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1. Entwurf zur Lex Asse aus dem BMU...

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8 Jahre 2 Monate her - 8 Jahre 2 Monate her #9685 von Nachtschatten
Über den Wolfenbüttler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) Infomailverteiler kam folgende mail, diesen kann jeder selber auch [url=http://] abonieren [/url].

Vorgestern haben wir unsere Anfrage vom 14.10.13 an die Nieders. Staatskanzlei und den Landesumweltminister erinnert.

Gestern haben wir darüber im Asse-Rundmail-Verteiler informiert, daraufhin teilt uns Landesumweltminister Wenzel mit (Mail siehe unten), dass wir uns wegen der Standortentscheidung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder an den Leiter des Instituts wenden sollen.
Und er schreibt , dass er sich sehr gefreut hätte, wenn das Instiut im Landkreis Wolfenbüttel angesiedelt worden wäre. Mail siehe unten.

Stellt sich die Frage, warum niemand im Landtag versucht hat, entweder auf die Entscheidung des BMBF Einfluß zu nehmen oder warum nach Bekanntwerden der Entscheidung niemand öffentlich protestiert hat
- vielleicht nicht gerade die Oberharzer SPD-Landtagsabgeordnete Petra-Emmerich-Kopatsch, die sich so über den Standort Goslar gefreut hat, denn die hält die Wahl für "folgerichtig, weil die meisten der Akten aus den Bergämtern im Kreis Goslar kommen".

Klar, die Genehmigungsbehörde für die Einlagerung!

Wir werden jetzt dem BMBF unsere Fragen stellen.

Wir werden beim BMBF auch erfragen, ob bzw. mit wem sie vor der Entscheidung Rücksprache gehalten haben.
Das bezieht sich auch auf die Entscheidung, dass das Helmholtz-Zentrum mit der Aufgabe betraut wurde.
Darauf wurde ich nach der gestrigen Mail hingewiesen.
In der Tat lag darauf nicht der Schwerpunkt in unserer Berichterstattung, da haben wir nur geschrieben, dass das Institut dem Nieders.
Staatsarchiv in Wolfenbüttel zu geordnet werden könnte.

Bei unseren schriftlichen Fragen haben wir aber auch diese Entscheidung hinterfragt:

Warum fiel die Entscheidung auf das IWW, eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums München?

Wer hat dieses Institut vorgeschlagen?

Wer hat diese Entscheidung gefällt?

Welche Alternativen wurden noch in Erwägung gezogen?

Das Helmholtz-Zentrum München war bis 2008 Betreiber der Schachtanlage Asse II. Lt. Internetseite des BMBF übernehmen Bund und Länder zwei Drittel des Gesamtbudgets der Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, siehe: www.bmbf.de/de/238.php

Wir werden weiter berichten.


Original-Nachricht

Betreff: AW: Asse-Akten
Datum: Fri, 15 Nov 2013 00:48:44 +0100
Von: Wenzel, Stefan <Stefan.Wenzel(ät)lt.niedersachsen.de>
An: <eleonore.bischoff.wf(ät)googlemail.com>

Liebe Frau Bischoff,


wie sich aus der Berichterstattung ergibt, ist das Institut eine Einrichtung des Bundes.
Sie wird vom BMBF finanziert.
Wegen der Standortentscheidung bitte ich daher das BMBF oder den Leiter des Instituts Herrn Dr. Eck anzusprechen.

Der Landtag hatte sich einstimmig dafuer ausgesprochen, dass die Asse-Akten, die von vielen verschiedenen Institutionen stammen, zusammengehalten werden und im Rahmen eines Open Data Systems allen Buergerinnen und Buergern und der Forschung unabhaengig von ihrem Wohnort online zugaenglich gemacht werden.
Erfreulicherweise hat der Bund sich bereit erklaert ein solches Projekt zu finanzieren.

Das Land wird die Akten im Staatsarchiv entsprechend den Vorgaben des Archivgesetzes registrieren.
Anschliessend stehen die Akten fuer die Forschung zur Verfuegung.
Durch das Projekt des BMBF werden diese Akten auch im Internet verfuegbar.

Ich haette mich gefreut, wenn das Institut im Landkreis Wolfenbuettel angesiedelt worden waere.
Die Entscheidung ueber den Standort lag aber nicht beim Land. Entscheidend ist jedoch, dass die Aufbereitung der Akten durch das BMBF kuenftig den Zugriff von jedem denkbaren Ort ermoeglicht und dadurch auch die Zusammenarbeit von Forschern aus vielen verschiedenen Orten der Welt moeglich wird.

Mit freundlichem Gruss

Stefan Wenzel



Von: eleonore bischoff [mailto:eleonore.bischoff.wf(ät)googlemail.com]
Gesendet: Thursday, November 14, 2013 10:24 PM Mitteleuropäische Zeit
An: asse <asse(ät)listi.jpberlin.de>
Betreff: [Asse] Atommüll hier – Asse-Akten dort - bisher keine Antwort von der Niedersächsischen Staatskanzlei und vom Landesumweltminister

Atommüll hier – Asse-Akten dort

Am 14.10.13 fragte die WAAG bei der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem Landesumweltminister u.a. an, wer über den Standort des Instituts für die Aufarbeitung der Asse-Akten entschieden hat, ob ein Standort im Landkreis Wolfenbüttel in Erwägung gezogen wurde bzw. welche Gründe gegen ihn sprachen, siehe Mail ganz unten.

Anlass war die Eröffnung des Instituts für Wissensanalyse und Wissenssynthese (IWW) in Goslar. Lt. Internetseite des Landesumweltministeriums (siehe: www.umwelt.niedersachsen.de/portal/?navigation_id=2147&article_id=118160&_psmand=10 ) ist der Zweck der Einrichtung die Analyse und Synthese von Altdokumenten, die bislang nicht digitalisiert worden sind.
Das Institut soll sich die nächsten Jahre schwerpunktmäßig mit den Asse-Akten befassen, die dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) im Niedersächsischen Landtag vorgelegen hatten. Der Bund hat dafür - wie vom Landtag erbeten - 7,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Das Institut erhält 8 - 10 Arbeitsplätze.

Es ist eine Unverschämtheit, dass das Instiut nicht im Landkreis Wolfenbüttel angesiedelt wurde, zumal das Landesarchivs auch auf Auswertung von Altdokumenten spezialisiert sei.

Bisher erhielten wir weder eine Reaktion, geschweige denn Antworten auf unsere Fragen, die wir am 13.11.13 angemahnt haben, siehe unten.
Die Erinnerung haben wir auch an die Landtagsabgeordneten des Landkreises Wolfenbüttel, die Herren Bosse, Försterling und Österhelweg, gesendet.

Es ist schon verwunderlich, dass keiner der Landtagsabgeordneten die Bevölkerung ihres Wahlkreises über das Thema informiert hat.

Wer die Entscheidung auch nicht verstehen kann bzw. nicht gut findet, könnte sich auch mit Fragen an die Staatskanzlei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und/oder

Herrn Landesumweltminister Wenzel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.


Unsere Pressemeldungen zu diesem Thema hat die Braunschweiger Zeitung (Redaktion WF) bisher nicht gebracht.
Wir werden die Fragen jetzt an die Rubrik "Antworten" der Braunschweiger Zeitung schicken.
Auch hier wäre es eine Unterstützung, wenn auch Sie dort nachfragen, warum das Institut nicht in den Landkreis gekommen ist, in dem der Atommüll gelagert wurde und noch lagert, der also den Schaden und das meiste Interesse an Aufklärung hat.

Die Mail-Adresse der BZ für diese Fragen lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Original-Nachricht
Betreff: 1. Erinnerung: Institut für die weitere Aufarbeitung der Asse-Akten
Datum: Wed, 13 Nov 2013 09:55:32 +0100
Von: eleonore bischoff <eleonore.bischoff.wf(ät)googlemail.com>
An: poststelle(ät)stk.niedersachsen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor über vier Wochen haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir kein Verständnis dafür haben, dass das Institut für die Aufarbeitung der Asse-Akten nicht im Landkreis Wolfenbüttel angesiedelt wurde.
In unserer Mail (siehe unten) haben wir Ihnen gleichzeitig einige Fragen gestellt, deren Beantwortung eigentlich keine vier Wochen benötigen dürften.

Bisher war ihnen unser Anliegen nicht einmal eine Eingangsbestätigung oder einen Zwischenbescheid wert.

Lt. Internetseite Ihres Umweltministeriums ist der Zweck der Einrichtung die Analyse und Synthese von Altdokumenten, die bislang nicht digitalisiert worden sind.
Das Institut soll sich die nächsten Jahre schwerpunktmäßig mit den Asse-Akten befassen, die dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) im Niedersächsischen Landtag vorgelegen hatten.
Das ist ein zusätzliches Argument für den Standort Wolfenbüttel, da das hiesige Landesarchiv auf diese Arbeiten spezialisiert ist.

Wir fordern Sie nochmals auf, unsere Fragen zu beantworten und das Institut in Absprache mit den regionalen Vertretern des Landkreises Wolfenbüttel und der Gemeinden um die Asse in unseren Landkreis zu verlegen.

Wir versprechen Ihnen, dass wir nicht zulassen werden, dass Sie das Thema einfach aussitzen.


Mit freundlichem Gruß

Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

i. A. Eleonore Bischoff

... weil wir für unser Leben gern hier leben!

PS: Diese Mail erhalten auch die Landtagsabgeordneten des Landkreises Wolfenbüttel.


Original-Nachricht
Betreff: Institut für die weitere Aufarbeitung der Asse-Akten
Datum: Mon, 14 Oct 2013 23:48:00 +0200
Von: eleonore bischoff <eleonore.bischoff.wf(ät)googlemail.com>
An: poststelle(ät)stk.niedersachsen.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Empörung und völligem Unverständnis haben wir der Presse entnehmen müssen, dass die 3.000 Aktenordner aus dem Asse-Untersuchungsausschuss und weiteres Material nicht im Landkreis Wolfenbüttel, sondern in Goslar wissenschaftlich aufgearbeitet werden sollen.
Dort wurde jetzt ein neues Institut mit 8 - 10 neuen Arbeitsplätzen eröffnet.
Das ist wirklich ein Schlag ins Gesicht der Menschen des Landkreises Wolfenbüttel.

In dem Zeitungsartikel vom 19.9.13 in der Braunschweiger-Zeitung wird der Standort Goslar wie folgt begründet:

1. Eck (Anm.: Institutsleiter) nannte als einen Grund für die Auswahl des Standortes die verkehrliche Zentralität Goslars.

2. Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk fügte als Grund an "dass wir (Anm.: Goslar) als Wissens- und Forschungsstandort gut sind, ....".

3. Die Oberharzer SPD-Landtagsabgeordnete Petra-Emmerich-Kopatsch hielt die Wahl für "folgerichtig, weil die meisten der Akten aus den Bergämtern im Kreis Goslar kommen".

Frage zu 1:
Welche "verkehrliche Zentralität" ist hier gemeint?
Goslar liegt nicht näher am Asse-Schacht oder der Asse-Infostelle, es liegt nicht näher an der Landeshauptstadt bzw. am Landesumweltministerium, es liegt nicht näher am Niedersächsischen Landesarchiv, es liegt nicht näher am Bundesamt für Strahlenschutz, es liegt nicht näher am Bundesumweltministerium als Wolfenbüttel.

Frage zu 2:
Wer sagt, dass Goslar ein besserer Wissens- und Forschungsstandort ist als unsere Region mit der Ostfalia und ggf. der TU Braunschweig u. a. mit dem dortigen Rechtsinstitut?
Da das neue Institut eigene Beschäftigte hat, kann das ohnehin nicht ausschlaggebend gewesen sein, zumal es "moderne" Kommunikationsmittel wie Telefon, E-Mails und Internet gibt. Vielmehr wird andersherum ein Schuh daraus, durch das Institut wird der Wissens- und Forschungsstandort Goslar aufgewertet.

Frage zu 3:
Wieso ist der Standort "folgerichtig, weil die meisten Akten aus den Bergämtern im Kreis Goslar kommen"?
Weil das Landesbergamt die Einlagerung in das marode Bergwerk genehmigt hat, werden die darüber vorliegenden Unterlagen "folgerichtig" in Goslar aufgearbeitet und nicht in der Region, in der der Schaden entstanden ist und vielleicht noch viel mehr Schaden entstehen wird?

Weitere Fragen:
Wer hat über den Standort des Instituts entschieden?
Gab es andere Gründe als die im Zeitungsartikel angegebenen, die für den Standort Goslar ausschlaggebend waren? Wenn ja, welche?
Wurde ein Standort im Landkreis Wolfenbüttel in Erwägung gezogen? Welche Gründe sprachen gegen einen Standort im Landkreis Wolfenbüttel?
Wann wurde darüber endgültig entscheiden?
Wurde vor der Entscheidung mit dem Landkreis Wolfenbüttel gesprochen? Wenn ja, mit wem?
Wie lautet der Auftrag für die weitere Aufarbeitung der Akten und sonstigen Unterlagen?
Welche Mittel werden in welcher Höhe für welche Zeit bereitgestellt?
Warum fiel die Entscheidung auf das IWW, eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums München? Wer hat dieses Institut vorgeschlagen? Wer hat diese Entscheidung gefällt? Welche Alternativen wurden noch in Erwägung gezogen?

Die Akten sind Teil der Geschichte unseres Landkreises. Schämen sich die Verantwortlichen gar nicht, uns die Aufklärung und die wissenschaftliche Arbeit zu nehmen, nach dem Motto: Die haben ja schon den Müll, was brauchen sie noch die Akten für die Aufklärung.

Bei der Nacht am Schacht sagte uns Landesumweltminister Wenzel, dass seiner Ansicht nach das Zwischenlager in der Nähe der Asse sein müsste, weil keine andere Region den Müll nehmen würde. Dabei wird nicht geprüft, ob die Strahlenbelastung für die Dauer der Zwischenlagerung an einem anderen Ort geringer sein könnte oder die Lagerung sicherer wäre. Aber die Aufarbeitung der Akten, die werden von einer anderen Stadt samt der geschaffenen Arbeitsplätze und dem Imagegewinn natürlich gerne genommen.
Das BfS argumentiert für den assenahen Standort für ein Zwischenlager einzig und allein mit der Strahlenbelastung durch den Transport - ohne die Strahlenbelastung durch das Zwischenlager zu berücksichtigen. Der Transport der Asse-Akten nach Wolfenbüttel kann ja wohl nicht an der Strahlenbelastung gescheitert sein.

Es kann nicht sein, dass eine andere Region/Stadt die Asse-Akten aufarbeitet und dadurch qualifizierte strahlungsfreien Arbeitsplätze bekommt, die unserer Region und ihrem Image gut tun, und unseren Wissens- und Forschungsstandort aufwerten würden.

In dem o. g. Zeitungsartikel heißt es weiter: Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) beschrieb die IWW-Arbeit als "Jahrhundertaufgabe" mit einem Blick zurück als Hilfestellung für die Zukunft.

Wenn es denn eine Jahrhundertaufgabe ist, dann gehört sie hier in unsere Region. Dann können sich die Experten die Unterlagen gleich am Standort ansehen. Vor allem aber wollen wir, dass die AnwohnerInnen die Möglichkeit haben, sich vor Ort über den Stand der Auswertungen zu informieren und ggfs. auch Akteneinsicht zu nehmen, ohne dass sie den Weg nach Goslar auf sich nehmen müssen, wenn sie die Belastung schon vor der Tür haben.
Wir wollen, dass die hiesigen SchülerInnen und Schüler privat oder als schulische Veranstaltung, das Institut besuchen und sich informieren können.

Wenn Sie als Landesregierung oder das Landesumweltministerium für die Standortentscheidung zuständig ist, fordern wir Sie auf, Ihre Entscheidung zu revidieren und das Institut in Absprache mit den regionalen Vertretern des Landkreises Wolfenbüttel und der Gemeinden um die Asse in unseren Landkreis zu verlegen.
Das wir das erst jetzt fordern, ist dem Umstand geschuldet, dass wir von dem Institut erst durch den Bericht über dessen Eröffnung erfuhren und wir seitdem mit anderen Problemen zu Asse II beschäftigt waren/sind.

Wenn die Landesregierung oder das Landesumweltministerium für die Standortentscheidung nicht zuständig ist, bitten wir uns entsprechend zu informieren.

Mit freundlichem Gruß
Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

i. A. Eleonore Bischoff


... weil wir für unser Leben gern hier leben!

P.S.:
Mit Interesse haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Präsident des BfS, der es trotz eines erheblichen Konfliktes nicht für notwendig hielt, der Einladung zur letzten Sitzung der Begleitgruppe zu folgen, an der Eröffnung des Instituts teilnahm.

Offensichtlich beschränkt er sich seit einiger Zeit auf repräsentative Auftritte.




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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #9691 von Nachtschatten
Über den Wolfenbüttler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) Infomailverteiler kam folgende mail, diesen kann jeder selber auch abonieren .

Asse II: Geologisch unsicher, aber relativ geeignet?!

Die Asse wird vom Landesbergamt Niedersachsen in weiten Teilen als von Bergfällen bedrohtes Gebiet bewerten. Genaue Angaben, siehe Karte auf:
waagwf.wordpress.com/2013/11/15/geologisch-unsicher-aber-relativ-geeignet-oder-die-verquere-logik-eines-bundesamtes/

Unter diesen geologischen Rahmenbedingungen kann ein asse-nahes Zwischenlager keine sichere Lösung darstellen.
Deshalb sagte der Betreiber der Schachtanlage Asse II, das BfS wohl, dass sie nicht den besten Standort für ein Zwischenlager suchen, sondern den "relativ geeigneten”.


Zum Thema Zwischenlager passt der Bericht aus Jülich / NRW, siehe: waagwf.wordpress.com/2013/11/20/2658/





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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #9713 von Nachtschatten
Morgen, 2.12.2013 - wieder "ASSE 2" Mahnwache in Wolfenbüttel - diesmal vor "Hertie".

Die Dezember-Mahnwache findet morgen, 2.12.13, wegen des Weihnachtsmarktes, in den Krambuden, vor dem ehemaligen Kaufhaus "Hertie" in Wolfenbüttel statt!

Sie beginnt um 18.00 Uhr und dauert ca. 45 Minuten.

Die BASA und die WAAG informieren und diskutieren mit den Anwesenden zu folgenden Themen:

- Was gibt es Neues von Asse II?

- Was steht im neuen Koalitionsvertrag zur Energiewende, Asse II, Schacht Konrad und Morsleben?



Fotos von der gestrigen Energiewende-Demo in Berlin:
Hier finden Sie Fotos von den "Reportern aus dem Wendland" von der Demo gestern in Berlin www.publixviewing.de/index.php?cont=news&id=253&n=1

Der vorangegangene Text, kam über den Infomailverteiler der WAAG und kostenlos bei dieser aboniert werden.



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8 Jahre 3 Wochen her - 8 Jahre 3 Wochen her #9761 von Nachtschatten

Anmerkungen zum BZ -Artikel:
„Das Zwischenlager sollte direkt am Asse-Bergwerk gebaut werden“, vom 21.12.13:


In dem Artikel der BZ:
www.braunschweiger-zeitung.de/debatte/antworten/das-zwischenlager-sollte-an-der-asse-gebaut-werden-id1272041.html
spricht sich der Präsident des BfS -wie seit Jahren andere Vertreter des BfS -für einen assenahen Standort für ein Zwischenlager aus.Interessant dabei ist, dass sie dabei politische Argumente anführen nach dem Motto „Die nicht kontaminierte Lauge aus Asse 2 will schon niemand haben, den Müll aus Asse 2 will erst recht niemand haben“.

Dem BfS als Fachbehörde sollte es ausschließlich um die Minimierung der Strahlenbelastung gehen.
Der Transportweg ist dabei nur ein Kriterium, und darf deshalb kein Ausschlusskriterium sein.

Ulrike Krause, Grüne Stadträtin aus Wolfenbüttel, scheint die assenahe Standortsuche zu akzeptieren, da auch sie nicht anderen „unseren“ Müll vor die Tür zu kippen will.

Darum geht es aber nicht!

Es geht um einen möglichst sicheren Standort mit möglichst wenig Strahlenbelastung für die Bevölkerung für einen nicht zu benennenden Zeitraum, da ein Endlager nicht in Sicht ist, nicht einmal gesucht wird.

Außerdem ist es nicht unser Müll – nicht einmal in Anführungsstrichen.

Wir haben ihn nicht mehr zu verantworten als Menschen in anderen Regionen. Auch die Einlagerung haben wir nicht zu verantworten.

Unsere Region darf deshalb nicht anders behandelt werden als andere.

Die Menschen hier haben auf jeden Fall schon die Belastung durch die Einlagerung und die Lagerung tragen müssen -und dann irgendwann die durch die Rückholung und Konditionierung.

Die Frage von Frau Krause, wie groß das Zwischenlager werden soll, beantwortet Herr König nicht.
Er sagt, dass die Größe des Zwischenlagers davon abhängen wird, "wie schnell die Bergung im Idealfall laufen kann".

Wieso soll die Schnelligkeit der Bergung Auswirkungen auf das Volumen des geborgenen Mülls und damit auf die Größe des Zwischenlagers haben?

Auswirkungen kann das auf die Größe des Pufferlagers, der Konditionierungsanlage und des Transportbereitstellungslagers habe.

Diese drei Anlagen müssen auf jeden Fall in der Nähe der Schachtanlage angesiedelt werden.

Dass das BfS diese Anlagen und das eigentliche Zwischenlager insgesamt als Zwischenlager bezeichnet, haben schon die Fachberater der Begleitgruppe kritisiert.

Dass sie einen Begriff wählen, liegt wohl daran, dass sie den Eindruck erwecken wollen, als ob es zwingend eine Anlage -und damit an der Asse
-sein müsste.

Weicht Herr König der Frage nach der Größe des Zwischenlagers bewusst aus?

Passte die Dimension der Anlage nicht zur Botschaft des Befragten?

Die bisherigen Planungen müssten ihm allemal bekannt sein, da eine Skizzen der Anlagen auf der Info-Veranstaltung in Schöppenstedt gezeigt wurde, auf der auch die Ausmaße angegeben waren.
Leider habe ich sie auf der Internetseite des BfS nicht gefunden.
Zur transparenten Öffentlichkeitsarbeit gehört aber auch diese Information.

An die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können bis Ende Februar Fragen zum geplanten Zwischenlager geschickt werden, siehe: www.asse.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2013/1209_faq_zwischenlager.html

Fragen Sie doch einfach mal das BfS nach der Größe des Pufferlagers, der Konditionierungsanlage und des Zwischenlagers, wenn alles an der Asse gebaut würde -mindestens für die Dauer der Rückholung, die mit ca. 30 Jahren veranschlagt wird.
Dann könnten Sie auch gleich nach der voraussichtlichen Dauer des Zwischenlagers fragen, für das noch kein Endlager gesucht wird.


Die Aussage von König, dass die Unsicherheiten beim Inventar „durch Vorsorgemaßnahmen, sprich höhere Sicherheitsstandards als eigentlich erforderlich, abgefangen werden“ müssen, steht im Widerspruch zu der Aussage des BfS auf der Info-Veranstaltung zum Zwischenlager, dass nicht der beste, sondern nur ein „relativ geeigneter Standort“ gesucht werden soll.

Weiter sagt König: „Wer Konrad grundlegend infrage stellt, nimmt in Kauf, dass wir tausende Kubikmeter Abfälle weiter dezentral mit wesentlich geringeren Sicherheitsvorkehrungen auf unbestimmte Zeit zwischenlagern müssen.“

Welche Schlussfolgerung sollen wir nach den Erfahrungen mit der Einlagerung in Asse 2 ziehen?

Konrad bloß nicht in Frage stellen, dann lieber einlagern, auch auf die Gefahr, dass die nächste Generation bei Konrad vor dem gleichen Problem steht, wie wir bei Asse 2?

Das hat ungefähr die gleiche Qualität, wie die Aussage von Frau Nöthel auf der A2B-Sitzng, die implizierte, dass es wohl keine Rückholung geben wird, wenn das Zwischenlager nicht an die Asse kommt.

Außerdem ist der Hinweis von König, dass Müll in Zwischenlagern "mit wesentlich geringeren Sicherheitsvorkehrungen auf unbestimmte Zeit" lagert, ein Argument dafür, dass sich das BfS nicht auf ein „oberirdisches Zwischenlager“ festlegt. Auch Tunnellösungen sollten geprüft werden.

Herr König verwendet im Zusammenhang mit der Lagerung von Atommüll den Begriff „ethisch“. Schwierig zu sagen, wann Atommülllagerung „ethisch“ ist, hier kann es m. E. nur um Minimierung der Strahlenbelastung gehen – für die jetzige und die kommenden Generationen. Nicht noch mehr Atommüll zu produzieren, wäre ethisch: „Was Du heut' nicht kannst entsorgen, das produziere auch nicht morgen.“
Die unverzügliche Abschaltung aller Atomkraftwerke stand aber leider nicht im Koalitionsvertrag, also sind wir Bürgerinnen und Bürger weiterhin gefordert.

Apropos Koalitionsvertrag:
Im schwarz-roten Koalitionsvertrag auf Bundesebene spricht sind die SPD für eine zügige Fertigstellung des Atommüllendlagers Schacht Konrad in Salzgitter aus. Um die Endlagerfrage aus Verantwortung für kommende Generationen zu lösen, werde die Errichtung von Konrad vorangetrieben, heißt es in der Vereinbarung von SPD, CDU und CSU auf Bundesebene. Gleichzeitig verlangen die Sozialdemokraten in Niedersachsen eine »Neubewertung der Konzeptions- und Einlagerungssituation von Schacht Konrad« - so steht es jedenfalls in deren Koalitionsvereinbarung auf Landesebene mit den Grünen.
Siehe:
www.neues-deutschland.de/artikel/918809.sozialdemokraten-in-endlagerfrage-uneins.html


Die vorangegangenen Bemerkungen und Anregungen zu den Artikel der BZ und Zur End-lager und Zwischen-lagerfrage, kam über den Infomailverteiler der Wolfenbüttler AtomAusstiegsgruppe WAAG und kann von jeden, dort auch kostenlos aboniert werden!


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8 Jahre 2 Wochen her - 8 Jahre 2 Wochen her #9764 von Nachtschatten

Auch 2014 werden jeden ersten Montag im Monat, Mahnwachen zu Asse II & Co. stattfinden.

Die nächste Mahnwache findet am kommenden Montag, wie gewohnt um 18:00 Uhr vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63, in Wolfenbüttel, statt.



Thema wird u. a. das Zwischenlager für den Müll aus der Schachtanlage Asse II sein.
Das BfS geht schon seit 2011 von einem assenahen Standort für das Zwischenlager aus, d. h. mit direktem Zugang zum Werksgelände der Schachtanlage Asse II.
Schon damals haben die Bürgerinitiativen eine vergleichende Standortsuche gefordert und Transporte als Ausschlusskriterium abgelehnt.
Die Suche nach einem Zwischenlager müsse nach dem Gesichtspunkt der Minimierung der Strahlenbelastung für die jetzige und für künftige Generationen erfolgen, dabei seien Transporte nur ein Kriterium, das zu berücksichtigen sei.
Das politische „Argument“ des BfS, dass keine andere Region den Müll haben wolle, sei für eine Fachbehörde doch eher ungewöhnlich und könne nicht akzeptiert werden.


Ein weiteres Thema wird die weitere Aufarbeitung der Asse-Akten aus dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages sein.
Die sollen unverständlicherweise nicht assenah, sondern in Goslar ausgewertet werden.
Die mit 7,2 Mio. Euro finanzierten 8–10 Arbeitsplätze entstehen somit auch nicht nicht assenah.

Die überregionale Tageszeitung TAZ titelte: „Strahlenmüll hier, Arbeitsplätze dort“ .



Nicht nur Radioaktivität ist gefährlich:
Monsantos Gift verbieten
Glyphosat, das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Hauptproduzent Monsanto vergiftet damit die Umwelt und die Menschen, nicht nur in den Tropenwaldgebieten in Südamerika, inzwischen auch in Europa.

"Rettet den Regenwald e. V." und das Umweltinstitut München fordern ein Verbot von Glyphosat.
Sie können die Forderung mit Ihrer Unterschrift an das Bundesverbraucherschutzministerium, die Regierungen der EU-Länder und die EU unterstützen.
Bitte unterschreiben Sie hier:
www.regenwald.org/aktion/934/monsantos-gift-verbieten?mt=1759&v=0&ref=nl


Letztes Jahr hatte ich den Link:

www.youtube.com/watch_popup?v=GBaHPND2QJg&feature=youtu.be
zu einem "Neujahrsständchen" verschickt, heute einen Hinweis auf einen
Kinofilm über das Naturwunder Regenwald: Das Geheimnis der Bäume

Am 2. Januar kommt "Das Geheimnis der Bäume" von Oscar-Preisträger Luc Jacquet ("Die Reise der Pinguine") in die Kinos.

Den Trailer zum Film finden Sie ganz unten auf:

www.regenwald.org/news/5617/das-geheimnis-der-baeume-kinofilm-ueber-das-naturwunder-regenwald?mt=1759&v=0&ref=nl


Ihnen allen alles Gute für 2014!

Der vorangegangene Text kam von Eleonore Bischoff, i.a. der Wolfenbüttler Atomausstiegsgruppe (WAAG) und kann auch dort selber als Infomail aboniert werden.


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8 Jahre 2 Wochen her - 8 Jahre 2 Wochen her #9768 von Nachtschatten

Zwischenlager für den bundeseigenen Atommüll aus Asse II

Es war ja schon merkwürdig, dass Herr König in dem Interview in der BZ* auf die Frage, wie groß das Zwischenlager werden wird, ausgewichen ist.

Es gibt nämlich sehr konkrete Pläne des BfS mit Planungsstand 31.10.13.

Dabei handelt es sich u. a. um das Pufferlager, die Konditionierungsanlage und das Zwischenlager, also direkt an der Schachtanlage Asse 2, denn dort werden auf jeden Fall das Pufferlager und die Konditionierungsanlage stehen müssen.
Wie konkret die Planung schon ist, zeigt, dass auf dem Plan sogar schon Himmelsrichtungen eingezeichnet sind.
Die Höhe wird auf einer weiteren Zeichnung mit 17 m - 22 m angegeben.
Die anderen Maße finden Sie hier:
waagwf.wordpress.com/2014/01/01/zwischenlager-fur-den-bundeseigenen-atommull-aus-der-asse-transparenz-oder-salamitaktik/


Wir haben es satt - Bus zur Demo in Berlin am 18.01.2014

Am Samstag, den 18. Januar 2014 findet in Berlin wieder ein Demo für eine bäuerliche Landwirtschaft, für artgerechte Nutztierhaltung, für eine saubere, gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik und sinnvoll produzierte Lebensmittel statt.

Der BUND Braunschweig und Wolfenbüttel sowie Slowfood Braunschweiger
Land haben einen Bus organisiert, der ab Wolfenbüttel und Braunschweig fährt!

Mehr Infos dazu gibt es im Anhang und auf:
www.wir-haben-es-satt.de

*Anm. Nachtschatten: link zum Artikel, siehe vorherigen Kommentar.

Der vorangegangene Text kam von Eleonore Bischoff, i.a. der Wolfenbüttler Atomausstiegsgruppe (WAAG) und kann auch dort selber als Infomail aboniert werden.




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