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1. Entwurf zur Lex Asse aus dem BMU...

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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #9332 von Nachtschatten

Nächsten Montag, den 5. August, findet die 39. Mahnwache zu Asse II, Atommüll und Energiepolitik vor Seeliger, Lange Herzogstraße,in Wolfenbüttel statt.

Sie beginnt um 18:00 Uhr und dauert ca. 45 Minuten.


U. a. stehen folgende aktuelle Themen an:

- Wie weit ist die konkrete Rückholungsplanung?

- Verfolgt das BfS mit der geplanten Verfüllung der 750-Meter-Sohle, auf der die Einlagerungskammern liegen, das alte Flutungskonzept?

- Ist die Schachtanlage Asse II rechtlich als Endlager einzustufen?

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer herzlich eingeladen, Stellung zu beziehen und Fragen zu stellen.

Veranstalter sind die Bürgerinitiativen BürgerAktion Sichere Asse (BASA) und Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG).

Mehr dazu, auf der Seite der WAAG: waagwf.wordpress.com/
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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #9339 von Nachtschatten
ASSE II: Verfüllung der 750-m-Sohle stoppen!

Und wieder mal Berichtete die BZ nicht und speziell auch nicht in der Braunschweiger Ausgabe, als ob es uns hier nicht angeht :unsure: .

Danke, an die Bürgerinitiativen in Wolfenbüttel und Bleckenstedt für Ihre unermüdliche Arbeit:
waagwf.wordpress.com/
www.basa-sickte.de/
www.ag-schacht-konrad.de/
www.asse2.de/

"...Den Stop der Verfüllung der 750-m-Sohle und sofortige Maßnahmen zur Rückholung des Atommülls aus ASSE II hat der ASSE-II-Koordinationkreis heute in einer Presseerklärung gefordet.

Das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber der ASSE II stehe kurz davor, weitere Strecken auf der 725-m-Sohle und der 750-m-Sohle mit Salzbeton zu verfüllen.

Hier liegen fast alle Kammern mit Atommüll.

„Mit der Kampagne ‚Pumpen statt Fluten‘ haben wir vor gut einem Jahr genau gegen diese Flutungsvorbereitungen im Rahmen des Notfallkonzeptes protestiert.


Heute müssen wir feststellen:

Das BfS verweigert substantielle Schritte wie die Auftragsvergabe für die Rückholungsplanung und setzt das Flutungskonzept Schritt für Schritt als Notfallkonzept um.“, kritisiert Heiko Judith von der BürgerAktionSichereAsse (BASA) aus Sickte.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bisher keinerlei konkrete Vorstellungen vor­gelegt, wie der Atommüll nach Verschließen der Sohlen mit Beton zurückgeholt werden kann.

Mit dem Verschluss wird es unmöglich, kontamienierte Lauge aufzufan­gen, zu messen und zu kanalisieren.


Schlimmer noch:
Neue Zutrittsstellen können nicht mehr erkannt werden und es muß damit gerechnet werden, dass durch den Laugenzufluss in die Einlagerungskammern Fässer aufgelöst und das umgebende Salz kontaminiert wird.

Dies würde zu einer erheblichen Erschwerung und Verzögerung der Rückholung führen....".

Bitte weiterlesen...

Warum ist Rückholung besser als Vollverfüllung?
Nach Vollverfüllung mit einem Betongemisch, wird der kontaminierte Laugensupf in die Umwelt gepresst.
Und das innerhalb von 2 Jahren, sagt Dr. Krupp, der an der TU BS ist :
www.ptka.kit.edu/downloads/ptka-wte-e/WTE-E-BPub-AGO-Stellungnahme_zur_Beantwortung_BMU-Fragen_zum_Hydromodell_Krupp-2009-12-29.pdf

In Kurzform:
Innerhalb von 2 Jahre wird der kontaminierte Laugensumpf, aus der ASSE gedrückt und kommt im normalen Fussverlauf zur Oker und dann nach ca.3 Jahren hier bei uns in Braunschweig an!

Und schön umschlossen, ist dort schon lange nichts mehr:
www.asse2.de/download/infoflyer-asse-2008.pdf


ASSE Alarm Kampagne, die letztes Jahr stattgefunden hat:
www.asse2alarm.de

Hier haben die Kampagnen Orga, die häufigsten Fragen dazu aufgelistet:
asse2alarm.de/faq.htm



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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #9342 von Nachtschatten
Rückholungsplanung sofort ausschreiben!
Verfüllung der 750-m-Sohle stoppen!

Veröffentlicht am Donnerstag, 01. August 2013
Geschrieben von Heiko Judith und Udo Dettmann

Wolfenbüttel, den 31. Juli 2013


„...Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) muss endlich die Planung der Rückholung in Auftrag geben!", fordert Udo Dettmann vom Asse II-Koordinationskreis, dem Zusammenschluss von Bürgerinitiativen und Gruppen, die sich gegen die Flutung der Atommülldeponie Asse II engagieren.

Bis heute erfolgte noch keine Ausschreibung der Planung für die Rückholung, obwohl die Unterlagen bereits erarbeitet sind.
Hier liegt derzeit das größte Handlungsdefizit des gegenwärtigen Betreibers von Asse II.

Das Bundesamt steht kurz davor, im Rahmen der Notfallplanung die Strecken vor den Kammern mit dem Atommüll auf der 725-m-Sohle und der 750-m-Sohle mit Salzbeton zu verfüllen. Auf der 750-m-Sohle liegen fast alle Kammern mit Atommüll.

Dieser Schritt ist mehr als fragwürdig, weil:

- bisher keinerlei konkrete Vorstellungen vorliegen, wie der Atommüll nach Verschließen der Sohlen mit Beton zurückgeholt werden kann,

- schon jetzt kontaminierte Lauge auf der 750-m-Sohle ausgetreten ist und weiter austritt, aber keine wirkungsvolle Drainage geplant ist, die garantiert, dass keine Lauge in die Einlagerungskammern gelangt,

- mit einem Verschluss der Sohlen neue Zuflussquellen von Lauge nicht mehr erkannt werden können und damit gerechnet werden muss, dass durch Laugenzufluss in die Einlagerungskammern sich Fässer auflösen und das umgebende Salz kontaminieren. Dies würde zu einer erheblichen Erschwerung und Verzögerung der Rückholung führen.

Auch die Asse II-Begleitgruppe im Landkreises Wolfenbüttel und die wissenschaftliche „Arbeitsgruppe Option Rückholung" haben sich deutlich gegen diese Verfüllmaßnahmen ausgesprochen....".

Mehr lesen auf: www.braunschweig-spiegel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4057:rueckholungsplanung-sofort-ausschreiben-verfuellung-der-750-m-sohle-stoppen&catid=67&Itemid=147




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8 Jahre 5 Monate her #9343 von Nachtschatten
„Die Planung der Rückholung ist in Arbeit“

"...Im Wolfenbütteler Teil der Braunschweiger Zeitung, weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), am 31.07.2013, die berechtigte Kritik, von Asse-II-Gruppen zurück...".

Weiterlesen auf:
www.braunschweiger-zeitung.de/region/wolfenbuettel/die-planung-der-rueckholung-ist-in-arbeit-id1097334.html

Und wie immer, die Leserkommentare nicht vergessen zu lesen ;) .





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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #9385 von Nachtschatten
Über den Infomail WAAG Verteiler, den jeder kostenlos abonieren kann, kam gestern folgende Infomail:

Asse II - Betonieren der 750-m-Sohle
Vor drei Wochen erfuhr ein Berater der Begleitgruppe per Zufall, dass die 750-m-Sohle (das ist die Sohle, auf der d. Einlagerungskammern liegen) verfüllt werden soll, bevor die Rückholungsplanung vorliegt, also bevor klar ist, ob das Betonieren die Rückholung erschweren bzw. evtl. sogar unmöglich machen könnte.

Die Absprache zwischen BfS und Begleitgruppe lautete aber, dass mit dieser Verfüllung gewartet wird, bis die Planung vorliegt.

Am letzten Mittwoch fand ein Gespräch zwischen den regionalen VertreterInnen der Begleitgruppe und Vertretern des BfS statt, zu dem erst am Vortag eingeladen wurde.

Wie der Presse zu entnehmen war, brach die Begleitgruppe das Gespräch ab, da sie keine neuen Gründe für die vorgezogenen Betonierarbeiten bzw. das Nichteinhalten der Absprache sieht.

Herr Schillmann, Mitarbeiter des Landkreises, der in Vertretung des Landrates die Begleitgruppe leitet, hat jetzt zur Klärung den Präsidenten des BfS angeschrieben.

Sehr erfreulich ist, dass neuerdings über die Arbeit der Begleitgruppe zeitnah und mit Originalschreiben auf der Internetseite der Begleitgruppe informiert wird.

So auch zu dieser aktuellen Auseinandersetzung, siehe die letzten Beiträge auf der Seite:
www.asse-2-begleitgruppe.de/category/news/

Die Bevölkerung wurde über die beabsichtige Betonierarbeiten vom BfS weder auf der öffentlichen Veranstaltung im Juni, noch in der letzten Ausgabe der ASSE EINBLICKE informiert.

In den letzten AE ging es überwiegend um das Großprojekt Olympiade in London.

Da war für dieses Thema, für die erfolgreiche Anbohrung der ersten Kammer und den erhöhten Wasserzutritt, und dass es mehr Wasserzutrittsstellen gibt, eben kein Platz mehr.

Die Bevölkerung muss ja nicht alles wissen, dafür gibt es ja die Begleitgruppe.

Warum es diese Art von "Bürgerbeteiligung" (auch) gibt, das durchleuchtet der aktuelle Artikel auf Telepolis, siehe weiter unten: "Warnung vor der Mitmachfalle".

Die WAAG hat vor der Sitzung schriftlich Stellung genommen, siehe: waagwf.wordpress.com/2013/08/09/bfs-plant-vorbereitung-der-betonierung-der-stollen-auf-der-725-und-750-m-sohle-fragen-der-waag/


"Warnung vor der Mitmachfalle"
Der Soziologe, Peter Wagner, zeigt auf, wie mit Mitbestimmungsmodellen umstrittene Projekte besser durchgesetzt werden können als mit autoritären Durchregieren.

Mehr dazu auf: www.heise.de/tp/blogs/6/154753


Besetzung der Endlagerkommission

Die ersten Namen für die 33-köpfige Kommission, die die Kriterien für das neue Atommüll-Endlager entwickeln soll, stehen fest:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nominierte nach taz-Informationen den stellvertretenden Vorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Erhard Ott, und das Vorstandsmitglied der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE), Edeltraud Glänzer.

Als Stellvertreter soll bei Bedarf DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel fungieren.
Mehr auf -taz Artikel:


Genauso war es zu befürchten.

Die IG BCE vertritt die Beschäftigten in Gorleben.

Und Verdi vertritt die Beschäftigten in den Energiekonzernen.
Ott ist offensichtlich das für diesen Bereich zuständige Vorstandsmitglied.

Einen Vorsitzenden für die Kommission gibt es noch nicht.

Klaus Töpfer sagte ab.

Das ist nachvollziehbar, wer will schon eine Kommission leiten, in der 8 Bundestags- und 8 Landtagsabgeordnete sind.

Nur kurze Zeit wurde der ehemalige Wirtschaftsminister Werner Müller als sicherer Kandidat für den Vorsitz gehandelt.

Der ehemalige Veba- und Ruhrkohle-Manager, der unter Rot-Grün parteiloser Bundeswirtschaftsminister war, sei „ein Musterbeispiel für engste Verflechtungen zwischen Atom- und Kohleindustrie und der Politik“, kommentierte Greenpeace; die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg sieht Müller wegen seiner früheren Haltung zu Gorleben als „vorbelastet“.

Ich, Nachtschatten, habe da mal ne Frage: braunschweig-online.com/bibs-forum/22-termine--veranstaltungen/9378-31813-qdie-lange-nacht-am-schachtq-asse2.html#9384




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8 Jahre 5 Monate her #9391 von Nachtschatten
Asse II: BfS betoniert heimlich den Zugang zur Atommüllkammer 10 - gegen eigene Zusagen

Veröffentlicht am Donnerstag, 15. August 2013,
Geschrieben von Udo Dettmann

"....Das BfS hat die gemeinsamen Absprachen mit der Asse II-Begleitgruppe zur Rückholung gebrochen. Seit Dienstag, dem 13.8., laufen die Arbeiten an der Zubetonierung der Bereiche vor der Atommüllkammer 10 auf der 750-m-Sohle - still und heimlich wurde damit begonnen...".

PM: Transparenz ist beim BfS nur ein schönes Wort – ohne Inhalt

Mehr auf: www.braunschweig-spiegel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4093:asse-ii-bfs-betoniert-heimlich-den-zugang-zur-atommuellkammer-10-gegen-eigene-zusagen&catid=67:politik-kategorie-umwelt&Itemid=147




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