| Teurer Schildbürgerstreich in Braunschweigs Norden |
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| Geschrieben von: Ralf Beyer |
| Sonntag, den 02. Oktober 2011 um 21:12 Uhr |
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Die Landesstraße L293 (Grasseler Straße) in Braunschweig ist die Hauptverbindungsstraße vom Norden in den Süden Braunschweigs und führt am Braunschweiger Stadtteil Waggum vorbei. Nach Sperrung der Grasseler Straße wegen des Flughafenausbaus wollte man Waggum als dadurch neu entstandenen Durchfahrtsort vom Straßenverkehr entlasten. Doch was ist dabei herausgekommen?
Gleichzeitig wurde eine Umleitung ausgeschildert, die auf die Sperrung der Grasseler Straße hinweist, vor der Umgehungsstraße aber abbiegt und den Verkehr mitten durch ein dicht besiedeltes Gebiet des Stadtteils Waggum leitet.
Die 145.000 Euro teure Umfahrung wird damit nicht genutzt. Sie ist dermaßen tot, dass selbst während der Kommunalwahl 2011 keine Partei ein Wahlplakat an dieser Straße aufhängen mochte.
Die nachstehenden Fotos verdeutlichen die Situation.
Von Norden aus Bevenrode kommend (1)
Von Norden aus Bevenrode kommend (2)
Von Norden aus Bevenrode kommend (3)
Blick nach Norden in Richtung Bevenrode
Unbenutzte Umgehungsstraße für 145.000 Euro
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Oktober 2011 um 21:34 Uhr |
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Im Forum diskutieren. (3 posts)
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Aw: Teurer Schildbürgerstreich in Braunschweigs Norden
Dec 01 2011 10:43:15 Die original Meldung hier zum Lesen DLR-Flugversuche zur hochgenauen Satellitennavigation
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#6208 |
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Aw: Teurer Schildbürgerstreich in Braunschweigs Norden
Dec 01 2011 10:12:40 Rosenbaum schrieb:
[...]Die Landebahnerweiterung selbst kann auch nicht genutzt werden, weil es Entwässerungsprobleme gibt, wodurch sich Trichter und Senkungen aufgetan haben.[...] Die ersten Baupannen also. Deshalb die folgenden Aktionen, bei denen die Bahn nicht genutzt werden muss: Anwohner-Wundern? - Das Landen auf einer Landebahn nicht möglich "Flughafen-Anwohner werden sich in den nächsten Tagen wundern: Ein Airbus A 320 wird immer wieder ungewohnt tief auf die Landebahn anfliegen – um dann im letzten Moment doch noch durchzustarten..." verkündet die newsclick. Dass dabei das Wundern wohl eher auf das Nichtnutzen einer Landebahn zurück zu führen sein könnte, findet keine Erwähnung. Auch bei dpa hat man stolz eine Meldung platziert, um auf eventuell stattfindende "Forschung" hinzuweisen: "Ein DLR-Forschungsflugzeug wird zwischen dem 1. und 9. Dezember rund um den Forschungsflughafen Braunschweig in verschiedenen Flugmanövern ein satellitengestütztes Landesystem testen. Das bislang noch nicht eingesetzte System sei vor allem beim Anflug von Flughäfen in den Bergen oder direkt in Städten mit Hochhäusern gedacht, teilte ein Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit. Mit seiner Hilfe solle ein kurvenreicher Landeanflug für die Piloten einfacher und sicherer werden. Um das System für den Flugverkehr zulassen zu können, seien die Tests notwendig." (30.11.2011) Bei den Lokalnachrichtenüberblick auf localxxl.com wurde ein gleichartiger Artikel dann offenbar wieder zurück gezogen. Die von Ihnen angefragte Nachricht mit der URL: www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/braunschweig/30-november-2011-07-35-uhr-dlr-forschungsflugzeug-testet-satellitennavigation-1322635866-ftz/ ist leider nicht mehr verfügbar. Gruß Helmhut |
#6206 |
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Aw: Teurer Schildbürgerstreich in Braunschweigs Norden
Nov 30 2011 13:06:06 In seiner ersten Sitzung heute, Mittwoch, den 30.11.2011, hat der Bauausschuss als nunmehr entscheidendes Ratsgremium die Vorlage der Verwaltung zur Herabstufung der Grasseler Str. mit den Stimmen von SPD, Grüne, BIBS und Piraten abgelehnt.
Zuvor war dieses Ansinnen bereits vom neu konstituierten Bezirksrat Wabe/Schunter/Beberbach einstimmig abgelehnt worden. Hintergrund ist die Tatsache, dass mit der rechtswidrigen (Dauer)Sperrung der Grasseler Straße vollendete Tatsachen durch die Stadt geschaffen worden sind, obwohl es sich ja bis heute immer noch um eine Landesstraße handelt. Weder sind die verkehrlichen Bedarfe nun im Norden der Stadt geregelt, noch ist der Einsatz der finanziellen Mittel ordnungsgemäß dargestellt. Die Landebahnerweiterung selbst kann auch nicht genutzt werden, weil es Entwässerungsprobleme gibt, wodurch sich Trichter und Senkungen aufgetan haben. Siehe dazu die Diskussion im Waggum-Forum: Eine Antwort gab es ja dann zumindest auf die interfraktionelle Anfrage zum Oberflächenwasser. Allerdings nur mündlich, was ebenfalls ungewöhnlich ist. www.waggum.info/pdf/flughafen/Anfrage%20Grund--Oberflaechenwasser%20Flughafen,%20Risse,%2010.11.2011.pdf Aus der Antwort ging dann hervor, daß temporäre Maßnahmen zur Ableitungen des anfallendes Wassers getroffen wurden. Auf Nachfrage, ob diese Maßnahmen durch das Planfeststellungsverfahren abgedeckt sind, konnte keine Antwort gegeben werden. www.waggum.info/mitglieder/index.php?topic=301.0 |
#6197 |



























