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Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus

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12 Jahre 2 Monate her - 12 Jahre 2 Monate her #1380 von Rosenbaum
** This thread discusses the content article: Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus **

... der Pfarrkonvent fand in Wirklichkeit bereits am 13. Januar 2010 statt

Hat Lokalredakteur Meyer deshalb das Datum in seinem heutigen Leitartikel  "Probst Hofer gibt Startbahn-Gegnerin kein Rederecht - Interner Pfarrkonvent wurde unterbrochen" vergessen, zu erwähnen ?

Es kann doch dem Zeitungsmann Meyer nicht aus Versehen als aktuelle Meldung auf den Journalisten-Schreibtisch gekommen sein?

Soll also das Vermittlungsangebot von Landesbischof Weber vom Vortag etwa abgewertet werden, indem ein anderer Kirchenmann gegen eine "Startbahn-Gegnerin" in Stellung gebracht wird?


Leider sieht es genau so aus, und nicht nur die Zeitverschiebung ist hier das Problem:

Ratsfrau Heidi Wanzelius von den Bürgerinitiativen wird manipulativ als "Startbahn-Gegnerin" und "Störerin" tituliert. 

Worauf Herr Meyer offensichtlich hinaus will, steht dann recht offen im letzten Absatz:

Die Gemeinde Waggum, die sich gegen die Erweiterung des Flughafens nach Osten stemmt und die aus Protest täglich die Kirchenglocken läuten lässt, gehört nicht zur Probstei Braunschweig, sondern [...] zur Probstei Königslutter.


 Na dann scheint ja alles klar: Herr Meyer ist jedenfalls kein Befürworter des Protestes, des Glockenläutens deshalb  auch nicht und hofft wohl eher auf die übrigen 32 (echten) Braunschweiger Kirchengemeinden ...  Das verbindet Herrn Meyer mit  einer Handvoll Eingeweihter im Braunschweiger Rathaus.

Denn wie schrieb Herr Meyer zum Thema Flughafenerweiterung bereits 2003 ?

Es ist "nur ein ganz kleiner Kreis, der im Bilde ist ..."


... und dieser Kreis sollte nicht gestört werden, jedenfalls nicht, solange der Chef der Braunschweiger Lokalredaktion "Meyer" heißt.
Letzte Änderung: 12 Jahre 2 Monate her von Rosenbaum.

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12 Jahre 2 Monate her - 12 Jahre 2 Monate her #1386 von bruno
Redakteur Meyer hat sich hiermit einen weiteren journalistischen Fehltritt geleistet.
In kürzestes Zeit hat er mit dem Abdruck der Rede und Gegenrede der Flughafengesellschaft, dann dem Artikel, dem Interview sowie seinem Kommentar dazu seine Parteilichkeit unübersehbar bewiesen.

Dieser letzte Manipulationsversuch mit einem zurückliegenden Ereignis, welches quasi als Antwort auf den aktuellen Vermittlungsvorschlag des Landesbischofs plaziert wird, ist dabei zweifellos der vorläufige Höhepunkt.

Ob für Herrn Meyer denn neben Herrn Zauner noch ein Plätzchen in der Flughafengesellschaft frei ist? :blink:
Bei einer anderen Zeitung dürfte er kaum noch Chancen haben.

Wäre doch zu peinlich, wenn Herr Meyer direkt als Pressesprecher oder Presseberater im Rathaus anheuern müsste :blush:

Höchstens noch bei der CDU am Gieselerwall 2 B)
Letzte Änderung: 12 Jahre 2 Monate her von bruno.

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12 Jahre 2 Monate her - 12 Jahre 2 Monate her #1387 von Daniel
bruno schrieb:


Wäre doch zu peinlich, wenn Herr Meyer direkt als Pressesprecher oder Presseberater im Rathaus anheuern müsste :blush:

Höchstens noch bei der CDU am Gieselerwall 2 B)


Wieso, ist er doch offensichtlich schon, nur dass im Moment noch die BZ seine Schmierenkampagne in Form eines Gehaltes zahlen.
Man muss sich frühzeitig den Weg für späteres bereiten, siehe FH-BS Pressespecher Zauner.

Noch mal zu den Berichten vom Samstag. Das ist absolut widerwärtig was der Meyer da abgelassen hat. Der wird in den nächsten Wochen noch nachlegen, ein Ziel zum Einschießen hat er offensichtlich schon gefunden.

Wer die Braune Verschweigerzeitung vom Samstag nicht gelesen hat, kann dies im bekannten Bereich der BI Waggum nachholen.

Daniel
Letzte Änderung: 12 Jahre 2 Monate her von Daniel.

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12 Jahre 2 Monate her #1388 von Redaktion
Bereits zwei Leserzuschriften erreichten die Redaktion zu diesem Thema, z.B.:

Hallo ...
...das ist doch wirklich ein Hammer! Auch ich bin darauf hereingefallen und war der Meinung, die Aktion mit Probst Hofer sei gerade erst gewesen. Ich bin der Meinung, jetzt hat man doch eindeutig genug Material zusammen für eine Beschwerde vor dem deutschen Presserat. So kann die Berichterstattung doch nicht einfach hingenommen werden...!!!


...oder aus einer weiteren Leserzuschrift auch in der Richtung, das vor den Presserat zu bringen:

... wer hat da Erfahrung und könnte eine Beschwerde an den Presserat auf den Weg bringen?

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12 Jahre 2 Monate her #1390 von töpferliebe
Hier veröffentliche ich mal eine Antwort vom Presserat, die ich auf eine Beschwerde über die BZ bekommen habe. Leider war sie nicht konkret genug bzw. nicht mit konkreten Artikeln belegt. Jetzt sollten wir es wieder versuchen. Also ran an den Speck, ich gebe auch noch mal mein Bestes....

Hier das Antwortschreiben vom Presserat:

Sehr geehrte Frau xxx,

Ihr Schreiben vom 24.01.2010 über unser Online-Beschwerdeformular haben wir erhalten.

Der Deutsche Presserat als Freiwillige Selbstkontrolle der Presse befasst sich u.a. mit Beschwerden über redaktionelle Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Ausgaben und bewertet diese anhand des Pressekodex.

Falls Sie sich über einen bestimmten Artikel oder eine Abfolge von Artikeln in der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG beim Presserat beschweren möchten, bitten wir Sie, Ihre Kritik anhand des Pressekodex zu präzisieren. Wir benötigen die von Ihnen kritisierten Artikel im Original oder als Kopie – gerne auch als PDF. Wenn Sie sich ausschließlich gegen die Online-Ausgabe der Artikel beschweren möchten, ist ein Link zu der entsprechenden Seite im Internet ausreichend.

Was die Nicht-Berichterstattung einer Zeitung angeht, müssen wir Ihnen mitteilen, dass es im Ermessen der Redaktionen liegt, über welche Themen sie berichtet und über welche nicht. Ein Eingreifen des Presserats hier würde die Pressefreiheit einschränken.

Wenn Sie sich über eine unausgewogene Darstellung und über die Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex beschweren möchten, so bitten wir Sie, dies an konkreten Textstellen der Artikel festzumachen.

Nach Eingang der Unterlagen erhalten Sie von uns eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum weiteren Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen


DEUTSCHER PRESSERAT

Claudia Bee, Koordination Beschwerden


Hausanschrift: Fritschestr. 27-28, 10585 Berlin

Postanschrift: Postfach 10 05 49, 10565 Berlin

Tel. 030-367007-0

Fax 030-367007-20


E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.presserat.de

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12 Jahre 2 Monate her #1394 von Wolfgang Buechs
... der Pfarrkonvent fand in Wirklichkeit bereits am 13. Januar 2010 statt

Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich mich zunächst gewundert, dass jetzt schon wieder ein Pfarrkonvent stattfindet, bevor mir klar wurde, die als aktuell dargestellte Meldung bezieht sich tatsächlich auf den 13. JANUAR!!

Der Leser wird ganz bewusst für dumm verkauft und hinters Licht geführt.

Hiermit hat sich RALPH-HERBERT MEYER endgültig entlarvt.

Dies ist die Krönung des manipulativen Journalismus.

Dieser Fall gehört vor den Presserat.

Solche "Journalisten" bringen durch ihr Wirken einen ganzen Berufsstand in Verruf.

Sie haben in einem auf Unabhängigkeit bedachten Presseorgan nichts zu suchen, sie sind den bekannten "Auffangbecken" (z.B. Flughafengesellschaft) wesentlich besser aufgehoben - da weiß man dann wenigstens woran man ist.

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