| Die Angst der Behörden vorm Bürger |
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| Geschrieben von: Rosenbaum |
| Montag, den 15. November 2010 um 12:18 Uhr |
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. November 2010 um 19:01 Uhr |
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Theres no man better rout
Nov 27 2010 09:55:12 empty"/nnHammer of the Gods. Led Zeppelin Story past Stephen Davis Edition. second. John Paul Jones and Richard Cole, Led Zeppelin road manager, took song of the saloons, and when they arrived, they were told not to. talked with Elvis Presley lyrics. and that the colloquy did not. lasted longer than a minute. Cole. Ruler stepped into the living flat while holding both hands of the century bottle. siberian Dom Perignon. Hammer of the Gods. Led Zeppelin Romance by way of Stephen Davies
roots |
#3585 |
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Aw: Terrorgefahr künstlich veranstaltet?
Nov 19 2010 22:37:58 Polit-Terror - ohne Schutz
Mit den immer neuen "Terrormeldungen", die sich dann als Hysterie der Politiker herausstellen, die sie uns auftischen, möchte die Regierungskoalition CDU/FDP an die schon eingeläutete Vorratsdatenspeicherung heran. Die Bürger hätten doch nun wohl keinen Grund mehr, sich gegen Vorratsdatenspeicherung auszusprechen (Uhl, CDU). Damit ist die Katze aus dem Sack, weshalb wir merkwürdige Papiertütchen und herrenlose Koffer mit Wasserstahl erschießen. Wie groß ist tatsächlich die Gefahr für uns, Opfer eines Terroranschlags zu werden? Quarks & Co stellt u. a. die neuesten Waffen der Terror-Fahnder vor und zeigt, dass viele Meldungen nicht stimmen, wie wir unsere eigene Freiheit damit einbüßen und das auch noch bezahlen und warum viele Antiterrormaßnahmen uns nicht schützen. ! |
#3547 |
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Terrorgefahr künstlich veranstaltet?
Nov 18 2010 17:13:30 Baumschlag schrieb:
Planen die Amerikaner noch einen weiteren Krieg? Noe. Ich vermute man braucht Gründe um die Grundrechte der Bürger weiter zu beschneiden, da kommen solche Horrormeldungen immer richtig gut an. Die werden uns schon noch so nach und nach mit Begründungen vollballern um uns noch intensiver zu gängeln und zu überwachen. Und wer sagt denn, ob das ganze Brimborium nicht inszeniert ist? Und die Nacktscanner müssen ja endlich flächendeckend eingeführt werden und jetzt sieht man ja, wie wichtig das ist. Angst und Panik verbreiten und der dumme Bürger kuscht schon, so stellt man sich sein Volk vor! Seit ich aktiv mitbekommen durfte, wie Polizeibeamte vor Gericht die Unwahrheit sagen, halte ich in diesem Lande noch mehr ALLES für möglich! |
#3517 |
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Aw: Terrorgefahr?
Nov 18 2010 11:33:32 Uiiih,
jetzt habe ich wieder große Angst Planen die Amerikaner noch einen weiteren Krieg? |
#3515 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 23:04:59 Rosenbaum schrieb:
Das Logo BIBS zurückzunehmen, geht ja wohl gar nicht, wo man sich innerhalb der BI´s zur erneuten Kandidatur entschieden hat. Die Bürgerinitiativen kandidieren nun mal unter BIBS. Im übrigen forcieren wir schon zur Verdeutlichung, daß es sich z.B. bei der BIBS-Fraktion um die Fraktion der Bürgerinitiativen im Rat der Stadt handelt (siehe den Taz-Bericht, der den Begriff Bürgerinitiativen Fraktion übernommen hat). Das ist alles erkannt, in Arbeit und wird weiter vernetzt. BiBS-Kandidatur? Das hier so nebenbei in einem kleinen Nebensätzchen zu erfahren, hat was Bescheidenes. Also haben sich die Braunschweiger Bürgerinitiativen doch unter der BiBS zusammen gefunden und die BiBS kandidiert wieder, was doch sehr zu begrüßen ist. Bis September 2011 ist noch viel zu tun. Frau Mundvoll |
#3496 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 22:18:12 warum sollte ich ausweichen:
...BI's hier lieber in Klein-Klein machen, statt sich zusammen zu schließen ??? ...man wird doch nicht "groß" indem man die Größe herbeiredet, Du musst jeden einzelnen in dieser Stadt immer wieder überzeugen, mitzumachen, wir sind mit einigen BI´s nur das Grundgerüst. Natürlich, wenn Du so willst, tausendprozentig mehr als alle Parteien zusammen, weil die - bis auf die Linken - nur noch zum Wahlkampf mal auftauchen. Aber unsere Aufgabe ist noch größer, denn - bitte nicht vergessen - die Parteien werden von der Lokalzeitung befördert, wir dagegen mit allen Mitteln bekämpft, ich erinnere an das von der BZ beförderte Hetzplakat, was man der BI Flughafenausbaugegnern zuordnete. Zum Infostand: seit Jahren wöchentlich stattfindend, Du brauchst dafür einige Verläßliche, dazu noch einige frei Einfliegende. Das funktioniert Woche für Woche, aber nicht so, daß die ganze Zeit über von mehreren Einzel-Inis immer jemand anwesend wäre. Das Logo BIBS zurückzunehmen, geht ja wohl gar nicht, wo man sich innerhalb der BI´s zur erneuten Kandidatur entschieden hat. Die Bürgerinitiativen kandidieren nun mal unter BIBS. Im übrigen forcieren wir schon zur Verdeutlichung, daß es sich z.B. bei der BIBS-Fraktion um die Fraktion der Bürgerinitiativen im Rat der Stadt handelt (siehe den Taz-Bericht, der den Begriff Bürgerinitiativen Fraktion übernommen hat). Das ist alles erkannt, in Arbeit und wird weiter vernetzt. |
#3492 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 13:32:21 Dass BI´s jeden Tag neu zu erfinden sind, stimmt nur dann, wenn sich gänzlich neue Anliegen vor Ort zusammenfinden. Eine BI Ölschiefer wäre z.B. gar nicht notwendig, weil die BI Flughafen-BS in Hondelage auch für den Naturerhalt und den Erhalt der Lebensqualität in Hondelage eintritt. Von daher heißt es nicht, dass sich jeden Tag für jedes Thema eine neue BI "erfinden" muss. Diese Behauptung bestärkt erneut nur wieder das, was ich meinte.
Unnötiger Mehraufwand, Verschwendung von Ressourcen und Kraft des einzelnen Bürgers, der eben noch woanders engagiert ist wie z.B. in Familie, Arbeitsstelle etc. Man muss eben nicht dauernd das Rad neu erfinden. Zur Beschaffenheit der angebotenen "Plattformen". Was wir hier tun können, ist, die Plattform für den Austausch anzubieten, wir können nicht das Einzel-BI Engagement ausgleichen, wenn es sich nicht äußert. Richtig, und weil das so ist, muss doch wohl die Plattform für die vielen "schweigenden" BI's attraktiv genug sein, damit sich die BI's auch solidarisieren, stärker werden und mehr in die Öffentlichkeit treten. Mailinglisten und Internet-Foren oder -Plattformen können wir, wenn Sie meinen, dass übers Internet nur wenige Braunschweiger ihre Infos beziehen, einfach jetzt mal außer Acht lassen. Wenn also das "Machen" wichtig ist, dann muss zuvor was Attraktives und Entsprechendes "gemacht" werden, so dass die wollenden Macher auch neutral dazu kommen können. Weshalb aber, und da wären wir erneut bei der Frage, warum hier die Nachfrage nach "Machern" so groß ist und die BI's hier lieber in Klein-Klein machen, statt sich zusammen zu schließen und deshalb für viele Bürger keine echte Alternative zu bieten scheinen, sich auch erfolgreich einzubringen. Hier läuft doch was quer. Wie ich sehe, weichen Sie dieser Frage auch irgendwie aus, was verständlich ist, Sie sind Wenn, wie Sie schreiben, diese Basis steht und es, wie Sie ebenso richtig sagen, um tägliche, stündliche Dauerpräsenz in einer Stadt geht, dann muss doch wohl an den Infoständen eine Vielfalt der hiesigen BI's vorhanden sein, die die von Ihnen angesprochenen tagtäglichen "normalen" Probleme unserer Stadt, den Passanten vorlegen und erläutern. Ist es aber nicht, wie ich schon beim Besuch am Stand gesehen habe. Der Stand wird vielmehr vordergründig allein und vielleicht völlig zu Unrecht als Stand der BIBS begriffen, eben nicht als "Plattform" für die diversen Braunschweiger BI's. Das könnte u.U. auch mit dem groß aufgehängten BIBS-Banner zusammen hängen. Mir ist zudem bekannt, dass sich wohl nicht alle BI's mit der BIBS gänzlich identifizieren wollen. Das würde bedeuten, dass wenn eine "Plattform" in Form eines Infostandes und einem Terminplan der BI-Treffen geboten wird, diese möglichst neutral auftreten müsste. Wäre das machbar? Wäre ein Infostand unter dem neutraleren Begriff "Info-Börse der Braunschweiger Bürgerinitiativen" vielleicht machbar? Könnte sich womöglich immer mal eine andere BI dort mit ihrem speziellen Anliegen vorstellen? Könnte man sich gar abwechseln in der tagtäglichen Dauerpräsenz? Sind dahingehend schon Schritte unternommen worden? Gruß Helmhut |
#3488 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 12:09:04 Die BI´s sind jeden Tag neu zu erfinden.
Was wir hier tun können, ist, die Plattform für den Austausch anzubieten, wir können nicht das Einzel-BI Engagement ausgleichen, wenn es sich nicht äußert. Beispiel Castor: die Anti-Atomis in BS arbeiten weitgehend mit interner mailing-Liste, ähnlich läuft es bei den RoWos. Viele Leute haben gar keinen Computer, können nicht damit umgehen, haben für den Anschluß kein Geld u.ä. Die bisherigen Strukturen der BIBS können also Plattformen anbieten in Form von unser-braunscheig.de oder in Papierform Unser-Braunschweig (längst wieder überfällig), Infostände, Rathaus-Organisation (wichtig für den Themen- und Sach-Input) und dieses Forum, was aber längst noch nicht als allgemeines Forum der BI´s fungiert. Diese Basis steht und das ist schon recht viel, auch gerade im Vergleich zu anderen Städten. ES geht nicht um einmalige Großveranstaltungen wie Gorleben (was wir auch noch mit befeuern an den Infoständen z.B. oder wenn es zeitlich passt in der Zeitung), es geht um tägliche, stündliche Dauerpräsenz in einer Stadt mit vielen normal städtischen Problemen und obendrein auch noch überörtlichen Brennpunkten (Gentechnik, Versammlungsrecht, Atomregion u.a.) Noch einmal, keiner hat was gegen neue Ideen und Verbesserungsvorschläge, dafür brauchen wir diese Basis, es nützt zum Ausbau dieser Basis nur das Machen. |
#3487 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 11:53:26 Okay, dann wende ich mich hier offiziell an den zuständigen Admin, auch die Aktivitäten der Hondelager BI neben dem Waggumer Link anzubinden.
Zum Castor-Ticker: Ja, habe ich dann selbst gemacht, weil mich wunderte, wie wenig hier passiert zum Thema Castortransporte, so, als sei Braunschweig überhaupt nicht betroffen. Dabei entdeckte ich, dass es sogar eine extra Asse-Rubrik gibt. Leider nur etwas angestaubte Beiträge bei einem so brennend heißen Thema. Gut, dass es die Spontan-Demo gab. Aber "spontan" zeigt wieder, hier war eigentlich gar nichts geplant von den Braunschweiger. Die "Protesteulen" mussten erst vom Wendland nach Braunschweig getragen werden. Was macht das für ein Bild? Meine Anregungen mache ich doch hier. Sie aber fordern bislang stetig den Bürger direkt auf, tut selbst (irgend)was! Und siehe da, es kommt zwar vereinzelt irgendwas, jedoch mit mäßiger Breitenwirkung. Dabei wäre diese breite Wirkung wichtig. Solange BI's in Braunschweig wie spinnerte seltene kleine Biotope gehandelt werden, haben sie mehr Mühe mit ihren sonst guten Ideen. Es ist schon erfreulich, dass die BI's als "Störer" gesehen werden, das reicht aber nicht, um zum Mitmachen zu animieren. Umgekehrt aber wird wohl eher ein Schuh draus. Sie vergessen vielleicht ein wenig die menschliche Natur, Sie sind ja selbst oft im Alleingang engagiert, was ich Ihnen sehr hoch anrechne. Jedoch sind nicht alle Leute so beschaffen, wie Sie selbst bemerken. Die Leute machen einzeln weniger, erst wenn man sie in einer gut organisierten Gruppe, die sie (in ihren einzelnen Aktivitäten dann) bestärkt, unterstützt und einbindet, wird es erst was mit einer effizienten Mitarbeit. Dazu aber muss eine BI gut und tauglich auftreten. Wenn aber sich die BI's so ungeordnet und ineffizient darstellen, dann schreckt das sogar viele ab, dort wirklich mitzumachen. Das heißt m.E., der Schlüssel liegt bei einer guten Organisation einer BI, die dem einzelnen vermittelt, dass sein eigener kleiner Beitrag auch mit Unterstützung der ähnlich gesinnten BI-Arbeit eine recht gute Chance hat, auch von Erfolg gekrönt zu sein und eine willkommene Alternative für Alleingänge ist. Dem scheint aber derzeit nicht so zu sein, wobei wir erneut zu Spartacus' Frage, welche Alternativen denn die BI's oder die BIBS bietet, zurück kehren können, die immer noch nicht restlos beantwortet ist. Die kleinen vorgeschlagenen Maßnahmen müssten derzeit doch für alle BI's möglich sein. Vielleicht gelingt es ja, durch Öffentlichkeitsarbeit ein erfolgversprechenderes Arbeitsklima in der BI anzubieten, als es jetzt rüberkommt. Dann kommen sicher auch mehr Leute. Jetzt gerade machen Sie witzigerweise gerade irgendwie etwas Anti-BI-Werbung, weil es offenbar nur mühsam, mit viel Aufwand möglich ist, Probleme in Braunschweig und diese womöglich nur im Alleingang zu lösen. Umgekehrt sollte es sein, nämlich für jeden leicht, ressourcensparend und bequemer machbar, in dem man die Ressourcen besser nutzt. Gruß Helmhut |
#3486 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 10:54:08 Helmhut schrieb:
O.k. meine Wiedergabe über Polizei und Protesttage war aus dem oberflächlichen Gedächtnis geholt. Okay, kann ja verstehen, dass man sich nach all der Mühe gerne einmal freut, wenn angeblich wegen den zu "befürchtenden" Waldprotesten hier ein Polizeiaufgebot im Zusammenhang mit den üppigen Gorleben-Protesten im Heimatblatt erwähnt werden. Kann ja sein, dass "man" hier für Braunschweiger Verhältnisse schon sehr viel tut. Wohne, genau wie Spartacus, noch nicht lange hier, bemerke aber eine Menge Ungereimtheiten. Geht das nur uns Außenstehenden so? Bevor man sich hier ins Aktive stürzt, sondiert man doch erst einmal die Lage vor Ort. Aber ich muss gestehen, es wirkt nicht sonderlich konzeptioniert, was ich hier mitverfolgen kann. Mir ist nicht egal, was ich tue. Mir ist wichtig, dass es halbwegs erfolgreich ist. Deshalb meine vorsichtigen ersten Anregungen und deshalb hier erst mein Forenengagement, weil ich über das Netz an mehr Infos komme, als auf der Straße oder in der BrZ. Es wäre übrigens ein leichtes gewesen, den Castor-Ticker hier ins Forum zu verlinken, ist aber nicht passiert. Weshalb nicht? War nur die Braunschweiger Rathaus-Demo wichtig für die Braunschweiger? Ist man so selbstbezogen? Betreibt man hier Nabelschau? Ich hoffe, nicht. Du hast, anders als bei politisch thematisch auf ein Thema konzentrierten Gruppen, bei BI´s kein Gesamtprogramm zur Vereinheitlichung. Jede BI hat ihr Thema. Beim Versammlungsrecht könnte jetzt übergreifend so etwas gelingen, wie Dir vorschwebt... aber was mußte da erst passieren. Wie Sie schon andeuten, nur bedingt richtig. Es gäbe jetzt durchaus einige Themen, wo man diverse BI praktischerweise vernetzen könnte. Zum Beispiel "Waldzerstörung am Flughafen" - da könnten sich die BI Schlossparkfreunde, BI Hondelage, BI Waggum, BI Baumschutz eventuell eine neue BI Ölschiefer, der Nabu, BUND zusammen mit Robin Hood sehr wohl gemeinsam engagieren. Es geht um Baumschutz, um Klimaschutz, um Lärmschutz, um Schutz von Immobilien und deren Preisverfall, etc. pp. Was hält diese einzelnen BI-Aktiven davon ab, sich im Gegenzug mit ihren eigenen kleineren Anliegen in das große Fordern für den Walderhalt und den Erhalt der Lebensqualität vor ihrer Haustüre als auch den Erhalt ihrer Immobilienwerte einzubringen? Ein Versperren dagegen bringt doch auch der eigenen kleinen BI eher weniger denn mehr. So könnten all die genannten BI's und Aktiven endlich mal im Rahmen einer größeren konzertierten Aktion ihren eigenen Bekanntheitsgrad steigern, ganz bequem Öffentlichkeitsarbeit für sich und ihre eigenen Anliegen machen und sogar schneller Erfolg für ihre Ziele erringen, statt einzeln, mit weniger Mitteln und weniger Aufmerksamkeit mühsam zu ihren Zielen zu gelangen. Das weiß inzwischen die ganze Welt und vom "Stolz der Braunschweiger" habe ich schon vor meiner Ankunft vernommen, von ihrer Sturheit bisher noch nicht. Auf der anderen Seite wirkt es ein wenig unlogisch und unglaubwürdig, wenn sich z.B. ein paar Schlossparkfreunde nicht auch für die vielen Bäume, die am Flughafen fallen, einsetzen. Das gleiche gilt auch für andere BI's. Hondelage hat genau so viel Grund wie die stolzen Waggumer, sich gegen den Raubbau vor ihrer Haustüre zu wehren. Tun sie jetzt ja auch, wie man auf unser-braunschweig.de sehen kann. Toller offener Brief mit vielen berechtigten guten Forderungen und Fragen! Der Brief gehört jedoch auf jede Forenseite in Braunschweig, sonst muss einer jeder Braunschweiger Netznutzer in der kurz bemessenen heutigen Zeit alle Braunschweiger Foren abklappern, um an alle wichtigen Infos zu kommen. Wie umständlich zu Internetzeiten das ist! Wie blöd das wirkt auf alle BI's, weil sich der Netzuser fragt, warum man Braunschweiger Themen, die alle angehen, erst auf fünf oder sechs Foren zusammenklauben muss. Dazu hat er kaum Zeit und oft auch wenig Lust. Man kann ja meinetwegen für mehr angeblich entstehende Arbeitsplätze sein, aber doch wohl nicht, egal, was es kostet. Man kann für Bäume im Schlosspark gewesen sein, das heißt jedoch nicht, dass einem die Bäume in Querum am Allerwertesten vorbei gehen müssen, nur weil das Thema eine andere BI gerade betreut. Wir machen hier Politik mit ganz normalem Bevölkerungsquerschnitt, das ist spannend, aber begrenzt den effektiven Einsatz; die Leute sind nicht einzuteilen, wer wann wo was macht, jedes tägliche Zusammentreffen z.B. der Leute im Norden ist neu. Auch wenn stets neue Zusammensetzungen stattfinden, denke ich nicht, dass die Ziele ebenfalls jedes Mal "neu" sind, weshalb sich eine BI trifft. Also kommt es mitunter darauf an, die Ziele prägnant zu formulieren und mit jedem neuen Mitglied zu kommunizieren, das reinkommt. Das erst macht nachhaltiges zukünftiges Arbeiten überhaupt möglich. Trotzdem gelingt es ja recht häufig, mit diesen Leute nun bereits viermal vor VW, dreimal beim Landesbischof und unzählige Male in der Braunschweiger Innenstadt aufgelaufen zu sein, vom Aufsuchen von Ratssitzungen sogar mit herabgelassenen Transparenten mal ganz zu schweigen. Sowas wie im letzten Jahr habe ich jedenfalls noch nicht in meinem politischen Leben erlebt... nicht mal bei den Jusos Ja, da zolle ich Ihnen und den aktiven BI's sowie den vielen Bürgern meine Hochachtung, aber haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb ausgerechnet dort so viele engagiert gefolgt sind? Das zu ergründen, wäre in Ihrem eigenen Interesse. Wenn das ergründet ist, könnte das mitunter auch der Schlüssel sein, wie es auch bei Ihren anderen Projekten, Zielen und Vorhaben klappen könnte, Mehrheiten hinter sich zu finden und zu vereinen. Außerdem - nicht jedes Projekt braucht eine Demo. Es gibt auch die Möglichkeit der Hand-in-Hand-Arbeiten, was nicht so personalintensiv ist. D.h. gemeinsame Interessen werden ausgetauscht, verhandelt und das Wie zur Durchsetzung vereinbart. Dann können zwei bis vier Leute Öffentlichkeitswirksame Veröffentlichungen, Infostand und "Papier" machen, wie Sie ja bemerkten, so dass die Anliegen an die Braunschweiger Bürger kommen, auch ohne Zeitung. Witzige aussagekräftige Aktionen können mit wenig Aufwand und kleinem Budjet gemacht werden statt trockener Papiermassen, diese erreichen auch weitaus mehr Aufmerksamkeit. Es muss nicht immer ein Infostand oder eine Demo sein. Denken Sie an den Biertrojaner. Es muss auch nicht nur zum Fasching was Witziges oder Satirisches laufen. Im Gegeneil, außerhalb der Session fällt es mehr ins Gewicht. Die Warnwesten-Aktion "Baumkiller" war in der Richtung schon mal ein Anfang. Die Anti-VW-Werbung, auch gut. Das prägt sich ziemlich schnell und gut ein. Hauptsache, ziemlich viele wissen davon und Bescheid. Zu Agnes Miegel. Als Außenstehender wundere ich mich zwar, dass in heutigen Städten noch solche komischen Hitlerandenken möglich sind, aber es brennt hier anderswo echt mehr. Vertüttelt man sich personell mit solchen Themen, dann kippen andere wichtigere weg. Timing ist eben sehr wichtig. Deshalb sehr gut, das Miegel-Thema zum NPD-Aufmarsch wieder begleitend anzusprechen. Dazu aber war das "Eingeweihtenforum", wie Sie schreiben, nun gerade gar nicht nötig. Recherchen kann jeder zuhause selbst machen, drauf aufmerksam machen ebenfalls. Dazu bedarf es keinesfalls eines Forums. Hier bedurfte es ausschließlich eines geschickten Timings, weil der Fokus der anderen etablierten Parteien (SPD, Grüne, Linke) wohl auch etwas gegen die Anhäufung von Naziaufmärschen in Verbindung mit Miegels Straße batte. Das war der zündende Moment, nicht die Recherche selbst. Massenbewegung auf der Straße braucht man nur gelegentlich, um Forderungen, die man weder juristisch noch im Rat durch bekommt, mit Nachdruck zu verfolgen. Aber nicht generell. Das ist ressourcenschonender. Denn normale Bürger arbeiten zumeist und können neuerdings bei den vielen brennenden Themen nicht alle und dauernd ihrem aktivsten Ratsherrn folgen. Von daher braucht es m.E. eher eine intelligente Logistik. Das kann mit jenen sehr gut geschehen, die aktuell den einzelnen BI's "vorstehen", wie Sie schreiben. Es wäre ratsam, einen BI-Stammtisch einzuführen, an dem sich alle BI-"Vorstände" treffen können zum Austausch. Des Weiteren könnten alle bereits vorhandenen Foren Newsletter ihrer monatlichen Arbeit einstellen, die jeder im Netz abonnieren könnte. Für jene, die keinen Computer besitzen könnten dann Flyer mit den jeweiligen Zielen mitgegeben werden. Eine Art "BI-Börse" hilft Abgrenzung zu überbrücken und befördert "Integration aller BI-Mitglieder", so dass ein Eingeweihten-Forum eigentlich abgeschafft gehört. Mich freut, dass die BI´s in dieser Hinsicht auch besser aufgestellt als vor fünf Jahren. Aber es müssen nicht alle immer rund um die Uhr aktiv sein, in Massen bewegt werden, wie Sie das andeuten. Das ist nur eine Frage der Logistik und könnte mir vorstellen, sich das bei den Logistikern einfach abzugucken. Das hat erstmal gar nichts mit herkömmlicher Politik zu tun, hier kann euch jeder Handwerk und Transportarbeiter einiges beibringen. Gelehrte braucht es gar nicht. Wieso scheinen aber BI's keine (echte) Alternative zu bieten, wie Spartacus meint? Das scheint mir eine wichtige Aussage, auch, wenn sie womöglich nur "gefühlt" sein sollte. Ich würde dieser Frage mal grundlegender nachgehen als einfach davon auszugehen, dass die Etablierten sich genug fürchten werden vor den BI's. Darüber muss m.E. unbedingt geredet werden und zwar erst einmal dieser Kritik aufgeschlossen, nicht abwürgend. Mit kleinem BI-Stammtisch könnte zumindest ein Austausch von Gemeinsamkeiten erfolgen, von denen man aus weiter arbeiten könnte. Das ergäbe ein geschlosseneres konzeptionell durchdacht wirkendes Handeln. Wie in Gorleben - da sind doch auch viele verschiedene NGO's und Parteien zusammen gekommen. Wieso sollte das nicht in Braunschweig gehen? So besonders ist es nun auch wieder nicht Würde mir hier eine Verlinkung der schön gemachten Forenseite der BI-Flughafen.Bs.de wünschen, die würde prima neben oder unter die Waggum.de-Verlinkung passen und sich ergänzen. Auch die BI Baumschutz und die Schlossparkfreunde gehören hier hin. Da wünsche ich mir als Braunschweigbewohner, der gut informiert sein möchte. Ich wünsche allen - mir bisher bekannten - BI's, die sich für ein menschlicheres, lebens- und liebenswürdigeres Braunschweig einsetzen allen den Erfolg, einen Neuanfang zu starten, sich durch gegenseitige Unterstützung gemeinsam zu stärken, damit eure Aktivitäten am Ende auch allen Braunschweigern zu gute kommen können. Falls ich einige wichtige BI's vergessen habe, liegt das eben an der mangelnden Information. Gruß Helmhut Hallo Helmhut, nein, Du hast nichts vergessen, weder an BI´s die es schon gibt oder noch nicht gibt (Ölschiefer) und Deinem Wunschkalender kann sich natürlich jede/jeder nur wärmstens anschließen. Nur... wie das eben bei Wünschen und guten Vorsätzen ist, man muß es machen... Eines unserer Hauptprobleme bei gemeinsamen Sitzungen im BI-Plenum sind die vielen Vorschläge und Ratschläge... deswegen gilt inzwischen: wer es vorschlägt, muß es auch umsetzen, entweder selbst oder indem er sich die Leute sucht und animiert. Ich habe deshalb oben mal die Dinge bei Deinen Ausführungen hervorgehoben, die so allgemein richtig sind wie sie zu Allgemeinplätzen werden. Zum Castor-Ticker: Du hattes es doch hierher ins Forum verlinkt, wo ist Dein Problem, wenn Du dankenswerter Weise so weitsichtig warst, ist das gut. Wahrscheinlich schwebt Dir aber ein Dauerlink als eine Art Banner vor, dann hättest Du das doch durch PM an den Admin anregen und einfordern können, hätte der auf jeden Fall gemacht. Auch auf unser-braunschweig.de wäre das machbar gewesen, nur eine kurze Anregung hinschreiben. |
#3485 |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 16 2010 09:46:40 O.k. meine Wiedergabe über Polizei und Protesttage war aus dem oberflächlichen Gedächtnis geholt.
Okay, kann ja verstehen, dass man sich nach all der Mühe gerne einmal freut, wenn angeblich wegen den zu "befürchtenden" Waldprotesten hier ein Polizeiaufgebot im Zusammenhang mit den üppigen Gorleben-Protesten im Heimatblatt erwähnt werden. Kann ja sein, dass "man" hier für Braunschweiger Verhältnisse schon sehr viel tut. Wohne, genau wie Spartacus, noch nicht lange hier, bemerke aber eine Menge Ungereimtheiten. Geht das nur uns Außenstehenden so? Bevor man sich hier ins Aktive stürzt, sondiert man doch erst einmal die Lage vor Ort. Aber ich muss gestehen, es wirkt nicht sonderlich konzeptioniert, was ich hier mitverfolgen kann. Mir ist nicht egal, was ich tue. Mir ist wichtig, dass es halbwegs erfolgreich ist. Deshalb meine vorsichtigen ersten Anregungen und deshalb hier erst mein Forenengagement, weil ich über das Netz an mehr Infos komme, als auf der Straße oder in der BrZ. Es wäre übrigens ein leichtes gewesen, den Castor-Ticker hier ins Forum zu verlinken, ist aber nicht passiert. Weshalb nicht? War nur die Braunschweiger Rathaus-Demo wichtig für die Braunschweiger? Ist man so selbstbezogen? Betreibt man hier Nabelschau? Ich hoffe, nicht. Du hast, anders als bei politisch thematisch auf ein Thema konzentrierten Gruppen, bei BI´s kein Gesamtprogramm zur Vereinheitlichung. Jede BI hat ihr Thema. Beim Versammlungsrecht könnte jetzt übergreifend so etwas gelingen, wie Dir vorschwebt... aber was mußte da erst passieren. Wie Sie schon andeuten, nur bedingt richtig. Es gäbe jetzt durchaus einige Themen, wo man diverse BI praktischerweise vernetzen könnte. Zum Beispiel "Waldzerstörung am Flughafen" - da könnten sich die BI Schlossparkfreunde, BI Hondelage, BI Waggum, BI Baumschutz eventuell eine neue BI Ölschiefer, der Nabu, BUND zusammen mit Robin Hood sehr wohl gemeinsam engagieren. Es geht um Baumschutz, um Klimaschutz, um Lärmschutz, um Schutz von Immobilien und deren Preisverfall, etc. pp. Was hält diese einzelnen BI-Aktiven davon ab, sich im Gegenzug mit ihren eigenen kleineren Anliegen in das große Fordern für den Walderhalt und den Erhalt der Lebensqualität vor ihrer Haustüre als auch den Erhalt ihrer Immobilienwerte einzubringen? Ein Versperren dagegen bringt doch auch der eigenen kleinen BI eher weniger denn mehr. So könnten all die genannten BI's und Aktiven endlich mal im Rahmen einer größeren konzertierten Aktion ihren eigenen Bekanntheitsgrad steigern, ganz bequem Öffentlichkeitsarbeit für sich und ihre eigenen Anliegen machen und sogar schneller Erfolg für ihre Ziele erringen, statt einzeln, mit weniger Mitteln und weniger Aufmerksamkeit mühsam zu ihren Zielen zu gelangen. Das weiß inzwischen die ganze Welt und vom "Stolz der Braunschweiger" habe ich schon vor meiner Ankunft vernommen, von ihrer Sturheit bisher noch nicht. Auf der anderen Seite wirkt es ein wenig unlogisch und unglaubwürdig, wenn sich z.B. ein paar Schlossparkfreunde nicht auch für die vielen Bäume, die am Flughafen fallen, einsetzen. Das gleiche gilt auch für andere BI's. Hondelage hat genau so viel Grund wie die stolzen Waggumer, sich gegen den Raubbau vor ihrer Haustüre zu wehren. Tun sie jetzt ja auch, wie man auf unser-braunschweig.de sehen kann. Toller offener Brief mit vielen berechtigten guten Forderungen und Fragen! Der Brief gehört jedoch auf jede Forenseite in Braunschweig, sonst muss einer jeder Braunschweiger Netznutzer in der kurz bemessenen heutigen Zeit alle Braunschweiger Foren abklappern, um an alle wichtigen Infos zu kommen. Wie umständlich zu Internetzeiten das ist! Wie blöd das wirkt auf alle BI's, weil sich der Netzuser fragt, warum man Braunschweiger Themen, die alle angehen, erst auf fünf oder sechs Foren zusammenklauben muss. Dazu hat er kaum Zeit und oft auch wenig Lust. Man kann ja meinetwegen für mehr angeblich entstehende Arbeitsplätze sein, aber doch wohl nicht, egal, was es kostet. Man kann für Bäume im Schlosspark gewesen sein, das heißt jedoch nicht, dass einem die Bäume in Querum am Allerwertesten vorbei gehen müssen, nur weil das Thema eine andere BI gerade betreut. Wir machen hier Politik mit ganz normalem Bevölkerungsquerschnitt, das ist spannend, aber begrenzt den effektiven Einsatz; die Leute sind nicht einzuteilen, wer wann wo was macht, jedes tägliche Zusammentreffen z.B. der Leute im Norden ist neu. Auch wenn stets neue Zusammensetzungen stattfinden, denke ich nicht, dass die Ziele ebenfalls jedes Mal "neu" sind, weshalb sich eine BI trifft. Also kommt es mitunter darauf an, die Ziele prägnant zu formulieren und mit jedem neuen Mitglied zu kommunizieren, das reinkommt. Das erst macht nachhaltiges zukünftiges Arbeiten überhaupt möglich. Trotzdem gelingt es ja recht häufig, mit diesen Leute nun bereits viermal vor VW, dreimal beim Landesbischof und unzählige Male in der Braunschweiger Innenstadt aufgelaufen zu sein, vom Aufsuchen von Ratssitzungen sogar mit herabgelassenen Transparenten mal ganz zu schweigen. Sowas wie im letzten Jahr habe ich jedenfalls noch nicht in meinem politischen Leben erlebt... nicht mal bei den Jusos Ja, da zolle ich Ihnen und den aktiven BI's sowie den vielen Bürgern meine Hochachtung, aber haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb ausgerechnet dort so viele engagiert gefolgt sind? Das zu ergründen, wäre in Ihrem eigenen Interesse. Wenn das ergründet ist, könnte das mitunter auch der Schlüssel sein, wie es auch bei Ihren anderen Projekten, Zielen und Vorhaben klappen könnte, Mehrheiten hinter sich zu finden und zu vereinen. Außerdem - nicht jedes Projekt braucht eine Demo. Es gibt auch die Möglichkeit der Hand-in-Hand-Arbeiten, was nicht so personalintensiv ist. D.h. gemeinsame Interessen werden ausgetauscht, verhandelt und das Wie zur Durchsetzung vereinbart. Dann können zwei bis vier Leute Öffentlichkeitswirksame Veröffentlichungen, Infostand und "Papier" machen, wie Sie ja bemerkten, so dass die Anliegen an die Braunschweiger Bürger kommen, auch ohne Zeitung. Witzige aussagekräftige Aktionen können mit wenig Aufwand und kleinem Budjet gemacht werden statt trockener Papiermassen, diese erreichen auch weitaus mehr Aufmerksamkeit. Es muss nicht immer ein Infostand oder eine Demo sein. Denken Sie an den Biertrojaner. Es muss auch nicht nur zum Fasching was Witziges oder Satirisches laufen. Im Gegeneil, außerhalb der Session fällt es mehr ins Gewicht. Die Warnwesten-Aktion "Baumkiller" war in der Richtung schon mal ein Anfang. Die Anti-VW-Werbung, auch gut. Das prägt sich ziemlich schnell und gut ein. Hauptsache, ziemlich viele wissen davon und Bescheid. Zu Agnes Miegel. Als Außenstehender wundere ich mich zwar, dass in heutigen Städten noch solche komischen Hitlerandenken möglich sind, aber es brennt hier anderswo echt mehr. Vertüttelt man sich personell mit solchen Themen, dann kippen andere wichtigere weg. Timing ist eben sehr wichtig. Deshalb sehr gut, das Miegel-Thema zum NPD-Aufmarsch wieder begleitend anzusprechen. Dazu aber war das "Eingeweihtenforum", wie Sie schreiben, nun gerade gar nicht nötig. Recherchen kann jeder zuhause selbst machen, drauf aufmerksam machen ebenfalls. Dazu bedarf es keinesfalls eines Forums. Hier bedurfte es ausschließlich eines geschickten Timings, weil der Fokus der anderen etablierten Parteien (SPD, Grüne, Linke) wohl auch etwas gegen die Anhäufung von Naziaufmärschen in Verbindung mit Miegels Straße batte. Das war der zündende Moment, nicht die Recherche selbst. Massenbewegung auf der Straße braucht man nur gelegentlich, um Forderungen, die man weder juristisch noch im Rat durch bekommt, mit Nachdruck zu verfolgen. Aber nicht generell. Das ist ressourcenschonender. Denn normale Bürger arbeiten zumeist und können neuerdings bei den vielen brennenden Themen nicht alle und dauernd ihrem aktivsten Ratsherrn folgen. Von daher braucht es m.E. eher eine intelligente Logistik. Das kann mit jenen sehr gut geschehen, die aktuell den einzelnen BI's "vorstehen", wie Sie schreiben. Es wäre ratsam, einen BI-Stammtisch einzuführen, an dem sich alle BI-"Vorstände" treffen können zum Austausch. Des Weiteren könnten alle bereits vorhandenen Foren Newsletter ihrer monatlichen Arbeit einstellen, die jeder im Netz abonnieren könnte. Für jene, die keinen Computer besitzen könnten dann Flyer mit den jeweiligen Zielen mitgegeben werden. Eine Art "BI-Börse" hilft Abgrenzung zu überbrücken und befördert "Integration aller BI-Mitglieder", so dass ein Eingeweihten-Forum eigentlich abgeschafft gehört. Mich freut, dass die BI´s in dieser Hinsicht auch besser aufgestellt als vor fünf Jahren. Aber es müssen nicht alle immer rund um die Uhr aktiv sein, in Massen bewegt werden, wie Sie das andeuten. Das ist nur eine Frage der Logistik und könnte mir vorstellen, sich das bei den Logistikern einfach abzugucken. Das hat erstmal gar nichts mit herkömmlicher Politik zu tun, hier kann euch jeder Handwerk und Transportarbeiter einiges beibringen. Gelehrte braucht es gar nicht. Wieso scheinen aber BI's keine (echte) Alternative zu bieten, wie Spartacus meint? Das scheint mir eine wichtige Aussage, auch, wenn sie womöglich nur "gefühlt" sein sollte. Ich würde dieser Frage mal grundlegender nachgehen als einfach davon auszugehen, dass die Etablierten sich genug fürchten werden vor den BI's. Darüber muss m.E. unbedingt geredet werden und zwar erst einmal dieser Kritik aufgeschlossen, nicht abwürgend. Mit kleinem BI-Stammtisch könnte zumindest ein Austausch von Gemeinsamkeiten erfolgen, von denen man aus weiter arbeiten könnte. Das ergäbe ein geschlosseneres konzeptionell durchdacht wirkendes Handeln. Wie in Gorleben - da sind doch auch viele verschiedene NGO's und Parteien zusammen gekommen. Wieso sollte das nicht in Braunschweig gehen? So besonders ist es nun auch wieder nicht Würde mir hier eine Verlinkung der schön gemachten Forenseite der BI-Flughafen.Bs.de wünschen, die würde prima neben oder unter die Waggum.de-Verlinkung passen und sich ergänzen. Auch die BI Baumschutz und die Schlossparkfreunde gehören hier hin. Da wünsche ich mir als Braunschweigbewohner, der gut informiert sein möchte. Ich wünsche allen - mir bisher bekannten - BI's, die sich für ein menschlicheres, lebens- und liebenswürdigeres Braunschweig einsetzen allen den Erfolg, einen Neuanfang zu starten, sich durch gegenseitige Unterstützung gemeinsam zu stärken, damit eure Aktivitäten am Ende auch allen Braunschweigern zu gute kommen können. Falls ich einige wichtige BI's vergessen habe, liegt das eben an der mangelnden Information. Gruß Helmhut |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 22:36:24 O.k. meine Wiedergabe über Polizei und Protesttage war aus dem oberflächlichen Gedächtnis geholt.
Deine Ausführungen über den effektiveren Einsatz von Mitteln und Personen möchte ich aufgreifen. Du hast, anders als bei politisch thematisch auf ein Thema konzentrierten Gruppen, bei BI´s kein Gesamtprogramm zur Vereinheitlichung. Jede BI hat ihr Thema. Beim Versammlungsrecht könnte jetzt übergreifend so etwas gelingen, wie Dir vorschwebt... aber was mußte da erst passieren. Wir machen hier Politik mit ganz normalem Bevölkerungsquerschnitt, das ist spannend, aber begrenzt den effektiven Einsatz; die Leute sind nicht einzuteilen, wer wann wo was macht, jedes tägliche Zusammentreffen z.B. der Leute im Norden ist neu. Trotzdem gelingt es ja recht häufig, mit diesen Leute nun bereits viermal vor VW, dreimal beim Landesbischof und unzählige Male in der Braunschweiger Innenstadt aufgelaufen zu sein, vom Aufsuchen von Ratssitzungen sogar mit herabgelassenen Transparenten mal ganz zu schweigen. Sowas wie im letzten Jahr habe ich jedenfalls noch nicht in meinem politischen Leben erlebt... nicht mal bei den Jusos Nun zu Agnes Miegel. Wie Dir bekannt sein dürfte stammte der Hinweis auf den Straßennamen und die Person von ulenspiegel, das war vor drei Jahren! Es gelang damals nicht, das Thema in die Öffentlichkeit zu puschen, auch gab es Gegenwind aus dem Bereich einer partiell sehr erfolgreichen, aber ideologisch eher durchsetzten Initiative. Ein angeregtes Streitgespräch mit einem Fürsprecher des Werkes von A.M. scheiterte schließlich, das Thema war wieder weg. Dass das Thema jetzt erfolgreicher behandelt werden konnte, war der Idee geschuldet, das als vorbereitenden Beitrag für den nächsten NPD-Aufmarsch zu präsentieren; also gegen den NPD-Aufmarsch sind alle sehr schnell zu haben, aber die ideologischen Bande und unaufgearbeiteten Heimlichkeiten wirken gesellschaftlich fort. Das hat funktioniert und wir brauchten nicht einmal soviel Arbeitseinsatz. Dank dafür noch einmal an Ulenspiegel. Ich sehe also sehr wohl die Macht der Ideen und scharfen Analysen, aber wir brauchen die Massenbewegung auf der Straße, wir brauchen unsere Zeitung und wir brauchen die neuen Leute aus dem Norden, die auch sehr viel im vergangenen Jahr gelernt haben über Gremienarbeit einerseits und Basisarbeit anderereits. Damit sind wir als BI´s in dieser Hinsicht auch besser aufgestellt als vor fünf Jahren. |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 21:51:54 Zuvor möchte ich betonen, dass ich eine konstruktive Anregung, wie man sich eventuell verbessern könnte, niemals für nichtsbringend oder vergeblich halten kann. Im Gegenteil, in meinen Augen kann sie durchaus nützlich und befruchtend sein.
Es hat wenig Zweck uns die gefühlten Meinungen der Bevölkerung von Dir und mir darzulegen. Die Foren und Weblogs sind für die Eingeweihten, mehr nicht, die große Mehrheit bezieht ihr Wissen aus der BZ. Okay, dann muss 'ne gleichwertige Zeitung her. Geht aber nicht. Heißt aber im Umkehrschluss, mehr wird nicht, also machen wir erst mal weiter so! Zum "Eingeweihtenforum". Nach den Nutzerzahlen dürfte es sich bisher rund herum um zirka 50 Eingeweihte gehandelt haben. Den Rest hat das hier Verkündete nur mäßig interessiert. Neuerdings, weil hier eine etwas umfassendere Information - auch in unterhaltsamer Form geboten wird - erhöhte sich die Zahl auf knapp 300 Lesende. Mehr Eingeweihte oder mehr neue Interessierte? Falls es sich um ein Mehr an Aufmerksamkeit für die BIs handeln könnte, wäre das auch gut für den Protest und auch für Sie als Ratsherr, Ihr tolles Engagement und Ihre gute Arbeit. Sowas könnten auch die BI gebrauchen, denke ich und es geht, wie hier schon anhand der Zugriffe sichtbar nicht nur über Infostände und Papier. Weiter können die Infos, die hier stehen auch prima ausgedruckt werden - auf Papier! Deswegen ist schon ganz wichtig wenn nun selbst in diesem Lokalblatt was von Dauerprotest im norden der Stadt seit Anfang des Jahres zu lesen ist und dass man sich angeblich nur mit den Polizeireserven aus Gorleben an die nächste Baumfällrunde traut. Hier das echte Zitat aus der Newsclick Nach BZ-Informationen soll der ursprünglich für Anfang November vorgesehene Beginn verschoben worden sein, weil die Polizei wegen des Castor-Transports nicht genügend Personal zum Schutz der Arbeiten und zur Sicherung des Flughafengeländes zur Verfügung stellen konnte. Während der Baumfällungen zu Jahresbeginn hatte es mehrfach Besetzungen des Baufeldes durch Demonstranten gegeben. Mögen Sie persönlich diesen Satz so wie oben interpretieren, auch ich erkenne, und da bin ich mit Spartacus schon mal einer Meinung, lediglich die Aussage, dass die Kräfte, die in Gorleben eingesetzt waren und nicht am Flughafen eingesetzt werden konnten. Wissen wir doch auch inzwischen, dass selbst massiv ausländische Kräfte in Gorleben eingesetzt waren. Was Du zu den BI´s schreibst bringt auch nur bedingt neue Erkenntnis: die BI´s sind jeweils einige Aktive, die ähnlich wie Honoratiorengruppen aufgestellt sind, mit allen Macken und Eitelkeiten. Wäre anders, als brausende Massenbewegung, zwar spannender, ist aber nicht ... Okay, akzeptiert! Ist zwar verständlich, schadet aber oft. Weshalb aber fragen Sie mich dann zuerst danach, woher ich meine Infos beziehe bezüglich der Aussage, dass die BI's zusammenhalten und sich nicht spalten lassen sollten? Sie schreiben es hier doch selbst, dass die Zusammenarbeit nicht ganz so stimmig ist, wie es zu wünschen wäre. Das geht mir genau so. Impulsgabe (siehe Agnes Miegel) ist das elektronische Medium super. Wie das? Da hätte ich mir mal eine Analyse gewünscht, wieso gerade bei diesem Thema? Aber Bewegung und Präsenz auf der Straße ersetzt dieses Medium nicht und zum Erreichen der Braunschweiger Bevölkerung braucht es Papier, Infostände. Habe ich keinesfalls behauptet, im Gegenteil, hatte angeregt, die Proteste gerade innerstädtisch - auch an Infoständen - auch mehr publik zu machen. Wenn alle im Wald stehen, dann sieht euch in Braunschweig keiner und deshalb braucht es dann doch auch mehr "Papier", wie Sie schreiben. Da beißt sich Katze in den Schwanz. So viel Bedarf an Leuten ist erst einmal gar nicht nötig, wie ich sehe. Gut, bei Demos immerhin 100-200 Leute auf die Beine zu stellen, ist schon großartig für hiesige Verhältnisse. Aber bei sonstigen Aktionen würde es schon reichen, wenn möglichst viele einzelne über die hiesigen politischen Machenschaften Bescheid wüssten - übermittelt von 1-2 Personen am Infostand, flankiert von Medien wie Videofilmen, wie ich sehe produziert derzeit 1-Mann-Team die Filmbeiträge, sporadisch erscheinendes Printmedium (hier natürlich ein Mehr an Personalaufwand) Es müssen am Infostand nicht alle sozialen Schichten in persona vertreten sein, wohl aber deren Schriften und Infos. Weshalb, so ergibt sich bei mir der Eindruck, ist es denn so schwer mit der BIBS zusammen zu arbeiten? Hier würden mich mal gefühlte oder nicht gefühlte sondern gedachte Meinungen ernstlich interessieren. Hier gilt es doch, echte Blockaden abzubauen und nicht, nicht weiter drüber reden zu raten. Wieso scheinen BI's keine (echte) Alternative zu bieten, wie Spartacus meint? Das scheint mir eine wichtige Aussage, auch, wenn sie womöglich nur "gefühlt" sein sollte. Ich würde dieser Frage mal grundlegender nachgehen als einfach davon auszugehen, dass die etablierten sich genug fürchten werden vor den BI's. Dazu böte sich hier ein Schlüssel an, weshalb es sich wohl doch von Grund auf lohnen könnte, der BIBS den Vorzug zu geben vor allen anderen Parteien. Spartacus schrieb: Rosenbaum schrieb: Zum Personal bei BI´s und Parteien: auch wenn die BI-Aktivitäten immer zu gering sind, übertreffen sie doch grandios die Aktivitäten der Parteien. Stimmt. Sag mir einen Ratsmenschen der CDU, SPD oder der FDP - leider aber auch der Grünen - die eine Akteneinsicht zu welchem Kommunalthema auch immer wahrgenommen hätte. Allein schon diese Tatsache könnte den Etablierten wirklich wehtun und wenn nun noch die BIBS gewählt würde, dann könnte sich u.U. etwas Bewegung in die lahm gewordenen Getriebe der Etablierten bringen lassen. Aber das wissen ja die meisten Bürger gar nicht, dass sich andere Ratsleute nicht einen Deut drum scheren, für was sie ihre Stimme hergeben. Die glauben meist, dass jeder Volksvertreter, bevor er über was abstimmt auch voll mit der abzustimmenden Materie vertraut sei, wie im Falle Miegel-Straße, welche als "Paket" eingereicht und abgenickt wurde, ohne dass die einzelnen Zustimmenden im einzelnen über die Inhalte Bescheid gewusst haben. Das ist das eigentliche politische Dilemma dieser Stadt, wir sind vielleicht umringt von unfähigen, desinteressierten Leuten. Also lasst uns doch wenigstens effizienter informieren, mit sparsamen und machbaren Mitteln und auch sparsam im Personal. Gruß Helmhut |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 18:46:10 Rosenbaum schrieb:
Wieso falsch wiedergegben, hat Redakteur Meyer etwa nicht geschrieben von Dauerprotesten seit Beginn des Jahres? Das hat er, ab Du schriebst von "Polizeireserven aus Gorleben". Und das ist definitiv falsch. Es sind Braunschweiger Kräfte gemeint gewesen, die nach Gorleben ausgeliehen waren. Und nur diese Interpretation von Dir bemängele ich. Zum Personal bei BI´s und Parteien: auch wenn die BI-Aktivitäten immer zu gering sind, übertreffen sie doch grandios die Aktivitäten der Parteien. Stimmt. Sag mir einen Ratsmenschen der CDU, SPD oder der FDP - leider aber auch der Grünen - die eine Akteneinsicht zu welchem Kommunalthema auch immer wahrgenommen hätte. Da ich noch nicht so lange in BS wohne, kenne ich hier keinen. Woanders gibt es solche Ratsherren durchaus, die ich auch kenne. Die kann ich hier leider nicht wählen. Na, mal sehen... Spartacus |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 18:39:18 Wieso falsch wiedergegben, hat Redakteur Meyer etwa nicht geschrieben von Dauerprotesten seit Beginn des Jahres?
Zum Personal bei BI´s und Parteien: auch wenn die BI-Aktivitäten immer zu gering sind, übertreffen sie doch grandios die Aktivitäten der Parteien. Selbst die Grünen (einstige Basisbewegung) bekommen gerade einmal im Wahlkampf Infostände hin, und welche Partei bitteschön hat auch nur eine einzig Person, die Dir die Infos und Hintergründe zu FBZ-Abriß bis Agnes-Miegel-Str. oder Fördermittelbetrügereien vermitteln könnte oder überhaupt wollte. Dann nimm mal die Stadtfinanzen, die Privatisierungsverträge, nenne mir eine einzige Person mit Parteibuch, die das in Braunschweig beherrscht. Ohne Wissen und Verständnis ist aber eine Verwaltungskontrolle überhaupt nicht möglich. Die Anforderungen an zu wählende Kommunalpolitiker kannst Du in der Nieders. Gemeindeordnung nachlesen. Aufgabe der Ratsleute ist demnach durch geeignete Fragen und Akteneinsichten die Verwaltung zu kontrollieren. Sag mir einen Ratsmenschen der CDU, SPD oder der FDP - leider aber auch der Grünen - die eine Akteneinsicht zu welchem Kommunalthema auch immer wahrgenommen hätte. Natürlich kannst Du die gerne auch wieder wählen, aber wirkliche Hilfe bringt das den Bürgerinnen und Bürgern nicht. |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 18:18:29 Rosenbaum schrieb:
Deswegen ist schon ganz wichtig wenn nun selbst in diesem Lokalblatt was von Dauerprotest im norden der Stadt seit Anfang des Jahres zu lesen ist und dass man sich angeblich nur mit den Polizeireserven aus Gorleben an die nächste Baumfällrunde traut. Quatsch. In der BZ stand, dass die hiesigen Kräfte erst von ihrem Gorleben-Einsatz ausruhen mussten, zu dem sie abgestellt waren. Das ist etwas völlig anderes, als wenn hier Polizisten aus dem Wendland eingesetzt würden. Bitte korrekt bleiben, auch wenn's schwer fällt. Aber Bewegung und Präsenz auf der Straße ersetzt dieses Medium nicht und zum Erreichen der Braunschweiger Bevölkerung braucht es Papier, Infostände. Daran mangelt es, zu wenige trauen sich, wobei der höhere akademische Abschluss, Anspruch und das Wissen sich überhaupt nicht proportional auf die Bereitschaft auf andere fremde Leute zuzugehen auswirkt, im Gegenteil. Auch ein nicht unwichtiges Problem bei Bürgergruppen, die verschiedenen sozialen und Bildungsschichten z.B. in einem Projekt, z.B. am Infostand zusammenzubringen. Und genau weil das aktuell nicht gelingt, bleiben die BIs auch derzeit eine nur für Einzelne wählbare Alternative bei den nächsten Kommunalwahlen. Der Protest und die Schaffung von Transparenz bei einzelnen Projekten der Stadt - so wichtig und teilweise sinnvoll er auch sein mag - reicht leider nicht aus, um als wirkliche Alternative zu den "etablierten" Parteien auftreten zu können. Dazu mangelt es, wie Du treffend selbst feststellst, an Leuten, die zu mehr bereit sind. Die auch konstruktive Vorschläge als Alternativen zur Erreichung möglichst vieler Ziele aufbieten können, und die auch in allen Bereichen einer Stadtverwaltung tragfähige Konzepte vorweisen können. Oder zumindest Konzepte, die von einer Mehrheit von Bürgern als tragfähig angesehen werden. Und genau das ist eben bei der letzten Wahl der CDU gelungen. Die Konsequenzen spüren wir jetzt. Wie das bei der nächsten Wahl aufegnommen und "belohnt" wird, wird noch ein spannendes Erwachen geben, denke ich. Und trotzdem werden wir CDU und SPD weiterhin das Fürchten lehren. Ich denke nicht, dass die sich wirklich fürchten. Meine Vermutung ist, dass man die BIs eher als "Mücken" auf dem Arm der Stadtverwaltung empfindet. Lästig vielleicht, manchmal juckend, aber nicht gefährlich. Es bleibt aber spannend. Schönen Gruß Spartacus |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 17:25:28 Ich bezog meine Ausführungen zunächst mal auf eine kommunale Aktion und nicht auf Niedersachsen, denn wir hatten mit Hoffmann, Schloss und Braunschweiger Zeitung und schlimmer Darstellung von SPD nun mal in der letzten Kommunalwahl eine Sondersituation.
Es hat wenig Zweck uns die gefühlten Meinungen der Bevölkerung von Dir und mir darzulegen. Die Foren und Weblogs sind für die Eingeweihten, mehr nicht, die große Mehrheit bezieht ihr Wissen aus der BZ. Deswegen ist schon ganz wichtig wenn nun selbst in diesem Lokalblatt was von Dauerprotest im norden der Stadt seit Anfang des Jahres zu lesen ist und dass man sich angeblich nur mit den Polizeireserven aus Gorleben an die nächste Baumfällrunde traut. Ganz wichtig ist daher unsere eigene Zeitung, die überfällig ist... wissen wir. Was Du zu den BI´s schreibst bringt auch nur bedingt neue Erkenntnis: die BI´s sind jeweils einige Aktive, die ähnlich wie Honoratiorengruppen aufgestellt sind, mit allen Macken und Eitelkeiten. Wäre anders, als brausende Massenbewegung, zwar spannender, ist aber nicht ... Helmhut, ich schätze Deine analytischen Beiträge hier im Forum sehr, für die Info-Sammlung und Impulsgabe (siehe Agnes Miegel) ist das elektronische Medium super. Aber Bewegung und Präsenz auf der Straße ersetzt dieses Medium nicht und zum Erreichen der Braunschweiger Bevölkerung braucht es Papier, Infostände. Daran mangelt es, zu wenige trauen sich, wobei der höhere akademische Abschluss, Anspruch und das Wissen sich überhaupt nicht proportional auf die Bereitschaft auf andere fremde Leute zuzugehen auswirkt, im Gegenteil. Auch ein nicht unwichtiges Problem bei Bürgergruppen, die verschiedenen sozialen und Bildungsschichten z.B. in einem Projekt, z.B. am Infostand zusammenzubringen. Also, wenn wir uns übers internet immer gegenseitig zuwerfen, doch noch besser zu werden, so folgt daraus erst einmal wenig bis gar nichts. Und trotzdem werden wir CDU und SPD weiterhin das Fürchten lehren. |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 14:11:50 Rosenbaum schrieb:
Du verkennst, dass hier noch nicht ein ganzes Land für die parteilichen Machthaber verloren geht, wie in Banden-Württemberg. Okay, es mag sein, dass ein einziges Großbauprojekt in Stuttgart mehr Protest zusammen brachte, als alle niedersächsischen Atomkraftwerke und Endlagerplanungen. Allerdings haben niedersächsische Projekte bundesweite Proteste hervor gerufen. Muss das nicht Braunschweiger und Niedersachsen ins Umdenken bringen? Natürlich hat man im Braunschweiger Rathaus Angst, weshalb fräst man sonst weit entfernt vom eigentlichen Baupunkt 200 Meter Straße weg? Warum braucht es für eine simple Behelfsbaustelle (und als solche ist das beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr bislang nur angemeldet) 16 Polizisten,wohlgemerkt um 7 Uhr morgens? Gerade bei sicherheitsrelevanten Bauprojekten mit nationalem Charakter (wie ein Flughafen) ist eine Polizeipräsenz zuerst einmal nicht so ungewöhnlich. Gut, über die Stärke der Präsenz ließe sich noch diskutieren. Das bedeutet aber zunächst nur die allgemeine Angst, die man generell hätte, dass jemand unbefugt die Baustelle betritt. Ich stimme zu, dass man es nicht gerne hat, wenn Bürger plötzlich mehr wissen, als sie sollen. Deshalb diese Nacht- und Nebelaktionen. Vielleicht hat man da aber eher Angst vor Störungen im Arbeitsablauf als vorm Bürger schlechthin. Hört man sich auch mal andere Bürgermeinungen an, kommt stets "Ach, die paar Protestler, die da unterwegs sind. Der Flughafenumbau wurde doch ganz demokratisch mit Zustimmung der hiesigen großen Parteienmehrheit entschieden." Das klingt nach Herunterspielen, nicht nach echter Besorgnis oder Angst. Solange sich bei dieser Eindruck hält, fürchte ich, ist das schlecht für das Wachsen der Protestaktion. Dass die Proteste zwar vielleicht von einigen oft gelobt werden, macht noch lange nicht sicher, ob ein Zulauf erfolgt? Nicht falsch verstehen, der Protest an sich ist sehr sehr gut, aber es mangelt an Organisation und guter Präsentation. Dort draußen im Wald, schön und gut. Aber die Proteste auch parallel in den Fokus der Innenstädter zu rücken wäre zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht ratsam. Auch wenn sich die Kritik immer wieder und erneut nur auf den Oberbürgermeister fokussiert, wird das schnell als Nein-Sagerei und Privatkrieg pauschalisiert. Da hilft auch ein Kurdi-Zitat und die gezeigten Demo-Fotos, auf den gerade mal 19 Protestierende drauf sind, nicht so wirklich weiter. Ich weiß, es kann bei täglichen Spaziergängen zur besten Arbeitszeit nicht erwartet werden, dass alle, die gegen den Ausbau oder die Waldzerstörung sind, mit aufs Foto kommen, aber es könnte das Bild von "wenigen Neinsagern" doch verstärken. Man sollte mehr die Außenwirkung seiner Präsentationen bedenken. Auch dass die BI's teilweise unkoordiniert Meldungen verbreiten, wie z.B. auf dem Forum unser-braunschweig.de, die sich sehr bemühte, sich von der verbreiteten Zeitung UNSER-BRAUNSCHWEIG zu distanzieren, ist für jedermann im dortigen Forum nachzulesen. Das schadet mehr, als den zahlenmäßig recht überschaubaren BI's dann am Ende gut tut. Hinzu kommt noch, dass die BI Waggum unter der hier sehr gut verlinkten Waggum.de hoch aktuell berichtet, die Hondelager BI unter bi-flughafen-bs.de seit langem nicht mehr aktualisiert wurde, obwohl dort gerade ebenfalls der Wald abgesägt werden soll. Die hatten sich bereits vom Wald "verabschiedet". Robin Wood - keine Braunschweiger BI - engagiert sich vorbildlich, berichtet auch stets, während sich der Nabu und die angeblich schöpfungserhaltende Kirche deutlich zurück hält. Die BI Baumschutz zeigt sich mit ihrem Engagement hingegen sehr gut in die Proteste zum Walderhalt eingebunden, während die BI Schlossparkfreunde sich so gibt, als seien ihr nur Bäume im entschwundenen Schlosspark wichtig gewesen. Man hört und liest kaum etwas, was den Eindruck erweckt in puncto Naturvernichtung am geplanten Flughafenausbau seien sich die BI's zumindest in Ansätzen einig. Tut mir selbst leid, so etwas feststellen zu müssen. Mit ein bisschen Hinsehen wird für jeden Außenstehenden sichtbar, dass die BI's hier mit sehr unterschiedlichem Engagement teilnehmen, was eher merkwürdig ist, geht es doch um Braunschweiger Waldgebiet und Klima. In einem gebe ich Dir allerdings recht, die OBrigkeit hat nur Angst vor dem organisierten Bürgerprotest und nicht vor dem einzelnen Bürger. Genau, aber ich meine, vor einem gut organisierten Bürgerprotest sogar noch mehr! Offenbar ist die hiesige Politik deutlich der Meinung, dass man sich noch nicht mal an einen gemeinsamen Tisch mit den BI's setzen muss. Woher kommt diese Ignoranz wohl? Gruß Helmhut |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger
Nov 15 2010 13:00:14 Helmhut schrieb:
Angst? Unterliegen wir hier nicht vielleicht einem generellen Denkfehler? Wenn es wirklich Devise der hier handelnden Politiker ist, dass wir Bürger demonstrieren können, solange wir lustig sind, sie jedoch dennoch tun, was SIE wollen, was hat ein solches Verhalten mit Angst zu tun, die die Behörde angeblich vor uns Bürgern hat? Man hat es, trotz derzeitig aktueller Beteuerungen in Verbindung mit Stuttgart21 gelernt zu haben hinsichtlich der CDU-Werbe-Umfrage zum Stadion überhaupt nicht mehr nötig, überhaupt mit dem Bürger zu sprechen. Man entscheidet und basta. Weshalb? Waren die Braunschweiger bisher so handzahm? Bringt jetzt nicht auch die weitere drohende Naturzerstörung Hondelages (Ölsandvorkommen, Waldvernichtung) weitere Bürger auf die Barrikaden? Sollten sich die BI nicht jetzt eher zusammenschließen statt sich spalten zu lassen? Ist es nicht eher so, dass trotz der Proteste, trotz gegenteiliger Bürgerwünsche und trotz der drohenden Abwahl - also völlig arrogant und ignorant - über uns hinweg regiert wird? Das hat wenig mit Angst vor uns zu tun. Im Gegenteil, offensichtlich werden wir gar nicht mehr ernst genommen und offenbar ist man sich der Wiederwahl völlig sicher. Wenn DIE wirklich richtig Angst vor uns hätten, sähe das Verhalten der hier verantwortlichen Politiker gewiss ganz anders aus. Zumindestens würde man MIT uns sprechen. Gruß Helmhut Du verkennst, dass hier noch nicht ein ganzes Land für die parteilichen Machthaber verloren geht, wie in Banden-Württemberg. Natürlich hat man im Braunschweiger Rathaus Angst, weshalb fräst man sonst weit entfernt vom eigentlichen Baupunkt 200 Meter Straße weg? Warum braucht es für eine simple Behelfsbaustelle (und als solche ist das beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr bislang nur angemeldet) 16 Polizisten,wohlgemerkt um 7 Uhr morgens? Hiesige OBrigkeit ist autokratisch, deswegen verfolgt man ja auch mit 3000 Bußgeldverfahren in Umkehrung der Sachverhalte bei dem Versagen des städtischen Winterdienstes (bzw.ALBA-Schlechtleistungen) die Bürgerinnenn und Bürger. El Kurdi hat diese besondere Art des OB Hoffmann seinerzeit recht treffend charakterisiert mit "angstbesetzter Kritikallergiker". Helmhut, woher nimmst Du die Informationen, die BI´s arbeiteten nicht an einem Strang bzw. ließen sich spalten? In einem gebe ich Dir allerdings recht, die OBrigkeit hat nur Angst vor dem organisierten Bürgerprotest und nicht vor dem einzelnen Bürger. |
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Aw: Die Angst der Behörden vorm Bürger?
Nov 15 2010 12:34:32 Angst?
Unterliegen wir hier nicht vielleicht einem generellen Denkfehler? Wenn es wirklich Devise der hier handelnden Politiker ist, dass wir Bürger demonstrieren können, solange wir lustig sind, sie jedoch dennoch tun, was SIE wollen, was hat ein solches Verhalten mit Angst zu tun, die die Behörde angeblich vor uns Bürgern hat? Man hat es, trotz derzeitig aktueller Beteuerungen in Verbindung mit Stuttgart21 gelernt zu haben hinsichtlich der CDU-Werbe-Umfrage zum Stadion überhaupt nicht mehr nötig, überhaupt mit dem Bürger zu sprechen. Man entscheidet und basta. Weshalb? Waren die Braunschweiger bisher so handzahm? Bringt jetzt nicht auch die weitere drohende Naturzerstörung Hondelages (Ölsandvorkommen, Waldvernichtung) weitere Bürger auf die Barrikaden? Sollten sich die BI nicht jetzt eher zusammenschließen statt sich spalten zu lassen? Ist es nicht eher so, dass trotz der Proteste, trotz gegenteiliger Bürgerwünsche und trotz der drohenden Abwahl - also völlig arrogant und ignorant - über uns hinweg regiert wird? Das hat wenig mit Angst vor uns zu tun. Im Gegenteil, offensichtlich werden wir gar nicht mehr ernst genommen und offenbar ist man sich der Wiederwahl völlig sicher. Wenn DIE wirklich richtig Angst vor uns hätten, sähe das Verhalten der hier verantwortlichen Politiker gewiss ganz anders aus. Zumindestens würde man MIT uns sprechen. Gruß Helmhut |
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