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Gut gebrüllt, Löwe!

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9 Jahre 7 Monate her #8931 von Ulenspiegel
Kürzlich hatte ja der Braunschweiger OB die scheidende niedersächsische und nun nach Berlin beförderte Wissenschaftsministerin Dr. Johanna Wanka in höchsten Tönen gelobt.

Nun hat sich jemand ebenfalls der Mühe unterzogen, weitere Fakten aus dem steilen Karriereaufstieg der Johanna Wanka aufzubereiten...

Bauerntochter, FDJ-Mitglied, Bildungsministerin
(Von Peter Mühlbauer 11.02.2013)

Johanna Wanka prophezeit die flächendeckende Wiedereinführung von Studiengebühren bis 2017

Tatsächlich ist Wanka keine unbedingt beliebte Politikerin, schreibt Mühlbauer, was auch mit ihrer Position zu Studiengebühren zu tun haben könnte, die von etwa drei Vierteln der Bevölkerung abgelehnt werden, wie Umfragen zeigen.

Und warum prophezeite sie eine flächendeckende Rückkehr von studentischen Studienbeiträgen bis 2017?
Mühlbauer: Weil die ab 2016 voll greifende Schuldenbremse dafür sorgen würde, dass in den Haushalten der Länder kein entsprechender Spielraum mehr für solche "Wahlgeschenke" zur Verfügung stehen.

Ihre Karriere in der DDR, wo sie (ebenso wie die Kanzlerin) Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) war, liefert ihren Kritikern Argumente gegen ihre Befürwortung von Studiengebühren: Auf Twitter fragt man sich unter den Hashtags #Wanka und #Studiengebühren, wie weit es die 1951 geborene Bauerntochter aus dem sächsischen Rosenfeld wohl ohne "DDR-Gratis-Studium" gebracht hätte?

Ihre 1980 an der Technischen Hochschule Merseburg abgegebene Dissertation über die Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potentialtheoretischen Mitteln ist bislang noch nicht auf Plagiatsstellen untersucht.

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