| CDU vor der Kommunalwahl 2011 außer Rand und Band? |
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| Geschrieben von: Ralf Beyer |
| Dienstag, den 30. August 2011 um 20:13 Uhr |
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Angesichts sinkender Umfragewerte und angesichts diesbezüglicher Ergebnisse des von der CDU selbst in Auftrag gegebenen Gutachtens scheint bei der Braunschweiger CDU blanke Verzweiflung vor der Kommunalwahl 2011 Fuß zu fassen.
Anders ist das neuste Bekenntnis der CDU kaum zu erklären:
„Opposition, gerade in den Bezirksräten, schadet auch dem Gremium in seinem Ansehen und verunsichert die Bürgerinnen und Bürger im jeweiligen Stadtbezirk.“
Das glauben Sie nicht? Thorsten Wendt (CDU), Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Wabe-Schunter, wirbt so um die Gunst von Wählerstimmen (Wabe-Schunter-Bote, 39. Ausgabe, September 2011, Seite 2).
An gleicher Stelle, auf der gleichen Seite, beklagt man sich dann über eine gleichermaßen rustikale Gegenwehr:
„Nach dem Erscheinen der letzten Ausgabe ihres nunmehr erweiterten Stadtteilmagazins und im Vorfeld dieses Wahlkampfes zur Kommunalwahl 2011 wurden gemeinsame Kandidaten unserer Ortsverbände für den kommenden Rat der Stadt Braunschweig und den zukünftigen Stadtbezirksrat 112 (Wabe-Schunter-Beberbach) sowie deren Familien anonym bedroht, beschimpft, genötigt und denunziert.“
Das ist zu verurteilen. Andererseits sollte man vor Abgabe derartiger Bekenntnisse vielleicht mal jemand fragen, der sich mit demokratischen Gepflogenheiten besser auskennt.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. September 2011 um 21:23 Uhr |
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Im Forum diskutieren. (1 posts)
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Aw: CDU vor der Kommunalwahl 2011 außer Rand und Band?
Aug 31 2011 06:29:20 So hatten sich die noch amtierenden Bezirksbürgermeister der CDU das wohl nicht vorgestellt, als sie die ehemaligen Bezirke zum neuen Bezirk Wabe-Schunter-Beberbach mit nur einer Stimme Mehrheit zusammengezwungen haben. Aber so ist es: Wehe der Geister die man rief.
Der Umgang mit uns Bürgern nördlich des Flughafens ist die letzten Jahre untragbar geworden. Aller Argumente für und wieder des Flughafenausbaus muss doch ein konstruktiver Dialog möglich sein. Zur Verkehrsführung nach Kappung der Grasseler Straße gibt es bis heute keine Lösung. Sämtliche Anfragen in Bezirksratssitzungen an die verantwortlichen Bezirksbürgermeister wurden ignoriert oder ins Lächerliche gezogen. Dem Engagement von Bürgern auch hier im Norden ist es zu verdanken, dass sich jetzt eine starke Opposition entwickelt hat und weiterentwickelt. Und diese scheint nun auch südlich im Bezirk in Querum angekommen zu sein. Egal was die Wahl bringt. Auf jeden Fall sollte nach dem 11.09. im Bezirksrat respektvoller mit den Nöten der Bürger umgegangen werden |
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