Text Size

Einstieg in Kohleförderung aus dem Klimafonds

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar Autor
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 6 Monate her - 11 Jahre 6 Monate her #4884 von Helmhut
Subvention von dreckiger Kohle aus dem Klimafonds

Schwarz-Gelb will jährlich 5 Prozent des Klimafonds zur Subventionierung für fossile Kraftwerksneubaten Kraftwerke ausgeben - darunter auch Kohlekraftwerke.



Der Klimafonds in Höhe von drei Milliarden Euro wurde eigentlich eingesetzt, um die Forschung für Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und energetischer Gebäudesanierung zu fördern.

Schwarz-Gelb fördert mit Klimaschutzgeldern CO2-Schleudern. Das ist ein klarer Missbrauch der Gelder. Neue Kohlekraftwerke können mit bis zu einigen hundert Millionen Euro gefördert werden, bis maximal 15 Prozent der Investitionssumme.
 
Der Schaden dabei ist gleich viermal so hoch:

1. Das  Geld kann nicht mehr  für wirksame  Klimaschutzinvestition ausgegeben werden.

2. Das Geld initiiert zusätzlichen  CO2-Ausstoß über die Laufzeit des Kraftwerks, d.h. für Jahrzehnte.

3. Das Geld fehlt den Bürgern, ihre Gebäude gegen die bevorstehende Erdölverknappung zu wappnen.

4. Das Geld fehlt den Erneuerbare-Energien-Unternehmen, die sich über Forschung und Entwicklung international gegen starke Konkurrenz behaupten und über technische Innovationen die Kosten senken müssen, was dann auch wieder den Verbrauchern zu Gute käme.

Begründet wird der Schritt mit der vermehrten Nachfrage nach fossilen Kraftwerken auf Grund des Atomausstiegs und die Erzeugungsschwankungen der Erneuerbaren. Auch hier zeigt sich, dass die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht wie zwischenzeitlich angekündigt beschleunigen will. Dies passt zu der fehlgeleiteten EEG-Novelle und der Fortschreibung der alten schwachen Ziele für Erneuerbare Energien. Die Regierung spricht zwar von Energiewende und hält doch an der alten Großkraftwerksstruktur - soweit es irgendwie geht – fest.(...)[/size]

Quelle:
Hans-Josef Fell | MdB 2011
www.hans-josef-fell.de/content/

Ich betrachte dies als wichtige Hintergrundinformation zur vordergründigen "Energiewende", die laut Regierung angeblich im Gange und auch von Schwarzgelb gewollt sei. Vor der Abstimmung zum Atomausstieg hat sich auch die SPD für Kohlekraftförderung und den Bau neuer Kohlekraftwerke ausgesprochen. Dass die Grünen dem Ausstieg 2022 erst einmal zugestimmt haben, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.
Letztendlich geht es darum, die tatsächlichen Handlungen der Regierung im Auge zu behalten und auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Also auch hier heißt es vermehrt AufpASSEn, nicht nur bei der Atommülllagerung.

Gruß
Helmhut
Letzte Änderung: 11 Jahre 6 Monate her von Helmhut.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.130 Sekunden

Suche

Forum

  • Keine Beiträge vorhanden.