In vier Jahren ist der Geldtopf leer
Ausverkauf städtischen Besitzes 2016 ausgeschöpft
braunschweig report 11.01.2012 LOKALES
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Die Erlöse aus dem Verkauf städtischer Gesellschaften, die bei der "Stadt Braunschweig Beteiligungs-Gesellschaft mbH" (SBBG) geparkt wurden, sind etwa Anfang 2016 aufgebraucht. Dies gab Wirtschaftsdezernent und SBBG-Geschäftsführer Joachim Roth bekannt..."

Hmmh, mal nachrechnen, wie lange bleibt uns der dafür verantwortliche OBer-Privatisierer noch erhalten? Hmmh, mal nachdenken, WER hat dann neue Schulden aufzunehmen aber kaum noch eigene Besitztümer? Der Empfehler dieser Privatisierungen etwa oder...? Ab 2016 müssen wir dann selbst sehen...
Weiter heißt es im braunschweig-report:
"Lagen im Jahr 2002 noch 146 Millionen Euro "im Topf" der SBBG, so waren es 2011 nur noch rund 36 Millionen
[Anmerk. red.: also wurden 110 Millionen "investiert"?]. Und dies, obwohl die zu 25,1 Prozent im städtischen Besitz befindliche BS|Energy allein im abgelaufenen Jahr 20,1 Millionen Euro Gewinn zum Konzernergebnis beisteuerte.
"Darin spiegelt sich die erfolgreiche Geschäftspolitik von BS|Energy wider", so Roth.
Größte Kostenverursacher waren im vergangenen Jahr die Verkehrs-AG (17,5 Millionen Euro Defizit), die Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH (Minus von rund fünf Millionen Euro) und die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH (3,3 Millionen Euro Verlust).
Roth nannte die Entwicklung dennoch "erfreulich": "Mit rund 35 Millionen Fahrgästen hat sie ein Rekordjahr verzeichnet. Trotz hoher Preiszuwächse bei Energie und Diesel liegt das Defizit deutlich niedriger als früher. Im Jahr 2001 furhen die Verkehrsbetriebe noch über 30 Millionen Verlust ein." Er verwies zudem auf die hohen Investitionen in Wagenpark und Liniennetz. Auch die geplante Anschaffung von Elektrobussen, die Braunschweiger zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität mache, werde das Defizit der Verkehrs AG nur leicht erhöhen.
Geld in die Kasse gespült haben die Kraftverkehr Mundstock GmbH (200.000 Euro/Jahr) sowie die Nibelungen-Wohnbau-GmbH, an der die SBBG zu 49 Prozent beteiligt ist (Dividende 2011: 700.000 Euro).
Ingesamt erwartet die SBBG einen Jahresfehlbetrag von 6,8 Millionen Euro für 2011, der in den kommenden Jahren bis 10,8 Millionen Euro im Jahr ansteigen könne. Roth: "Dies sind unter Berücksichtigung der im Konzern wahrgenommenen Aufgaben und der anstehenden Investitionen, wie dem Bau des Freizeit- und Erlebnisbades, gute Werte."