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Sozialer Wohnungsbau+ Gentrifizierung in Braunschweig

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5 Jahre 9 Monate her - 5 Jahre 9 Monate her #10864 von Nachtschatten
"Sozialwohnungen ja, aber wo?"
Nördlicher Ring: Quote von 20 Prozent wird durch Bindungstausch über Stadt verteilt.


Was heißt denn das schon wieder?

Marin Korth, NB, 3.2.16, hat sich diesem Thema angenommen.
Wie ich finde, hat sie auch gut recherchiert und das Thema verständlich ausgearbeitet:
www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/politisches/sozialwohnungen-ja-aber-wo-d15316.html#comment2272


Noch besser hat es allerdings Susanne Schmedt dargestellt!
"Zauberwort "Bindungstausch" und was sich dahinter verbirgt", auf "unser38", 29.1.16:
www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/politisches/zauberwort-bindungstausch-und-was-sich-dahinter-verbirgt-d15251.html



Ich kann dazu folgendes Ergänzen:


In der der Schuntersiedlung werden durch die BBG gerade Häuser / sehr günstiger Wohnraum abgerissen, die evtl. zu sanieren wären!

Damit ein überaus grobschlächtiger auf Gewinnmaximierung ausgelegter "Masterplan" des BBG Vorstands durchgezogen wird.

Der Vorstand der BBG schrieb noch Anfang letzten Jahres: es werden genauste Einzelfallprüfungen durchgeführt, was nicht stattgefunden hat.

Nun entstehen neue Häuser die aber keinesfalls von "alten Bewohnern" angemietet werden können, da sich der qm Preis auf fast 10,- Euro beläuft.

So, macht die "ehemalige Genossenschaft" für reichere Mieter platz.
Alteingesessene Mieter sind schon abgewandert, weil durch den Masterplan feststeht das "Ihr Haus" abgerissen werden soll!

So, sieht die Realität in Braunschweig aus...

Und dann schreiben die vom BBG Vorstand das dadurch eine Revitalisierung stattfindet. Die Bewohner in der Schuntersiedlung waren schon vor dem "Masterplan" sehr Vital!
Das jetzt Zahlungskräftige "VW Mitarbeiter " einziehen die lieber für sich auf den Balkon sitzen und keinen Kontakt zu anderen Mitbewohnern wünschen, ist eine Revitalisierung des finanziellen abschöpfen, aber fördert nicht das freundschaftliche Miteinander der Bewohner.





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Letzte Änderung: 5 Jahre 9 Monate her von Nachtschatten.

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5 Jahre 9 Monate her - 5 Jahre 9 Monate her #10865 von Nachtschatten

Sehr gut dargestellt hat es Susanne Schmedt, auf braunschweig-spiegel gemacht.

"Neubaugebiet Nordstadt: "Bindungstausch", und was dahinter steckt", 30.1.16.


Für die, die es betrifft und die wahrscheinlich keine Ahnung davon haben, wie sie hier veräppelt werden.
Für die Menschen mit geringem Einkommen und sog. „Arme“.

“...wir haben großes Interesse an sozialem Gleichgewicht“…so Frau Sommer–Frohms.
Im Neubaugebiet Nordstadt soll laut der Geschäftsführerin der Nibelungen-Wohnbau Frau Sommer-Frohms
( BZ vom 19. November 2015 ) im ersten Bauabschnitt jede 5. Wohnung im Bereich des geförderten Wohnungsbaus entstehen.

Alle sprechen inzwischen davon, wie wichtig es sozialpolitisch ist, für eine gute Durchmischung in den Stadtteilen zu sorgen und günstigen Wohnraum zu schaffen. 2012 hat der Rat der Stadt Braunschweig deshalb aus der Weststadt die "Sozialbindung" herausgenommen.
Dies hat mich anfangs sehr irritiert, aber ich ließ mich überzeugen mit dem Argument, dass es gut für die Weststadt sei, dort die Sozialbindung" herauszunehmen, damit dort kein Ghetto entsteht.

Am 02.12.2015 erschien wieder eine ganze Seite in der BZ und wieder nahm Frau Sommer-Frohms von der Nibelungen Wohnbau Stellung:
„…jede 5.Wohnung soll eine Sozialwohnung werden", so Sommer-Frohms. Es sei eine Herausforderung bei steigenden Preisen günstige Wohnungen zu bauen. Das Foto zeigte: Frau Sommer-Frohms, OB Herr Markurth, Bezirksbürgermeister Pause, Herr Blätz (Wiederaufbau) und Stadtbaurat Herr Leuer...".

Bitte weiterlesen auf:
www.braunschweig-spiegel.de/index.php/politik/politik-wirtschaft/6346-neubaugebiet-nordstadt-bindungstausch-und-was-dahinter-steckt


Was passiert, wenn man soziale Gethos/ Trabantenstädte schafft sollte eigentlich jedem klar sein -oder?


"Die Pariser Vorstädte und die Ethnisierung des Sozialen"

"...Man nehme ein Hochhaus- oder »Problemviertel« einer deutschen Großstadt wie Köln-Chorweiler oder das Märkische Viertel in Berlin...":

Bitte weiterlesen auf: www.antifainfoblatt.de/artikel/die-pariser-vorst%C3%A4dte-und-die-ethnisierung-des-sozialen





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5 Jahre 9 Monate her #10878 von Nachtschatten

Susanne Schmedt hat auf "unser38" einen weiterführenden guten Kommentar gestellt.

Ich bin mal so frei und setzte hiermit einen Link auf den guten Beitrag ;).

"Ehrlichkeit geht anders!", 7.2.2016, unser38:
www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/politisches/ehrlichkeit-geht-anders-d15357.html



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5 Jahre 9 Monate her - 5 Jahre 9 Monate her #10905 von Nachtschatten

23.2.2016 "Mietrebellen" Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt- ein Filmabend und Diskussion zum Thema Gentrifizierung u.a. in Braunschweig


Der eingetragene Verein "Kultur für Alle"- Braunschweig (KufA e.V.) hat, wie ich finde, eine sehr interessante Veranstaltungsankündigung herausgegeben.

​Am Dienstag 23.2.16 um 19:00 Uhr ein Filmabend und Diskussion zum Thema Gentrifizierung statt.


"Mietrebellen" Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt.

Ort: Aula der HBK, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig


Kooperationsveranstaltung von Thilo Wussing (Architekt),

AG Wohnen der Stadtteilkonferenz Westliches Ringgebiet/ Süd und KufA e.V.





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