Auch die nB berichtet davon:
Screenshot: nB-Print-PDF
In der Subline ist die Rede von "Naturschutzbedenken gegen Bauprojekt".
Naturschutzbedenken!
Das ist ein Ding. Da protestierten jeden Sonntag bis zu 600 mal Umweltschützer, Umweltorganisationen, Bürger und Bürgerinnen als auch Vertreter der BiBS seit mehreren Jahren gegen den diese Naturzerstörung und die Abholzung von Querumer Forstbeständen, aber die Startbahn wird verlängert. Nun ist aber der Eingriff in die Natur zu hoch, wenn es um den Bau einer Umgehungsstraße geht. Dazu muss man lesen, "Die Flughafengesellschaft hatte bislang die Ortsumfahrung als Ersatz für die Grasseler Straße (die für den Flughafenausbau gesperrt werden
musste) ohne Einschränkung befürwortet..." [Hervorheb. red.]
Was zählt?
Auch Stadtrat Stegemanns Bemerkung, dass man bei der Erhebung des Verkehrsaufkommens dann auch genau unterscheiden müsse, ob es etwa auch durch neuen Supermarkt am Ortseingang von Waggum verursacht würde, lässt erahnen, was hier bereits als Ergebnis festzustehen scheint.
Mann, oh Mann! Es ist mittlerweile völlig egal, ob da noch ein paar Käufer vom Supermarkt hinzukommen. Die Sperrung der Grasseler war voreilig und sollte Tatsachen schaffen. Und diese liegen nun allzu deutlich auf der Hand, die die Grasseler gekappt hat. Soll diese nun dafür sorgen, dass sowohl Supermarktkunden als auch Einwohner dort vernünftige Anbindungen und Wege vorfinden. Das Problem hat sich die Stadt unnötigerweise selbst gemacht!
Dass jetzt auch noch die erhofften Fördermittel gekappt werden, ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass die Bürger der BI Waggum damit ebenfalls Recht hatten. Bereits zu Anfang bei Bekanntwerden der "Förderpläne" hatte sich diese die Mühe gemacht, die Auflagen zu überprüfen und darauf hingewiesen, dass eine Förderung unter Umständen nicht so ohne Weiteres möglich ist. Auch am Forschungszweck des Flughafens hegte man Zweifel.
Die Hiobsmeldungen, die Aufgescheuchtheit, die die Stadtverwaltung und gewiss auch die verantwortlichen CDU-Politiker erfasst hat, seit das ablehnende Schreiben ins Rathaus geflattert ist, zeigt, dass man damit überhaupt nicht gerechnet hat. Die Stadtverwaltung wirkt ratlos. Sollen diese Fehlentscheidungen und die jetzige Ratlosigkeit etwa erneut die Bürger bezahlen?
Chance für Bürgerbelange ist gekommen!
Also Menschen in Schunteraue, liebe Waggumer, Bienroder, Bürger und Bürgerinnen, Anlieger und Anwohner und BiBS, eure Stunde ist gekommen. Erinnert an eure Lösungsvorschläge und Forderungen, macht sie erneut publik und helft der erstarrten Verwaltung auf die Sprünge.
Gruß
Helmhut