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Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Samstag, den 06. März 2010 um 18:23 Uhr

...der Pfarrkonvent fand in Wirklichkeit bereits am 13. Januar 2010 statt

 

Hat Lokalredakteur Meyer deshalb das Datum in seinem heutigen Leitartikel  "Probst Hofer gibt Startbahn-Gegnerin kein Rederecht - Interner Pfarrkonvent wurde unterbrochen" vergessen, zu erwähnen ?


Es kann doch dem Zeitungsmann Meyer nicht aus Versehen als aktuelle Meldung auf den Journalisten-Schreibtisch gekommen sein?

Soll also das Vermittlungsangebot von Landesbischof Weber vom Vortag etwa abgewertet werden, indem ein anderer Kirchenmann gegen eine "Startbahn-Gegnerin" in Stellung gebracht wird?

 

Leider sieht es genau so aus, und nicht nur die Zeitverschiebung ist hier das Problem:

Ratsfrau Heidi Wanzelius von den Bürgerinitiativen wird manipulativ als "Startbahn-Gegnerin" und "Störerin" tituliert. 


Worauf Herr Meyer offensichtlich hinaus will, steht dann recht offen im letzten Absatz:

Die Gemeinde Waggum, die sich gegen die Erweiterung des Flughafens nach Osten stemmt und die aus Protest täglich die Kirchenglocken läuten lässt, gehört nicht zur Probstei Braunschweig, sondern [...] zur Probstei Königslutter.

 

Na dann scheint ja alles klar: Herr Meyer ist jedenfalls kein Befürworter des Protestes, des Glockenläutens deshalb  auch nicht und hofft wohl eher auf die übrigen 32 (echten) Braunschweiger Kirchengemeinden ...  Das verbindet Herrn Meyer mit  einer Handvoll Eingeweihter im Braunschweiger Rathaus.


Denn wie schrieb Herr Meyer zum Thema Flughafenerweiterung bereits 2003 ?

Es ist "nur ein ganz kleiner Kreis, der im Bilde ist ..."

 

... und dieser Kreis sollte nicht gestört werden, jedenfalls nicht, solange der Chef der Braunschweiger Lokalredaktion "Meyer" heißt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. März 2010 um 18:56 Uhr
 
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Diskutieren (19 Posts)
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Sep 02 2010 13:32:36
Hallo Klaus,

an sich ein guter Vorschlag, das als offenen Brief zu formulieren. Ich denke jedoch, diese Arbeit kann sich Daniel sparen.

Die BZ Lokalredaktion liest hier vermutlich sowieso mit. Also von dieser Stelle die besten Grüße an die Meyerei.

Schade nur, dass das restliche Braunschweig im Dunkeln gelassen wird. Man kann zum Ausbau ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein, jedoch wäre es wünschenswert dass das lokale Blättchen zumindest informiert.

Aber wir haben ja Internet und DPA.
#2891
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Sep 02 2010 08:50:30
Hallo Daniel,

mein Vorschlag wäre, dass wir das genau so wie Du es formuliert hast ebenfalls als "offenen Brief" an die BZ schicken ... Was meinst Du?

Siehe auch QF.de (Startseite und erster Kommentar dazu ...)

Krass ist übrigens auch wenn man sich Deine Aufstellung in einem Gesamtzusammenhang mit diesen Dokumenten anschaut:

data.querumer-forst.de/dateien/aufarbeitung/verhalten-bzv/

Die haben einen "Preis für ihren Beitrag zur Demokratie" bekommen ... und dann so eine Kommödie wenn es lokal mal etwas ungemütlicher für die eigenen politischen Freunde wird ...

VG Klaus
#2887
BZ übersieht Meldung von dpa
Sep 02 2010 08:28:15
Holzbock schrieb:

Es spricht eben für den "Schmuddel Journalismus" von Meyer durch weglassen oder Umstellung von Aussagen seine Lügen und Unwahrheiten unter das gemeine Volk zu streuen und so ins gemeinsame Lügenhorn seiner herrschenden Clique zu blasen.


Wenn man mal so sieht was andere Zeitungen berichten, gibt es in der Tat einige Unterschiede.
So hat dpa am 1. September 2010 eine Pressemeldung über das Thema Flughafen und Eremiten veröffentlicht. Diese Mitteilungen bekommen ja auch alle bei dpa eingetragenen Pressestellen.
Hier eine kleine Auswahl von Zeitungen, die diesen Bericht, je nach Umfang komplett oder leicht abgeändert veröffentlicht haben. Zitate und Kerninhalt sind wie man sieht, wortgleich.

Die Welt
Hannoversche Allgemeine
Peiner Allgemeine
Hessische Niedersächsische Allgemeine Zeitung
DNews Niedersachsen
Hamburger Abendblatt

Am Inhalt sieht man, dass sie die Mitteilung von dpa fast alle unverändert übernommen haben.
Komisch nur, dass man bisher von dieser dpa Meldung nichts in der Braunschweiger Zeitung zu lesen bekommt.

Immerhin hat ja dpa auch eine Aussenstelle im Gebäude der BZ.

Keiner weiß, wo R-H. wieder rumeyert und so von den interessanten Meldungen nichts mitbekommt. Ist aber auch möglich, dass er dafür als Lokalmatador gar nicht zuständig ist und Meldungen mit hohem intelektuellen Inhalt nicht persönlich veröffentlichen darf.

Daniel
#2885
Provinzredakteur Meyer verdreht die Tatsachen
Aug 22 2010 19:11:44
Das Meyer es nie so genau nimmt mit einer guten Hintergrundinformation ist für uns Bürger im Norden der Stadt nichts Neues.
Den Vogel in Sachen Tatsachen verkehren hat er aber in seinem letzten Artikel vom Samstag abgeschossen.

So steht in dem Blatt dort:

Meyer:
Der Tierökologe Büchs stellt in dem bereits erwähnten Interview auch die These auf, dass ein Vogel die dritte Larve dorthin verbracht haben könnte. Wie bewerten Sie diese Aussage aus fachlicher Sicht?

Theunert:
Laut dem betreffenden Zeitungsartikel stellt Herr Büchs die Vermutung an, alle Larven, also nicht nur die dritte, könnten von Vögeln verschleppt worden sein. Diese Vermutung ist insgesamt haltlos. Es gibt zwar Vögel, die Eicheln als Wintervorrat deponieren.


Tatsächlich aber steht in der Äußerung von Herrn Büchs laut taz folgendes:

Tierökologe Wolfgang Büchs, der sich in der Bürgerinitiative Kralenriede engagiert, findet das durchaus plausibel: "Der Winter war sehr kalt, da ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Larven sich in Richtung des wärmeren Bodens bewegen." Ebenso sei es aber auch möglich, dass Vögel die Larven "verschleppt" hätten. Schließlich seien die Baumstümpfe- und Stämme ja nach der Rodung offen gewesen.

Es spricht eben für den "Schmuddel Journalismus" von Meyer durch weglassen oder Umstellung von Aussagen seine Lügen und Unwahrheiten unter das gemeine Volk zu streuen und so ins gemeinsame Lügenhorn seiner herrschenden Clique zu blasen.
#2826
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Aug 21 2010 19:51:21
Tatsächlich müsste Ralf-Herbert Meyer den journalistischen Boden bald durchschlagen haben..
In dem Interview mit Herrn Theunert verwendet er Satzstücke des Herrn Dr. Büchs und formuliert daraus neue absurde Theorien.

Dr. Büchs hatte seinerzeit darauf hingewiesen, daß das Abdecken der offenen Mulmhöhlen mit Baumscheiben erforderlich ist, um Fraßfeinde und Verschleppung durch Vögel zu verhindern. Über ein Ansammeln von einem Larvenvorrat habe ich noch nichts gelesen...

Hinzu kommt eine waghalsige Aussage, daß das Auffinden von Eremiten und deren Larven in einem anderen Stadtgebiet ein Kinderspiel sei... tatsächlich beobachtet man täglich mehrere Busse voll mit Coleopterologen die durch Braunschweig fahren um Eremiten zu finden.

Wäre schön wenn er erst wieder Schreiben würde nachdem er eine handvoll Eremitenlarven gefunden hat... aber darauf dürfen wir wohl nicht hoffen.
#2819
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Aug 21 2010 19:04:51
Nun es geht noch besser,schaut mal den Artikel an:

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12801415


Ob Herr Theunert daraus gelernt hat sich mit diesen Herrn über den Eremiten zu unterhalten!
Die wichtigsten Stellen wurden weg gelassen und Wolfgang Büchs als dummer Jungen hingestellt.Ich möchte doch stark bezweifeln das Herr Theunert das so rüber gebracht hat.
Kein Wort darüber das die Untersuchungen über ein Jahr verhindert wurden.
Auch nicht darüber das man jetzt erneut weitere Untersuchungen anzustellen in dem man Lebenfallen untersagt.
Einseitiger kann man kaum noch berichten.
#2818
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Aug 21 2010 13:10:06
Hallo,

wenn VW sich aus der Flughafengesellschaft zurückzieht, dann mag das ja deren Antwort auf den möglichen Imageschaden sein. Und wenn es irgendeinen Weg gäbe wie VW sich aus der Finanzierung des Ausbaus nachträglich noch verabschieden kann, dann wird es ja vielleicht von dieser Seite noch mal interessant. Insofern fand ich den anderen Artikel sogar noch interessanter.

VG Klaus
#2817
"Für Ratsfraktionen kein Recht zur Akteneinsicht"
Aug 21 2010 11:56:26
Was man von der Berichterstattung eines RHM halten soll, ist ja nun länglich bekannt. Gar nichts!

Ungeheuerlich finde ich aber das, was online nicht zu lesen ist:

Die BZ berichtet "Erster Stadtrat Carsten Lehmann erklärte gestern, die Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, eine städtische Tochtergesellschaft, sei Antragsteller im Fall der Flughafenförderung. Daher gebe es für die Ratsfraktionen keine Recht zur Akteneinsicht. Dies, so Lehmann mit dem Verweis auf die Niedersächsische Gemeindeordnung, bestehe ausschließlich in Vorgänge der Stadtverwaltung".

Was wir bisher nur vermutet haben, wird jetzt seitens der Verwaltung offiziell bestätigt. Der Rat durfte den Ausbau beschließen. Eine demokratische Kontrolle über weiteren Vorgänge umgeht man, indem einfach Tochtergesellschaften gegründet werden. Die Tochtergesellschaft darf natürlich die vom Rat zugewiesenen finanziellen und nicht unbeträchtlichen Mittel verwenden. Nachfragen wie damit gearbeitet wird, darf der Rat dann wohl nicht mehr!

Ein Hoch auf unser demokratisches Rechtssystem.
#2816
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Aug 21 2010 10:09:18
Ist ja noch nicht alles, auf newsclick von letzter Nacht war der zweite Meyersche Streich noch nicht sichtbar ... gegen die BIBS.

Groß wird dort berichtet, die Grünen hätten nun Akteneinsicht beantragt. So für sich ja keine dolle Information, da das ja eigentlich nun mal zu den normalen Pflichten von Ratsleuten gehört.

Aber dann kommt´s. Die Akteneinsicht macht Ratsherr Gundel, der ja bei der BIBS ausgetreten sei und nun für die Grünen ... und so weiter.

Das Wasser des unübersehbaren Protestes möchte Redakteur Meyer (CDU und SPD scheiden für Blumentöpfe aus) dann schon lieber auf die Mühlen der Grünen lenken.

BIBS kommt bei ihm nur vor
1. ganz klein geschrieben: Bibs und
2. wenn z.B.über Strafanzeigen gegen BIBS-Ratsherren oder wie im Fall Gundel und Steinert auf Streitigkeiten hingelenkt werden kann.

Aber eines scheint auch klar: die Zeitung hatte den Protest am Flughafen über die Monate hinweg klein gekocht, möglichst über keine der 225 Protestmaßnahmen berichtet. Sollte sich der Protest durchsetzen - und der VW-Rückzug könnte der bginnende Abgesang auf die Flughafenerweiterung bedeuten - so braucht man die Grünen, die sind lenkbarer und griffiger als die unbestechlichen Bürgerinnen und Bürger in ihren Initiativen.
#2815
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Aug 20 2010 21:49:43
Von wegen Tiefpunkt im Lokaljournalismus, es geht noch tiefer.

Schon das Interview von Redakteur der Braunschweiger Zeitung mit dem Gutachter Dr. Theunert gelesen?


Gutachter und Diplom-Biologe Reiner Theunert sprach mit Redakteur Ralph-Herbert Meyer über die Funde, Vermutungen und Vorwürfe...

Meyer:
Die Gegner des Flughafenausbaus werfen der Flughafengesellschaft vor, vor den Fällarbeiten die Bäume nicht auf Eremiten-Vorkommen untersucht zu haben, obwohl bereits im Planfeststellungsverfahren auf mögliche Vorkommen hingewiesen worden sei. Was sagen Sie zu dem Vorwurf?

Theunert:
Die Planfeststellungsbehörde hat entschieden, und die Gerichte haben auch ihre Entscheidungen gefällt. Was beide Seiten für notwendig erachteten, lag ihren Entscheidungen zugrunde. Die Art nachzuweisen ist bei individuenarmen Vorkommen jedoch nicht einfach.

Der Eremit lebt verborgen in einer mulmgefüllten Baumhöhle. Selbst als Vollinsekt, also als Käfer, lassen sich die Tiere kaum mal am Höhlenausgang blicken, und die wenigsten verlassen ihren Brutbaum jemals. Deshalb wurde damals von mir auch ein weiteres Erfassungsjahr vorgeschlagen. Behördlicherseits wurde dafür aber offenbar keine Notwendigkeit gesehen. Und die Gerichte haben das wohl auch nicht beanstandet.
...
Meyer:
Haben Sie nach dem Fund der dritten Larve den Baumstumpf untersucht? Wenn ja, halten Sie es für möglich, dass Sie die dritte gefundene Larve übersehen haben könnten?

Theunert: Nachdem die ersten beiden Larven dem Stumpf entnommen wurden, war bei der Planfeststellungsbehörde ein Antrag auf weitergehende Untersuchung dieses Baumstumpfes zu stellen.

So ist, so paradox es auch klingen mag, das artenschutzrechtliche Prozedere. Aber eine Genehmigung dafür liegt bis dato nicht vor

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12801415


Eigentlich zwei ungeheuerliche Vorgänge,

1. dem gutachterlichen Rat erstens seitens der Behörden nicht gefolgt zu sein, ein weiteres Untersuchungsjahr einzuplanen und

2. nach dem Fund der ersten Larven im Mai offensichtlich bis August den Antrag des Gutachters auf Untersuchung des erkannten Baumstammes nicht genehmigt zu haben.


Was macht aber Redakteur Meyer daraus?
Er konfrontiert den Gutachter mit Spekulationen, wie die Larven anstatt hoch im Stamm z.B. über Vögel in den Stumpf gelangt sein könnten, um dann zu titeln:

Neue Eremiten-Funde in der Stadt

Gutachter Reiner Theunert nennt Vermutungen der Startbahngegner zu den Larven am Flughafen "haltlos"



Herr Meyer war es auch, der bereits im Mai nach dem Fund der ersten Larven einen "witzigen" Kommentar über "Feldhamsterverleih" auf die Lokalseite brachte. Dieser Art der Manipulation von öffentlicher Meinung bleibt er treu.

Er hält das offensichtlich für nötig, um dem beträchtlich angewachsenen Gegenwind zum Flughafenausbau, vor dem gerade erst VW die Umwelt-Segel streichen mußte, gegenzurudern.
#2814
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Apr 03 2010 17:57:41
Lokalredektionsleiter Meyer ist weit davon entfernt, jounalistischen Qualitätsmaßstäben zu genügen. Er schreibt so, als wäre er interessengeleitet; deswegen die Häme, deswegen die Unterdrückung jeglicher Berichterstattung der inzwischen 87 Protestmärsche.

Meyer hatte nur über einen einzigen Gang dort oben berichtet, das war der vorschnell seitens der Grünen angemeldete "Abschied vom Wald" in der ersten Januar-Woche.
#1674
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Apr 03 2010 11:10:04
Hallo miteinander,

www.querumer-forst.de/?page_id=275

Unter dem Betreff "Stadtfinanzen" habe ich heute nachstehende Mail an Herrn Meyer geschrieben.

VG KM



***
Hallo Herr Meyer,

ich stehe wie Sie wissen hinter Ihnen und der Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung. Ich bin aber dennoch langsam selbst auch ein bisschen enttäuscht. Der Tenor Ihres heutigen Artikels ist genau so wie es Ihnen seitens der Gegner des Flughafenausbaus vorgehalten wird: hämisch!

Und Ihre Bewertung ist mit Verlaub im günstigsten Fall unvollständig.

Fakt ist: EU-Mittel werden nicht "signalisiert". Die werden abgelehnt oder bewilligt. Und zwei Fördertöpfe für das gleiche Projekt gleichzeitig anzugraben ist mehr als unglaubwürdig. Über BEIDE Anträge könnte man gar nicht ohne weiteres bzw. ggfs. nur ablehnend entscheiden - natürlich sofern zum Thema de minimis korrekte Angaben gemacht wurden.

Fakt ist ferner, dass die Stadtfinanzen im Blindflug erledigt werden, wenn man in der Tat Ende 2009 "signalisiert" bekommt, dass man EU-Geld kriegt, - um dann nach öffentlichem Druck (!!) anzuerkennen, dass das doch nicht der Fall ist - um dann zu sagen das sei alles gar nicht so schlimm - nach dem man am 8.6.2009 noch gesagt hat, dass es ohne EU-Mittel nicht möglich wäre, den Ausbau zu finanzieren. Das zeugt doch von völliger "Know how - und Faktenfreiheit" in den Stadtfinanzen.

Was für eine Farce ...

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Klaus Marwede

PS/de minimis: de.wikipedia.org/wiki/De-minimis-Beihilfe
#1668
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Mar 09 2010 09:44:59
Folgende Detailinformation über die Zeitabfolge ist noch interessant. Heidi als Betroffene (angebliche Störerin des Pfarrkonvents) hat nachgehakt und herausbekommen, daß Ralf-Herbert Meyer´s Kontaktnahmen zum Probst Hofer vor dem Interview mit Landesbischof Weber stattgefunden haben.

Da Probst Hofer aber quasi als Antwort einen Tag nach dem Interview mit Weber in der Zeitung dargestellt wird, ist der Schluss sehr naheliegend, daß der Probst gegen den Landesbischof in Stellung gebracht werden sollte.

Auch zum Inhalt ist noch etwas nachzuliefern:
Die Kontaktaufnahme von Heidi zum Pfarrkonvent am 13.01.2010 fand während einer Pause des Konvents statt und nicht - wie von Ralf-Herbert Meyer behauptet - mittendrin (von wegen ... platzte mittenrein in den Konvent und Hofer musste unterbrechen ...)
#1408
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Mar 08 2010 16:20:48
Immerhin beschäftigt sich jetzt der Ombudsrat der BZ mit dem Thema. Lassen wir uns überraschen, ob sich das positiv auf die Berichterstattung auswirkt ...

Zitat:
Sehr geehrter Herr Schadt,

herzlichen Dank für Ihre Zuschrift an den Ombudsrat der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG. Ich habe Ihre E-Mail an die Ombudsleute Heinrich Kintzi und Heinz-Peter Lohse weitergeleitet. Sie haben mich nun gebeten, Ihnen mitzuteilen, dass Sie das Thema "Flughafenausbau" in der Kolumne aufgreifen werden.

Mit freundlichem Gruß
David Mache
(Assistent der Chefredaktion)
#1404
Aw: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus
Mar 07 2010 21:13:51
... der Pfarrkonvent fand in Wirklichkeit bereits am 13. Januar 2010 statt

Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich mich zunächst gewundert, dass jetzt schon wieder ein Pfarrkonvent stattfindet, bevor mir klar wurde, die als aktuell dargestellte Meldung bezieht sich tatsächlich auf den 13. JANUAR!!

Der Leser wird ganz bewusst für dumm verkauft und hinters Licht geführt.

Hiermit hat sich RALPH-HERBERT MEYER endgültig entlarvt.

Dies ist die Krönung des manipulativen Journalismus.

Dieser Fall gehört vor den Presserat.

Solche "Journalisten" bringen durch ihr Wirken einen ganzen Berufsstand in Verruf.

Sie haben in einem auf Unabhängigkeit bedachten Presseorgan nichts zu suchen, sie sind den bekannten "Auffangbecken" (z.B. Flughafengesellschaft) wesentlich besser aufgehoben - da weiß man dann wenigstens woran man ist.
#1394
Aw: Meyer´s Tiefpunkte im Lokal-Journalismus
Mar 07 2010 18:04:32
Hier veröffentliche ich mal eine Antwort vom Presserat, die ich auf eine Beschwerde über die BZ bekommen habe. Leider war sie nicht konkret genug bzw. nicht mit konkreten Artikeln belegt. Jetzt sollten wir es wieder versuchen. Also ran an den Speck, ich gebe auch noch mal mein Bestes....

Hier das Antwortschreiben vom Presserat:

Sehr geehrte Frau xxx,

Ihr Schreiben vom 24.01.2010 über unser Online-Beschwerdeformular haben wir erhalten.

Der Deutsche Presserat als Freiwillige Selbstkontrolle der Presse befasst sich u.a. mit Beschwerden über redaktionelle Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Ausgaben und bewertet diese anhand des Pressekodex.

Falls Sie sich über einen bestimmten Artikel oder eine Abfolge von Artikeln in der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG beim Presserat beschweren möchten, bitten wir Sie, Ihre Kritik anhand des Pressekodex zu präzisieren. Wir benötigen die von Ihnen kritisierten Artikel im Original oder als Kopie – gerne auch als PDF. Wenn Sie sich ausschließlich gegen die Online-Ausgabe der Artikel beschweren möchten, ist ein Link zu der entsprechenden Seite im Internet ausreichend.

Was die Nicht-Berichterstattung einer Zeitung angeht, müssen wir Ihnen mitteilen, dass es im Ermessen der Redaktionen liegt, über welche Themen sie berichtet und über welche nicht. Ein Eingreifen des Presserats hier würde die Pressefreiheit einschränken.

Wenn Sie sich über eine unausgewogene Darstellung und über die Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex beschweren möchten, so bitten wir Sie, dies an konkreten Textstellen der Artikel festzumachen.

Nach Eingang der Unterlagen erhalten Sie von uns eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum weiteren Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen


DEUTSCHER PRESSERAT

Claudia Bee, Koordination Beschwerden


Hausanschrift: Fritschestr. 27-28, 10585 Berlin

Postanschrift: Postfach 10 05 49, 10565 Berlin

Tel. 030-367007-0

Fax 030-367007-20


E-Mail: bee@presserat.de

Internet: www.presserat.de
#1390
Aw: Meyer´s Tiefpunkte im Lokal-Journalismus
Mar 07 2010 16:52:26
Bereits zwei Leserzuschriften erreichten die Redaktion zu diesem Thema, z.B.:

Hallo ...
...das ist doch wirklich ein Hammer! Auch ich bin darauf hereingefallen und war der Meinung, die Aktion mit Probst Hofer sei gerade erst gewesen. Ich bin der Meinung, jetzt hat man doch eindeutig genug Material zusammen für eine Beschwerde vor dem deutschen Presserat. So kann die Berichterstattung doch nicht einfach hingenommen werden...!!!


...oder aus einer weiteren Leserzuschrift auch in der Richtung, das vor den Presserat zu bringen:

... wer hat da Erfahrung und könnte eine Beschwerde an den Presserat auf den Weg bringen?
#1388
Aw: Meyer´s Tiefpunkte im Lokal-Journalismus
Mar 07 2010 12:59:05
bruno schrieb:


Wäre doch zu peinlich, wenn Herr Meyer direkt als Pressesprecher oder Presseberater im Rathaus anheuern müsste

Höchstens noch bei der CDU am Gieselerwall 2


Wieso, ist er doch offensichtlich schon, nur dass im Moment noch die BZ seine Schmierenkampagne in Form eines Gehaltes zahlen.
Man muss sich frühzeitig den Weg für späteres bereiten, siehe FH-BS Pressespecher Zauner.

Noch mal zu den Berichten vom Samstag. Das ist absolut widerwärtig was der Meyer da abgelassen hat. Der wird in den nächsten Wochen noch nachlegen, ein Ziel zum Einschießen hat er offensichtlich schon gefunden.

Wer die Braune Verschweigerzeitung vom Samstag nicht gelesen hat, kann dies im bekannten Bereich der BI Waggum nachholen.

Daniel
#1387
Aw: Meyer´s Tiefpunkte im Lokal-Journalismus
Mar 07 2010 12:44:51
Redakteur Meyer hat sich hiermit einen weiteren journalistischen Fehltritt geleistet.
In kürzestes Zeit hat er mit dem Abdruck der Rede und Gegenrede der Flughafengesellschaft, dann dem Artikel, dem Interview sowie seinem Kommentar dazu seine Parteilichkeit unübersehbar bewiesen.

Dieser letzte Manipulationsversuch mit einem zurückliegenden Ereignis, welches quasi als Antwort auf den aktuellen Vermittlungsvorschlag des Landesbischofs plaziert wird, ist dabei zweifellos der vorläufige Höhepunkt.

Ob für Herrn Meyer denn neben Herrn Zauner noch ein Plätzchen in der Flughafengesellschaft frei ist?
Bei einer anderen Zeitung dürfte er kaum noch Chancen haben.

Wäre doch zu peinlich, wenn Herr Meyer direkt als Pressesprecher oder Presseberater im Rathaus anheuern müsste

Höchstens noch bei der CDU am Gieselerwall 2
#1386