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Das Wort zum Sonntag

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9 Jahre 7 Monate her - 9 Jahre 7 Monate her #8777 von Nachtschatten
Keinen neuen Wählen und den "Club der alten Männer" schließen.
(Das ist dann wohl der Traum)


Realität ist eine "flächedendeckende Notfallverhütung" in allen Krankenhäusern, gegen die Widerstände der kathol. Kirche durch zu setzten.

Zu Infos und Petition, Bitte da drauf klicken:
braunschweig-online.com/bibs-forum/22-termine--veranstaltungen/8541-fuer-flaechendeckende-notfallverhuetung-petition.html


Letzte Änderung: 9 Jahre 7 Monate her von Nachtschatten.

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9 Jahre 7 Monate her #8858 von Ulenspiegel
WORT zum Sonntag
"Schließlich darf die katholische Kirche „kein geschlossener Club“ sein, sondern muss auch all jenen offenstehen, „die sich zu einer Totalidentifikation nicht imstande“ fühlen. .."

:unsure: Welcher Kritiker das nun wieder gesagt hat?
Antwort: Joseph Ratzinger, fünf Jahre bevor er Papst Benedikt wurde.
Hat er das ernst gemeint? Offenbar wissen die von ihm bestellten Bischöfe in Hannover das noch nicht so...

WIR sind zwar nicht mehr Papst, dafür haben wir aber die Vati-Finanzen in der Hand.
Der neue Chef der Vatikanbank ist ein Deutscher . Na, dann bleibt ja alles, wie es ist. Bekanntlich regieren ja nicht Merkel, der Papst oder Gott die Welt, sondern das Geld.

Skandale können wir auch noch immer: Katholisches Pflegeheim weist schwulen Rentner ab .
Das von einer katholischen Stiftung getragene Kreszentia-Stift winkt ab: Die "Schwestern" wollten keinen schwulen Männers im Haus.
B) Ein Schelm, wer dabei Böses denkt ...

Die Rufe mehren sich dementsprechend, der Kirche sämtliche Zuschüsse, Privilegen und Steuervorteile zu nehmen. Das macht also den bislang trägen und in ihrem Selbstverständnis unerschütterlichen Kirchenfürsten immens Angst.

Gehen sie nun etwa in sich? Bewegt sich was?

Natürlich, was macht man? Man beruft einen - staun! - ersten ökumenischen Kongress ein. Ein Wunder! Dazu hat es also fast über 500 Jahre gebraucht. Ökumene also, aber... nicht so wie ihr denkt:

"Kirche hoch zwei" - Oder Zwangszusammenraufen in der Not?

Das katholische Bistum Hildesheim und die evangelische Landeskirche Hannover hatte vergangenen am Donnerstag in Hannover zum ökumenischen Kongress mit dem tollen Titel "Kirche hoch zwei" in Hannover geladen. Dort wollten Katholiken und Protestanten "von heute an über Zukunftsfragen" beraten. Nee, nicht über unser aller Zukunft, i-wo! Allein ging es ihnen um die eigene Zukunft, die Zukunft der Kirchen beraten, war das ureigenste Thema. Mitbeteiligt an dem Kongress waren auch Vertreter der anglikanischen Kirche aus England.

Eigene Nabelschau der Eitelkeiten als Geldnot?

Im Kongress kamen daher evangelische wie katholische Kirchenväter zusammen und es sollte um Umbrüche und Strukturwandel und - natürlich - um schrumpfende Finanzen gehen. Laut einer dpa-Meldung: "Beide Kirchen stünden vor denselben Herausforderungen", deshalb versuchte man sich solidarisch zu machen. Man erkannte, dass "viele" Menschen sich vom Glauben abwenden und dass damit "die gesellschaftliche Bedeutung" der Kirche schwindet. Man hat sogar endlich wahrgenommen, dass nur noch wenige junge Menschen "Seelsorger" werden wollen. Außen vor blieb, dass jährlich 100.000 Christen aus der Kirche austreten und dass sich die Jugend heutzutage sehr wohl in anderen sozialen, ethisch- und umweltorientierten Vereinigungen engagiert. Was braucht es also daher mehr kirchliche Seelsorger? Soweit, so gut.

;) Wer nun meint, dass sich trotz dieser desolaten Lage etwas an der Haltung ändert, wird durch die Äußerungen und Sprechblasen jener, die am Kongress im Namen ihrer Kirche teilgenommen haben, gleich belehrt.

Meisterlich - Statt Einsicht gab's Bibelgeschichtchen und auf Schäfchen wurde gemeckert

"Einen wachsenden religiösen Analphabetismus in Deutschland" hat z.B. Hannovers Landesbischof Ralf Meister beklagt (dpa-Meldung vom 14.02.2013)

Angesichts starker Abwanderungszahlen aus Gründen der Kirchenaltersstarrheit und Verharren in überkommenen reaktionärsten als auch lebensfeindlichen Haltungen, die uns Kirche und Rom zumuten, meint der KirchenMeister frömmelnd:

"Die Erzählungen der Bibel seien vielen Menschen kaum noch bekannt!" Mit diesen Worten meint er also den Start eines Kongresses zur Zukunft der Kirchen eröffnen zu müssen, so als läge das Desaster an der Unkenntnis von Bibelgeschichten.
Und dann wagt er - angesichts von Korruptionsfällen, VatiLeaks und Kindesmissbrauch - von Werten zu predigen.

"Eine entchristlichte Welt führe zwar nicht zu einer Gesellschaft ohne Werte. Aber ohne die Geschichten von Gott verliert die Gesellschaft Hoffnung, Zukunft und Trost." so Meister. Böse Kritiker könnten zum Umkehrschluss kommen, die Kirche selbst sei zum Analphabeten ihrer eigenen Bibelwerke geworden und kenne diese Geschichten nicht mehr.

Mit sich selbst beschäftigt

Eine weitere dpa-Meldung vom 15.02.2013 gab dann Auskunft, mit welchem für die Gläubigen und Menschen wichtigen Thema man sich denn noch dort beschäftigt hat. "Die evangelische und die katholische Kirche in Niedersachsen wollen der Reformation vor 500 Jahren gemeinsam gedenken".

Man plant allen Ernstes vor dem "Reformationsjubiläum im Jahr 2017" gemeinsame Veranstaltungen beider Kirchen zur Stärkung der bereits erzielten Zusammenarbeit (? wo war denn die bisher?), so der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle und Hannovers Landesbischof Ralf Meister am Freitag. Das wird aber auch nicht so basiskirchlich und harmonisch, wie nun immer noch Restgläubige vermuten könnten.

Im Mittelpunkt sollen "das Bekenntnis zur Einheit, die Bibel und das beidseitige Bekenntnis von Schuld während der Jahrhunderte der Kirchenspaltung stehen".

"Gesucht würden neue Wege, den Menschen den Glauben zu vermitteln", hieß es als Ziel dieses Kirchenkongresses. Nun, nach neuen Wegen sieht das mal wieder nicht aus. Es sieht eher danach aus, die widerspenstigen Gläubigen wieder mit Bibelbildchen und -geschichtchen in die Arme des kirchlichen Einflusses zurück zu zwingen.

Lasst es, ihr könnt das nicht glaubwürdig vermitteln. Räumt erst einmal selbst auf unter euren Soutanen und schwarzen Röcken.

Zum Beispiel hier:
Kirchenmitarbeiter brechen Tarifverhandlung ab
Die Mitarbeitervertreter der evangelischen Landeskirchen von Hannover, Braunschweig und Oldenburg befürchten eine schlechtere Bezahlung von Erzieherinnen in Kindergärten. Sie brachen heute Tarifverhandlungen mit der Arbeitgeberseite ab und forderten die Rücknahme einer neuen Dienstverordnung. (14.02.2013)
NDR

Caritas: Altenpflege verbessern - Wieso erst jetzt?
Die (katholisch-nahe) Caritas im katholischen Bistum Osnabrück fordert - ziemlich frech - ausgerechnet die neue Landesregierung auf, die "Rahmenbedingungen für die Altenpflege in Niedersachsen zu verbessern".

Und setzt nach: "Seit dem Jahr 2000 gebe es ein Strukturproblem, weil die Pflegesätze in den meisten Fällen nicht die Gehalts-Tarifsteigerungen berücksichtigten, sagten am Mittwoch der Generalvikar des Bistums, Theo Paul, und Caritasdirektor Franz Loth.

:unsure: Wo riefen diese Rufer in der Pflegewüste eigentlich vorher?
Wenn seit 2000 Strukturprobleme vorliegen, warum dann jetzt erst die Stimme erheben? Zu bedenken außerdem: WER hat es denn politisch und innerkirchlich so vereinbart? Wieso hat Kirche immer noch eigene Arbeitswelten und Tarife? Das hätte man der schwarz-gelben Regierung eher sagen müssen, statt sich jetzt erst bei Rot-Grün zu melden.

Und noch einer drauf: "Die Landesregierung müsse sich dafür einsetzen, dass bei Tarifsteigerungen auch die Pflegesätze steigen, forderte Loth. Außerdem sei ein einheitlicher Sozialtarif - ein Mindestlohn für Pflegeberufe - notwendig. «Der Wettbewerb darf nicht über den Preis stattfinden, sondern über die Qualität."

Ja, liebe Caritas, dann wendet euch doch auch mal an eure kirchlich nächstenliebenden Arbeitgeber. Wer verhindert denn normales Streikrecht und normale Tarife dort?

Gläubige wollen sich nicht mehr sagen lassen,
was sie zu tun oder zu lassen haben...


Das Ende der Volkskirche? Im vergangenen Monat veröffentlichte des Sinus-Instituts Milieu-Studie . Die katholische Kirche hat demnach immer weniger Relevanz. Was Hans-Georg Hunstig vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken besonders beunruhigt: „Gerade auch unter den Treuesten hat die Glaubwürdigkeit gelitten.“ Selbst sie lassen sich von Rom nicht mehr unbedingt vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.
Der Entertainer Harald Schmidt - studierter Kirchenmusiker und praktizierender Katholik - hat es einmal so zugespitzt: „Sie ist 14, der Freund übernachtet in der elterlichen Wohnung, die Mutter teilt die Pille ein, der Vater erklärt die Kondome, und dann bekreuzigen die sich, wenn sie an einer Kirche vorbeigehen.“

Irrglaube an die Fusion

Da gibt es immer weniger Gläubige, weniger Priester, weniger Geld - da meinen die kirchlichen Oberhirten ganz ökonomisch noch, man müsse eben Pfarreien zusammenpferchen, dann klappe das personell als finanziell. Doch Glauben ist kaum nur ökonomisch zu behandeln, was Gläubige bisher am meisten an die Kirche bindet, ist "die Gemeinde als lokales Beziehungsnetz". Folglich, wenn überhaupt, muss sich Kirche der Zukunft lokal verkleinern, um glaubhaft bleiben zu können. Im Hinblick schon auf demografische Entwicklungen also keine Fusion, sondern bescheidene Filialen ohne riesige Kirchenunterhaltung.
Dazu kommt der massive Statusverlust, den die Kirche durch den Missbrauchsskandal erlitten hat. "Als engagierter Katholik werde er immer wieder gefragt, wie lange er diesen Laden eigentlich noch unterstützen wolle?", berichtet der Religionssoziologe Michael Ebertz der Nachrichtenagentur dpa. "Solche Fragen könnten durchaus mit einer gewissen Häme einhergehen".
Aber diese Zahl sinkt kontinuierlich. Vor zwanzig Jahren lebten noch 28 Millionen Katholiken in Deutschland, heute sind es noch 24 Millionen.Wie die Sinus-Studie bestätigt hat, ist darunter mancher Ungläubige, der eher aus alter Verbundenheit dabei bleibt.

Anspruch der "Volkskirche" aufgeben?

In den konservativen Priester- und Laienorganisation Opus Dei (Sie betrachten sich als spirituelle Elite) und auch in der deutschen Bischofskonferenz gibt es - wie aus Kirchenkreisen verlautet - seit längerem Stimmen, die dafür plädieren, den Anspruch einer Volkskirche aufzugeben. Nur so könne sich die Kirche von innen heraus erneuern und neue Kraft gewinnen. Kein schlechter Gedanke, dann aber bitte auch alle Privilegien abgeben!
dpa

Transzendenz und Staunen über "wirklich coole wissenschaftliche Beiträge"
(Von Ulrike Heitmüller)
Valerie Tarico propagiert das langfristige Verschwinden der Religion durch das Internet ...
www.heise.de/tp/artikel/38/38460/1.html

Letzteres gibt Hoffnung, denn danach wäre Wissen Macht, und diese könnte die Welt regieren, wenn man denn Wissen zulässt und zugänglich macht. Aber gerade die Kirche steht dafür eher weniger Pate ...

sieht
Ulensp!egel

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9 Jahre 5 Monate her - 9 Jahre 5 Monate her #9049 von C_Mann
Margaret Thatcher privatisiert Hölle:

Tausende Dämonen bangen um ihre Jobs !


www.der-postillon.com/2013/04/margaret-thatcher-privatisiert-holle.html


Hölle (dpo) - Die Hölle soll privatisiert werden. Dies kündigte heute Satan höchstpersönlich an. Den Umbau vom trägen Bürokratieungetüm zum schlanken, profitorientierten Privatunternehmem wird Margaret Thatcher (†) überwachen. Der Fürst der Finsternis hat die frühere britische Premierministerin am Montag als CEO an seine Seite geholt, um einen reibungslosen Übergang garantieren zu können. Die infernalen Gewerkschaften indes drohen mit Streik.

Jahrtausendelang wurde die Hölle weitgehend aus Himmelssubventionen finanziert, nun soll sie auf eigenen Beinen stehen. Um Profite erwirtschaften zu können, werden vor allem die Kirchen zur Kasse gebeten. Da es zu deren Geschäftsmodell gehört, ihren Anhängern mit der Hölle zu drohen, müssen sie künftig Tantiemen bezahlen. (...)

(Fortsetzung s. Link)

C.M.
Letzte Änderung: 9 Jahre 5 Monate her von C_Mann.

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