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Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ralf Beyer   
Sonntag, den 23. Januar 2011 um 16:34 Uhr

 

crowd

Quelle: www.cepolina.com

 

Wenn eine Bürgerbefragung ansteht, sollte eine Zeitung das Forum bieten für die unterschiedlichen und gegensätzlichen Argumente, die die Bürger prüfen können müssen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Zeitung sollte selber nicht einseitig Position beziehen, sondern diese Entscheidung nun wirklich den Bürgern überlassen. Genau das Gegenteil ist zur Zeit bei der BZ zu beobachten.


Dazu drei Beispiele:


Erstes Beispiel:

Sobald die Linken anfingen, ihre Gegenposition deutlich heraus zu stellen, wird ihre Kritik in der BZ als "Stadion - Wahlkampf" diskriminiert (BZ, 11. Januar). Redakteur Fiene gibt den Linken keine Gelegenheit ihre Position mit Argumenten und Fakten
zu untermauern. Er wendet sich sogar selber gegen das Hauptargument - dass nämlich die 14,5 Millionen Euro für den Stadionausbau dann für Sozialprojekte und Schulen fehlen -, indem er schreibt: " ... - als seien diese die Alternativen im Falle eines Ausbauverzichts." Das bedeutet nichts anderes als das Übernehmen der Argumentation des OB, und zwar ohne jegliche eigene Begründung.

Statt dessen werden zwei Drittel des Artikels darauf verwendet, die Vorwürfe und die ablehnenden und abqualifizierenden Bemerkungen der mit den Linken konkurrierenden Parteien abzudrucken - auch die in der Regel ohne sachliche Begründungen.


Zweites Beispiel:

Der Artikel in der heutigen BZ vom 22.1.2011 stellt eine Initiative für den Stadionausbau vor, deren Eigendarstellung gleich als neutrale Überschrift übernommen wird: "Initiative für ein zeitgemäßes Stadion gegründet". Natürlich darf jede Initiative behaupten, nur durch den Ausbau sei ein zeitgemäßes Stadion zu erreichen. Das ist ihre Überzeugung und dafür muss sie werben. Aber ob die Bürger das teilen, sollten sie selber entscheiden und nicht schon durch die BZ-Überschrift "sanft" in die richtige Richtung gelenkt werden. Auch die Behauptung des Sprechers der Gruppe, die "Gegner des Ausbaus" würden "auch falsche Argumente ins Feld führen", wird schlicht wiedergegeben. Keine Nachfrage, keine Bitte um Belege ... Und schon gar nicht - wie in dem Artikel des ersten Beispiels - werden die Vertreter der anderen Position befragt, wie sie zu dem Vorgehen und zur Position der Initiative stehen.


Drittes Beispiel:

  1. 2007 hat der OB mitgeteilt, allein zur Sanierung der Schulen in Braunschweig seien "mindestens 225 Millionen" nötig (Pressemitteilung der Stadt). Davon sind nach einer weiteren Pressemitteilung vom 4.11.2010 bisher knapp 38 Millionen aufgebracht worden, ein erheblicher Teil auch noch aus Mitteln des Konjunkturprogramms. Es fehlen also nach wie vor über 175 Millionen Euro!

  2. Nun sagt der OB, dass in den Jahren 2011 bis 2014 über 122 Millionen ausgegeben würden (Pressemitteilung vom 4.11.), inzwischen hat er diese Ankündigung noch auf 156 Millionen gesteigert. Allein 70 Millionen aber sollen von privaten Kapitalgebern "beigesteuert" werden. Ob das überhaupt zustande kommt, wird aber erst nach der Bürgerbefragung geklärt. Die Bürger sollen also ins Blaue entscheiden.

    Außerdem: das Kapital soll über ein PPP - Projekt eingebracht werden. Solche Projekte werden aber von allen Rechnungshöfen unserer Republik zu Recht als kreditähnliche Projekte eingestuft. Das heißt, selbst wenn die 70 Millionen kommen, erhöhen sie faktisch die Verschuldung der Stadt.

  3. Schließlich: ab 2014 sind nach Angaben der Stadt selber die Reserven aus den Privatisierungserlösen aufgebraucht (Pressemitteilung vom 13. Januar 2010). Dann müssen jährlich Verluste der Verkehrs AG und anderen städtischen Gesellschaften von um die 30 Millionen Euro aufgebracht werden. Wodurch - wenn nicht aus erneuter und weiterer Verschuldung?

Über diese Tatsachen und Zusammenhänge berichtet die BZ überhaupt nicht, und das ist das Schlimmste. Denn wie sollen die Bürger da erkennen, dass der OB, die CDU und die FDP mit dem Argument, die Sanierung der Schulen sei garantiert und der Ausbau des Stadions konkurriere damit überhaupt nicht, sie schlicht in falscher Sicherheit wiegen?


Siehe hierzu auch:

Geschrieben von Andreas Matthies

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Januar 2011 um 22:44 Uhr
 
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Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 05 2011 11:37:36
Was denn nun? Widersprüchliches zum Ratsbeschluss

Fans hatten den OB mit einem Protestbrief angeschrieben und ihn an die Möglichkeit erinnert, dass der Ausbau des Stadion schon längst hätte per Ratsbeschluss entschieden werden können. Man sprach auch von Drückebergerei der politisch Verantwortlichen und der Unnötigkeit der teuren Umfrageaktion. Angeblich gibt es lt. OB bisher keinen Ratsbeschluss für Stadionausbau. Das heißt, es gibt zwar keinen gültigen, da die FDP abgeschwenkt sei und man keine Mehrheit zum Beschluss hatte, aber dai war doch wohl auch die SPD und die ist doch heute noch für den Ausbau. Zusammen mit der SPD hätte die CDU also keine Mehrheiten gehabt, einen Beschluss für den jetzt geplanten Stadionausbau zu fassen. Wer mag das glauben?

Zeitung weiß: Ausbau im Rat längst beschlossen!

Vor der Bürgerabstimmung aber betonen die aus dem Rathaus immer sehr gut informierten Redakteure der Braunschweiger Zeitung, dass der Stadionausbau jedoch im Rat längst beschlossen sei. Ja, was denn nun?

Vor der Bürgerabstimmung: Interview mit Eintracht-Vize Ottinger und Geschäftsführer Voigt

Die Braunschweiger stimmen am Sonntag ab, ob das Eintracht-Stadion für 14,5 Millionen Euro aus Steuergeldern aus- und umgebaut wird. Eintrachts Vizepräsident Rainer Ottinger und Geschäftsführer Sören Oliver Voigt sprachen mit den Redakteuren Jörg Fiene und Marc Rotermund über die Chancen, die sich dem Hauptnutzer des Stadions durch die Modernisierung bieten, und den Hauptvorwurf der Kritiker, das Geld sollte lieber in Schulen und Kindergärten investiert werden. Der Stadionausbau ist im Rat längst beschlossene Sache. ...

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/13559206/artid/13654604

Wissen die Redakteure wieder etwa mehr? Haben hier dem OB vorgegriffen und ist der Ausbau im Rat längst beschlossen? Wer weiß das schon, angesichts solcher sich widersprechender Informationen am gleichen Tag in der derselben Zeitung.

"Denken" an weitere Befragungen

Und um allen Bürgern Hoffnung auf weitere Umfragen mit Bürgerbeteiligung zu machen, gibt er kurz vor der morgigen Umfrage bekannt, dass er an Bürgerabstimmungen auch zu anderen Großprojekten "denkt". ja, dran denken könnte man schon, etwas mehr die Braunschweiger bei wichtigen Entscheidungen und Projekten einzubeziehen, aber machen muss man es auch und wollen. Und dies ist keineswegs sicher, wie man schon an der Antwort der Stadt zur Bürgerfrage, ob es denn eine zweite Abstimmung gebe, wenn der Ausbau dann den Bürger doch teurer zu stehen käme, als jetzt angegeben.

Hier hatte die Stadt nur dann von der eventuellen Möglichkeit einer weiteren Umfrageaktion gesprochen, wenn sich die Kosten exorbitant entwickelten. Aber was heißt hier exorbitant? Doppelt oder dreifach so teuer? Oder viermal? Wer weiß, was hier die Stadt unter exorbitant am Ende definieren wird? Und auch der kleine Wink mit dem Zaunpfahl, dass nur, wenn diese Befragung sich großer Teilnahme erfreue, über weitere zukünftige Befragungen "nachgedacht" werden könne, zeigt schon den verhöhnenden Erziehungscharakter, den diese Ansprache ans Wahlvolk hat. Wehe, wenn nicht genug teilnehmen, dann machen wir auch in Zukunft keine Umfrage mehr. Der OB gibt dabei auch gleich die Zahl an, die er sich so vorstellt. 50.000 müssten schon über den Ausbau abstimmen, dann wird's auch zukünftig was mit der Demokratie in Braunschweig.

Gerade SPD, BIBS, Grüne und Linke fanden doch diese so demokratische bürgernahe Befragung richtungsweisend für zukünftige Befragungen zu anderen Großprojekten. Man könnte also auch den OB nun wirklich beim Wort nehmen und ganz mehrheitlich demokratisch auf die nächste Umfrage bestehen, die er hier angedeutet hat.
#4136
Stadionumfrage: Heimspiel für Männer?
Feb 04 2011 13:04:12
So wird am Sonntag gewählt
Heimspiel für Männer?

"Es ist eine Premiere für den deutschen Fußball." bringt es das Lokalblatt zwei Tage vor der Befragung zum Stadionausbau endlich mal auf den Punkt.

Es geht also um den deutschen Fußball, obgleich sich einige Befürworter öffentlich entrüsten, dass es nicht nur um Fußball, die Eintracht und Profit geht, den die Bürger bezahlen sollen, sondern auch um soziale Projekte, die innerhalb des Stadions stattfinden würden.

Dieser soziale Aspekt jedoch tritt bei der Redaktion der Braunschweiger Zeitung - so kurz vor der Wahl - deutlich in den Hintergrund. Diese Befragung und ihr Entscheid wird hier als bundesdeutsche Aktion von Bedeutung gewertet.

Wir Braunschweiger entscheiden also am Sonntag über den deutschen Fußball. Was tun wir Braunschweigerinnen dann derzeit?

Wer hätte diese immensen Auswirkungen dieser anfangs um Sinn und Unsinn diskutierten, auf den Fußball begrenzten Debatte, erahnt?

Laut Stand vom 2. Januar 2011 werden am 199.611 Bürger und Bürgerinnen wahlberechtigt sein und bei der Befragung mit abstimmen können, davon sind 51,7 Prozent Frauen, und 48,3 Prozent Männer, weist die Zeitung hin. Damit könnten es mitunter wir Frauen sein, die die letzte Entscheidung haben.

Die Zeitung jubelte schon von "Heimspiel für die Männer"
"Angesichts einer überragenden Zahl von Befürwortern des geplanten Stadionausbaus wurde die Informationsveranstaltung in der Stadthalle am Dienstagabend (wir berichteten) zum Heimspiel für die Männer auf dem Podium."

Da aber Frauen sich mehrheitlich nicht für Fußball und Stadien interessieren, dürfte bereits jetzt zu vermuten sein, dass die Frauenquote beziehungsweise deren Beteiligung an dieser wichtigen deutschen Fußball-Premieren-Umfrage eher zurückhaltend ausfallen wird. Um so mehr können die Männer punkten, vor allem weil diese eher dem Fußball zugetan sind. Frauen werden sicher mehrheitlich zu Hause bleiben. Das wird einen Erfolg der Befürworter des Stadion-Ausbaus wohl eher absichern können. Zahlen aber werden die Damen schon, weiß man in Rathauskreisen schmunzelnd zu berichten. Da ist man ganz gleichberechtigt - pardon, frau ist da ganz gleich zahlungsberechtigt.

Dagegen steht ja die derzeitige Kritik für solches komische Familen-Gedöns wie bessere Bildung unserer Kinder, besser ausgerüstete Schulen, auch in deren Bausubstanz, Förderung von Kleinkindern und mangelnde Betreuungsplatzangebote. Wer wird dafür noch finanzielle Mittel haben in Zukunft?

Frau Mundvoll
#4126
Umfrage: Ein NEIN bringt mehr Vorteile
Feb 03 2011 11:07:11
@ Baumschlag

"Falscher Zwanziger"
Natürlich, wen wundert's, dass der Zwanziger hier für eine Modernisierung von Fußballstadien auf Kosten der Bürger ist, dann müssen die Vereine und der DFB weniger tun und können gewinnbringender arbeiten. Dass ausgerechnet noch der falsche Zwanziger im Braunschweiger Lokalblatt zu Wort kam, um für den Ausbau mobil zu machen, ist eher nachteilig. Hat Zwanziger denn wirklich was für den kleinen Fan im Stadion denn je etwas getan oder ging es in diesen hohen Managment-Logen doch eher ums große Geldverdienen (Stichwort: WM-Vergabe-Schiebereien)?

Angst vor echter Demokratie?

Peinlich zudem, auch Günther Grass wurde zum Stadionausbau-Experten erhoben und in der Braunschweiger Zeitung vorgeführt. Alle halbwegs Prominente werden dazu für diese lachhafte Umfrage benötigt, wie müssen die Umfragemacher zittern vor der Volksmeinung. Das erkennt man zunehmend auch an den hier vertretenen Fans, die brausen auf und gehen auf Gedanken einer womöglichen Infragestellung, so viel Geld aus Bürgerhand allein fürs Stadion aufzuwenden, erst gar nicht sachlich ein. Sprechen sogar von Denkverboten und beschimpfen hier andere Teilnehmende. Das zeugt von immenser Unsicherheit und Angst vor so viel Gegenwind. Und das macht sie auch noch zunehmend unsympathisch.

Fritzbrause schrieb:
Heute gab es wohl zum ersten mal so richtig Gegenwind für diesen ganzen polemischen Müll, den die Linken, BIBS und Grüne zur Bürgerbefragung ablassen.

Wo gab es denn richtigen Gegenwind?

Im Gegenteil, BIBS, Linke, Grüne haben doch gestern einen Infoabend angeboten. Wo kam da Gegenwind von der Befürworter-Seite?

Herr Rosenbaum sprach heute von ppp – Modellen, alles schön und gut, aber weshalb war davon nichts auf den Flyer zu sehen?!? Viel wichtiger war es natürlich die Bürgerinnen und Bürger aufeinander loszulassen mit Parolen – „Warum VIP-Logen wenn Schulen verfallen“.

Ein Flyer ist, wie wir alle sehr wohl wissen, ein recht kleiner räumlich ziemlich begrenzter Zettel mit einer Kurz-Info. Hier die ziemlich umfassenden PPP-Modelle vorstellen zu wollen, entbehrt jeder Logik, weil das nicht Zweck eines kurzen Info-Flyers mit den wichtigsten Fakten ist. Und es ist doch so, dass man schon, wenn man denn erneut (denn wir zahlen ja bereits seit Jahren in dieses sozialprojektierte Stadion!!!) zahlen soll für das Stadion, auch mal überlegen muss, ob es vernünftig ist, da weiter Bürgergeld hinein zu stecken, wenn es auch private Investoren zahlen könnten. Dann hätte die Stadt Geld für andere, ebenso wichtige aber vernachlässigte soziale Projekte. Insofern ist Schluss Stadion oder Schulen einfach logisch und naheliegend. Gäbe es die Mängel an unseren Schulen nicht, wäre eine Stadionmodernisierung aus der Bürgerkasse sicher eher möglich.

... Sommerfeld, der kritisiert doch glatt, dass Eintracht den Kubus gar nicht selber finanziert, sondern sich von den Städtisch gebauten (wenn es denn überhaupt angeht) VIP-Logen refinanziert.

Interessant, danke für diese Info. Dies wusste ich z.B. noch gar nicht. Geschickt gemacht, man hätte ja gut glauben können, dass es so ist, dass die Eintracht ihren Kubus schon komplett vorfinanziert hat. Nun ergibt sich jedoch das Bild, dass erst einmal die VIP-Logen von uns bezahlt werden müssen, damit die Eintracht ihr Versprechen, ihren Kubus selbst zu bezahlen, überhaupt einhalten kann. Toller Schachzug!

Übrigens ohne VIP, Business oder Sitzplatzkarten, könnte sich das normale Volk auch heute schon keinen Fußball mehr leisten!
Ja, das mag sogar wahr sein. Aber wenn hier Milliarden Gewinne kursieren, fragt man sich als kleiner Fan, weshalb Verein und DFB dann nicht selbst mehr für die Fans und modernere Stadien auf dem Monitor hat? Wohin verschwinden die Einnahmen? Da der Fan im Stadion schon abgezockt wird, soll er nun auch noch als Bürger doppelt löhnen, in dem er gleich auch noch sein eigenes Stadion bezahlt und dann noch mal die Eintrittskarte.

Woche für Woche werden hier neue Scheisshausparolen aufgestellt, um eigene Interessen in den Vordergrund zu stellen. Hauptsache man sitzt wieder im Rat oder knappst der gegnerischen Partei einige Prozente ab.

Natürlich geht es hier um eigene Interessen und zwar um das Interesse jedes einzelnen Bürgers und die sind weder alle Fußballfans noch sind allen die maroden Schulen völlig egal, weil sie dort ihre Kinder hinschicken. Und auf anderer Seite stehen auch eigene Interessen, nämlich die von den Fußballbegeisterten und den Fans, die vorrangig das Stadion schick machen wollen, um sich gut zu fühlen. Das ist ja gerade abzuwägen, wer wohl hier mehr Eigennutz und Eigeninteresse zeigt. Eltern, Familien und weniger Fußballinteressierte gegen Fußballfans.

Das Stadion als einzige und "letzte Begegnungsstätte sozial Schwacher" zu bezeichnen, zeigt, wie arrogant, wie einseitig diese Behauptung und Ihre Sicht der Dinge ist. Hauptsache Fußball für sozial Schwache, das alleinig selig machende Vergnügen im Leben von sozial Schwachen. Dabei engagieren sich viele, wie die Zahlen der Sozialinstitutionen und Vereine zeigen, ehrenamtlich in anderen Sparten, und das sogar tagtäglich und zum Wohl einer weitaus breiteren Bürgerschaft. Von daher ist ein Stadion nicht die letzte Lebenssinn von sozial Schwachen. Dieses vielseitige ehrenamtliche Engagement von sozial Schwachen vergessen Sie bei ihrer recht einfach gestrickten und puren Behauptung einfach. Und kann ein Wochenendtag im Stadion als einziger Lebenssinn aufwiegen?

Es ist gewiss nicht mehrheitlich so, dass nun jeder Fußballfan, der auch sozial schwach ist, das Stadion bedroht sieht. Ohnehin werden die Eintrittspreise zukünftig teurer, also bringt eine Befürwortung des Stadions für sozial Schwache auch nicht das, was wichtig wäre, nämlich ermäßigten Eintritt für sein begrenztes HartzIV-Budjet.

Gerade sozial engagierte Parteien abstrafen? Lächerlich!

Es ist auch nicht so, dass dafür 3 Parteien, die für Bürgernähe, für Transparenz, für soziale Belange und für eine bessere Lebensqualität tagtäglich arbeiten und das auch schon oft unter Beweis gestellt haben, vom Bürger, von sozial Schwachen und von Eltern abgestraft werden, weil sie ein NEIN für VIP-Logen vorziehen und die Frage nach verbesserter Bildung aufwerfen. So viele Fans hat dann die Eintracht dann nun mal nicht, dass das den entscheidenden Ausschlag geben wird. Im Gegenteil, Grüne, Linke und BIBS bleiben nur ihren Wahlversprechen, sich um sozial Schwache und um echte Bürgerbelange zu kümmern treu, was jedoch bei FDP, SPD und CDU mehr und mehr und schon lange Zeit immer fragwürdiger wird.

Stadionmodernisierung - auch mit PPP möglich

Noch steht es ja das Stadion, es wird ja bereits von uns finanziert und es finden immer noch Spiele statt. Und wenn es per PPP-Modell modernisiert wird, kommt es ja doch ohne Bürgerkasse zu einem moderneren Stadion, gerade wenn man für NEIN stimmt, man sieht ja, wie wichtig das Stadion geworden ist - aber auch für die Gewinneinbringenden und die Eintracht selbst. Also sollten die was dafür tun.

Gruß
Helmhut
#4114
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 02 2011 21:58:14
Heute gab es wohl zum ersten mal so richtig Gegenwind für diesen ganzen polemischen Müll, den die Linken, BIBS und Grüne zur Bürgerbefragung ablassen.

Ich denke weder BIBS, Linken oder Grünen ist bewusst, dass sie gegen eigenes Klientel kämpfen und dadurch ohne Ende an Glaubwürdigkeit verloren haben.

Herr Rosenbaum sprach heute von ppp – Modellen, alles schön und gut, aber weshalb war davon nichts auf den Flyer zu sehen?!? Viel wichtiger war es natürlich die Bürgerinnen und Bürger aufeinander loszulassen mit Parolen – „Warum VIP-Logen wenn Schulen verfallen“.

Die absolute Krönung ist dieser Sommerfeld, der kritisiert doch glatt, dass Eintracht den Kubus gar nicht selber finanziert, sondern sich von den Städtisch gebauten (wenn es denn überhaupt angeht) VIP-Logen refinanziert. Der Kollege hat den totalen Sockenschuss.

Natürlich finanziert sich ein Fußballclub zu einem großen Teil aus Eintrittsgeldern der jeweilig angebotenen Plätze. Ist das hier in Braunschweig jetzt etwas Neues?!? Übrigens ohne VIP, Business oder Sitzplatzkarten, könnte sich das normale Volk auch heute schon keinen Fußball mehr leisten!

Woche für Woche werden hier neue Scheisshausparolen aufgestellt, um eigene Interessen in den Vordergrund zu stellen. Hauptsache man sitzt wieder im Rat oder knappst der gegnerischen Partei einige Prozente ab.

Ganz ehrlich, Sie widern mich nur noch an! Auf Kosten vieler sozial schwacher Bürgerinnen und Bürger, für die das Stadion die letzte soziale Begegnungsstätte ist, betreiben Sie in Zusammenarbeit mit Linken und Grünen ganz miese Meinungsmache.

Noch mal, ob JA oder NEIN, Sie haben in jedem Fall schon heute verloren!
#4113
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 02 2011 20:28:20
Suggerieren ist das A und O.

""Am Sonntag kommt es in Braunschweig zu einer Bürgerbefragung in Sachen Stadionausbau. Wie wichtig ist ein modernes Stadion aus Ihrer Sicht in der heutigen Zeit?"

Herr Zwanziger:
Ich kenne die Hintergründe für diese Bürgerbefragung natürlich nicht genau und will mich selbstverständlich nicht in die lokale Politik einmischen. Aber ich denke, dass Verein und Stadt das gleiche Ziel haben: ein moderneres Fußballstadion. Das kann der DFB natürlich nur begrüßen, denn wer den Spitzensport fördert, der leistet zugleich einen wichtigen sozialen Beitrag für die Gesellschaft. Moderne Stadien sind so ein Beitrag und in der heutigen Zeit unglaublich wichtig. Ein Fußballverein wie Eintracht Braunschweig, der in ganz Deutschland spielt und bekannt ist, ist, das darf man nicht übersehen, auch ein Aushängeschild einer ganzen Stadt und kann deutschlandweit das Image positiv beeinflussen. Mehr, als das vielleicht andere Sportarten aufgrund ihrer geringeren Medienpräsenz vermögen. Und natürlich ist der DFB nicht zuletzt auch aus sicherheits- und komforttechnischen Gründen immer ein Befürworter für die Modernisierung von Stadien, die vielleicht ein wenig in die Jahre gekommen sind."

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13649609

Wie jetzt Modernisierung oder Ausbau? oder doch modernisiert ausgebaut?

Was soll jemand vom DFB auch anderes erzählen?

Sehr schöne Pro- Werbekampagne, weiter so! Bin schon gespannt, wieviel Werbung für die ominöse Bürger- Befragung noch zu ertragen sind....bzw. wer das alles zusätzlich finanziert
#4112
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 01 2011 15:38:13
Ich weiß ja sie haben es gerne ganz einfach. Ich bringe es nochmal auf den Punkt:

Die Modernisierung des Stadions hat mit Eintracht genauso wenig zu tun, wie die Modernisierung ihrer Wohnung mit Ihnen.

Kein Mensch kommt auf die abwegige Idee zu glauben, dass ihr Kühlschrank deshalb weniger Energie verbraucht nach einer Modernisierung, weil es neue Stromleitungen gibt. Wenn der Strompreis steigt, hat das mal gar nichts mit den Stromleitungen zu tun.
Sie jedoch sind derart vernarrt in ihren Hass auf Fußball und speziell Eintracht, dass sie aus Ermangelung an ernst zu nehmenden Argumenten irgendwelchen haarsträubenden Unsinn zusammenphantasieren, den Sie für sich selbst - mit Recht - nie gelten lassen würden. Und das ist der Grund weshalb sie auch niemand ernst nimmt.

Würde man ihr schönes Theater, dass bei jeder Karte mit über 100 € subventioniert wird an ihren Maßstäben bei Eintracht messen, dann könnten wir morgen dort die Arbeit einstellen und nach Ihrer Rechnung im nächsten Jahr auf dem Kohlmarkt 50 Mio. Hühnersuppen umsonst verteilen und dann wären noch immer 20 Mio. für die kleinen Kinder in Biafra da.
Der Bürger hat doch diese polemischen Beiträge zur Sache längst durchschaut und weiß, dass Sie kompletten, unhaltbaren Unsinn unter die Leute bringen.
#4100
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 01 2011 13:58:18
Kulle Wumpenteich schrieb:

Im Übrigen hoffe ich sogar auf die nächste Preiserhöhung im Stadion. Am Besten sogar im Sommer, denn das würde bedeuten dass ich als Fußballfreund 2.Liga sehe.


Danke. Sie schreiben es ja selbst.
Natürlich ist mit höheren Eintrittspreisen zu rechnen, egal ob mit JA oder NEIN gestimmt werden wird. Das wird so kommen, das wird eine Befürwortung des Stadionausbaus nicht verhindern können, wie es R2D2 andeuten wollte.
Und auch der jetzige eventuelle Aufstieg der Eintracht ist allein von ihr als Mannschaft erreicht, sonst nichts. Auch die JA-Stimme auf dem Stimmzettel wird den Erfolg (oder Nichterfolg) der Eintracht in die 2. Liga zu kommen, nicht im Geringsten beeinflussen. Es wird lediglich darüber abgestimmt, wer den Ausbau bezahlen soll, nicht über 2. Liga oder verbilligte Eintrittspreise.

Auf einen eventuellen Aufstieg und auch beim Preis für die Eintrittskarten hat das Umfrageergebnis keinerlei Einfluss.

Gruß
Helmhut
#4099
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 01 2011 12:27:52
Hahaha... hier spricht der Fußballkenner der selten bis nie im Stadion ist.
Manche Leute glauben sie könnten bei allem mitreden, aber sowie sie den Mund aufmachen zeigt sich die Ahnungslosigkeit.

Die bisherigen Bauten im Stadion sind exakt im finanziellen und zeitlichen Plan geblieben. Ihre Orakelei können Sie bei einem ihrer kommenden esoterischen Treffen ausprobieren. Mit der Realität im Stadion und der Stadt hat das defrinitiv jedoch nichts zu tun.

Im Übrigen hoffe ich sogar auf die nächste Preiserhöhung im Stadion. Am Besten sogar im Sommer, denn das würde bedeuten dass ich als Fußballfreund 2.Liga sehe.

Im Übrigen, und hier haben Sie ein elementares Verständnisproblem, haben weder Spaßbad, noch Schloßfassade, noch Schulsanierungsprojekte etwas mit dem Stadion zu tun.
Mag ja sein, dass sie es gerne einfach hätten, weil die Welt eh schon furchtbar kompliziert ist, aber so einfach wie Sie es sich machen, ist sie nun mal nicht.

Das Schöne ist, dass dies mehr und mehr Bürger durchschauen und ihre Unterstellungen und Polemik immer weniger greifen. Und das ist auch gut so!
#4097
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Feb 01 2011 11:58:26
R2D2 schrieb:
Was jedoch, wenn der Ausbau - wie schon jetzt voraussehbar - teurer wird, wie derzeit geplant?

Wo ist dieses bitte voraussehbar?
Kristallkugel?


Nee, nicht so esoterisch!
Bis jetzt sind alle Bauvorhaben (Schloss, Spaßbad, Schulsanierungsprojekte etc. pp.) als auch schon die Gelder für die beauftragten Beraterfirmen mindestens eineinhalb bis dreimal so teuer geworden, wie ursprünglich geplant.
Die im Voraus angekündigten finanziellen Volumina haben bisher alle nicht gestimmt.

Alles andere würde später auf vielen Wegen teuer bezahlt werden (z.B. durch steigende Eintrittspreise in den unteren Preiskategorien)

Ach, geht es also dann doch nur um Interessen der Fußballfans?
Keine Angst, egal, ob man für JA oder NEIN stimmt, die Eintrittspreise werden auf jeden Fall teurer, das steht doch schon jetzt fest.
Wer glaubt, dass ein Ausbau und eine schicke Modernisierung keinerlei Einfluss auf die neuen zukünftigen Eintrittspreise hat, hat von Geschäftsoptimierung keinerlei Ahnung. Gerade ein modernes Stadion wird die Fans noch mehr verlocken, dahin zu gehen und dafür werden sie auch zahlen müssen. Schließlich will die Imagewerbung auch rentierlich sein - und das nicht nur für den kleinen Fan.

Wenn Sie als offensichtlicher Fußballfan hier doch deutlich durchblicken lassen, dass Ihnen andere soziale Projekte gegenüber einer möglichen Verteuerung von Eintrittspreisen zum Fußballspiel relativ schnuppe sind, dann fragen sich vielleicht die Mehrzahl der sonstigen, weniger Fußballbegeisterten, ob sie die kompletten Ausbaukosten tragen sollen, nur damit eine Fan-Minderheit billig ins Stadion wandern kann. Und selbst wenn wir Braunschweiger den Fans günstige Eintrittspreise beschaffen wollten, eine Garantie gibt es hierfür definitiv nicht, denn die Preise entscheiden mit der Abstimmung nicht wir, sondern später andere. Dazu kommt, und das lassen Sie hier völlig außer Acht, weiterhin die Frage, ob wir VIPs auch günstige Logenplätze mit finanzieren wollen?

Bei weiterer Verzögerung u. dem Hinausschieben der notwendigen Modernisierung würden die Kosten erst recht steigen.

Hierin ist Ihnen vollends zuzustimmen, nur was juckt es uns, wenn das private Investoren zu zahlen haben? Eher nicht viel, meine ich, denn die haben ja dann die Kosten zu tragen für die Zögerlichkeit der hiesigen (nicht)handelnden Politiker.

Und dann gehts mit Sicherheit nun mal nicht an die Töpfe anderer Haushaltsstellen. Es geht aber schon an unsere anderen Töpfe, wenn der Ausbau aus Steuergeldern dann am Ende doch teurer wird. So wird ein Schuh draus!

Daher doch wohl eher "NEIN" zur Stadionmodernisierung.
#4095
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Jan 31 2011 14:46:05
R2D2 schrieb:

Bei weiterer Verzögerung u. dem Hinausschieben der notwendigen Modernisierung würden die Kosten erst recht steigen.


Sagt Dir das deine Kristallkugel?


R2D2 schrieb:
Und zwar in dem geplanten Umfang (inkl. den für sie ja ach so bösen "Wipp-Longschn"!)
Alles andere würde später auf vielen Wegen teuer bezahlt werden (z.B. durch steigende Eintrittspreise in den unteren Preiskategorien)


Einfache Behauptung? Ein ppp-Modell hätte schon entwickelt sein können und dauert keineswegs zulange. Wer sowas behauptet hat auch das Wort "Alternativlos" ständig in seinem Repertoire
#4090
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Jan 31 2011 13:38:21
Was jedoch, wenn der Ausbau - wie schon jetzt voraussehbar - teurer wird, wie derzeit geplant?

Wo ist dieses bitte voraussehbar?
Kristallkugel?

Bei weiterer Verzögerung u. dem Hinausschieben der notwendigen Modernisierung würden die Kosten erst recht steigen. Und dann gehts vielleicht an die Töpfe anderer Haushaltsstellen.
Daher: "JA" zur Stadionmodernisierung - Jetzt u. nicht später!!!
Und zwar in dem geplanten Umfang (inkl. den für sie ja ach so bösen "Wipp-Longschn"!)
Alles andere würde später auf vielen Wegen teuer bezahlt werden (z.B. durch steigende Eintrittspreise in den unteren Preiskategorien)
#4089
Stadionausbau - Ein Nein bringt dem Bürger Vorteil
Jan 31 2011 10:27:55
Die neue Braunschweiger vom 30.01.2011 berichtet im Vorfeld zur "Bürgerumfrage" hinsichtlich des Stadionausbaus:



So oder so also, wird es wohl auf eine Modernisierung oder einen Ausbau hinauslaufen, wird hier behauptet. Dies scheint mir völlig korrekt wieder gegeben. Denn das Stadion mit seinen Mängeln so belassen, werden weder die Vereine noch die Stadt wollen. Von daher kann an der Aussage des OB, dass ein "NEIN" zum Stadionausbau dazu führen wird, dass der Ausbau komplett fallen gelassen würde, nicht viel dran sein. Das Risiko, dieses Stadion dann so mangelhaft zu belassen, kann keiner hier eingehen. Wenn also die Modernisierung als so überaus notwendig hingestellt wird bzw. auch ist, dann kann die Stadt bei einem Nein nicht auf diesen Ausbau verzichten. Nur finanzieren müsste sie ihn zwangsläufig nicht selbst.

PPP-Modell bei Stadionausbau möglich

Diskutiert werden daher nicht nur die umstrittenen VIP-Logen und Business-Seats, sondern auch die Frage, ob denn NUR und UNBEDINGT Steuergelder für diesen Stadionausbau gefordert werden müssen, ob denn nicht ein Private Partnership-Modell oder eine AG die finanziellen Mittel bereitstellen und so das Stadion auf Vordermann bringen könnten, zumal es ja auch um Profit und Profifußball gehen soll. Diese Möglichkeit wurde zwar seitens des OB und auch der Union völlig ausgeschlossen, also uns mal wieder schnellweg als alternativlos hingestellt, aber keineswegs sachlich und detailliert erörtert.

Bei nüchterner logischer Betrachtung ergeben sich also hier, Möglichkeiten, unbesorgt mit einem NEIN zu stimmen, denn dann muss die Stadt davon absehen, eine reine Steuerfinanzierung durchzusetzen, bei der nur der Bürger zur Kasse gebeten wird und auch im Nachhinein eventuell hinzukommende Teuerung, also Mehrkosten für den Ausbau abnickt und die Stadt muss bei einer Ablehnung des Ausbaus dennoch nach Wegen suchen, das Stadion zu mordernisieren - und zwar durch ein PPP-Modell.

Was bedeutet ein NEIN in der Umfrage?

Die 150.000 Euro, die diese Farce kostet, sind für uns Steuerzahler schon verloren. Angeblich sollen weder Schulsanierungen noch soziale Projekte finanziell unter den vorgesehenen Ausgaben für den Stadionausbau leiden. Was jedoch, wenn der Ausbau - wie schon jetzt voraussehbar - teurer wird, wie derzeit geplant? Kaum einer kann glauben, dass das keine Auswirkungen auf künftige Haushaltsetats haben wird.

Das NEIN würde zwar den Ausbau etwas verzögern, aber nicht verhindern. Das Nein würde zudem aber auch den Bürger davor bewahren, sich von den politischen Drückebergern instrumentieren zu lassen, eigenes Geld in den notwendigen Ausbau zu stecken, eine Teuerung abzunicken und dennoch am demokratischen Prozess, die diese Umfrage auch bedeuten kann, aktive Beteiligung zu zeigen. Ein Nein gewährt also uns Bürgern all das, was für uns von Vorteil ist.

Gruß
Helmhut
#4086
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 25 2011 12:29:12
Kulle Wumpenteich schrieb:

Sie wüten wie von der Tarantel gestochen auf einem Feld, das im Angesicht einer Betriebserlaubnis schlicht Pragmatismus erfordert. Sie machen das in der Form, dass Sie ihre selbstständig denkenden Leute in den eigenen Reihen mit dem größtmöglichen Druck zurück in die eigenen Linien zwingen und diese wie den Gegner stigmatisieren. Sie unterstellen allen die ihnen nicht folgen, Asoziale zu sein die kleinen Kindern das Schulbrot aus dem Mund zu reißen.


Ganz großer Müll, Kulle
Sie verwechseln hier leider einiges, aber das wollen Sie auch wohl

Vielleicht bemerken Sie das Sie derjenige sind, der hier von der Tarantel gestochen wurde. Ich habe jedenfalls nicht gegen Eintracht, oder Fußball oder wie auch immer Sie das gerne auslegen möchten, gewettert.

Sie dichten hier alles um!
#4059
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Jan 25 2011 09:42:03
Baustelle schrieb:
In fast jedem der Beiträge von Helmhut, Baumschlag oder Rosenbaum wird deutlich, dass es Ihnen nicht um die eigentliche Frage geht, sondern um Politik.
Als Befürworter von Sanierug/Modernisierung, in der Reihenfolge der Kostengrößen übrigens, kommt man an dieser Erkenntnis nicht vorbei, denn Argumente, die sich auf den Bürger beziehen werden dann mit der Unmündigkeit des Bürgers gekontert.

Mein Part bei dieser Diskussion ist die Herstellung von Transparenz.
Mein Einsatz für die Stadion-Modernisierung als Privat-Investition leitet sich aus den Verträgen und Fakten ab, zu denen einige im Rathaus den Zugang haben, der Öffentlichkeit aber vorenthalten.


Da können sie auch gleich sagen, wir sind hier die einzigen mit klarem Kopf, der Rest ist vom OB besoffen gemacht.
Denn genau das ist Ihre Haltung.


Das stimmt exakt, wäre noch hinzuzufügen, dass vor allem auch die Zeitung die Lager-Bildung befeuert.


Wenn man dann ins Feld führt, dass das Stadion für ALG2 Empfänger, Menschen in präkeren Arbeitsverhälnissen, Rentner und JUgendliche wesentlich mehr als das Konsumieren von seichtem TV Gewaber, sondern soziale Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesen im besten Sinne darstellt, dann können Sie sich das nicht vorstellen, weil sie hier Ihre Voruteile pflegen.


Doch, das kann ich mir sehr gut vorstellen, weil ich persönlich noch was mit Begriffen wie gesellschaftliche "Solidarität" anzufangen weiss.


Wissen sie eigentlich was es heisst wenig Geld zu haben? Ich meine in der ganzen breite der Konsequenzen? Was als erstes wegbricht sind die sozialen Kontakte. Kneipe zu teuer, Urlaub zu teuer, Konzerte zu teuer, wo trifft man auf Menschen und kommt in regelmässigen Kontakt über Alters- und Schichtengrenzen hinweg?

Exakt Deiner Meinung, ...


Sie verfallen hier in den Irrglauben mit allgemeiner Sozialpolitik gegen die Modernisierung argumentieren zu können.

Tue ich gar nicht... argumentiere allerding für Modernisierung mit Privatkapital und nicht (wie jetzt nur auf dem Abstimmungszettel nachträglich eingefügt: "aus städtischen Mitteln" ).



Sie haben hier eine tragende Rolle gespielt bei der Demo gegen Polizeiwillkür,

nicht nur das, sondern auch vor ca. drei Jahren für mehr Mitsprache der Fans gegen das alte Präsidium.


Man setzt sich mit zunehmender Kommerzialisierung kritisch auseinander, der Fanrat diskutiert mit Präsidium und Wirtschaft darüber.


... genau richtig, deswegen gab es doch auch den Schritt der Ausgliederung des Profi-Bereichs in die Aktiengesellschaft, vor allem, um den unsäglichen Zugriff von Politikern seither etwas vom Leibe halten zu können.


Und gerade weil man sich intensiv mit vielen Fragen auseinandergesetzt hat, kommt man zu der Überzeugung, dass es wichtig ist das Stadion zu modernisieren.

Exakt meine Position.


Hier passiert mehr politisches Engagement als Ihnen auch nur ansatzweise dämmert. Sie verunglimpfen die Leute lieber als hirnlose Schwachmaten, die sich mit billigem Vergnügen ruhig stellen lassen.


...habe ich nicht getan, im Gegenteil, biete Dir und allen anderen an, die Dokumente öffentlich zu diskutieren.


Genau das haben die aber gemerkt und so hauen sie einem großen Teil ihrer potenziellen Wähler voll in die Fresse.


Wüßte nicht, wo ich das getan hätte.

Und wegen meiner evtl. Wahl schon gar nicht: Will gar nicht gewählt werden, ziehe da auch gar keine Vorteile draus, sondern organisiere in erster Linie als Alternative zum intransparenten Parteienklügel eigene Plattformen (wie z.B. dieses Forum, wie den Infostand samstags in der Stadt, wie Demonstrationen ähnlich der vor drei Jahren mit den Eintracht-Fans zur Zu-Rede-Stellung des seinerzeitigen Präsidiums).

Können uns, wie gesagt gerne noch einmal treffen, kneife vor keiner Frage.
#4058
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 25 2011 09:28:15
Baumschlag schrieb:
Es gibt weniger Gegner des Ausbaus wie sie vermuten, jedoch die ART und Weise wie das geschehen soll ist gegensätzlich Wann haben Sie das endlich kapiert? Aber mosern Sie hier ruhig weiter, lustig ist es allemal.
Wissen Sie, das meine ich mit "politisch unbegabt".
Sie lehnen die Modernisierung pauschal ab, weil 18% der Kosten für Logen eingeplant sind, und blenden einfach aus, dass der Rest für alle ist. Eigentlich sogar die Logen. Die Mehrzahl der Projekte kann man sogar als soziale Räume erkennen.
Sie und Ihre Leute schlagen wie die Berserker auf den Fußball und Eintracht ein, während die Menschen um sie herum längst erkennen, dass es um das Stadion und die Bürger der Stadt geht.
Sie wüten wie von der Tarantel gestochen auf einem Feld, das im Angesicht einer Betriebserlaubnis schlicht Pragmatismus erfordert. Sie machen das in der Form, dass Sie ihre selbstständig denkenden Leute in den eigenen Reihen mit dem größtmöglichen Druck zurück in die eigenen Linien zwingen und diese wie den Gegner stigmatisieren. Sie unterstellen allen die ihnen nicht folgen, Asoziale zu sein die kleinen Kindern das Schulbrot aus dem Mund zu reißen.

Besonders verwerflich dabei:
Sie wissen selbst, dass darüber überhaupt nicht abgestimmt wird! Ihre Hoffnung dass die Menschen dieses Vorgehen nicht abstrafen, dass sie sich von ihnen derart stigmatisieren lassen, zerschlägt sich ja mittlerweile zusehens. Selbst die PAZ hat sie gestern derart durchgeklatscht, dass es bis Braunschweig zu hören war.
In Ihrer Not stellen Sie sich jetzt hier hin, nachdem Sie erst für das Votum mit der CDU und dem OB gestimmt haben, aber dann ganze gesellschaftliche Gruppen pauschal stigmatisierten, und behaupten nun in vollem Ernst, dass Sie FÜR die Modernisierung wären, nur die Art das zu erreichen anders sei. Was für ein Rumgeeier. Das ist ein Lacher.

Daran sieht man dass sie der Sache politisch in keiner Weise gewachsen sind.
#4057
Aw: Bürgerbefragung - und wie die Braunschweiger Zeitung damit umgeht
Jan 25 2011 08:44:46
In fast jedem der Beiträge von Helmhut, Baumschlag oder Rosenbaum wird deutlich, dass es Ihnen nicht um die eigentliche Frage geht, sondern um Politik.
Als Befürworter von Sanierug/Modernisierung, in der Reihenfolge der Kostengrößen übrigens, kommt man an dieser Erkenntnis nicht vorbei, denn Argumente, die sich auf den Bürger beziehen werden dann mit der Unmündigkeit des Bürgers gekontert.
Da können sie auch gleich sagen, wir sind hier die einzigen mit klarem Kopf, der Rest ist vom OB besoffen gemacht.
Denn genau das ist Ihre Haltung.
Wenn man dann ins Feld führt, dass das Stadion für ALG2 Empfänger, Menschen in präkeren Arbeitsverhälnissen, Rentner und JUgendliche wesentlich mehr als das Konsumieren von seichtem TV Gewaber, sondern soziale Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesen im besten Sinne darstellt, dann können Sie sich das nicht vorstellen, weil sie hier Ihre Voruteile pflegen.

Wissen sie eigentlich was es heisst wenig Geld zu haben? Ich meine in der ganzen breite der Konsequenzen? Was als erstes wegbricht sind die sozialen Kontakte. Kneipe zu teuer, Urlaub zu teuer, Konzerte zu teuer, wo trifft man auf Menschen und kommt in regelmässigen Kontakt über Alters- und Schichtengrenzen hinweg?
Ganz klar, dann hat man Pflichten, den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit natürlich, wer soll den den sonst kämpfen?
Die Fanszene hat ein Motto: "Einheit in Vielfalt", das bundesweit Beachtung findet, gerade auf dem Hintergrund von Diskriminierungen. Hier kommt man miteineander ins Gespräch ohne Beachtung des sozialen Status. Jeder kann hier an irgendeiner Stelle seinen Platz finden aktiv mitzuwirken.
Sie verfallen hier in den Irrglauben mit allgemeiner Sozialpolitik gegen die Modernisierung argumentieren zu können. Das ist nicht nur mit Kanonen auf Spatzen schiessen, das ist auch schlicht falsch.


Sie haben hier eine tragende Rolle gespielt bei der Demo gegen Polizeiwillkür, eintracht Fans arbeiten seit einigen Jahren sogar bundesweit mit, wenn es darum geht das Verhältnis Polizei/Bürger zu verbessern, Feindbilder abzubauen, setzen sich für eine Kennzeichnungspflicht von Beamten ein, stehen mit Amnesty International im regen Austausch, laden Vertreter von allen Seiten zu Diskussionsrunden ein.
Man setzt sich mit zunehmender Kommerzialisierung kritisch auseinander, der Fanrat diskutiert mit Präsidium und Wirtschaft darüber.
Und gerade weil man sich intensiv mit vielen Fragen auseinandergesetzt hat, kommt man zu der Überzeugung, dass es wichtig ist das Stadion zu modernisieren.

Hier passiert mehr politisches Engagement als Ihnen auch nur ansatzweise dämmert. Sie verunglimpfen die Leute lieber als hirnlose Schwachmaten, die sich mit billigem Vergnügen ruhig stellen lassen.
Genau das haben die aber gemerkt und so hauen sie einem großen Teil ihrer potenziellen Wähler voll in die Fresse.


"Sich allein nur auf den Fußball zu verkürzen ist für einen denkenden sozial engagierten Menschen und eines Menschen, der an seine Kinder und deren Zukunft denken sollte, schon etwas sehr einseitig. Was soll das für ein alleiniger Trost sein, wenn der Papa mit dem Sohne am Wochenende schöne Ablenkung beim Sport findet, jedoch die Woche über in sozialen Missständen lebt, so wie es hier von verschiedenen Fans bereits qualvoll wieder gegeben wird, dass der Sport ihre einzige Teilhabemöglichkeit und Freude - ja sogar Urlaubsersatz - sei. Kann ein modernes Stadion wirklich all das wettmachen oder müsste man statt sich allein auf Fußball zu konzentrieren weitaus politisch wirksamer handeln?

Wer sich in dieser Art nur auf Ablenkung mittels Fußball und ein paar ausgewählte, vorwiegend sportliche Sozialprojekte konzentriert und seine gesamte Energie derart einseitig einsetzt, gerät in Gefahr, andere, auch wichtige menschliche und soziale Potenziale zu vernachlässigen. Als Vater wäre weiter zu überlegen, welches Vorbild man mit dieser Haltung an seine Kinder weitergibt.

Also eine Gesamtbetrachtung sozialer Aspekte, Zukunft und weniger Schuldenbelastung für unsere Nachkommen."

Wenn das so wäre, würde ich Ihnen sogar zustimmen.
Leider zeigt es nur, dass sie nichts wissen. Allein die Ultra_Gruppe Cattiva besteht aus 200 Jugendlichen, die sich für viele soziale Projekte engagieren über ihre Begeisterung für Fußball hinaus.
Mit einer Oberlehrer Haltung und Vorurteilen werden Sie jedenfalls nicht einen einzigen Jugendlichen erreichen.

Naja, Fußball ist also schlicht Ablenkung, ich frage sie was machen sie in Ihrer Freizeit, um niemals in den Verdacht von Ablenkung zu geraten?
Oder anders gefragt, darfs auch mal ein bischen Spass und Lebensfreude sein, selbstverständlich politisch korrekt und ohne dabei andere Dinge gänzlich zu vergessen?

Eione Frage habe ich noch, was sind eigentlich ausgewählte vorwiegend sportliche Sozialprojekte?
Die Begrifflichkeit ist mir neu.
Ist sich auf alles konzentrieren nicht ein Widerspruch in sich?
Hat hier irgend jemand gesagt, dass andere soziale Projekte überflüssig sind?
Stimmen wir gerade über das FBZ ab? Ok dafür reicht meine Kapazität noch, ich wäre dafür.
Derzeit konzentriere ich mich aber auf die Volksabstimmung, der ich im Gegensatz zu Ihnen nicht zugestimmt hätte.
#4056
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 19:24:21
Kulle Wumpenteich schrieb:

Wissen Sie, sie sind hier alle politisch einigermaßen unbegabt. Die Reizworte Bürgerbefragung (Arme hoch!), Sponsoren (Daumen runter), Logen (Daumen runter), Aktionäre (Daumen runter), Fußball (Daumen runter), Eintracht (Daumen runter), Stadion (Daumen runter), setzen permanent und umgehend eine ideologisch geprägte und berechenbare Reaktion frei, dass es für ihre politischen Gegner ein Leichtes ist Sie ins offene Messer rennen zu lassen.
Der Hoffmann hat sich über ihr ideologisches Abstimmungsverhalten zur Bürgerbefragung und Zustimmung zu seinem Antrag im Dezember ganz sicher Tränen gelacht und sich die Schenkel blau geschlagen.
Im Gegensatz zur CDU bin ich mir bei ihm noch nicht mal sicher, dass er die Modernisierung überhaupt will. Offen gesagt bezweifele ich das sogar eher.


Was soll das Kulle? Ständig werfen Sie hier Vermutungen rein um sie dann zu wiederlegen.
Es gibt weniger Gegner des Ausbaus wie sie vermuten, jedoch die ART und Weise wie das geschehen soll ist gegensätzlich Wann haben Sie das endlich kapiert? Aber mosern Sie hier ruhig weiter, lustig ist es allemal.
#4055
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 19:14:19
Baumschlag schrieb:
Rosenbaum schrieb:

Stimmen wir doch mal - anstatt der Scheinabstimmung für oder gegen Stadienausbau - darüber ab, ob das Eintracht Stadion wieder vereinseigen wird... finanziell macht das viel Sinn und wir ersparen uns viele gegenseitige Unterstellungen und Anmache.


Das kommt dann erst vermutlich nach der "Modernisierung oder Ausbau", denn dann werden die "Aktionäre" geifernd zugreifen für billig Geld natürlich.

Aber erstmal soll alles schön gemacht werden mit Steuergeldern

Na Sie wissen anscheinend genau bescheid. Wer sind denn eigentlich "die Aktionäre"? Erklären Sie das doch allen hier mal. Das wird wieder lustig...

Wissen Sie, sie sind hier alle politisch einigermaßen unbegabt. Die Reizworte Bürgerbefragung (Arme hoch!), Sponsoren (Daumen runter), Logen (Daumen runter), Aktionäre (Daumen runter), Fußball (Daumen runter), Eintracht (Daumen runter), Stadion (Daumen runter), setzen permanent und umgehend eine ideologisch geprägte und berechenbare Reaktion frei, dass es für ihre politischen Gegner ein Leichtes ist Sie ins offene Messer rennen zu lassen.
Der Hoffmann hat sich über ihr ideologisches Abstimmungsverhalten zur Bürgerbefragung und Zustimmung zu seinem Antrag im Dezember ganz sicher Tränen gelacht und sich die Schenkel blau geschlagen.
Im Gegensatz zur CDU bin ich mir bei ihm noch nicht mal sicher, dass er die Modernisierung überhaupt will. Offen gesagt bezweifele ich das sogar eher.
#4054
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 18:18:35
Rosenbaum schrieb:

Stimmen wir doch mal - anstatt der Scheinabstimmung für oder gegen Stadienausbau - darüber ab, ob das Eintracht Stadion wieder vereinseigen wird... finanziell macht das viel Sinn und wir ersparen uns viele gegenseitige Unterstellungen und Anmache.


Das kommt dann erst vermutlich nach der "Modernisierung oder Ausbau", denn dann werden die "Aktionäre" geifernd zugreifen für billig Geld natürlich.

Aber erstmal soll alles schön gemacht werden mit Steuergeldern
#4053
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 15:49:46
Rosenbaum schrieb:
Merkt Ihr eigentlich noch, wie dieses Thema (Abstimmung für Fußball/Stadtionausbau- oder modernisierung) prima die Bürgerschaft in zwei Lager aufspalten soll?

Wem nützt sowas ?

Ratsparteien und der OB´rigkeit gewogene Zeitungsleute freut´s ungemein... warum auch nicht, als Ablenkung von so ziemlich allen anderen Themen ist das bestens geeignet.

Und das wäre alles überhaupt nicht nötig, wenn die starke Position von Eintracht mal richtig in die Waagschale eingebracht würde.

Stimmen wir doch mal - anstatt der Scheinabstimmung für oder gegen Stadienausbau - darüber ab, ob das Eintracht Stadion wieder vereinseigen wird... finanziell macht das viel Sinn und wir ersparen uns viele gegenseitige Unterstellungen und Anmache.


Wir können uns auch darüber Gedanken machen, ob ein Mondflug sinnvoll wäre.
Die aktuelle Bürgerbefragung, die sie zusammen einstimmig mit OB und CDU beschlossen haben, befasst sich aber weder mit dem Mondflug noch mit Eintracht Braunschweig, noch mit Schulspeisung für Kinder.
Sie fragt einzig danach ob das städtische Stadion modernisiert werden soll. Ja oder Nein.
Alles andere sind irgendwelche Scheindiskussionen die zu keiner Zeit zur Debatte stehen.
Daher ist Ihr Versuch von ihrem eigenen Abstimmungsverhalten permanent abzulenken einerseits nicht wenig inkonsequent, um nicht zu sagen feige, denn Sie sitzen mit dem OB und der CDU gewoltermaßen in einem Boot.
Andererseits setzen sie alle paar Stunden neue Schnapsideen in die Welt, die in diesem Zusammenhang überhaupt nicht zur Debatte und schon gar nicht zur Abstimmung stehen, die Sie selber mit beschlossen haben und zu verantworten haben.

Es ist doch nur logisch, dass Sie es der örtliche Presse damit einfach machen ihnen ihren eigenen Populismus links und rechts um die Ohren zu schlagen, zumal Sie bisher weder echte politische noch inhaltliche Argumente bringen konnten.
Wer sich derart angreifbar macht braucht sich nicht zu beschweren, insbesondere dann, wenn er versucht einen Großteil der Bürger als asozial zu stigmatisieren.

Ich bin mal gespannt, ob sie es wieder in den Rat schaffen im September.
#4049
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 14:49:07
Merkt Ihr eigentlich noch, wie dieses Thema (Abstimmung für Fußball/Stadtionausbau- oder modernisierung) prima die Bürgerschaft in zwei Lager aufspalten soll?

Wem nützt sowas ?

Ratsparteien und der OB´rigkeit gewogene Zeitungsleute freut´s ungemein... warum auch nicht, als Ablenkung von so ziemlich allen anderen Themen ist das bestens geeignet.

Und das wäre alles überhaupt nicht nötig, wenn die starke Position von Eintracht mal richtig in die Waagschale eingebracht würde.

Stimmen wir doch mal - anstatt der Scheinabstimmung für oder gegen Stadienausbau - darüber ab, ob das Eintracht Stadion wieder vereinseigen wird... finanziell macht das viel Sinn und wir ersparen uns viele gegenseitige Unterstellungen und Anmache.
#4047
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 14:20:11
Helmhut schrieb:
Nein, wie schon beschrieben, darum geht es mir:

Wenn die Sozialschwachendichte nirgends so hoch sein sollte wie im Stadion, dann wird zukünftig das kurze Wochenendvergnügen beim Fußball nicht das aufwägen können, was vor und rings herum mit eurem Nachwuchs, eurer Bildungschance, eurer sonstigen Teilhabe, euren Chancen überhaupt, eurem Arbeitsplatz und eurer Wohnsituation während einer 7-Tage-Woche passiert. Sich allein nur auf den Fußball zu verkürzen ist für einen denkenden sozial engagierten Menschen und eines Menschen, der an seine Kinder und deren Zukunft denken sollte, schon etwas sehr einseitig. Was soll das für ein alleiniger Trost sein, wenn der Papa mit dem Sohne am Wochenende schöne Ablenkung beim Sport findet, jedoch die Woche über in sozialen Missständen lebt, so wie es hier von verschiedenen Fans bereits qualvoll wieder gegeben wird, dass der Sport ihre einzige Teilhabemöglichkeit und Freude - ja sogar Urlaubsersatz - sei. Kann ein modernes Stadion wirklich all das wettmachen oder müsste man statt sich allein auf Fußball zu konzentrieren weitaus politisch wirksamer handeln?

Wer sich in dieser Art nur auf Ablenkung mittels Fußball und ein paar ausgewählte, vorwiegend sportliche Sozialprojekte konzentriert und seine gesamte Energie derart einseitig einsetzt, gerät in Gefahr, andere, auch wichtige menschliche und soziale Potenziale zu vernachlässigen. Als Vater wäre weiter zu überlegen, welches Vorbild man mit dieser Haltung an seine Kinder weitergibt.

Also eine Gesamtbetrachtung sozialer Aspekte, Zukunft und weniger Schuldenbelastung für unsere Nachkommen.

Gruß
Helmhut


Du wirfst alles in einen Topf, von mir kam der Ausspruch "Sozialschwachendichte nirgends so hoch wie im Stadion" nicht.
#4046
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 14:18:13
@ Helmhut
Arroganter geht es kaum.
Erzählen Sie mal hübsch den Menschen wie sie ihre Freizeit zu gestalten haben und dass das Stadion nicht dazugehört.

Kein Wunder wie ihre Plakate zustande kommen.
Man gut dass wir Euch haben, die uns die Welt erklären...
#4045
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 14:15:48
Dann bin ich ab jetzt aber mal gespannt, wie die BIBS mit diesem Thema in Zukunft umgeht. Dort wird seit Jahren eh schon reichlich subventioniert und niemanden juckt es. Ich bin gespannt.
#4044
Aw: Beim Stadion auch an Zukunft und Kinder denken
Jan 24 2011 14:09:13
Nein, wie schon beschrieben, darum geht es mir:

Wenn die Sozialschwachendichte nirgends so hoch sein sollte wie im Stadion, dann wird zukünftig das kurze Wochenendvergnügen beim Fußball nicht das aufwägen können, was vor und rings herum mit eurem Nachwuchs, eurer Bildungschance, eurer sonstigen Teilhabe, euren Chancen überhaupt, eurem Arbeitsplatz und eurer Wohnsituation während einer 7-Tage-Woche passiert. Sich allein nur auf den Fußball zu verkürzen ist für einen denkenden sozial engagierten Menschen und eines Menschen, der an seine Kinder und deren Zukunft denken sollte, schon etwas sehr einseitig. Was soll das für ein alleiniger Trost sein, wenn der Papa mit dem Sohne am Wochenende schöne Ablenkung beim Sport findet, jedoch die Woche über in sozialen Missständen lebt, so wie es hier von verschiedenen Fans bereits qualvoll wieder gegeben wird, dass der Sport ihre einzige Teilhabemöglichkeit und Freude - ja sogar Urlaubsersatz - sei. Kann ein modernes Stadion wirklich all das wettmachen oder müsste man statt sich allein auf Fußball zu konzentrieren weitaus politisch wirksamer handeln?

Wer sich in dieser Art nur auf Ablenkung mittels Fußball und ein paar ausgewählte, vorwiegend sportliche Sozialprojekte konzentriert und seine gesamte Energie derart einseitig einsetzt, gerät in Gefahr, andere, auch wichtige menschliche und soziale Potenziale zu vernachlässigen. Als Vater wäre weiter zu überlegen, welches Vorbild man mit dieser Haltung an seine Kinder weitergibt.

Also eine Gesamtbetrachtung sozialer Aspekte, Zukunft und weniger Schuldenbelastung für unsere Nachkommen.

Gruß
Helmhut
#4043
Es gibt zu viele Kommentare, um sie hier aufzulisten. Bitte schau ins Forum, um die ganze Diskussion zu sehen.