
• Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 wurde in Deutschland kein AKW mehr beantragt.
• Mit Neckarwestheim 2 ging im April 1989 das letzte (vor 1986 beantragte) AKW ans Netz.
Der Ausstieg ist vor allem ein Erfolg der Anti-Atomkraft-Bewegung und ihrer Massendemonstrationen in den 1970er und 1980er Jahren. ..."
Nachdenkenseiten

Ein Berg gebiert "Castor ist doch wie Schützenfest"

Für Friedrich-Wilhelm Schröder ist Castor wie ein "Schützenfest". Und schon da fragt man sich oft, wozu das gut sein soll? Für ihn "gehören die Atomanlagen einfach dazu", zum Leben vermutlich und zum Idyll rundrum. Vermutlich so wie Essen und Trinken und die Luft, die er schnappt.



Würden Sie dem einen Gebrauchtwagen abkaufen?
Hat der etwa sein Leben geschweige denn das Leben anderer Leute verantwortungsvoll im Griff?

Schröder ist - wer hätte das geahnt - CDU-Politiker und Bürgermeister der Samtgemeinde Gartow, zu der auch die 700-Einwohner-Gemeinde Gorleben gehört. Er ist dafür, dass dort ein Atomendlager errichtet wird. "Wir haben einen Anspruch, dass Gorleben zu Ende erkundet wird. Irgendwann muss da mal ein Ergebnis her", sagt der 57-Jährige. Egal welches, vermutlich.
Seiner Meinung nach hat das Zwischenlager bislang vor allem Vorteile für die Samtgemeinde gebracht. 830.000 Euro bekommt die Gemeinde jährlich aus Ansiedlungsverträgen. "Das stützt unsere Infrastruktur", ist sich Schröder sicher. Die Samtgemeinde Gartow hat keine Schulden. Das hatte der Gegend um Fukushima wohl auch einst die Erfolge gebracht?

Wirtschaftsfaktor Gorleben oder schei-benkleistert sie mit Geld zu und dann is 'a Ruh'!

Kritiker nennen das "Bestechungsgelder", doch Schröder ist da "unempfindlich". Kein Wunder, der hat sich genügend dickes Fell zugelegt.

"Ohne das Geld wäre das Thermalbad oder die Mehrzweckhalle wohl nie gebaut worden". Da hat er absolut Recht. Das wird ja wohl nicht mit Brennstäben geheizt — könnte aber!

Er verweist auf die vielen Arbeitsplätze, die es durch das Zwischenlager bereits gibt. Etwa 100 Menschen arbeiten dort, 200 weitere im Erkundungsbergwerk. "Das ist ein echter Wirtschaftsfaktor in einer so strukturschwachen Region." Erneuerbare hingegen schaffen derzeit etwa nur etwa 150.000 bundesweit. Geht aber in Gorleben nicht, weil Schröders C-wie-Zukunfts-Partei das über Jahrzehnte der Atomlobby erfolgreich blockiert hat.

"Wir leben dort, wo andere Urlaub machen", sagt Schröder ganz heimatverbunden. Immerhin erfülle die Gemeinde auch die Kriterien für einen Luftkurort, erwähnt er stolz.
Aber — Atomkraft, nein danke!

Und auch der bevorstehende Castor-Transport ändere daran nichts. Für Schröder ist er längst zur Normalität geworden. "Das ist doch auch nichts anderes mehr als ein Schützenfest", zeigt sich der 57-Jährige überzeugt. Da scheint er sich ja gut auszukennen, der Herr Schröder.

Das Eintreten für die Atomanlagen hat der CDU in der Region nie geschadet. Schröder selbst wurde 2006 mit 73 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Im Rat stellt seine Partei immer noch die stärkste Fraktion. Und tatsächlich: in Gorleben selbst finden sich auffällig wenig sichtbare Zeichen des Atomwiderstands. Kein gelbes X am Straßenrand, keine Plakate.
Schröder will sich deshalb auch weiter für ein Endlager in Gorleben stark machen. Allerdings will er dann auch dafür Ausgleichszahlungen erhalten. "Das könnte ähnlich wie beim Salzgitter-Fonds laufen", zeigt sich Schröder optimistisch.
Zudem plädiert er für eine bessere Informationspolitik, tja, dann machen Sie mal, Herr Schröder!

"Bislang würde fast jede Woche etwas unkommentiert in der Zeitung stehen. Dadurch würden Ängste geschürt, ist er sich sicher."
Bei uns in Braunschweig nicht! Da steht nicht viel in der Zeitung.

Gorleben - Elbe und Elbauen
Aus den touristischen Werbefeldzügen...

"Gorleben - oft in aller Munde. Hier erlebt der Wanderer die große Waldlandschaft im Süden des Dörfchens. Im weiteren Verlauf durchquert er die Marschlandschaft nahe Meetschow und kehrt auf dem Deich - die Elbe im Blick - wieder zurück nach Gorleben.


Selbst auf der Wanderkarte spazieren die Leute in weißen Strahlenschutzanzügen?

10 km Wanderweg, die besonders für Nordic-Walker, aber natürlich auch für alle Wanderer ein besonderes Erlebnispotential bieten - natürlich auch das Territorium des Zwischenlagers südlich von Gorleben."
Wendland-Touristik

Das Hotelangebot hält sich ebenfalls irgendwie sehr in Grenzen.


Fremdenverkehrbüro.info

Friedhof der hohen Atomlobby-Kuscheltiere

"Von Dannenberg nach Gorleben dem, wenn wir den Auskünften auf der Straße glauben dürfen, wohl einzigen Ort im Wendland in dem man noch Befürworter des umstrittenen Endlagers treffen kann...


Gräber für verantwortliche Politiker
zu erwerben unter www.gewissensruhe.de ..."
Shine-Reisemagazin

Na ja, wer genauer hinsieht, kann an der Kirche dann doch ein paar X ausmachen.


Foto Evangelische Landeskirche

Jahrzehntelanger Widerstang - Fotos Sommer 1980
www.kpwittemann.de/Gorleben.htm

Die Polizei informiert:

Noch ist natürlich nichts los", sagt Patrick Mauche, der in der Leitzentrale des Polizeikommissariats Lüchow vor zahlreichen Bildschirmen sitzt. Mauche koordiniert zusammen mit anderen Polizisten in der Einsatzleitstelle derzeit den Objektschutz. Ihre Aufgabe ist es, zu verhindern, dass Atomkraftgegner im Vorfeld etwa Straßen unterhöhlen oder Funkmasten beschädigen. ...

Bis zu 20.000 Polizisten aus der ganzen Bundesrepublik werden am letzten Novemberwochenende im Wendland erwartet, wenn die elf Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Müll ins Zwischenlager in Gorleben gebracht werden. Da im Wendland nicht genügend geeignete Unterkünfte zur Verfügung stehen, werden jedes Jahr auch mobile Schlafplätze aufgebaut.

Dusche und Gemeinschaftsräume können erst nach einem kurzen Weg durch die Kälte erreicht werden. ...

In den Containern mit den vier Betten werden nur noch drei Polizisten untergebracht. ...

Die Versorgung der Polizisten während des Castor-Transports ist immer wieder ein großes Thema. Im vergangenen Jahr gab es erneut heftige Kritik von der Gewerkschaft. "Es sollte nicht mehr so sein, dass die Kollegen 36 Stunden im Einsatz sind und davon 30 Stunden lang nichts zu essen bekommen", sagt Timmermann. In diesem Jahr sei deshalb noch eine Abteilung eingerichtet worden, die sich verstärkt um die Versorgung der Beamten kümmert.
Die Polizisten der Hundertschaft aus Hannover haben sich selbst schon seit Monaten auf den Einsatz vorbereitet. Im Sommer haben sie trainiert, wie man Sitzblockaden auflöst und am besten auf "Randalierer" reagiert. Auch die werden wohl wieder dabei sein, wenn gegen den Castor-Transport demonstriert wird. Das Bundeskriminalamt rechnet mit einigen "Linksextremisten".
Für "Gewalttäter und Randalierer" ist nur wenige Meter von den Container-Unterkünften der Polizisten in Lüchow die Gefangenensammelstelle eingerichtet. Etwa 100 Personen werden hier jährlich vorübergehend in Gewahrsam genommen. In großen Gemeinschaftszellen verbringen sie 24 Stunden unter Aufsicht.

Der Polizist ist froh, dass der Protest "immer kreativer" werde. Schließlich sei die Polizei nicht nur dafür da, "die Leute von der Straße zu tragen", sondern auch friedliche Demonstrationen zu schützen. Für ihn sind die Castor-Einsätze inzwischen, wie er sagt, eine gewisse "Konstante" im Arbeitsjahr, da er bereits zum siebten Mal einen Transport ins Wendland begleitet. "Es wäre aber schön, wenn es den Anlass für diesen Einsatz einfach irgendwann nicht mehr geben würde", sagt er."
t-online

CASTOR-INFO
Im französischen La Hague hat am Montag die Zusammenstellung des nächsten Castortransports ins niedersächsische Gorleben begonnen. Der Atomkonzern Areva gab nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP die ersten Transfers der deutschen Atomabfälle von seiner Wiederaufbereitungsanlage in La Hague zum 35 Kilometer entfernten Güterbahnhof von Valognes bekannt.

Nach Angaben der Umwelt-Organisation Greenpeace soll dort am 24. November um 14.20 Uhr ein Transport von elf Castorbehältern ins niedersächsische Wendland starten. Zwei Tage später ist dort eine Großdemonstration geplant.

Französische Atomgegner haben bereits Proteste entlang der Schienen angekündigt. Eine zentrale Großkundgebung soll am Vorabend des Starts in Valognes stattfinden. Greenpeace fordert ein Ende der Erkundung des Atommüll-Endlagers in Gorleben und hatte bereits vor einer Woche mit ersten Protestaktionen begonnen. Die französischen Behörden haben sich in der Vergangenheit bei ähnlichen Transporten mit Hinweis auf die Proteste öffentlich nicht zu Routen oder Sicherheitsvorkehrungen geäußert. (dpa 14.11.2011)


Kletteraktivistin Lecomte klagt gegen Polizeieinsatz
15.11.2011

"Die Lüneburger Atomkraftgegnerin und Kletteraktivistin Cécile Lecomte will die Rechtmäßigkeit eines Polizeieinsatzes vor dem Castor-Transport vom Verwaltungsgericht überprüfen lassen. ...
Polizisten hatten damals die Personalien von Beteiligten aufgenommen und eine Kletterausrüstung beschlagnahmt. Nach Ansicht Lecomtes war die Protestaktion durch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit gedeckt."
t-online
#6090