| Wann darf eine Kulturstiftung ihr anvertraute Kulturgüter vernichten? |
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| Geschrieben von: Redaktion | ||||
| Mittwoch, den 17. März 2010 um 18:14 Uhr | ||||
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Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz verwaltet Wald- und Kulturgüter in größerem Umfang. Per Stiftungsgesetz und von Alters her sind diese Stiftung und die sie verwaltenden Organe der Bewahrung von Kultur, der Pflege und der nachhaltigen Bewirtschaftung der überkommenen Güter, Wälder und Ländereien verpflichtet.
An der weitgehenden Abholzung des Querumer Forstes scheiden sich nun die Geister auch innerhalb der Stiftung. Ging es dabei bislang um die Bewahrung hochgeschützter Natur, so kommen jetzt auch noch denkmalgeschützte Wölbäcker hinzu. Der Stiftungsrat mit seinen insgesamt 15 Mitgliedern hat dazu nun Post von der Bürgerinitiativen-Fraktion aus dem Rathaus bekommen. Nach einer Beschreibung, worum es bei dem Kulturgut der Wölbäcker geht, mündet der Brief an die 15 Stiftungsratsmitglieder und -mitwirkenden sowie an den Direktor der Stiftung mit der Aufforderung: "Der Verlust historisch alter Waldstandorte und kulturhistorischer Wölbäcker kann nur durch die „Nullvariante“ vermieden werden. Eine Kompensation für die einmal vernichteten Wölbäcker ist nicht möglich! Hiermit möchte ich Sie um Nachprüfung bitten, wo genau sich Wölbäcker auf Ihren Stiftungsflächen befinden. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die kulturellen und historischen Belange des ehemaligen Landes Braunschweig zu wahren und zu fördern. In diesem Sinne appelliere ich an Sie, dafür einzutreten, dass die Wölbäcker im Sinne Ihrer Stiftungsaufgabe geschützt und erhalten bleiben." ... unter "weiterlesen" geht es zum Brief ...
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. März 2010 um 18:42 Uhr |
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Im Forum diskutieren. (1 posts)
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Aw: Wann darf eine Kulturstiftung ihr anvertraute Kulturgüter vernichten?
Mar 17 2010 19:34:32 T´schuldigung, aber was für eine (blöde) Frage!
Die Herren und die eine Dame als Sachwalter für Natur, Geschichte und Kultur haben dafür zu sorgen, ja sogar zu kämpfen, dass diese schlimmen Entscheidungen zur Vernichtung des Querumer Forstes umgehend ausgesetzt und rückgängig gemacht werden, sonst haben sie ihr (Kultur)Dasein verraten und verkauft. Schlimm genug, dass sich solche Leute wie Gropper (Staatstheater), Huck (Kulturverein Salve Hospes), Hesselbach (TU Braunschweig) oder auf Landesebene Frau Schwandtner (Kultusministerium) dafür hergeben, die doch eigentlich wegen der Kultur in dieser Kulturstiftung sitzen. Die können sich doch nicht ständig darauf rausreden, dass sie nichts wussten, dass sie vom OB´ersten Kulturbanausen missbraucht worden sind |
#1510 |




















