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Dünnschiss: Niedersachsen eine Sprosse weiter

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10 Jahre 5 Monate her - 10 Jahre 5 Monate her #4597 von Helmhut
Dünnschiss-Erregung: Niedersachsen ist schon eine Sprosse weiter

Hannover/Uelzen - Der niedersächsische Verbraucherminister Lindemann (CDU) entdeckt die niedersächsische Sprosse als Ursache für den tödlichen Dünnschiss-Erreger. Er verstehe den Heckmeck um EHEC nicht ganz. Da sei die Aufklärung in Niedersachsen schon weiter als der Bundesdurchschnitt, der sich noch mit Kleingemüse abgebe, orientierungslos rumgurke und Tomaten auf den Augen habe. "Sprossen und Keime, das sei doch gerade zu ein Indiz!", erregte sich Lindemann.


Sprossen - Keimen leichtgrmacht?

Dem FDP-Bundes-Gesundheitsminister Daniel Bahr kommt das spanisch vor. Er distanziert sich zur Sprossen-Theorie Lindemanns und möchte hingegen Tomaten, Gurken und Kopfsalat als Verursacher nicht ausschließen.



Bundes-Verbraucherministerin Aigner (CSU) hält sich auffällig zurück. Möchte wohl nicht in die Fluglinie von Tomaten geraten.

Überhaupt tut man sich bei der Erforschung von Ursachen ungemein schwer in bundesdeutschen Laboren, während das Erforschen und Durchsetzen bizarrer Kunstnahrungsprodukte und genmanipulierten Speisen auf Hochtouren läuft, von deren Wirkungen man aber bisher ebenfalls nichts weiß.

UN-Ausschuss bestätigt Gesundheitsgefährdung durch GEN-Food

Der UN-Menschenrechtsausschuss bestätigt bereits die lang erahnte und lang diskutierte Gesundheitsgefährdung von genmanipulierten Nahrungsmiteln, fordert aktuell Gesundheitsschutz in Zusammenhang mit GEN-Nahrungsmitteln von der Bundesrepublik.

Klonfleisch darf ohne Kennzeichnung verkauft werden



Und noch ein Schlag ins Gesicht der Verbraucher: Fleisch und Milch von Nachfahren geklonter Tiere können auch künftig ohne Kennzeichnung in Europas Supermärkten verkauft werden. Dies ist das Ergebnis der jüngsten EU-Verhandlungen, das wir nicht zuletzt der deutschen "Verbraucher"ministerin Ilse Aigner (CSU) und ihrem damaligen Kollegen aus dem Wirtschaftsressort Rainer Brüderle (FDP) verdanken.

foodwatch fordert deshalb:
Klonfleisch darf den Verbrauchern nicht untergejubelt werden. Die Menschen haben das Recht, Fleisch oder Milch von Nachkommen geklonter Tiere abzulehnen. Daher gilt: Es muss eine klare Kennzeichnung geben – wo Klonfleisch drin ist, muss auch Klonfleisch drauf stehen.

Verbraucher-Tipp

Der niedersächsische Verbraucherminister Lindemann rät der Bevölkerung, voerst einmal ganz auf Essen und Trinken zu verzichten. [/size]
Letzte Änderung: 10 Jahre 5 Monate her von Helmhut.

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10 Jahre 5 Monate her #4600 von Helmhut
Sommer(loch)sprosse oder gesprengelter Mist?

Ups, da hat sich der niedersächsische Verbraucher- und Landwirtschaftsminister ja weit aus dem Fenster gelehnt. Die von ihm als Ursache von EHEC deklarierten Sprossen und Keime aus einem Betrieb bei Uelzen haben sich - trotz eifriger Suche - nicht erhärtet.


Kann ich Ihnen weiter helfen, Herr Lindemann? -
Äh, ja! Führen Sie EHEC?


Bevor überhaupt Proben entnommen und labortechnisch untersucht wurden, stand offenbar schon fest, dass es nur die Sprossen und Keime eines kleines Bio-Betriebes sein könne. Die Folge, die Firma bleibt wohl nun auf ihren Produkten sitzen. Es ergibt sich allmählich die Frage, ob es sich beim Vorpreschen des niedersächsischen Minister etwa um ein vorgezogenes Sommerloch handeln könnte.

Da sich die 23 Proben bisher als negativ gezeigt haben und keine Erreger gefunden wurden, gehen die Vermutungen munter weiter. Zwar sei alles keimfrei im Uelzener Betrieb, aber es könne ja durchaus sein, dass die befallenen Sprossen schon längt ausgeliefert und verspeist worden seien. Das sei damals in China ähnlich gewesen. Soll das also der Beweis sein, dass der Uelzener Betrieb EHEC-befallene Produkte verausgabt hat?

Sicher ist bislang nur eines: Ermittlungen finden immer noch über Dritte und höchst distanziert per Fragebogen statt, Ergebnisse kann man bisher keine verbuchen. Ein Verdacht wird schnell und ohne Prüfung ausgesprochen und verbreitet. Jeder Polizeiermittler würde sich besser absichern und systematischer vorgehen.

Mit Spannung werden nun die deutschen Landwirte Verhandlungen über Entschädigungen erwarten. Der kleine Betrieb kann sich bedanken, dass sich der Minister persönlich um ihn gekümmert hat.
www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/verdacht-gegen-sprossen-nicht-erhaertet/
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10 Jahre 5 Monate her #4616 von Helmhut
Endlich! EHEC-Erreger in Braunschweig entdeckt!

Braunschweig (dpi) - "Darauf hätte man ja schon eher kommen können..." - hieß es im Gesundheitsamt Braunschweig - "bei diesen eindeutigen Symptomen!" Der Übeltäter - ein Braunschweiger Möbelhaus. Auf dessen Sitzmöbel seien Spuren des Erregers entdeckt worden. Man mutmaßt - durch so genannte Schmierinfektion.



Die gesamte Bundesrepublik ist in Alarmbereitschaft. Seit mehreren Wochen sind die vielen Köche-Institute als auch die verantwortlichen Lebensmittel-Minister nicht in der Lage, zu orten, was den gefährlichen EHEC-Erreger in unsere Därme trägt. "Es ist eine beschissene Situation!" - so Gesundheitsminister Bahr (FDP). Höhn (Grüne) verhöhnt Aigner (CSU), sie habe die Öffentlichkeit zu spät und unzureichend informiert. Na ja, getan hat man ja doch viel, um zu zeigen, dass man keine Ahnung hat. Die Genforschung ist da schon einen Schritt weiter.

Verschossen in Sprossen - der Lindemann wieder!

Erst kürzlich hatte Niedersachsen die Leiter etwas höher angelegt und die Sprossen als Übeltäter bezichtigt. Jedoch konnte Niedersachsens Jagd-, Wald- und Wiesen-Minister Lindemanns (CDU) seinen Verdacht nicht erhärten. Trotzdem weigert er sich, seine Sprossen-Prognose zurück zu nehmen. Gegenüber der BILD am Donnerstag erklärte er: "Die Warnung vor dem Verzehr von Sprossen sei gerechtfertigt gewesen. Der Verdacht gegen den Erzeugerbetrieb in Bienenbüttel erhärtet sich immer mehr, auch wenn wir noch keine bakteriellen Nachweise haben", . Aktuell hat man sich in den Mülltonnen des Landes umgesehen und siehe da, endlich eine Gurkenrestchen mit EHEC-Bevölkerung in einer Bio-Tonne (!) entdeckt. Also doch die Gurken oder was sonst noch so in einer Bio-Mülltonne wimmelt.

In der Bevölkerung erregt man sich indessen mehr über die Unfähigkeit dieser vielen Köche einschließlich des Robert-Koch-Instituts und über jene aus der politischen Gerüchteküche. Mit Sicherheit könne man nun vor allem Tomaten, Gurken und Sprossen essen, denn das seien bisher die einzigen Nahrungsmittel, auf denen kein einziges EHEC-Bakterium entdeckt worden sei, wird aus gewissen Kreis vernommen.

Na dann, recht guten Appetit
und bleiben Sie gesund.
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Gruß
Helmhut

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9 Jahre 10 Monate her - 9 Jahre 10 Monate her #6834 von Helmhut
Anlässlich der "Wir haben es satt"-Proteste...
Was können Sie als Verbraucher dagegen tun?

Immer wieder sei an Sie persönlich, lieber Leser (und ja auch Verbraucher) und liebes starkes Einzelwesen appelliert hinsichtlich der schrecklichen Botschaften, die uns aus Umwelt, Agrarwirtschaft und Lebensmittelmachernschaftler erreicht. NUR SIE ALLEIN haben es in der Hand, diese Zustände, die uns Lobbysten mit sehr viel Geld und Einfluss bescheren, zu stoppen! NUR SIE ALLEIN, hören Sie?!

Seien Sie stiller Beteiligter

Seien Sie stiller Beteiligter, ändern Sie nur ihr Verbraucherverhalten. Stille Beteiligte wirken ja bei Aktiengesellschaften ja auch ganz gut, nicht wahr?!

Dazu müssen Sie weder politisch tätig werden, noch protestieren, noch wütend werden. Bleiben Sie nur ruhig und gelassen, das stört doch die dort droben nur unnötig. Sie können ja mit ihrem kleinen Geldbeutel und für sich alleine so wichtige Entscheidungen treffen, heute mal kein Fleisch zu essen oder zu den bislang 1 Prozent Vegetariern oder noch heftiger, zu den Veganern überlaufen. Damit haben Sie's denen da oben dann aber mal so richtig gegeben. Und wenn Sie Glück haben, dann befindet sich weder Scheiße (modern EHEC genannt) noch sonstige Güllereste oder Keime auf ihren rein vegetarischen Tomaten, Salaten und Gurken (regional natürlich nur mit guter Gülle von niedersächsischen Kühen gedüngt) und nichts Genmanipuliertes in ihrem Honig, in ihrem Müsliriegel oder in ihrem Soja-Tofu.

NEULICH auf dem Braunschweiger Wochenmarkt.
Herr Degen von Hagen hofft auf die Nahrungsmittel selbst Einfluss nehmen zu können:


Karikatur "Satiremagazin Eulenspiegel"

Wechseln Sie den Anbieter. Oder sie kaufen, falls sie etwas betuchter sind, einfach nur beim Bauern beziehungsweise Schlachter ihres Vertrauens oder nur mit BIO-Besiegeltes ein. Das ist zwar alles etwas teurer und was der Rest der Welt sich leisten kann, braucht sie nicht so sonderlich zu kümmern, denn SIE haben nun Gutes getan und einige schadstoffbelastete Lebensmittel landen dann bei den Minderbemittelten.

BIO-Logisch entscheiden

Auch Mastgeflügel - meiden Sie es! Lassen Sie sich auf ihrem Fleischspeiseplan doch von freilebenden glücklichen Hühnern beflügeln. Dann hat der Mastproduzent aber so was von Probleme! Dann muss der nämlich seinen Überschuss, den er Tag für Tag produziert in die Dritte Welt für gutes Geld verkaufen und damit den afrikanischen Bäuerleins dort den Garaus machen. Sie sehen, wieviel Einfluss Sie als Einzelverbraucher da haben. Immens!

Für jene Produktdesigner, die kein antiBIOtisches Schweine- oder Hühnerfleisch in die Schwellenländer abführen können, gewährt die EU dann den deutschen Bauern noch ein Taschengeld von Milliarden von Subventionen, um diese Art Argrarwirtschaft über Wasser zu halten. Die gehen ja inzwischen alle ein, weil SIE die rund 50 Hühner im Jahr nicht mehr kaufen und nur noch BIO kaufen. Ach ja, vergessen Sie bloß auch die glücklichen Eier nicht. Die sind wichtig für ihren politisch korrekten Frühstückstisch. Die anderen Eiern aus den Hühner-KZ-Legebatterien sind dann nur noch für die leckeren Fertigprodukte oder ihre handgemachten Nudeln aus dem Feinkostshop zu gebrauchen. Wo die aber sonst noch reinkommen, wissen Sie ja nicht genau, also Vorsicht! Sonst essen Sie sich am Ende doch noch unglücklich.

Vorsicht aber auch, wenn das BIO-Siegel drauf pappt auf den tollen Lebensmittel, die Sie sich als guter bewusster Verbraucher ja gerade gönnen, ist nicht immer biologisch Angebautes und Behandeltes dann in ihrem Kochtopf. Denn auch hier müssen sich ja Lobby und Wirtschaft ein wenig vor Ihnen als Spielverderber schützen. Da haben die also vorgesorgt und dafür gesorgt, dass so ein kleines Etikettchen nicht gegen die Etikette verstößt, auch wenn das Lebensmittel auf konventionelle Weise (also auch mit ein bisschen Gensoja-Fütterung) "produziert" wurde.

Sie sehen, ihr Einfluss als bewusster Einzelakteur ist immens. Also kämpfen Sie ruhig allein und vereinzelt weiter. Dann wird's auch was mit der stillen Revolution auf deutschen Tischen. Und allein das sollte Ihnen ein gutes Gewissen vermitteln.

Seien Sie unpolitisch, seien Sie still - und das guten Gewissens!

Gruß an die gebildete Kaste
der Ernährungsbewussten

Helmhut
Letzte Änderung: 9 Jahre 10 Monate her von Helmhut.

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8 Jahre 9 Monate her #8643 von Ulenspiegel
Was muss man tun, dass Masthähnchenanlagen
nicht geruchsbelästigend wirken?


Antwort: Auge und Nase zuhalten oder - Gutachten fälschen!

Großenkneten (Kreis Oldenburg) - Die dortige Landwirtschaftskammer hat die zu erwartenden Geruchsemissionswerte eines Masthähnchen-Betriebes in unzulässiger Weise heruntergerechnet, grundlegende Brandschutzbelange, wie etwa Möglichkeiten zur Rettung der Tiere im Brandfall, nicht berücksichtigt und die Geruchsbelastung durch vor Ort bereits bestehende Ställe ausgeklammert .

Das agrarindustrie-kritische Bündnis Mensch-Umwelt-Tier (MUT) legte Widerspruch ein.

Klaro, die Landwirtschaftskammer streitet erst mal alles ab, aber ... "aufgrund des Widerspruchs des Bündnisses "werde man das vorliegende Material nun noch einmal zeitnah prüfen". B) ...

Na, ob da nicht doch was verdächtig stinkt?

fragt sich
Ulensp?egel

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