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Das Wort zum Sonntag

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11 Jahre 3 Wochen her #5448 von Helmhut
Das Wort zum WahlSonntag


Braunschweiger Predigt gegen engagierte Bürger


Ach, und der Braunschweiger Religionsprediger Pfarrer Frank-Georg Gozdek (53) von St. Ulrici/Brüdernkirche gegen engagierte Bürger gegen Rechts hat sich ein bisschen schnell mal entschuldigt oder müssen für seine umstrittenen Äußerungen über das Engagement der Bürger als auch seiner Kirche gegen Rechtsextremismus".


Im Namen des Herrn unterwegs? Pfarrer Gozdek (St. Ulrici/Brüdernkirchgemeinde
Scrennshot: Regioticker newsclick

Die mehreren tausend Bürger, die am 4. Juni 2011 friedlich gegen den Neonazi-Aufmarsch in Braunschweig (Braunschweig ist BUNT) demonstriert hatten, hatte er wörtlich als "Volksfront, an der Stalin seine Freude gehabt hätte." bezeichnet, berichtete die newsclick

"Josef Stalin gilt als einer der schlimmsten Diktatoren, den die Welt je gesehen hat."... fügte die newsclick im Artikel eilends hinzu. Ja ja, einer der schlimmsten Diktatoren, und es gab ja noch einige andere, wie wir wissen.

Dies geschah elf Tage im Jahre des Herrn 2011 nach dem Bekanntwerden des kirchlichen Rundbriefes des Pfarrers der Innenstadt-Gemeinde St. Ulrici/Brüdern und mehreren Gesprächen zwischen ihm und der evangelischen Landeskirche, heißt es. Nach Aussage eines Sprechers "sind dienstrechtliche Konsequenzen im Moment nicht absehbar."

;) Natürlich nicht!

"Fehlende Glaubwürdigkeit von Politikern ist eine Hauptursache für die sinkende Wahlbeteiligung in Deutschland...
Ereignisse wie „Stuttgart 21“ haben der Glaubwürdigkeit geschadet."

sagt gerade und ausgerechnet ein CDU-Politiker, der Landtagspräsident Hermann Dinkla (CDU).

;) Eigentlich keine gute Wahlempfehlung, besonders aber nicht für die CDU.[/size]

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11 Jahre 2 Wochen her #5517 von Helmhut
Heute:
Bewegende Worte zu IAA-Technikgottheiten und Appelle der niedersächsischen Christlichen Demokratischen Wahlkämpfer-Union zur christlichen Gläubigengemeinde...

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10 Jahre 11 Monate her #5767 von Helmhut
Arbeitgeber Kirche - oder "Gott vergelt's!"...

"Bei uns gibt es keine Arbeitgeber, nur Dienstgemeinschaften!"

Die Diakonie Niedersachsen zu ver.di wegen Tarifverträgen für kirchliche Mitarbeiter.

Ein wenig Aufklärung für die geistlich Verstellten:
www.streikrecht-ist-grundrecht.de/

Download „ Tarifvergleich öffentlicher Dienst mit Diakonie “ bei ver.di (pdf)

Download „ Infos zum kirchlichen Arbeitsrecht “ bei ver.di (pdf)[/size]

Gruß
Helmhut

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #5930 von Helmhut
Mit Quark-Lutherfüßen und Ablasspapierfliegern gegen den Heidenspaß - Evangelische Landeskirche macht sich lächerlich

Womit verbindet man derzeit vorrangig "Kirche" im Allgemeinen?
Mit Sozialem, mit Lebensnähe? Hhmm?
Jedenfalls, mit dem Reformationstag schon mal gar nicht!

Das fällt auch zunehmend schwer, betrachtet man sich die Schlagzeilen, die die Institution Kirche gerade macht. Da ist Käsmann - alkoholisiert am Steuer, aber rehabilitiert, weil zurückgetreten, da steht flächendeckend was von Missbrauch der anvertrauten Minderjährigen die Rede, von Leugnen, vom Verschweigen, vom Papst, der der Ökomene eine glatte Ohrfeige verpasst und gegen Schwule redet, obgleich in seinen eigenen Häusern die Knabenliebe wohl bevorzugt praktiziert wird. Wohltuend, wenn ein paar Kirchenchefs sich nun mal aufraffen, um gegen die Schöpfungsvernichtung der Atomhinterlassenschaften eine Aussage zu treffen.

Doch nun hat sich offenbar unsere niedersächsische Evangelische Landeskirche gedacht, ihre Schäflein wieder stärker an den Reformationstag zu erinnern, wenn auch mit recht aberlustigen und -gläubischen Mitteln.

Heidenspaß verderben!

Besonders scheint die Evangelische Kirche am Halloweenfestbrauch zu leiden. Eine spaßige Konkurrenz, bei der die Evangelische Kirche wirklich keinen Spaß versteht. So nimmt sie denn einen eher aussichtslosen Kampf auf, ist doch ein Spaß meist mehr beliebt, als kalte harte Kirchenbank und Messritual. Witzig jedoch, wie man meint, dem Spaße beizukommen.

Unser [url=http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/15116428
]Lokalblatt[/url] bietet dazu alljährliche Gehversuche an, um dem Anliegen unserer Kirchenobersten die angemessene Predigerkanzel zu bieten. Braunschweiger Zeitung und newsclick - jedes Jahr mit mehreren "Hirtenbriefpredigten an die liebe Gemeinde" immer dicke vorne mit dabei. Drei Tage vor dem Fest werden die Eltern "zur Vernunft" gebracht mit Warn- und Haftungshinweisen. Am Tag der Reform dann hat die Kirche das große Wort und an den Folgetagen eine mühsam zusammengeklaubte Anzahl diverser Terroranschläge von Kleingeistern und Miniunholden mittels Eierwurf und Klopapiergirlanden. Schrecklich, furchtbar, kein Spaß!

Moderne flugtaugliche Ablassbriefe

Aus der newsclick:
"... So sollen die Gläubigen am Montag beispielsweise um 15.17 Uhr Papierflieger mit Segenssprüchen von Kirchtürmen oder Rathäusern in die Lüfte schicken..."

Ui, wie überaus einfallsreich. Die Papierflieger enthalten Segenssprüchlein im Briefformat und wenn Kirche da nicht aufpasst, erinnern diese doch sehr stark an das, was Herr Luther einst nach Rom aufbrechen und die Reformation anbrechen ließ: nämlich die Ablassbriefe der Konkurrenz, also den Ablasshandel der Katholischen Kirche.

Sex sales oder ein Eintopf "nackte Pfaffen"

Bei den Rattenfängern in Hameln etwa - serviert man den Heiden gegen das Halloweenspektakel einen "Sex sales-Live-Eintopf mit zwei nackten Pfaffen". Dort haben gestern "ein Pastor und Superintendent einem Gottesdienst in einem Badezuber als Luther und Melanchthon beigewohnt" - besser dort beigewohnt als woanders, mag man dabei denken. Diese Aktion soll ausgerechnet an Loriot (selig) erinnern, genauer an den Badeentchen-Scetch. Herr Loriot, kann man da nur sagen, nehmen Sie doch ihr Ende aus dem Kirchenzuber, das ist ja sowas von an den Haaren herbei gezogen!

In Peine treibt man kleine Kinder mit Hämmern hin zur Kirchenpforte und lässt sie "Thesen" an die Türen hämmern.


Kanibalismus-Symbolismus

Die Kirche hat ja schon immer alles Nichtkirchliche seit ihrem Bestehen sozusagen "gefressen". Klar, wer machtpolitisch was erreichen will, kann Konkurrenz nicht gut heißen. Die alten Heiden haben ihre Opfer und Angehörigen noch verspeist an gewissen Festen, um sich ihren Geist, Intellekt, ihre Weisheit auf direktem Wege einzuverleiben. Wie dagegen ankommen? Kurzum erfand man statt Ziegenschlachten das Getreideopfern in Form von Brot- und Hostienessen. Irgendwie unblutiger, aber im Prinzip das Gleiche. Aber war das nicht auch das, was gerade die Kirche Aberglauben pur nennt?

Egal, jetzt wartet erneut Konkurrenz am Reformationstage. Und was macht man, man backt Luther- statt Teufelsfuß oder backt sich einen Mann, wie man ihn sich schon immer gewünscht hat. Hauptsache am Ende verleibt man sich beides nett ein.

Und in der Lüneburger Heide hat die Geistlichkeit es nicht ganz assoziationsfrei zum Gegenspieler aus der Hölle geschafft. Dort bieten ein Pastor und ein Bäcker Luthers Quarktreter aus Quarkmürbeteig an, die sie "Luther-" und nicht Teufelsfüße nennen.

In Müden bei Celle wird der „versenkte Adam“ vertilgt. Dabei handelt es sich um eine Backspezialität aus Äpfeln und Rührteig. Auf 25 000 Brötchentüten soll außerdem auf den Reformationstag aufmerksam gemacht werden.
Über das Internet vertreibt das Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche Luther-Bonbons, Luther-Kekse. Es wirkt wie Karneval, den haben sich ja damals die Katholen gekrallt und bierernst werden lassen, wie man den überorganisierten Elferratsgremien sehen kann.

Es ist offenbar Kirchen-Wahlkampf in Niedersachsen ausgebrochen, denn auch Luftballons mit dem Konterfei des Reformers werden angeboten. Das hat man sich wohl von den politischen Parteien abgeguckt. Dort sollen ja die Luftballons immer am besten ankommen, symbolisieren sie ja doch genau das, was man dem Wahlvolk zumeist am ehesten anzubieten hat - jede Menge Luft, hauchdünn mit bunten Drumherum umhüllt. Und darin steht ihnen die Institution Kirche oftmals auch nicht so fern.

Teufelsaustreibungsaktionismus - sportlich betrachtet?

In der az-online bemüht man sich um Gelassenheit und versucht sportlich rüberzukommen. Sportlich? Ja, sehr sportlich, vor allem, wenn man die zahlreichen fast schon lächerlichen Gegenaktionen und Teufelsaustreibungen betrachtet.

Die Kirche sollte sich lieber auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, statt hier Konkurrenz-Feiertage zu bekämpfen. Nur durch Taten kann sie überzeugen, nicht durch Symbolismus.


Gruß
Helmhut

 

 
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von Helmhut.

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10 Jahre 11 Monate her #5936 von Helmhut
Heute dann nun - wie bereits vorausgesagt - die Terrormeldungen über die ach so schrecklichen Untaten der Halloween-Unholde und Kleingeister...

Gegen-Reformation gegen Kinderstreiche?

In der WAZ: "...zertrampelte eine Gruppe Jugendlicher etwa ein Blumenbeet; ansonsten alarmierten Anwohner die Polizei wegen Klingelstreichen, Zahnpasta an Türklinken, Eierwürfen oder Mehl auf Autos.
In der Nordstadt patrouillierten neben der Polizei auch die Rundengänger der Nachbarschaft Teichbreite. Einige unschöne Vorfälle gab es hier trotzdem: In der Schulenburgallee beschmierten düstere Gestalten einen Hauseingang, am Hochhaus in der Örtzestraße landete Ketchup auf dem Gehweg, Unbekannte verkohlten einige Klingelknöpfe. „Ansonsten ist es zum Glück ruhig geblieben. Das mag auch daran gelegen haben, dass es recht kalt war“, sagt Theo Springer, Sprecher der Rundengänger. „Unsere Süßigkeiten sind wir aber auch in diesem Jahr wieder losgeworden...“

:unsure: Ui, wie schlimm!

Allerdings sehen kinderliebe, vernünftige und normale Wolfsburger Bürger diese "Gegenreformation gegen Halloween-Kinderstreiche" dann doch etwas nüchterner, lassen sich nicht gegen Kinder aufbringen...

KOMMENTARE IM FORUM

Willy - 01.11.2011

"Hallo, gehts noch, als wenn unsere Polizei nichts besseres zu tun hat. Ich stell mir das gerade vor: 20:19 Opa Klenke wird beim schauen von Günther Jauch aufgeschreckt durch lautes gekicher. 110 Notruf der Polizei - Hilfe kommen sie schnell, mir haben Jugendliche Zahnpasta auf meine Türklinke geschmiert - Jetzt braucht es nur noch einen pfiffigen Beamten, der ruft dann das SEK und läßt den Hubschrauber über dem Grundstück des Verbrechens kreisen.
Leute, da nimmt man einen Lappen und wischt es wieder weg, oder einen Eimer Wasser und gießt ihn über den Ketchup oder das Mehl. Es ist Halloween das nächste mal einfach mal ein paar Süßigkeiten bereit halten. Mir sind Jugendliche die durch sowas auffallen lieber als diese die anderen die Schuhe klauen etc.

Sachbeschädigungen wie das niedertrampeln von Blumenbeeten sind natürlich nicht ok, und Leute die sich dabei erwischen lassen, müssen auch bestraft werden. Wenn ich Richter wäre würde ich die Jugendlichen das Beet wieder aufforsten lassen in einem dicken Kürbiskostüm. Das bietet der Nachbarschaft die Gelegenheit gemeinsam eine kleine Glühweinparty zu machen zum Spott des erwischten und alle sind glücklich :-)

Lg Willy
TV-Nazareth"


"Einige Wolfsburger sind doch unglaublich:
Wegen Klingelstreich und Zahnpaste auf der Klinge die Polizei rufen? Die Jungs von der Polizei haben auch nichts anderes zu tun als diese schweren Verbrechen aufzuklären!


Was mir in letzter Zeit auffällt das sich Wolfsburger sogar beschweren das ein bis drei mal im Jahr ein Tiefflieger über Wolfsburg fliegt!


Fehlt nur noch das die Wolfsburger das Wetteramt anzeigt weil die Sonne nicht scheint!!!"

www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Viele-Einsaetze-an-Halloween

;) Die Ängste liegen ganz woanders, wie man sieht!

In Lehre haben die Jugendlichen Angst

In Lehre sieht die Situation dafür um so ernsthafter aus. Da geht es eben auch um echte Ängste.
"Die Jugendlichen aus Lehre haben Angst, dass ihnen nach dem Jugendtreff in Lehre auch ihr zweiter Treffpunkt vor Ort genommen wird: Die Jugendwerkstatt in der ehemaligen Munitionsanstalt (Muna). Gestern Abend demonstrierten sie deshalb vor dem Haus des Gemeindebürgermeisters..."[/size]
www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Velpke-Lehre/Jugendliche-bangen-um-ihren-Treff

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10 Jahre 10 Monate her #5987 von Helmhut
Die "moderne" Kirche gibt sich sozial, ist für Schöpfungserhalt, gegen Atomkraft und für den Klimaschutz. Das EKD hat sogar grüne Sprecherinnen aus der Politik rekrutiert, man möchte offenbar auch politisch wieder mehr Einfluss haben. Der Kirche gehen aber derzeit viele Mitglieder verloren, also muss sie sich öffnen - oder zumindest so tun. Da liegen die Themen der Grünen recht nahe, aber meint man es auch ernst in den Reihen der Ehrwürden?

Toll - Soziale Kirchengewerkschaft!
[url=http://www.taz.de/Arbeitskampf-in-Niedersachsen/!80340/
]In Niedersachsen wollen Beschäftigte der evangelischen Kirche eine eigene Gewerkschaft gründen[/url]. Warum?
Na, die Protestanten unter den kirchlichen Mitarbeitern nehmen ihre Konfession für bare Münze, die sie offenbar im kirchlichen Dienst deutlich zu wenig erhalten. Erst kürzlich gab es landesweite Streik unter der Herde. Die Hirten fanden das gar nicht so gut. Und weil die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di als Gegenspieler betrachtet wurde von Seiten der Würdenträger, hat man erwogen, seinen eigenen Verein aufzumachen. Die neue kirchliche Konkurrenz der herkömmlichen Gewerkschaften will an den Sonderrechten der Kirche festhalten, was sonst?

Ver.di indes warnt vor "Etikettenschwindel". Aber Ver.di ist ja nicht christlich.

Geld und Scheine - scheinheilige Nächstenliebe?

Weihnachten naht, da werden die Herzen warm und weich und das schlechte vernachlässigte Gewissen erwacht allerseits, da kann man sich quasi von den alten Jahressünden freikaufen, was dann irgendwie gut tut. Also kann Spenden sehr sozial sein, auch für den Spender. Gut wäre natürlich, wenn die Spende auch dem gut täte, für den sie gedacht war. Dazu eine Übersicht über unsere "Entwicklungsprojekte"...
www.freitag.de/wochenthema/1144-scheinheilige-n-chstenliebe

Grüne Vorzeige-Frau im falschen Milieu?

Endlich mehr Frauen in den Chefetagen, auch hier zeigt die Evangelische Kirche Flagge. Gut, neben Ex-Bischöfin Käßmann, die einen süffisanten Rücktritt hingelegt hat, gibt es weitere Frauen, die vorne stehen und die Institution zu vertreten wissen.

Die EKD-Parlamentsvorsitzende Göring-Eckardt (GRÜNE) sollte das bislang dröge Image der alten Kirche, insbesondere der deutlich zurückgedrängten Evangelischen Kirche ein grüneres jugendlicheres und aufgeschlosseneres Image verleihen. Das hat auch, wie man an der auffällig häufig vorhandenen Präsenz der Evangelischen Kirchenvertreter (Huber, Käßmann etc.) deutlich sehen, ganz toll geklappt. Auch Frau Göring-Eckardt dient nun ihrerseits der Kirche. Nun aber gerät die grüne Politikerin angesichts der kirchlichen Sonderrechte arg in Bedrängnis.

Göring-Eckardt steht nun vor demonstrierenden Kirchendienern und -dienerinnen und muss leider erkennen, dass es ihr Verein auf sozialem Gebiet und beim Arbeitsrecht nicht immer so genau zu nehmen scheint. Sie räumt ein: "Es läuft verdammt viel schief."

Dabei geht es noch gar nicht um Löhne und Tarife. Die Kirchenmitarbeiter stehen quasi noch am Anfang frühkapitalistischer Arbeiterbewegungen.
Kirchenmitarbeiter aus ganz Deutschland demonstrieren für Grundrecht auf Streik . Das Grundrecht gilt auf geweihtem Kirchenboden offenbar nicht so dolle. Da wird Göring-Eckardt zunehmend ein Problem haben, wenn sie nicht nur grün, sondern auch sozial erscheinen möchte.

Gutes Klima von oben

Und natürlich engagiert man sich für den Klimaschutz in der neuen modernen Evangelischen Kirche - vor allem die Basis!
Die [url=url=http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=7de151a13524ms285]Bischöfe[/url] müssen allerdings den Status wahren. Aber man hat ja die besten Kontakte nach oben, da kann es mit Klima und Wetterthemen nur gutgehen.

Jedem das Seine und vergelt's euch Gott.


Amen!
Helmhut

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