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Lokalredakteur Ralf-Herbert Meyer markiert einen Tiefpunkt im Lokal-Journalismus

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12 Jahre 2 Monate her #1404 von Lord Schadt
Immerhin beschäftigt sich jetzt der Ombudsrat der BZ mit dem Thema. Lassen wir uns überraschen, ob sich das positiv auf die Berichterstattung auswirkt ...

Zitat:
Sehr geehrter Herr Schadt,

herzlichen Dank für Ihre Zuschrift an den Ombudsrat der BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG. Ich habe Ihre E-Mail an die Ombudsleute Heinrich Kintzi und Heinz-Peter Lohse weitergeleitet. Sie haben mich nun gebeten, Ihnen mitzuteilen, dass Sie das Thema "Flughafenausbau" in der Kolumne aufgreifen werden.

Mit freundlichem Gruß
David Mache
(Assistent der Chefredaktion)

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12 Jahre 2 Monate her #1408 von Rosenbaum
Folgende Detailinformation über die Zeitabfolge ist noch interessant. Heidi als Betroffene (angebliche Störerin des Pfarrkonvents) hat nachgehakt und herausbekommen, daß Ralf-Herbert Meyer´s Kontaktnahmen zum Probst Hofer vor dem Interview mit Landesbischof Weber stattgefunden haben.

Da Probst Hofer aber quasi als Antwort einen Tag nach dem Interview mit Weber in der Zeitung dargestellt wird, ist der Schluss sehr naheliegend, daß der Probst gegen den Landesbischof in Stellung gebracht werden sollte.

Auch zum Inhalt ist noch etwas nachzuliefern:
Die Kontaktaufnahme von Heidi zum Pfarrkonvent am 13.01.2010 fand während einer Pause des Konvents statt und nicht - wie von Ralf-Herbert Meyer behauptet - mittendrin (von wegen ... platzte mittenrein in den Konvent und Hofer musste unterbrechen ...)

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12 Jahre 1 Monat her - 12 Jahre 1 Monat her #1668 von klaus_marwede
Hallo miteinander,

www.querumer-forst.de/?page_id=275

Unter dem Betreff "Stadtfinanzen" habe ich heute nachstehende Mail an Herrn Meyer geschrieben.

VG KM



***
Hallo Herr Meyer,

ich stehe wie Sie wissen hinter Ihnen und der Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung. Ich bin aber dennoch langsam selbst auch ein bisschen enttäuscht. Der Tenor Ihres heutigen Artikels ist genau so wie es Ihnen seitens der Gegner des Flughafenausbaus vorgehalten wird: hämisch!

Und Ihre Bewertung ist mit Verlaub im günstigsten Fall unvollständig.

Fakt ist: EU-Mittel werden nicht "signalisiert". Die werden abgelehnt oder bewilligt. Und zwei Fördertöpfe für das gleiche Projekt gleichzeitig anzugraben ist mehr als unglaubwürdig. Über BEIDE Anträge könnte man gar nicht ohne weiteres bzw. ggfs. nur ablehnend entscheiden - natürlich sofern zum Thema de minimis korrekte Angaben gemacht wurden.

Fakt ist ferner, dass die Stadtfinanzen im Blindflug erledigt werden, wenn man in der Tat Ende 2009 "signalisiert" bekommt, dass man EU-Geld kriegt, - um dann nach öffentlichem Druck (!!) anzuerkennen, dass das doch nicht der Fall ist - um dann zu sagen das sei alles gar nicht so schlimm - nach dem man am 8.6.2009 noch gesagt hat, dass es ohne EU-Mittel nicht möglich wäre, den Ausbau zu finanzieren. Das zeugt doch von völliger "Know how - und Faktenfreiheit" in den Stadtfinanzen.

Was für eine Farce ...

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Klaus Marwede

PS/de minimis: de.wikipedia.org/wiki/De-minimis-Beihilfe
Letzte Änderung: 12 Jahre 1 Monat her von klaus_marwede.

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12 Jahre 1 Monat her #1674 von Rosenbaum
Lokalredektionsleiter Meyer ist weit davon entfernt, jounalistischen Qualitätsmaßstäben zu genügen. Er schreibt so, als wäre er interessengeleitet; deswegen die Häme, deswegen die Unterdrückung jeglicher Berichterstattung der inzwischen 87 Protestmärsche.

Meyer hatte nur über einen einzigen Gang dort oben berichtet, das war der vorschnell seitens der Grünen angemeldete "Abschied vom Wald" in der ersten Januar-Woche.

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11 Jahre 9 Monate her - 11 Jahre 9 Monate her #2814 von klartext
Von wegen Tiefpunkt im Lokaljournalismus, es geht noch tiefer.

Schon das Interview von Redakteur der Braunschweiger Zeitung mit dem Gutachter Dr. Theunert gelesen?

Gutachter und Diplom-Biologe Reiner Theunert sprach mit Redakteur Ralph-Herbert Meyer über die Funde, Vermutungen und Vorwürfe...

Meyer:
Die Gegner des Flughafenausbaus werfen der Flughafengesellschaft vor, vor den Fällarbeiten die Bäume nicht auf Eremiten-Vorkommen untersucht zu haben, obwohl bereits im Planfeststellungsverfahren auf mögliche Vorkommen hingewiesen worden sei. Was sagen Sie zu dem Vorwurf?

Theunert:
Die Planfeststellungsbehörde hat entschieden, und die Gerichte haben auch ihre Entscheidungen gefällt. Was beide Seiten für notwendig erachteten, lag ihren Entscheidungen zugrunde. Die Art nachzuweisen ist bei individuenarmen Vorkommen jedoch nicht einfach.

Der Eremit lebt verborgen in einer mulmgefüllten Baumhöhle. Selbst als Vollinsekt, also als Käfer, lassen sich die Tiere kaum mal am Höhlenausgang blicken, und die wenigsten verlassen ihren Brutbaum jemals. Deshalb wurde damals von mir auch ein weiteres Erfassungsjahr vorgeschlagen. Behördlicherseits wurde dafür aber offenbar keine Notwendigkeit gesehen. Und die Gerichte haben das wohl auch nicht beanstandet.
...
Meyer:
Haben Sie nach dem Fund der dritten Larve den Baumstumpf untersucht? Wenn ja, halten Sie es für möglich, dass Sie die dritte gefundene Larve übersehen haben könnten?

Theunert: Nachdem die ersten beiden Larven dem Stumpf entnommen wurden, war bei der Planfeststellungsbehörde ein Antrag auf weitergehende Untersuchung dieses Baumstumpfes zu stellen.

So ist, so paradox es auch klingen mag, das artenschutzrechtliche Prozedere. Aber eine Genehmigung dafür liegt bis dato nicht vor

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12801415


Eigentlich zwei ungeheuerliche Vorgänge,

1. dem gutachterlichen Rat erstens seitens der Behörden nicht gefolgt zu sein, ein weiteres Untersuchungsjahr einzuplanen und

2. nach dem Fund der ersten Larven im Mai offensichtlich bis August den Antrag des Gutachters auf Untersuchung des erkannten Baumstammes nicht genehmigt zu haben.


Was macht aber Redakteur Meyer daraus?
Er konfrontiert den Gutachter mit Spekulationen, wie die Larven anstatt hoch im Stamm z.B. über Vögel in den Stumpf gelangt sein könnten, um dann zu titeln:

Neue Eremiten-Funde in der Stadt

Gutachter Reiner Theunert nennt Vermutungen der Startbahngegner zu den Larven am Flughafen "haltlos"



Herr Meyer war es auch, der bereits im Mai nach dem Fund der ersten Larven einen "witzigen" Kommentar über "Feldhamsterverleih" auf die Lokalseite brachte. Dieser Art der Manipulation von öffentlicher Meinung bleibt er treu.

Er hält das offensichtlich für nötig, um dem beträchtlich angewachsenen Gegenwind zum Flughafenausbau, vor dem gerade erst VW die Umwelt-Segel streichen mußte, gegenzurudern.
Letzte Änderung: 11 Jahre 9 Monate her von klartext.

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11 Jahre 9 Monate her - 11 Jahre 9 Monate her #2815 von bruno
Ist ja noch nicht alles, auf newsclick von letzter Nacht war der zweite Meyersche Streich noch nicht sichtbar ... gegen die BIBS.

Groß wird dort berichtet, die Grünen hätten nun Akteneinsicht beantragt. So für sich ja keine dolle Information, da das ja eigentlich nun mal zu den normalen Pflichten von Ratsleuten gehört.

Aber dann kommt´s. Die Akteneinsicht macht Ratsherr Gundel, der ja bei der BIBS ausgetreten sei und nun für die Grünen ... und so weiter.

Das Wasser des unübersehbaren Protestes möchte Redakteur Meyer (CDU und SPD scheiden für Blumentöpfe aus) dann schon lieber auf die Mühlen der Grünen lenken.

BIBS kommt bei ihm nur vor
1. ganz klein geschrieben: Bibs und
2. wenn z.B.über Strafanzeigen gegen BIBS-Ratsherren oder wie im Fall Gundel und Steinert auf Streitigkeiten hingelenkt werden kann.

Aber eines scheint auch klar: die Zeitung hatte den Protest am Flughafen über die Monate hinweg klein gekocht, möglichst über keine der 225 Protestmaßnahmen berichtet. Sollte sich der Protest durchsetzen - und der VW-Rückzug könnte der bginnende Abgesang auf die Flughafenerweiterung bedeuten - so braucht man die Grünen, die sind lenkbarer und griffiger als die unbestechlichen Bürgerinnen und Bürger in ihren Initiativen.
Letzte Änderung: 11 Jahre 9 Monate her von bruno.

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