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Schwunghafter Atommüll-Handel bei Eckert&Ziegler, Nuclitec PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 10:36 Uhr

Buchler-Gelände in BS-Thune: strahlendes Inventar hinter der schlichten Firmenfassade

 

"Belgien importiert wieder radioaktive Abfälle", titelte die belgische Zeitung DeMorgen am 5. April 2011.


Die belgischen Behörden hatten demnach grünes Licht für den Transport von 120 Tonnen radioaktiven Mülls der Thuner Ecker& Ziegler-Firma Nuclitec gegeben.

Die Abfälle sollen in Belgien verbrannt werden, "was keinen Einfluss auf den radioaktiven Gehalt habe; die Asche gehe dann nach Deutschland zurück", so die belgische Tageszeitung.

 

Eine ähnliche Ausfuhrgenehmigung für bis zu 1.000 Tonnen radioaktiven Mülls nach Oak-Ridge in Tennesse USA zur dortigen Verbrennung hatte Eckert&Ziegler Nuclitec am 6. Juni 2011 durch die amerikanischen Atombehörden erhalten. Wir berichteten hier im Forum.


Auch von dort aus den USA soll dann radioaktive Asche - im gleichen Lieferumfang von bis zu 1.000 Tonnen - zurück nach Thune transportiert werden. Die Asche solle später in Thune in Beton gerührt, in die sog. Konrad-Container verpackt und später in Schacht Konrad eingelagert werden, so die offiziellen Verlautbarungen der Firmenverantwortlichen in BS-Thune.

 

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, daß Eckert&Ziegler Nuclitec bereits im August 2010 über Bremerhaven rd. eine Tonne Plutonium-Beryllium-Quellen nach Los Alamos in die USA verfrachtet hatte.

 

Einen Überblick, wohin denn wohl noch radioaktiver Müll weltweit hin- und rücktransportiert wird, hat in Deutschland nur die dafür zuständige BAFA - eine Bundesbehörde für Ausfuhrangelegenheiten.


Nachfragen enden dort allerdings bei dem Hinweis, es handele sich um Firmengeheimnisse, weshalb keine Auskunft erteilt werde. Die Bundestagsabgeordneten wären gefordert.

 
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Unverwelfter Strahlenfranz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Sonntag, den 19. Februar 2012 um 13:55 Uhr

Quadriga-Aufbringung - Karikatur: Ulenspiegel

 

Anläßlich der offiziellen Schenkungs-Übergabe der Quadriga an die Stadt am 27.10.2008 freute sich OB Hoffmann über Vergangenes und offenbarte seine Zukunftsvision für die Stadt:


"Braunschweig wird unter diesem Zeichen eine weitere große Zukunft haben"

(nachzuhören hier auf you-tube-Filmmitschnitt)

 

Nun sind wir drei-einhalb Jahre weiter und die Zukunft scheint mit der Vorbereitung einer 100-Jahr Feier der Hochzeit der Kaisertochter unmittelbar vor der Tür zu stehen.


Wenn nicht der Umgang mit dem Alt-Gedienten so manche Tücke hätte...

 

...und so trug schon damals ein Festredner im Rahmen dieser Feierstunde mit viel Pathos ein altes Schloss-Gedicht vor, welches der Schenker Borek zusammen mit der Quadriga auch der Stadt überlassen hat.


Bis zum heutigen Tage befindet sich dieses Gedicht in der vorgetragenen Form immer noch auf der Homepage der Stadt - Schlossgedicht

 

Was es mit den kryptischen Zeilen auf sich hat, entschlüsselt der nachfolgende Beitrag...

Weiterlesen...
 
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Fracking: auch noch gefährliche Gasgewinnung in Braunschweiger Region? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 16:38 Uhr

http://frack-loses-gasbohren.de/index.htm

Bleibt denn Braunschweig und der Braunschweiger Region gar nichts erspart?

Reicht die scheinbar unendliche Geschichte mit dem Atommüll nicht? Leider wohl nicht.


Denn nun sickert durch, dass längst wie auch an anderen Orten  Niedersachsens schnell noch vor der Landtagswahl im nächsten Jahr die "Claims" abgesteckt werden und lukrative Genehmigungen festgezurrt werden. Denn in Niedersachsen ist das nicht verboten, was in anderen Ländern längst verboten ist: Fracking.

 

Die neue Ausgabe von Unser-Braunschweig berichtet auf der Titelseite:

Fracking: Braunschweig im Zentrum gefährlicher Gasgewinnung

Aus Unser Braunschweig

Der Ratsherr Matthias Stoll von der Piratenpartei in Gifhorn fragte beim Bürgermeister nach:

Am 13.01.2012 21:34, schrieb Matthias Stoll: "Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nerlich, ich hätte hier mal eine dringende Anfrage an die Verwaltung der Stadt. Wie aus dem Internet zu entnehmen ist, wurden in Niedersachsen und vor allem wohl auch im Raum GF-WOB-He-BS durch Gasgewinnungs-Firmen wie BNK Deutschland sog. "Claims zur Gasgewinnung" mittels des umstrittenen Fracking-Verfahrens abgesteckt, siehe:http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/02/19/bnk-petroleum-aktualisiert-plaene-fuer-thueringen-und-nordrhein-westfalen/ Welche Kenntnisse liegen der Verwaltung über diese Aktivitäten vor, gab es bereits Kontaktaufnahmen zu den Gifhorner oder benachbarten Verwaltungen?"


Nach Informationen der Firma BNK habe man sich die ganze Region Braunschweig, von Gifhorn, Braunschweig, Wolfsburg, Helmstedt, Wolfenbüttel incl. zugehöriger Landkreise bereits gesichert, mit diesen Städten sei man bereits in engerer Abstimmung der Pläne. Es geht um "unkonventionelle Gasgewinnung" aus größerer Tiefe durch Einpressen großer Mengen hochgiftiger Chemikalien in den Boden, wodurch das Tiefengestein aufgebrochen werde und die im Gestein in Poren gelagerten Erdgase ausgepresst werden.

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt lockt das große Geschäft - noch bis zur Landtagswahl scheint man das unter Dach und Fach bringen zu wollen, was in anderen Ländern aus Gründen der Boden- und Wasservergiftung längst verboten ist.

Wasserschutzgebiet in BS-Lamme aufgehoben

Zufall? In der November-Ratssitzung wurde seitens der Braunschweiger Stadtverwaltung der Wasserschutz für Lamme aufgehoben, das Wasserschutzgebiet am Bienroder Weg könnte bald folgen. Über Zusammenhänge zu den Fracking-Plänen von BNK verlautbart aus dem Rathaus rein gar nichts. Deswegen haken nun auch die Piraten sowie die BIBS-Fraktion im BS-Rathaus mit Anfragen nach. Die BIBS-Anfrage zur Ratssitzung am 28.2. lautet: "Bestehen Zusammenhänge mit jüngst vorangetriebenen Aufhebungen von Wasserschutzgebieten im Norden von Braunschweig?"

Die Ratsfraktion der Piraten lädt zur ersten Beratung über die Situation zu Fracking in und um Braunschweig zur offenen Fraktionssitzung am Donnerstag, den 23.02.2012, um 19:00 ins Rathaus, Raum 63 ein.

 

 

 

 
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Stoppt - ACTA - Demo in Braunschweig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Samstag, den 11. Februar 2012 um 17:11 Uhr

über den Bohlweg und hier zu sehen über den Burgplatz ging es zum Kohlmarkt...

 

Es waren wohl  so Tausend  bis Zweitausend Leute , die dem Aufruf der Piraten-Partei zur Kundgebung auf dem Schloßplatz mit anschließender Demonstration durch die Braunschweiger Innenstadt gefolgt sind.

 

Begleitet wurde der Zug von der Trommelgruppe Sambattac.

 

Überall in 200 Städten Europas gab es heute diese Demonstrationen, in Berlin und Köln sollen es je rd. 2.000 demonstriert haben, in München sogar 16.000.


Was ist ACTA?
Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement».

Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen.

Die Gegner kritisieren, dass fundamentale Rechte wie Meinungsfreiheit und Datenschutz den Interessen der Rechteinhaber untergeordnet werden.

 

Hier mehr dazu.

 

 
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Hipp-hipp hurra, hurra, hurra... Traditionspflege im besten Sinne? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 16:38 Uhr

Hipp-hipp hurra, hurra, hurra ... Traditionspflege im besten Sinne?

 

Der Anlaß war vielleicht nicht ganz der Grund für das inszenierte Brimborium. Jedenfalls ging es zumindest wohl nur vordergründig um Menschen in Not, die nach Henning Borek ja auch "immer schwerer" zu finden seien (BZ, 9.2.2012).


Dafür blieb  umsomehr Raum  für die Herren Borek und und OB Hoffmann, über "Traditionspflege im besten Sinne" zu erzählen. Was man dabei im Auge hat, darüber schreibt  Henning Noske, Chef der Lokalredaktion ganz freimütig:


"`Hipp-hipp hurra, hurra, hurra´, erklang der Ruf der mehr als 200 Gäste zu Ehren des Gründungs-Herzogs Carl Wilhelm Ferdinand. Mit Prinz Heinrich von Hannover wurde ein leibhaftiger Nachfahre des Herzogs besonders herzlich begrüßt."

Und in der Bildunterschrift: "Das Herzoglich Braunschweigische Feldkorps umrahmte die Veranstaltung stimmungsvoll."


Carl Wilhelm Ferdinand ? War das nicht der Fürst, der mit einer preußisch-österreichischen Armee im Jahre 1792 gegen die (bürgerliche) französische Revolution zu Felde zog?

Überliefert wurde über diesen Autokraten eher Unrühmliches, demnach drohte er der Stadt Paris mit "militärischer Exekution" und dem "gänzlichen Ruine", wenn nicht sofort der König in Paris wiedereingesetzt würde.

 

Man braucht nur wenig Phantasie, um den Traditions-Brückenschlag ins nächste Jahr zu erahnen. Nächstes Jahr soll mit viel finanziellem Aufwand die Hundert-Jahr-Feier der letzten Fürstenhochzeit in Braunschweig gefeiert werden.

 
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BZ befördert Legendenbildung zur angeblichen Kompetenz von Eckert & Ziegler PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Montag, den 06. Februar 2012 um 11:40 Uhr

Schriftverkehr beweist: Unter-Tage-Behandlung war gefordert

 

Kann es denn sein, dass der Chefredakteur Maus einfach nur selbst einem Schaumschläger

aufgesessen ist ?

In seinem BZ-Kommentar vom Samstag, dem 4. Februar 2011 verbreitet er

"Die angefallene Lauge muss weg. Ein erprobtes technisches Verfahren in 
einer genehmigten Anlage gibt es offenbar bisher nur in Braunschweig.
Ein Neubau bei der Asse wäre nur mit großem Zeitverzug möglich."
(BZ vom 4.2.2011, Seite 4)


Sollte Herr Maus denn übersehen haben, dass das "erprobte technische
Verfahren" eben nicht in Thune vorhanden ist ?

Dafür hatte man doch die Sub-Firma Alliance-Gamma mit Personal und
Apparatur
aus Moskau geholt. Schon vergessen ?

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