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Wirtschaftskompetenzzentrum FDP

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10 Jahre 9 Monate her #6446 von Helmhut
Kriminelle gesucht - FDP gefunden!




Heckler & Koch, Deutschlands erfolgsreichster Rüstungskonzern steht schon seit längerem in Kritik. Macht nichts, der schafft ja Beschäftigung und Leiharbeit, deshalb darf er das in Deutschland. Die Kritik seitens Friedensinitiativen, Sozialverbänden und oppositioneller Parteipolitiker gilt dann nichts, wenn man Beschäftigung schafft und sei es auch mit Mord- und Totschlag.

Allerdings macht Heckler & Koch offenbar auch "krumme" Geschäfte. Von Korruption ist die Rede. Und das kann sich nun gerade die schwarzgelbe Regierung nicht nachsagen lassen. Das geht nicht, wenn sich ein deutscher Konzern irgendwelche Vorteile verschafft. Wo kämen wir da hin, würden sich doch die anderen Unternehmen, die Konkurrenz darüber bitter beschweren, mit der man ja als kompetente Wirtschaftsregierung doch ebenfalls auf gutem Fuß zu stehen wünscht.

Also, was tun?
Da wird eben mal eine polizeilisch verordnete Razzia beim Rüstungskonzern durchgeführt, um Belege zu finden, die die Korruptionsvorwürfe entweder zerstreuen oder beweisen. Besonders tragisch dann, wenn der Rüstungskonzern nicht in erster Linie wegen der Korruptionsvorwürfe sondern wegen einer Parteispendenaffäre in den Schlagzeilen steht.

Noch peinlicher, wenn die ausgeschickten fleißigen Ermittler herausfinden, an wen die großzügige Spende des Rüstungsriesen denn gegangen ist. Und die sich anschließende Frage nach dem "Wofür?" oder "Warum?" macht die Sache nicht weniger schlimm.

Die Ermittler fanden einen firmeninternen Mailverkehr, der nahe gelegt hat, dass Heckler & Koch sogar gegenüber dem Spendennehmer an eine Art Gegenleistung gedacht hat.

Ausgerechnet an den kleinen Koalitionspartner der derzeitigen Bundesregierung, nämlich an die 2%-Klientel-Splitterpartei (FDP) soll die großzügige Spende gegangen sein. Natürlich wehrt man sich bei den Liberalen energisch dagegen, obwohl man ja eigentlich nicht mehr viel zu verlieren hat. Bislang gab es dazu deshalb nur Dementis. Nun aber ist nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten ist jedoch klar: Die Spende ging an die FDP.

;) Die Polizei hat also demzufolge Kriminelle gesucht und dabei die FDP gefunden.

Gruß
Helmhut

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10 Jahre 8 Monate her #6533 von Helmhut
Gute Vorsätze zum Dreikönigstreffen

"Die FDP muss wieder sexy werden", sagte Bode dem "Hamburger Abendblatt" (Freitagausgabe). "Sie muss wieder interessant für die Menschen werden", forderte er. Die Menschen wollten das liberale Lebensgefühl spüren und die FDP als Schutzpatron vor dem Staat und seinen Eingriffen wiedererkennen. "Wenn man dafür eintritt, wird die FDP auch wieder für neue Mitglieder attraktiv", sagte Bode mit Blick auf die rapide sinkenden Mitgliederzahlen.
t-online

Ob man mit diesen Exemplaren sexy ist?...


Sexy Bode?


Sexy Döring?

Die kennen Sie nicht, diese sexy Herren?
Macht nichts!

Die neue FDP hat erwogen Namens-Wechselschilder verpflichtend an ihre Mitglieder auszugeben, um ihre Vorsitzenden und Leader der liberalen Basis und der Presse vorzustellen.

Und man hat auch gleich ganz neue sexy inhaltliche Rezepte:
NEU NEU NEU
Die FDP will auch im neuen Jahr mit dem Thema Steuern bei den Wählern punkten (BILD). ;)

Weiter so!
Helmhut

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10 Jahre 7 Monate her #7015 von Helmhut
Niedersachsens Wirtschaftskompetenz-Minister Bode plappert sich in Causa Wulff

Die Splitterpartei steht am Abgrund und möchte offenbar einen Schritt weiterkommen.

Mitglieder wechseln bereits zur schwarzen großen Schwester und bereichern diese an neoliberaler Kompetenz. Da werden zwar die Überläufer karrieremäßig überleben, der Partei selbst hilft's weniger.

Wulff: Skoda zum VW-Sonderpreis

Wieder und gerade bringt ein weiteres klitzekleines Detailchen (plopp, die nächste Scheibe bitte!) unser aller verehrter Lügenpräsident Christian Wulff in Verruf. Man schätzt den Schnäppchenjäger trotz allem, findet ihn sympathisch und verteidigt ihn auch, wie wir jetzt sehen, in den niedersächsischen Liberalen-Kreisen, muss ja! Schließlich ist man hier im Lande noch am Regieren und kleinster Koalitionspartner.

Und natürlich, wer hätte das geahnt, unser regionaler systemrelevanter größter Arbeitgeber (jetzt sogar mit SPD-Außendienst-Minister!) ist in die Causa Wulff mitverwickelt. Ein Auto des VW-Konzerns bringt nun den Bundespräsidenten Christian Wulff in Erklärungsnöte. Nach dem Wirbel um einen Audi Q3 in der vergangenen Woche (WAZ berichtete) werden jetzt Vorwürfe gegen Wulff laut, weil er als niedersächsischer Ministerpräsident einen Skoda-Geländewagen beim VW-Konzern zu Sonderkonditionen geleast hatte.
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Volkswagen/Wulff-Skoda-zum-VW-Sonderpreis]WAZ

Niedersachsen: Schnäppchenland für hohe Tiere?

Und hier kommt dann der Bode (FDP) ins Spiel. Der will die FDP ja wieder "sexy" machen (siehe vorangegangener Beitrag) und greift in die Vollen. Er verteidigt zwar nicht die FDP oder Wulff direkt, dafür aber seinen eigentlichen Chef, also McAllister (CDU), den (noch) aktuellen Ministerpräsident in Niedersachsen. War von "System Wulffen" bei der Landes-CDU vor Kurzem noch die Rede, musste McAllister ja um Folgen für die nahende Landtagswahl 2013 fürchten. Am liebsten möchte McAllister daher gar nichts zur Wulff-Affäre sagen; ist "nicht wichtig!", so der Ministerpräsident.

Das scheint Bode noch nicht ganz nachvollzogen zu haben. Seine aktuellen Verteidigungsversuche und merkwürdig verschworen klingenden Äußerungen lassen nun noch deutlicher den Augenmerk auf das, was die Niedersachsen-Koalition und ihre mögliche Mitarbeit am Schnäppchenland für hohe Tiere aufkommen.

Weiß Bode mehr über falsche Antworten zu Nord-Süd-Dialog?

"Hannover - Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel will prüfen, ob und wie die "unerhofft freimütigen Äußerungen von Wirtschaftsminister Bode zur Wulff-Affäre im Interesse der weiteren Aufklärung" vertieft werden können. Vielleicht könnte der Minister in Unterrichtungen der zuständigen Ausschüsse oder als Zeuge vor einem möglichen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) "wertvolle Informationen" beisteuern, sagte der Grünen-Politiker am Montag. "Offenbar weiß Bode mehr", sagte Wenzel. "Dieses Wissen darf nicht ungenutzt bleiben!"..."
Hannover-Zeitung

Ob das klug war, Herr Bode?

Gruß
Helmhut

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9 Jahre 8 Monate her #8531 von Ulenspiegel
Was brauchen wir Leihstimmen - wir können auch anders!

Die FDP reagiert nun wohl auf die Absage ihres größeren Traumkoalitionspartners CDU, dem kleinen Partner bei den nächsten Wahlen wieder mit Leihstimmen-Pimping über die 5%-Hürde in Landtage oder in den Bundestag zu verhelfen.

Was uns nicht passt, wird passend gemacht...

und wenn es dazu der Änderung des Grundgesetzes oder des Wahlrechts bedarf. Man hätte diese Idee auch gut und gerne der Union zuschreiben können, wenn der die Wähler mal ausgehen wegen Wegsterberate, aber nun, wo die Liberalen sich vom Aussterben bedroht sehen, sind diese der Union sogar noch einen Schritt voraus.

Dazu machen die hessischen Liberalen schon mal eine Steilvorlage mit einer geradezu bahnbrechenden Strategie.
Der hessische FDP-Landtagsabgeordnete Heinrich Heidel fordert eine Wahlpflicht .

Merkt ihr was? ...

:huh: Wäre es nicht auch möglich, dass man die selbst bei Wahlpflicht nie mehr wählen wollte?...

rätselt
Ulensp?egel

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