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US-Atommüll-Asche nach Braunschweig-Thune? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 07:55 Uhr

Thune ist genehmigter Standort für Atommüll-Bearbeitung

 

Kürzlich bekanntgewordene Import/Export- Papiere der Thuner Firma Eckert&Ziegler Nuclitec eröffnen genau das:

Am 6. Juni 2011 hat die nationale Atomregulierungsbehörde (NRC) in den  USA einem kombinierten Antrag der US-Partnerfirma von Eckert&Ziegler, Energy Solutions/Duratek in Oak Ridge -Tennessee, für Exporte sowie Importe zwischen USA und Deutschland stattgegeben. (Unterlagen liegen der Redaktion vor)


Import- und Export-Geschäfte mit US-Atomfirma


Damit darf Eckert&Ziegler einerseits bis zu 1.000 Tonnen schwach radioaktiven Materials in die USA zum Standort von Energy Solutions/Duratek bringen, andererseits  darf Energy Solutions/Duratek auch bis zu 1.000 Tonnen radioaktiven Materials in die andere Richtung nach Braunschweig-Thune exportieren; der Rücktransport aus den USA nach Thune bzw. zur Endlagerung in Schacht Konrad ist explizit nicht nur auf die Verbrennungs-Asche begrenzt. Welches Material die US-Firma nach Deutschland zu verbringen plant, geht aus den Antragsunterlagen nur teilweise hervor.

Hervorgehoben wird allerdings in der Firmenbeschreibung für die US-Behörde, die deutsche Vertragsfirma Eckert&Ziegler sei in die "Europäische Nuclear Industrie" für "short or long-lived and high or low-activity radioactive materials" entorgungstechnisch eingebunden. (Antragsschreiben der US-Firma Duratek an die US-Nuclear Regulatory Commission vom 3.11.2010)

 

 

Druatek übernahm 2007 alte Atomkraftwerke


EnergySolutions beat competition from another US firm, Jacobs Engineering, to acquire Reactor Sites Management Limited (RSMC) which — through its subsidiary Magnox Electric — holds the contracts and licences to operate and decommission 10 nuclear sites and 22 reactors with a value of about £350m.

Two of the facilities, Oldbury and Wylfa, are still producing electricity for the national grid but the rest are being dismantled. Oldbury in Gloucestershire is set to shut next year and Wylfa in Anglesey in 2010. The total workforce of 3,500 will be transferred to the control of EnergySolutions.

EnergySolutions, based in Salt Lake City, Utah, is a leader in the field of nuclear decommissioning and has worked for the US government at sensitive nuclear military sites such as Los Alamos but admits that it has not had sole responsibility for sites that generate atomic energy.

http://www.guardian.co.uk/business/2007/jun/07/1

 

Energy Solutions Duratek stieg also ein ins Atomenrgie-Geschäft mit alten teils über 40 Jahre alten  Atom-Kraftwerken der sog. "Magnox"-Plutomium-Technik,  entsorgt u.a. alte Plutomium-Atomkraftwerke in England und ist Vertragspartner der US-Behörden in der nationalen Atommüll-Entsorgung.

 

"Kompetenzzentrum für Sichere Entsorgung GmbH: Sanierung und Rückbau von kerntechnischen Anlagen nicht behindern." (Pressemeldung von E&Z Homepage)

 

Worauf zielt nun die Geschäfts-Partnerschaft mit dem Thuner "Kompetenzzentrum für Sichere Entsorgung" der Firmengruppe von Eckert&Ziegler?

Nicht ausgeschlossen wäre folgendes Geschäft zum gegenseitigen Nutzen der deutsch-amerikanischen Geschäftspartner:

Eckert&Ziegler schafft hiesigen strahlenden Müll zur Verbrennung nach Tennessee zu Fa. Duratek(EnergySolutions), und die US-Firma Duratek schickt dafür im gleichen Gewichtsumfang (bis zu 1.000 Tonnen) viel höher angereicherte Verbrennungsasche auch aus der Verbrennung amerikanischen Atommülls zurück nach Thune zwecks späterer Einlagerung in Schacht Konrad.


Bestehen solche Pläne? 

Wohin konkret möchte E&Z die US-behördlicherseits genehmigten bis zu 1.000 Tonnen radioaktiven Materials aus den USA nach Braunschweig bringen und wie "entsorgen"?

 

Welche Rolle spielt Schacht Konrad bei den strategischen Entsorgungs-Geschäften?

 

Die Liste der Fragen an Eckert&Ziegler und an die deutschen Behörden wird immer länger.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Juli 2011 um 17:57 Uhr
 
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EZN: Mit "ASSE-Entsorgung" Anleger gelockt
Oct 28 2011 16:06:42
Helmhut schrieb:


Eine frische dpa-Meldung dazu:

Streit zwischen Eckert & Ziegler und Umweltministerium Niedersachsen
... Das Kernproblem bestehe darin, dass in der Politik die Auffassung vorherrsche, «dass man den Bürgern nirgendwo zumuten könne, eine Aufarbeitung der eigentlich harmlosen Lauge hinzunehmen». Statt den Betroffenen offen zu sagen, «wir wollen lieber nichts machen, es könnte Ärger geben, tut man so, als ob technische Probleme die Aufreinigung verhindern».

dpa 27.10.2011



Ein mittlerer Gau für das Börsen-Image der Firma.
Immerhin war mit dem Thema ASSE-Müll-Entsorgung seit 2009 massiv für die Kapitalerhöhung geworben worden:

Eckert & Ziegler: Kapitalerhöhung läuft

Die Gelder sollen vorrangig für den Ausbau des Bereichs Umweltdienste verwendet werden.
Vor allen Dingen der Markt für die Entsorgung von radioaktivem Müll ist hochattraktiv, wie Vorstandschef Dr. Andreas Eckert im AKTIONÄRS-Interview hervorhob: „Durch die Inbetriebnahme des Schachtes Konrad entsteht ein Milliardenmarkt, von dem sich unser Braunschweiger Kompetenzzentrum sichere Entsorgung seinen Teil sichern kann. Unser Kompetenzzentrum verfügt über die Erfahrung und insbesondere die Infrastruktur für die Konditionierung von Konrad-Containern."
www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/eckert-und-ziegler--aktie--kapitalerhoehung--bezugspreis--empfehlung--tipp--gewinnm--rendite--boerse--geld--liquiditaet--akquisitionen--uebernahmen-11113599.htm


Immerhin hatte doch Eckert u.Ziegler die Kapiatlerhöhung mit der Betriebserweiterung eben dieses Braunschweiger "Kompetenzzentrums" begründet. Konnte nirgends die Info finden, dass dieses Entsorgungszentrum mitten im Wohngebiet erweitert werden sollte.

Das grenzt ja schon an Anlegerbetrug, wenn dieser Umstand den Anlegern nicht mitgeteilt wurde.
#5897
Aw: ASSE-Lauge: Standort Thune ausgeschlossen
Oct 28 2011 09:53:08
Aus der taz: " ... In Braunschweig ist der Protest gegen die Asse-Lauge und Eckert & Ziegler in der Tat groß. Erst kürzlich hat sich hier die Bürgerinitiative Strahlenschutz gegründet.

Bürgerversammlungen zum Thema Asse-Lauge ziehen regelmäßig weit über 100 Menschen an. "Es richtet sich aber keiner dagegen, dass der Müll aus der Asse raus soll", sagt Peter Rosenbaum von der Ratsfraktion der Bürgerinitiativen Braunschweigs. "Dass etwas getan werden muss, ist klar."

Das "Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung" von Eckert & Ziegler - nur wenige hundert Meter von einem Wohngebiet samt Schulen entfernt gelegen - sei aber nicht der geeignete Ort, um mit radioaktiven Abfällen wie der Asse-Lauge zu hantieren.

Rosenbaum kritisiert, den Unternehmen und Behörden fehle es an Transparenz. "Alle schotten sich vor den Bürgern ab", sagt er. Bei einer Betriebsbesichtigung im Juli seien die Bürgerinitiativen bei Eckert & Ziegler über das Besucherzimmer nicht hinaus gekommen: Statt eines Gangs durch die Anlagen gab es eine Power-Point-Präsentation über das Unternehmen. Seit sechs Wochen wartet Rosenbaum auf Einsicht in die Akten der Stadtverwaltung zum Versuch mit Asse-Lauge in Braunschweig - und bereitet mittlerweile eine Klage vor. Dem Dementi des Umweltministeriums mag er jetzt kaum trauen."

Aus Braunschweigs Medienlandschaft newsclick - gestern dazu rein gar nichts! Da ist man noch mit der Bundeswehr und beispiellosen PPP-Geschäften mit HochTief voll beschäftigt!


Screenshot newsclick 27.10.2011

Eckert & Ziegler: "Eine gute Nachricht für die Anwohner der Asse und der umliegenden Gemeinden..."


Radio Okerwelle aber ...
"Testreihe mit radioaktiver Asse-Lauge erfolgreich abgeschlossen
Braunschweiger Spezialfirma fordert Ende der „unbegründeten Angstmache“


"Der radioaktive Laugensumpf im maroden Atommüllager Asse II lässt sich rückstandsfrei neutralisieren. Wie die Braunschweiger Spezialfirma Eckert & Ziegler nach Abschluss einer Testreihe mit etwa 80 Litern Asse-Lauge mitteilte, kann die kontaminierte Flüssigkeit von problematischen Radio-Isotopen gereinigt werden, ohne dass Gesundheitsgefährdungen oder eine Umweltbelastung in Kauf genommen werden müssen. Das firmeneigene Kompetenzzentrum verfüge über alle Voraussetzungen und Genehmigungen für die notwendigen Arbeiten.

Das sei eine gute Nachricht für die Anwohner der Asse und der umliegenden Gemeinden, sagte ein Sprecher von Eckert & Ziegler. Zugleich forderte er, die „unbegründete Angstmache“ vor der Aufarbeitung der Lauge zu beenden. Bürgerinitiativen und Anwohner in der Umgebung des Firmensitzes im Braunschweiger Norden hatten zuletzt wiederholt ihre Besorgnis über eine Gefährdung durch die Arbeiten mit radioaktiven Abfällen geäußert. Das Niedersächsische Umweltministerium hat unterdessen der Darstellung widersprochen, wonach das Unternehmen über alle Genehmigungen für die Beseitigung des Laugensumpfes verfügt. Medienberichten zufolge hat das Ministerium statt dessen signalisiert, dass ein entsprechender Auftrag an Eckert & Ziegler nicht in Betracht kommt.
www.okerwelle.de/cms/index.php?
id=62&tx_ttnews[tt_news]=592&cHash=78c32c46b11bbc3c821128888f86cac6

Zur Diskussion, ob das auch in der Asse-Lauge befindliche Cäsium 137 harmlos sei? ...

Atomare Strahlung in Japan laut Studie höher als erwartet
27.10.11 | 22:08 Uhr
Bei der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist einer neuen Studie zufolge zwei Mal mehr des gefährlichen Cäsium 137 in die Atmosphäre entwichen als von den Behörden des Landes erwartet. ..."
www.ad-hoc-news.de/atomare-strahlung-in-japan-laut-studie-hoeher-als-erwartet--/de/News/22542683


Ach, und man darf gespannt sein, was die BISS am Mittwoch, 9.11.2011 in der Brunsviga darüber hinaus zu berichten hat. Bislang wurde ja dieser aktuelle Programmpunkt noch nicht im vorgesehenen Programm berücksichtigt. Ich hoffe doch, dass dann darüber auch eingehender informiert wird und man es nicht nur durch überregionale Presse erfahren kann.

TERMIN siehe hier

Gruß
Helmhut
#5895
ASSE-Lauge: Standort Thune ausgeschlossen
Oct 27 2011 20:45:36
Jetzt ist es offiziell!

Asse-Laugen werden nicht bei Eckert & Ziegler in Braunschweig aufbereitet
Pressemitteilung des Umweltministeriums Niedersachsen.
www.umwelt.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=2147&article_id=100054&_psmand=10

... während man noch anderswo dies verkündet:

Man kann es natürlich auch so ausdrücken!
Screenshot t-online

regionales.t-online.de/lauge-aus-der-atommuelllager-gesaeubert/id_50988760/index

... gibt das Umweltministerium nun eine offizielle Pressemitteilung heraus. Es ist somit hochoffiziell keine Asse-Lauge-Verarbeitung bei E&Z in Wenden-Thune.

Die Asse-Laugen können auch vor Ort bearbeitet werden, heißt es da aber im Artikel bei t-online weiter unten.


Gruß
Helmhut
#5889
Aw: ASSE-Lauge: Standort Thune ausgeschlossen
Oct 27 2011 20:01:28
Damit scheint sich der NDR-Bericht nun auch in einem direkten Antwortschreiben zu bestätigen. Braunschweig ist also nicht geeignet.

Eine frische dpa-Meldung dazu:

Streit zwischen Eckert & Ziegler und Umweltministerium Niedersachsen
"Um die Entsorgung der rund 80 000 Liter verstrahlter Lauge aus dem maroden Atommülllager Asse ist ein Streit zwischen Niedersachsen und der Firma Eckert & Ziegler entbrannt. Das niedersächsische Umweltministerium wirft dem Unternehmen vor, trotz Anfrage keine Angaben zu Kosten sowie technischen und logistischen Fragen gegeben zu haben. «Das ist natürlich Unsinn», sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag der dpa. Das Kernproblem bestehe darin, dass in der Politik die Auffassung vorherrsche, «dass man den Bürgern nirgendwo zumuten könne, eine Aufarbeitung der eigentlich harmlosen Lauge hinzunehmen». Statt den Betroffenen offen zu sagen, «wir wollen lieber nichts machen, es könnte Ärger geben, tut man so, als ob technische Probleme die Aufreinigung verhindern».

dpa 27.10.2011

Demnach sieht sich wohl auch das Umweltministerium selbst einer mangelnden Transparenz in der Firmeninformationspolitik ausgesetzt. Da geht es dem Ministerium dann wohl ähnlich wie uns Braunschweigern.

Und erneut - das fast schon charakteristisch gewordene Firmen-Statement. Statt Aufklärung wird das Gegenüber als Unsinn verzapfende Störeinheit begriffen. Daran klar erkennbar, mit welch' arrogantem Selbstverständnis diese Firma agiert.

Man fragt sich, wie man mit so einer Firmenpolitik den Umgang mit so gefährlichen Stoffen inmitten einer dicht besiedelten Stadt den betroffenen Bürgern mit einbeziehen, beim Projekt mitnehmen und sich dementsprechend auf Augenhöhe bewegen will?

Man kann nicht alles als "Unsinn" von der Hand weisen. Und im Übrigen handelt das Umweltministerium durchaus im Sinne der Bürger und Bürgerinnen, wenn man diesen diese gefährlichen Stoffe vor der Haustüre, in Nähe von Kindern nicht zumuten möchte. Dieses Firmenstatement ist bereits eine Zumutung, angesichts der bereits in Braunschweig erfolgten Bodenverseuchung, die die benachbarte Firma Buchler der Bevölkerung zugemutet hat.

Watch!

Es wäre auf jeden Fall ein Erfolg für Braunschweig, für all die wachen Bürger, die BIBS, die recherchiert und sich drum gekümmert hat und auch für alle unsere Nachbarn, wenn die radioaktive Lauge nicht durch die Region, durch die Landschaft und quer durch die Stadt transportiert und wieder zurück gekarrt wird.

Und auch wenn hier von "trinkbarer Lauge" die Rede ist, die angeblich nach dem Ionenaustauschverfahren übrig bleiben soll, dann muss die radioaktive Suppe ja doch erstmal herangekarrt werden. Und das bleibt nachwievor das Problem, Herr Eckert!

Bleiben wir also dran!


Gruß
Helmhut
#5886
ASSE-Lauge: Standort Thune ausgeschlossen
Oct 27 2011 13:52:26
Zu den Presse-Nachrichten von heute erreichte uns diese Original-Beantwortung einiger unserer Fragen durch das Umweltministerium in Hannover.

Insbesondere die Nachfrage an EZN nach weiteren Standorten der Fa. EZN zur Behandlung der ASSE-Lauge mit Klammereinschub "Standort Braunschweig scheidet aus" dürfte auf die Aktivitäten der Bürgerinitiativen der letzten Monate zurückzuführen sein.

W.G.
mu. niedersachsen.
Mein Zeichen (Bei Antwort angeben)
41 - 40320t02t07 t03
Durchwahl(0511)120-3438
25.10.2011

Entsorgung des Laugensumpfes vor der Einlagerungskammer 12 der Schachtanlage Asse

Sehr geehrte ...
die Firma Eckert & Ziegler Nuclitec (EZN) wurde von der niedersächsischen Landessammelstelle für radioaktive Abfälle (Betreiber GNS, Gesellschaft für Nuklearservice) beauftragt, einen Versuch
mit 100 Liter kontaminierter Lauge durchzuführen, um eine Entsorgungsmöglichkeit für diese Lauge aufzuzeigen. Neben diesem Entsorgungsweg prüft die GNS aber auch weitere Entsorgungsmöglichkeiten.

Der Vorversuch durch Firma EZN ist abgeschlossen.
Dazu wurde der Landessammelstelle (LSSI)
ein Arbeitsbericht übersandt. Die Ergebnisse des Vorversuches wurden von Fa.EZN wie folgt zusammengefasst:

o Die tatsächliche Kontamination der angeliefeden Proben lag mit 26.000 Becquerel pro Liter nur knapp über dem Grenzwert, ab dem für Cäsium 137 eine Umgangsgenehmigung notwendig ist. Ungewöhnliche Gefährdungen oder Gesundheitsrisiken bestanden bei der Handhabung der Lauge daher nicht.
o Mit dem innovativen Ionenaustauscherverfahren konnte das radioaktive Cäsium 137 (Cs) restlos aus den Laugenprobe entfernen werden. Die verbleibende Lauge, das sogenannte Eluat, ist uneingeschränkt freigebbar. Seine Cs - Aktivität unterscheidet sich nicht von der von Quellwasser.
. Würden die gesamten 80.000 Liter Laugensumpf mit diesem Verfahren behandelt, ließe sich das Schadstoffvolumen auf etwa vier Fässer zu je 200 Litern Rauminhalt reduzieren. Diese Feststoffe könnten wie gewöhnlicher schwachaktiver Abfall gehandhabt und in ein Abklinglager verbracht werden. Die verbleibende Flüssigkeit wäre dagegen nicht mehr radioaktiv belastet
und ließe sich wie normale Lauge behandeln. Sollten die Proben nicht repräsentativ
gewesen sein, und sich wider Erwarten im Laugensumpf an Einzelstellen höhere Konzentrationen von Radioisotopen wie Tritium (H-3) befinden, ließe sich die verbliebene, Cs - freie Flüssigkeit durch einen weiteren Arbeitsschritt als Prozesswasser für die Herstellung von Zementabschirmungen nutzen. Die Aufarbeitung des Laugensumpfes der Asse würde zu einer
erheblichen Verringerung des Abfallvolumens führen.
Von der LSSt und dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz gibt es zu den Versuchsergebnissen durch Firma EZN noch folgende Fragen zu einem Entsorgungskonzept für die Gesamtmenge der Lauge:

. Welchen Zeitraum benötigt EZN für das Abpumpen und Filtern unter Tage inkl. der erforderlichen Rüstzeit uno 0"|. e"."i.,gung evt. auftretender Störungen (Verstopfungen) von Filtern und Rohr-Schlauchzuleitungen

. Bis zu Welchem Zeitpunkt könnten die für die Filterung der Lauge erforderlichen Gerätschaften,Fässer und Komponenten zur Vedügung stehen?

. Welchen zeitraum benötigt EZN für die komplette Entsorgung von 8Om3 Salzlösung incl. einer endlagergerechten Konditionierung?

Im dargestellten Verfahren wird nur Cs 137 im Filtercontainer gebunden
. Wie und welche nachfolgenden Prozessabfälle (Sekundärabfälle) werden entstehen?
. Wie und wo würde die Zwischenlagerung und nachforgende Behandrung stattfinden?
. Welche spezifische Aktivität der übrigen Radionuklide (2. B. H 3) erwarten sie in den nachfolgenden Prozessaftaffen ievt. auch Äbschätzungen bei einer nicht repräsentativen Probe für den Versuch)?
. Welche Genehmigungen werden für die einzelnen Verfahrensschritte (einschl.Zwischenlagerung) benötigt?
. Gibt es aus Ihrer Sicht evtl. andere Standorte als die ASSE (Standort Braunschweig scheidet aus), an denen eine Zwischenlagerung und Behandlung der radioaktiv kontaminierten Lauge möglich wäre?

. Falls eine Freigabe der prozessabfälle (Sorbit, Salz, Flüssigkeit) nach erfolgter Cs 137 - Dekontamination der Lauge möglich wäre, wie und wohin könnte die Entsorgung der Abfälle erfolgen?

o Sollte eine Freigabe nicht möglich sein, wie könnte dann der geplante Entsorgungsweg für die Abfälle aussehen?

o Sollten durch die Behandlungsverfahren Wässer entstehen, die aufgrund des H3-Gehaltes nicht freigebbar wären, wird vorgeschlagen, dieses Wasser für die Herstellung von Abfallgebinden zu verwenden,
wo würde in diesem Fall die Zwischenlagerung (Standort Braunschweig scheidet aus) der radioaktiv belasteten Wässer bis zur Verwendung im Verguss stattfinden?

Darüber hinaus soll EZN noch zu den entstehenden Kosten Stellung nehmen. EZN hat mitgeteilt, die Fragen nicht vor dem 3l.lO.2Oll beantworten zu können, da insbesondere zurAbschätzung der Kosten externe stellen beteiligt werden müssen.

Es gibt deshalb von EZN auch noch kein Angebot zur Gesamtentsorqunq des Laugensumpfes.
Wie bereits gegenüber dem Niedersächsischen Landtag und der Öffentlichkeit klargestellt wurde, wird seitens des Umweltministeriums und der GNS eine Beauftragung der Fa. EZN zur Behandlung weiterer Asse-Laugen am EZN-Standort Braunschweig ausgeschlossen'
Die stadt Braunschweig und Firma EZN, sowie die LSSI und das GAA BS erhalten zur Information eine Kopie dieses Schreibens-
Mit freundlichen Grüßen
lm Auftrag
Willy Goronczy
#5883
NDR: Neues von Eckert und Ziegler - ASSE-Lauge
Oct 26 2011 21:36:35
Kurzberichte über Eckert und Ziegler/ BISS (Bürgerinitiative StrahlenSchutz)

Das ausgearbeitete Infoblatt soll in Braunschweig verteilt werden, es soll gezielt die Menschen in Wenden/ Thune/ Haxbüttel über E+Z aufklären.

Es arbeitet eine Arbeitsgruppe an einen Krebsregister, Anfrage ob es auch über die Ärztekammer laufen kann und es gibt eine Arbeitsgruppe die ein Forderungskatalog an die Bezirksrate Braunschweig ausarbeitet und auch an sie ran tragen will.
Robin Wood macht erneut Bodenproben Untersuchungen - auf Ihre Kosten!

Das nächste Treffen findet 1. November 19.00h, Gemeinschaftshaus Wenden, Veltenhoferstr.3, (über der Post statt)


Nun berichtet der NDR über Eckert und Ziegler und weitere Vorhaben zur Verwendung der ASSE-Lauge:


Streit um Entsorgung der Asse-Lauge?

"Wie die kontaminierte Lauge entsorgt wird, bleibt unklar. (Archiv)

... Ein Unternehmen in Braunschweig hat sich daran testweise versucht - und wähnt sich nun offenbar kurz vor der Genehmigung für diese Arbeiten. Doch das Umweltministerium streitet das ab.
Tests überaus erfolgreich?

Die Firma Eckert & Ziegler war an ihrem Standort Braunschweig beauftragt worden, einen Versuch mit 100 Litern kontaminierter Asse-Lauge durchzuführen, um eine Entsorgungsmöglichkeit aufzuzeigen. Das Umweltministerium bestätigt, dass die Tests nun abgeschlossen sind. Ergebnis: Die Kontamination der behandelten Laugen lag mit 26.000 Becquerel pro Liter nur knapp über dem Grenzwert. Eckert & Ziegler soll daraufhin laut Ministerium vermeldet haben, dass die Tests überaus erfolgreich verlaufen sind und am Standort Braunschweig die notwendige Infrastruktur, die Geräte sowie sämtliche Genehmigungen zur Beseitigung des Laugensumpfes in der Asse vorliegen. Davon will man im Ministerium nichts wissen.

Ministerium schließt Beauftragung aus

Es seien noch "eine Reihe von technischen und logistischen Fragen zum Verfahren und zum Entsorgungskonzept" zu klären, sagte Ministeriumssprecherin Inka Burow am Mittwoch. Darüber hinaus habe Eckert & Ziegler keine Stellung zu den entstehenden Kosten genommen. Und die wird in Hannover auch offenbar gar nicht mehr erwartet. "Das Umweltministerium schließt eine Beauftragung der Firma Eckert & Ziegler zur Behandlung weiterer Asse-Laugen am Standort Braunschweig aus, weil die Voraussetzungen hierfür vor Ort nach Auffassung des Umweltministeriums nicht gegeben sind", so Sprecherin Burow. Eine öffentliche Reaktion von Eckert & Ziegler gab es zunächst nicht. Und die Frage, wie die Lauge nun entsorgt werden soll, bleibt weiter offen."


www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/asse753.html
#5872
Aw: Nuclitec Thune:Import und Export radioaktiver Stoffe mit US
Oct 11 2011 18:41:27
Danke für diese Veröffentlichung, Rosenbaum.

Eckert und Ziegler hat damit die alten Pläne voll erreicht

Aus der newsclick:
"Bei einer Bilanzpressekonferenz in Berlin geriet der Vorstandsvorsitzende Andreas Eckert gestern vor- übergehend ins Schwärmen: Wenn das Atommüll-Endlager Schacht Konrad in Salzgitter 2014 in Betrieb gehe, werde es eine starke Nachfrage nach Dienstleistungen zur Bearbeitung der einzulagernden Abfälle geben – und dafür habe sein Unternehmen die Technik..."
newsclick

So wurde Andreas Eckert damals zitiert.
Jetzt wissen wir auch, warum die Genehmigung erst einmal bis 2014 läuft.

Aus der vorausgegangenen Verlautbarung:
"..."Empfänger in den USA ist die Firma Duratek ServicesInc., in Oak Ridge, USA. Die Genehmigung gilt bis zum 3. August 2014."

Wo liegen die Kompetenzen der Firma?

Er hätte besser Logistik gesagt. Dass die Firma, auch wenn sie sich das Etikett aufgeklebt hat, auch dafür die notwendige Kompetenz hat, kann anhand der Hinzuziehung von Tschernobyl-Experten und der Tatsache, dass der Atommüll extra nach den USA verbracht werden muss, zurecht angezweifelt werden. Nuclitec oder Eckert & Ziegler treten hier wohl eher als Atommüll-Händler, -transportunternehmen und teils auch als Entsorger ihrer eigens verursachten atomaren Abfälle auf. (siehe dazu auch weiter unten unter Fazit)

Worum geht es?

"Es geht um Aufträge für Milliarden", sagte Eckert. Und der Firmenstandort Braunschweig sei für die Dienstleistungen wie geschaffen. Mit Blick auch auf diesen Markt hatte die Berliner AG, die 2009 rund 100 Millionen Euro Umsatz machte, Anfang letzten Jahres die Braunschweiger Firma Nuclitec gekauft: Die Tochter mit 115 Mitarbeitern produziert erfolgreich radioaktive Komponenten für die Medizin, ist aber auch mit der Aufarbeitung und Entsorgung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung befasst...."
newsclick

Die Begriffsreihung, woher der Abfall stammt, "aus Medizin, Industrie und Forschung" kommt einem schon bekannt vor.

In der Verlautbarung heißt es ebenfalls: "Bei den in Rede stehenden radioaktiven Abfällen der Firma Eckert & Ziegler
Nuclitec GmbH handelt es sich um feste, schwach radioaktive Abfälle aus Medizin, Forschung und Industrie..."

Es sieht so aus, als arbeite man sehr eng mit der Genehmigungsbehörde zusammen, jedenfalls deklariert man mit ähnlichen Begrifflichkeiten und in fast gleicher Reihenfolge. Von der ASSE-Lauge jedoch kein Wort, die wäre ja nicht durch Medizin, Industrie oder Forschung entstanden, sondern durch Unachtsamkeit, durch fahrlässige und unsachgemäße Benutzung eines ungeeigneten Salzstockes als Atommüll-Endlager.

Schacht Konrad spielt auch eine Rolle

" ...Die AG hat gegenüber Investoren das Marktvolumen für Schacht Konrad schon auf über 6 Milliarden Euro geschätzt, das Unternehmen will sich einen Anteil sichern.
Hoffnung auf Geschäft mit dem Asse-Müll
Noch schneller aber wollte die AG am Atommüll aus dem maroden Endlager Asse verdienen. Doch der Plan, den Atommüll auf dem Firmengelände in Braunschweig zu bearbeiten und für Schacht Konrad zu verpacken, ist vorerst gescheitert: ...
newsclick

Da hat sich der Braunschweiger OB erhoben und wollte diesem offen zu Tage getretenen Absichten (also dem Handel und den Transporten des Atommülls) ein Ende bereiten.

Gescheitert?

Ja, aber doch wohl eher unser brüllender Löwe, oder?
Jedenfalls passiert laut dieser Verlautbarung demnächst genau das, was Andreas Eckert gewünscht, geplant und vorgesehen hat. Was sonst? Nun aber sagt keiner mehr was.

Still sind CDU, Frau Mundlos, OB. Still auch die so genannten Oppositionsparteien (SPD, GRÜNE), die ja demnächst regieren werden/sollen. Wo ist der Widerstand geblieben?

Wieviel strahlender radioaktiver Atommüll (schwach, mittelschwach?) erwartet uns hier?

"Bei den in Rede stehenden radioaktiven Abfällen der Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH handelt es sich um feste, schwach radioaktive Abfälle aus Medizin, Forschung und Industrie mit einer Nettomasse von 431 208 Kilogramm und einer Aktivität von 642,2 Gigabecquerel..."

Also da es "feste" Stoffe sind, kann es sich hierbei erst einmal nicht um die ASSE-Lauge handeln; die kommt praktisch tagtäglich dazu!

Das sind demnach rund 431 Tonnen = ca. mindestens 20 Lkw (20 t) - demnach 20 Fahren mindestens - oder mehr, wenn es kleinere Transportfahrzeuge sind.

Offenbar ist es jedoch erst der Anfang, weil wir nicht wissen, wieviel weiteren Atommüll und von woher noch die Firma Nuclitec beabsichtigt nach USA zu befördern, der ja dann nicht etwa dort verbleibt, sondern als Asche oder verbrannter Restmüll zurück zu Schacht Konrad befördert werden soll, wie angedeutet wurde.

Wer sind die Eigentümer der Abfälle?
Diese Frage wurde nicht beantwortet, wenn's einer bemerkt hat!
Einige dieser Abfälle (die aus der Medizintechnik) dürften von EZAG und ihren Tochterfirmen, evt. auch von der Firma Buchler selbst stammen, demnach wären sie für einen Teil dieser Abfälle der Eigentümer als auch der Verursacher.
Einen Teil davon hatte die Firma Buchler nachweislich in die ASSE verbracht, dies ist auch belegt.

Der weitaus größere Rest dürfte aus allen Forschungsreaktoren, allen Firmen stammen, die radioaktiven Müll verursachen. Die sind froh, dass sie jetzt alle über die Firma Eckert und Ziegler, über Nuclitec oder EZAG ihren gefährlichen Müll los werden. Und genau damit möchte ja Eckert und Ziegler Geld verdienen. Sehr viel Geld, darum ist ein Interesse nach möglichst viel Müll nachvollziehbar. Und obendrein wird man seinen eigenen Müll jetzt und auch zukünftig ohne Probleme recht praktisch los. Eine Win-Win-Lösung auf ganzer Linie, aber wohl eher für die Firma, für die Bevölkerung eher nicht!

Welche weiteren Handelsmöglichkeiten sind zu erwarten?

Es ist zwar jetzt noch von kontaminiertem strahlendem radioaktivem Müll aus Medizintechnik, Forschung und Industrie (was immer das Ende sein wird?). die Rede, die Verordnung lautet jedoch: "Verordnung über die Verbringung radioaktiver Abfälle oder abgebrannter Brennelemente (Atomrechtliche
Abfallverbringungsverordnung – AtAV –)..."

Heißt das nicht auch schon, dass abgebrannte Brennelemente mit weitaus höherer Strahlendosis und gefährlicheren Inhaltsstoffen wie Plutonium, Strontium etc. ebenfalls befördert werden dürfen mit der Genehmigung, die Nuclitec erwirken konnte?

"Empfänger in den USA ist die Firma Duratek ServicesInc., in Oak Ridge, USA. Die Genehmigung gilt bis zum 3. August 2014.

Antwort: Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass die geplanten Verbringungen in die USA auf der Straße und auf dem Seeweg stattfinden sollen.

6. Wie viele Transporte sind nach Meinung/Schätzung der Bundesregierung für die in dem oben genannten „taz“ Artikel genannte Menge von 1 000 Tonnen an schwachradioaktiven Abfällen zu erwarten?

Antwort: Über die Anzahl der zu erwartenden Transporte liegen keine detaillierten Erkenntnisse vor.
Bei der in Rede stehenden Gesamtmenge sind – in Abhängigkeit von der eingesetzten Transportverpackung – mehr als 20 Straßentransporte erforderlich. [Hervorhebungen red.]

Die Lieferung radioaktiver Abfälle aus deutschen Anlagen ins Ausland zum Zwecke der Konditionierung und anschließender Rückführung des entsprechend
behandelten Materials nach Deutschland ist gängige Praxis..."

Gängige Praxis also, soll uns wohl sagen, das alles ist völlig normal, üblich, keine Sorge, schlaft weiter!
Wenn das gängig ist oder wäre, weshalb wird dann erst so betont, dass hier EZAG oder Nuclitec einzig und allein die "Kompetenzen" besäße? Für einen Handel oder ein Logistikunternehmen lägen doch somit ebenfalls die reinen Kompetenzen vor, diesen Feststoff-Atommüll zu transportieren.

Hier ist ja auch von Rückführung die Rede, also können wir weiteren Transporten der radioaktiven Asche ausgehen, die ja immer noch strahlt. Und ich tippe mal ganz stark, dass - weil ja Eckert und Ziegler oder Nuclitec auch die Lizenz für so genannte "Konrad"-Castoren hat - man zukünftig alle Aschen oder Brennrückstände einfach in diese Castoren packen und nach Schacht Konrad schaffen wird, das neben Lubmin vielleicht dann "ähnlich" wie ein Endlager fungieren wird, ohne dass dabei Gorleben oder Asse II davon erst einmal berührt würden.

Folgen für Braunschweig: Wer sich zum Zentrum erhebt, wird von überall mit Atommüll zugeschmissen!

Und natürlich ist mit dem Transport der so genannten "Feststoffe" und dem Rücktransport der strahlenden "Asche" noch nichts über die ASSE-Lauge gesagt, die Eckert und Ziegler ja ebenfalls von der Asse bis nach Thune transportiert. Das bedeutet, es ergibt sich aus dem Zentrum heraus (also von Thune) eine Fahrroute quer durch Braunschweig nach Süden bzw. Südwesten hin Richtung Remlingen zur ASSE hin und wieder zurück.

Und dann wieder der Transport - eventuell über den Mittellandkanal (?) oder ebenfalls mindestens erst einmal 20 Lkw-Fahrten von Thune über den Norden Braunschweigs hinaus Richtung Nordsee-Häfen. Aber 20 Lkw-Fahrten und eine Schiffsladung - weshalb dann ein Vertrag bis 2014? (siehe oben!)

Braunschweigs verantwortliche Politiker ziehen demzufolge praktisch die Atomklo-Region, die zuvor schwerpunktmäßig eher bei der Asse, bei Schacht Konrad oder Gorleben lag nun sogar selbst nach Braunschweig, wenn die EZAG die Erlaubnis gibt, diesen Handel zu tätigen. Verantwortlich dafür zeichnen sich demnach Hoffmann, Mundlos, CDU und FDP. Vorher konnten sie ja immer noch sagen, ach, die ASSE, die ist ja weiter weg, außerhalb. Dies ist nun vorbei. Nur, viel schlimmer - während der Atommüll der Asse unter der Erde lag, schippert und kutscht man nach dem Braunschweiger Modell offen den Müll über Straßen, durch hoch besiedelte, bewohnte Gebiete, durch die Stadt selbst und womöglich auch noch über den nahen Mittellandkanal - innerstädtisches Gewässer!

Gefahren vergrößern und worin liegt eigentlich die Kompetenz?

Fazit: Das Gefahrengebiet vergrößert sich also enorm durch diesen schwunghaften Atommüll-Handel im "Kompetenzzentrum", welches die eigentliche Kompetenz offensichtlich gar nicht besitzt, sonst müsste es nicht einerseits russische Ingenieure für ihre Werkseigenen Müllverabeitungs-Anlagen herholen und andererseits mit einer amerikanischen Firma Transporte vereinbaren, weil ja nur die offenbar dann diesen Müll verbrennen können. Praktisch zieht Eckert und Ziegler nur den Müll erst einmal zu sich, zentralisiert ihn sozusagen, um ihn dann übers Wasser zu verteilen, wieder zurück zu nehmen und ihn womöglich nach Konrad (oder evt. auch Gorlebn)zurück zu verstauen.


Gruß
Helmhut
#5717
Nuclitec Thune:Import und Export radioaktiver Stoffe mit US
Oct 11 2011 15:11:58
Das Atommüll-Geschäft mit den USA ist nun auch von deutscher Seite genehmigt worden, wie einer Bundestagsdrucksache zu entnehmen ist:

Bundestagsdrucksache 17/7138

...Die Lieferung radioaktiver Abfälle aus deutschen Anlagen ins Ausland zum Zwecke der Konditionierung und anschließender Rückführung des entsprechend
behandelten Materials nach Deutschland ist gängige Praxis. Die erforderlichen
Verbringungsgenehmigungen werden bei Vorliegen der Genehmigungsvoraussetzungen
im Rahmen des Verfahrens nach der „Verordnung über die Verbringung radioaktiver Abfälle oder abgebrannter Brennelemente (Atomrechtliche
Abfallverbringungsverordnung – AtAV –)“ erteilt.
Zuständige Genehmigungsbehörde ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

...Die Genehmigung für die Verbringung der Abfälle in die USA wurde der Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH am 4. August 2011 erteilt. Weitere Anträgeauf Verbringung von radioaktiven Abfällen in die USA liegen nicht vor.
Die Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH verfügt auch über eine Genehmigung
für die Beförderung solcher Abfälle auf der Straße.

3. Um was für Abfälle von welchen Einrichtungen in der Bundesrepublik
Deutschland und um welche jeweilige Menge handelt es sich? Wer sind die Eigentümer der Abfälle?

Bei den in Rede stehenden radioaktiven Abfällen der Firma Eckert & Ziegler
Nuclitec GmbH handelt es sich um feste, schwach radioaktive Abfälle aus Medizin,
Forschung und Industrie mit einer Nettomasse von 431 208 Kilogramm und einer Aktivität von 642,2 Gigabecquerel. Empfänger in den USA ist die Firma Duratek ServicesInc., in Oak Ridge, USA.
Die Genehmigung gilt bis zum 3. August 2014.

4. Wann sollen die Abfälle in die USA geliefert werden?

Gemäß den vorliegenden Unterlagen sollen die radioaktiven Abfälle in mehreren Transporten in die USA ausgeführt werden.

5. Mit welchem Transportträger sollen die Abfälle in Deutschland transportiert und über welchen Hafen exportiert werden?

Antwort: Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor, dassdie geplanten Verbringungen in die USA auf der Straße und auf dem Seeweg stattfinden sollen.

6. Wie viele Transporte sind nach Meinung/Schätzung der Bundesregierung
für die in dem oben genannten „taz“ Artikel genannte Menge von 1 000 Tonnen an schwachradioaktiven Abfällen zu erwarten?

Antwort: Über die Anzahl der zu erwartenden Transporte liegen keine detaillierten Erkenntnisse vor.
Bei der in Rede stehenden Gesamtmenge sind – in Abhängigkeit von der eingesetzten Transportverpackung – mehr als 20 Straßentransporte erforderlich.

7. Welche Kenntnis hat die Bundesregierung zu der Verbrennungsanlage in den USA, und welche Prüfungen mit welchen wesentlichen Ergebnissen wurden durchgeführt, ob die Anlage bundesdeutschen Sicherheitsanforderungen genügt?

Antwort: Die in den USA zuständige Behörde (US Nuclear Regulatory Commission) ist gemäß AtAV (§ 6 Abs. 3 i.V.m. § 5 Abs. 2 Satz 1 Nummer 1b) um Zustimmung zur Genehmigung desAntragesgebeten worden und hat dem BAFA diese Zustimmung zeitgleich mit der dortigen Erteilung der auf US-Recht basierenden Einfuhrgenehmigung für das in Frage stehende Material übermittelt. Das
BAFA ist zur Überzeugung gelangt, dass sowohl die USA als auch der Betreiber der Anlage die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle gewährleistet.
Die Genehmigungsvoraussetzungen gemäß AtAV (§ 9 Abs. 1) waren somit erfüllt...

dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/071/1707138.pdf
#5716
Atommüll - jetzt Zukunftstechnologie?
Aug 04 2011 10:02:53
VON WEGEN MODERNE ENERGIEPOLITIK
Atommüll ist jetzt Zukunftstechnologie

Die Bundesregierung rühmt sich selbst für ihre Energie-Technologie-Forschung – dabei wird sie wohl weniger ausgeben als geplant. Atommüll-Forschung ist auch dabei...
www.taz.de/Von-wegen-moderne-Energiepolitik/!75665/
#5037
Aw: Nuclitec Thune: kombinierter Import und Export
Jul 29 2011 10:39:11
Bund und Energiewerke Nord klagen Recht auf Atommüll-Einlagerung ein
28.07.11
Die Energiewerke Nord (EWN) wollen gemeinsam mit dem Bund das Recht auf eine weitere Atommüll-Einlagerung in Lubmin einklagen. Sie gehen damit gegen Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung vor, die eine Verlängerung der sogenannten Pufferlagerung in Lubmin abgelehnt hat, wie die 'Schweriner Volkszeitung' (Freitagausgabe) vorab berichtete.
www.ad-hoc-news.de/bund-und-energiewerke-nord-klagen-recht-auf--/de/News/22318879

AufpASSEn!
#4973
Atommüll nach Tennessee- Übersetzung
Jul 26 2011 08:59:30
Atomatische google Übersetzung

Die Stadt Oak Ridge, Tennessee, rechnet der Ankunft von fast 1.000 Tonnen Atommüll aus Deutschland. Die Nuclear Regulatory Commission genehmigt einen Plan im Juni für eine amerikanische Firma zu importieren und brennen low-level Atommüll aus Deutschland.

Radioaktive Rückstände über aus dem Prozess gelassen wird nach Deutschland zurückgeschickt werden für die Entsorgung, aber Gegner haben Bedenken, dass die USA der weltweit radioaktiver Abfälle Prozessor sein wird geäußert.

Aber es ist sehr wenig, dass der Widerstand von Oak Ridge kommen.

Das Hotel liegt etwas außerhalb Knoxville, war Oak Ridge von Grund auf im Jahre 1942 zum Aufbau der Atombombe. Die Stadt ist Heimat einer 59.000 Hektar großen militärischen Bereich und zwei riesige Pflanzen, wo die Bombe produziert wurde.

Ein Nachkriegs-Wochenschau nennt Oak Ridge "eine Stadt, wo 75.000 Menschen in absoluter Geheimhaltung über die Geschichte der sensationellsten Geheimnis gearbeitet."

In den Jahren seit dieser Wochenschau produziert wurde, hat die Stadt sich zu einem weltweit anerkannten Zentrum für Kernforschung. Aber, Operationen auch hier für ein hohes Maß von radioaktiven Abfällen.

Einige dieser Abfälle landet auf EnergySolutions 'Bear Creek Müllverbrennungsanlage in Oak Ridge. Auf einer asphaltierten viel zwischen Zäunen mit Stacheldraht, poltern Lastwagen in die und aus der Anlage und hinterließ riesige Müllcontainer Größe Kisten voller low-level Atommüll.

"Das ist definitiv typischen" EnergySolutions 'Greg Lawson sagt. "Es ist in die und aus den ganzen Tag lang. Ich weiß nicht, die durchschnittliche Anzahl der Sendungen in die und aus, aber es gibt eine Menge los jeden Tag."

Lawson, sagt der Anlage wurde sicher brennend Low-Level-Abfall aus Oak Ridge und in anderen Teilen des Landes seit 20 Jahren. Sie haben sogar Abfälle aus Kanada und dem Vereinigten Königreich, bevor importiert.

Aber, bekam einen letzten Deal mit einem deutschen Unternehmen zu brennen bis zu 2.000.000 £ ihrer Abfälle die Aufmerksamkeit der Umwelt-und Watchdog-Gruppen. Eine davon ist die lokale Oversight Committee in Oak Ridge, eine Sammlung von Experten und Bewohner, die nuklearen Aktivitäten zu überwachen in der Gegend.

Der Ausschuss hat noch nicht entschieden, ob sie den Plan ablehnen, aber Regisseur Susan Gawarecki sagt die Tatsache, dass die Abfälle fremd ist, wirft einige Fragen auf.

"Wenn man beginnt, über die Verwaltung der Rest der Welt Abfall zu sprechen, die deutsche Abfall wie der Anfang von dem, was könnte eine große Flut von Material aus anderen Ländern sein scheint", sagt sie.

Don Safer des Tennessee Environmental Council Sorgen um die gleiche Sache. Nach der Katastrophe Fukushima in Japan, er ist nicht bereit, alle EnergySolutions "garantiert, dass der Prozess sicher ist zu akzeptieren.

"Es gibt eine Menge Kontroversen in brennenden normalen Hausmüll, geschweige denn radioaktive Müll," Safer sagt.

Was ist verblüffendsten zu Safer ist die Tatsache, dass Tennesseans scheinen nicht zu stören, indem es - vor allem in Oak Ridge.

"Ich denke in erster Linie, Oak Ridge hat eine Firma der Stadt für eine lange Zeit und es gibt nur eine große Zurückhaltung - und fast eine gesellschaftliche Konvention -, dass Sie nicht angreifen das Unternehmen, das uns alle ernährt", sagt er.

Oak Ridge City Manager Mark Watson zieht es vor, sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Er sagt, es gibt eine Menge von Wissenschaftlern und Arbeitern leben in Oak Ridge, die mit Strahlung umgehen jeden Tag. Als Ergebnis haben sie eine ziemlich anspruchsvolle Vertrautheit mit ihm.

"Es gibt eine Angst-Faktor, dass von den Leuten, die hier leben kann fehlen, weil wir es ein wenig besser zu verstehen", sagt Watson. "Und ich denke, dass wir einige Vorteile für uns als Gemeinschaft in der Lage sein, diesen Prozess zu sehen."

EnergySolutions Beamten sagen, sie wissen nicht, wann die ersten Lieferungen der deutschen Abfall wird in Oak Ridge ankommen, aber es könnte sein, so früh wie in diesem Jahr. Wenn Gegner in der Hoffnung sind, um den Plan entgleisen, können sie nicht viel Zeit.
#4941
Thune: Geschäfte mit US-Atommüll
Jul 26 2011 07:31:57
Erst ging es nur um die bereits begonnene Verfrachtung von ASSE-Lauge nach Thune (zum Buchler-Gelände, Eckert&Ziegler), jetzt schlägt auch der zusätzliche schwunghafte Handel mit US-Atommüll-Asche hohe Wellen.

Schwunghafter Handel mit Atommüll zwischen Thune und USA Tennesse

www.npr.org/2011/07/22/138478701/tennessee-awaits-tons-of-german-nuclear-waste
#4940
Aw: US-Atommüll-Asche nach Thune?
Jul 15 2011 12:24:12
Klartext schrieb:

Das fehlt ja noch: Braunschweig-Thune auch noch als Zentrum für verbrannte strahlende Asche und Rückstände der US-Atomwirtschaft?

Zu solchen Rückschlüssen braucht es jedenfalls nicht viel Phantasie.
Was sich in Oak Ridge, Tennessee, in der US-Atombombenproduktion abspielte, sowie die aus Nachlässigkeiten und Unfällen resultierende Verseuchung der Gegend, schildert hervorragend dieser Artikel:
http://www.heise.de/tp/artikel/23/23861/1.html
Zit.:
...auch heute noch viele Fässer mit hochradioaktiven Abfällen über das gesamte riesige Gelände der Bombenfabrik verteilt gelagert werden. Dabei enthalten viele dieser Abfälle neben Uran, das selbst gut brennt, auch andere brennbare Metalle wie Lithium oder Natrium. In den letzten 10 Jahren seit 1997 gab es 22 Unfälle. Es sind etliche dieser mit Abfällen gefüllten Fässer explodiert, darüber hinaus gab es auch Explosionen in Wiederaufbereitungsanlagen auf dem Gelände, mehrere Lithium-Feuer, sowie einige Kurzschlüsse und Explosionen in Hochspannungsanlagen. und
...der problematische Zustand der Anlage in Oak Ridge seit Jahrzehnten bekannt ist – mit 22 Unfällen in den letzten 10 Jahren passiert durchschnittlich zweimal im Jahr etwas. Die Anlage hat eine Größe von fünf auf einen Kilometer, besteht aus etwa 500 Gebäuden, von denen die meisten in den 40er- und 50er-Jahren gebaut wurden. Heute stellt diese Anlage vermutlich den größten Lagerplatz für waffenfähiges Uran dar. Viel Uran in unstabilen Oxiden, Lösungen und Sedimenten wurde sogar aus anderen Anlagen hierher verfrachtet und für viele der gelagerten Fässer existieren keinerlei Aufzeichnungen über ihren Inhalt mehr.

C.M.
#4870
US-Atommüll-Asche nach Thune?
Jul 15 2011 09:35:49
Redaktion schrieb
Nicht ausgeschlossen wäre folgendes Geschäft zum gegenseitigen Nutzen der deutsch-amerikanischen Geschäftspartner:

Eckert&Ziegler schafft hiesigen strahlenden Müll zur Verbrennung nach Tennessee zu Fa. Duratek(EnergySolutions), und die US-Firma Duratek schickt dafür im gleichen Gewichtsumfang (bis zu 1.000 Tonnen) viel höher angereicherte Verbrennungsasche auch aus der Verbrennung amerikanischen Atommülls zurück nach Thune zwecks späterer Einlagerung in Schacht Konrad.


Das fehlt ja noch: Braunschweig-Thune auch noch als Zentrum für verbrannte strahlende Asche und Rückstände der US-Atomwirtschaft?

Soweit mir bekannt, decken die vorhandenen Betriebsgenehmigungen der staatlichen Gewerbeaufsicht für Eckert/Ziegler/Nuclitec/Buchler sowas durchaus ab.
#4869
E & Z, Nuclitec und Konrad-Container
Jul 14 2011 12:06:49
Nuclitec/Eckert & Ziegler hat Erlaubnis für Konrad-Container-Transporte

"Die Experten von Focus Money erinnern daran, dass Nuclitec, die Tochterfirma von Eckert & Ziegler, jährlich sechs Millionen Euro zum Konzernumsatz von 119 Millionen Euro beiträgt. Dieser Anteil des Isotopen-Spezialisten, also des Spezialisten für die Entsorgung von schwach strahlendem Atommüll, steigt beständig an. Wenn die deutschen Kernkraftwerke tatsächlich abgebaut würden, würde Nuclitec beziehungsweise Eckert & Ziegler zu den Profiteuren gehören. Eckert & Ziegler ist schließlich eines der wenigen privaten Unternehmen, welchen erlaubt ist, strahlenden Abfall in sogenannten Konrad-Containern zu entsorgen."

Im Bericht wird zudem die Firma GNS erwähnt, die ebenfalls in Zusammenhang mit Eckert & Ziegler bzw Nuclitec steht.

Siehe dazu:
ezag.com/fileadmin/ezag/user-uploads/pdf/analysen-deutsch/20100122_EZAG_Research_Note.pdf
und
Der Aktionär

AufpASSEn - Thune, Asse-Lauge & Atommüll betrifft die ganze Region!

Damit wäre nicht nur Thune sondern auch die Region um Schacht Konrad betroffen. Es heißt also AufpASSEn. T(h)un wir doch was für eine gute gesunde Lebensqualität!
Die AG Schacht-Konrad dürfte also die Braunschweiger Debatte um Asse-Laugen-Panschereien, Tests, Emissionen und Transporte in und nach Thune ebenfalls interessieren, die "Konrad-Container" deuten es ja an. Wer weiß, wenn das Geschäft erst richtig groß aufgezogen wird, was noch kommt? Bei dieser gemeinsamen Interessenlage wäre es vielleicht daher auch sinnvoll, wenn die Braunschweiger BiBS-WatchBären größere Aktionen und gemeinsame Veranstaltungen (eventuell in Verbindung mit dem dortigen Terminkalender) mit der AG planen würden.

Frau Mundvoll
#4867
Aw: Nuclitec Thune: kombinierter Import und Export radioaktiver Stoffe mit US-Atomfirma
Jul 14 2011 10:02:50
Die oben geschilderten Geschäftsvorhaben zwischen E&Z (Nuclitec) und der Firma in Ohio treffen zu. Steht auch ganz offen im Netz. Dort regnet es bereits Kritik aus amerikanischen (ärmeren) Kleinstädten, die dann diese radioaktiven "Suppen" oder den Müll in ihren Kommunen wiederfinden werden, was nicht nur die Lebensqualität erheblich mindern kann sondern auch die dortigen Immobilienpreise.

"EnergySolutions' deal with German waste management firm Eckert and Ziegler Nuclitec—whose website states that it collects waste from all over the world, not just Germany—comes at a time when low-level radwaste disposal capacity in the U.S. may be strained if more nuclear power plants are built here. Opponents of the plan point out that neither Congress nor the NRC provided for a waste disposal system sufficient to handle foreign as well as domestic waste. A bill to prohibit imports of nuclear waste passed the U.S. House in 2009, but did not clear the Senate."
Quelle: www.valleyadvocate.com/article.cfm?aid=13743

EnergySolution will demzufolge mit deutschem Atommüll handeln und steht in Verbindung mit Eckert und Ziegler in Verbindung, welche den Müll aus aller Welt sammelt. Ein weltweiter Handel ist also angestrebt; es geht nicht nur um 100 Liter Asselauge. Eine Erlaubnis zum Import von nuklearem Müll durchlief bereits 2009 das Weiße Haus, aber nicht den Senat.

Was für die beteiligten Firmen ein Riesengewinn verspricht, ist für die Anwohner dort und hier ein Risiko auf mehreren Ebenen. Und E&Z möchte dort wie hier fleißig mitmischen. Das hatten wir doch schon mal hinsichtlich Atomindustrie und mangelnder Haftung für Folgeschäden, erst kürzlich sogar. Sollten unsere Stadtpolitiker das inzwischen vergessen haben, wenn sie nun für die Asse-Laugen in Thune sprechen?
#4865