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ASSE-FONDS?

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10 Jahre 3 Monate her - 10 Jahre 3 Monate her #5077 von Helmhut
ASSE-Fonds soll Anwohner entschädigen

CDU-Landesvorsitzender Frank Oesterhelweg habe eine Stiftung nach dem Modell des Salzgitter-Fonds für die Asse-Anwohner ins Gespräch gebracht.

Entgegen der Überschrift bei Radio Okerwelle "Röttgen sagt Unterstützung für millionenschweren Asse-Fonds zu" heißt es zwei Zeilen später im Text allerdings nur noch Röttgen (CDU-Umweltminister) stehe dem Ausgleichsfonds "aufgeschlossen gegenüber". Sicher hat die Redaktion das Wörtchen "Unterstützung" in ihrer Überschrift vergessen.

www.okerwelle.de/cms/index.php?id=62&tx_ttnews [tt_news]=445&cHash=0574ca4e88b93a35804a671b57689578

Anderswo war von Unterstützungszusicherung Röttgens die Rede. Eine Zusage zur Finanzierung und Realisierung eines Asse-Fonds ist somit nicht endgültig gesichert.

"Ähnlich wie die Anlieger von Schacht Konrad sollten auch die Bürger, Unternehmen und Kommunen in der Asse-Umgebung für Nachteile entschädigt werden, die durch die Nähe zum maroden Atommülllager entstünden", so Oesterhelweg gegenüber Radio Okerwelle. Die erhoffte Einlage in Höhe von 100 Millionen Euro wäre aber erst noch vom Bund bereitzustellen, der mit der Energiewirtschaft auch über eine angemessene Beteiligung verhandeln solle, hieß es. Wer weiß, ob was draus wird?

Entschieden ist jedenfalls noch nichts. Vielleicht hören wir ja nach der Wahl ... nichts mehr davon?
Letzte Änderung: 10 Jahre 3 Monate her von Helmhut.

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10 Jahre 1 Monat her #5745 von Helmhut
;) Sorry, habe mich hier doch sehr geirrt, wir hören doch noch mal was von den ASSE-Fonds - nach der Wahl! ...

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat der schnellen Schaffung eines Entschädigungsfonds für die Umgebung des maroden Atommülllagers Asse eine Absage erteilt. Grundlage für eventuelle Hilfen seien Erkenntnisse über mögliche Belastungen, die sich erst aus dem noch nicht vorliegenden Rückholkonzept für den Atommüll ergeben könnten, heißt es in einem Brief des Bundesumweltministeriums an die örtliche Bürgermeisterin. Die Absage von Röttgen löste am Donnerstag in Niedersachsen Protest bei Landtagsabgeordneten von CDU, SPD und FDP aus. Über Röttgens vorläufige Ablehnung hatte am Donnerstag zunächst die «Braunschweiger Zeitung» berichtet.

Röttgen lehnt Asse-Fonds vorerst ab
13.10.2011, 15:34 Uhr | dapd

Wegen seiner ablehnenden Haltung zum Asse-Fonds erntet Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) scharfe Kritik aus den eigenen Reihen. Er sei "äußerst enttäuscht", dass der Entschädigungsfonds ohne Rücksprache vom Programm genommen worden sei, obwohl schon konkrete Schäden entstanden seien, sagte der CDU-Abgeordnete Frank Oesterhellweg am Donnerstag in Hannover. Hier fehle jegliches Fingerspitzengefühl. Das Verhalten des Ministers sei "unkollegial, unfair und absolut unmöglich". Auch die SPD äußerte deutliche Kritik...."
regionales.t-online.de/roettgen-lehnt-asse-fonds-vorerst-ab/id_50591728/index

Besonderes Leckerli dabei, die SPD wurde links liegen gelassen und ganz einfach nicht informiert. Soweit zu jenen, die denken, die SozialdemoGrazien würden von der CDU wahrgenommen. ;)

Gruß
Helmhut

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