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Braunschweiger Witz

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11 Jahre 3 Monate her #5248 von Helmhut
Dementi--Stakkato-Panic - neutraler Ruf der Stadt steht auf dem Spiel

Hört, hört, liebe Wahlstimmbürger und -bürgerinnen!


Das Corpus Dementi - Wahlhilfe-Flyer der CDU Braunschweig

"Die Stadt gibt bekannt: "... Unter wahlrechtlichen Gesichtspunkten kämen ein Verstoß gegen das Neutralitätsgebot oder eine Täuschungshandlung mit der Folge der Wahlbeeinflussung als mögliche Verstöße in Frage. Ein Verstoß gegen das Neutralitätsgebot liege nicht vor, weil die Stadt den Abdruck der Adresse des Wahlamtes auf dem Flyer nicht veranlasst habe und, als ihr Hinweise aus der Bevölkerung bekannt wurden, eine Klarstellung umgehend veranlasst habe....

Die bloße Angabe der Daten des Wahlamtes unter dem Hinweis, CDU zu wählen, stelle zudem keine unzulässige Einschränkung der Wahlfreiheit dar. Es werde dadurch nicht ohne Weiteres der Eindruck erweckt, diese Flyerseite stamme von der Stadt. Vielmehr weise die Rückseite des Flyers sowie die weiteren Anlagen des Briefes klar auf eine Wahlwerbung der CDU hin. Auch die Tatsache, dass der Briefumschlag keinen Absender enthält, impliziere nicht ausschließlich oder eindeutig, dass es sich um ein behördliches Schreiben handele..."
www.presse-service.de/data.cfm/static/804571.html?CFID=42159942&CFTOKEN=16693924

Heißt auf gut Deutsch: Wir, die Stadtverwaltung haben nichts falsch gemacht, weil nicht wir die Flyer gedruckt haben und die CDU Braunschweig darf das!

Die Dementi müssen nun schnellstens Verbreitung finden, meinte die Stadt wohl und hat über Nacht alle möglichen Medien mit ihren Ausführungen versehen. Braunschweigs Ruf (der einer neutralen Stadtverwaltung jedenfalls) steht zur Debatte und auf dem Spiel. Bei der CDU ist es offensichtlich egal, was den Ruf anbelangt. Die dürfen ganz ungeniert weitermachen!

Siehe auch hier:
regionales.t-online.de/stadt-sieht-bei-kritisierter-cdu-wahlwerbung-keinen-rechtsverstoss/id_49211062/index
Und hier auch:
www.ad-hoc-news.de/stadt-sieht-bei-kritisierter-cdu-wahlwerbung-keinen--/de/News/22381145

Auffällig hierbei, es wird nur die SPD als Kritiker benannt und die Stadt oder auch die CDU nimmt plötzlich Medien wahr beziehungsweise verlinkt dort per Copy & Paste, die sie womöglich nur vom fernen Hörensagen oder aus diesem Forum kennen dürften.
Vorher waren dort Meldungen direkt aus Braunschweig reichlich rar.

Woran könnte das liegen? Ob die Panik kriegen, bei den aktuellen Umfragewerten für Schwarzgelb?

Lohnt sich diesmal richtig, zur Wahl zu gehen ;) ... [/size]

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11 Jahre 3 Monate her #5259 von Helmhut
OB: „Ein großer Schritt voran für die Sportstadt Braunschweig“




(Foto: cdu-braunschweig )

Erfolgsmeldungen unter...
newsclick
lokalxxl

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11 Jahre 3 Monate her #5273 von Helmhut
NEULICH

Ein kleiner Spatenstich für die Braunschweiger ...



mit großer Auswirkung auf das Schulwesen.
[/size]
www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/14757611

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11 Jahre 3 Monate her #5290 von Helmhut
Wackelnde Wände auch in der Grundschule Wenden?
Thema Bildung und Schule gewinnt nun auch Hardwaremäßig an Fahrt


Braunschweigs marode Schulen waren ja vor kurzem noch Thema, wie man sich erinnert. Jetzt ist es sogar auch noch die erst kürzlich "sanierte" Gaußschule. Vorvorgestern klebte die CDU noch Plakate mit dem Hinweis, wieviel Gelder angeblich in unsere Schulen "investiert" würden. Vorgestern wurden wir alle noch von der CDU für unseren Bürgerentscheid gelobt. Das Thema marode Schulen war vom Tisch. Selbst die neuen falsch verwendeten Dübelchen unsichtbar, scheinen sich aber nun nach kaum einem halben Jahr bereits als tickende Zeitbomben zu erweisen.

Nach dem Absturz einer Decke in einem Musikraum der Gaußschule in der Nacht zu Freitag mussten 1.000 Schüler sicherheitshalber die Schule verlassen.

Sicherheit hat nun plötzlich für die Stadtverwaltungsbeamten und ihren höchsten Sicherheitsgutachter allerhöchste Priorität. Natürlich, es müssen erst harte Fakten auf der Hand liegen und die Gefahr sichtbar vor Augen stehen. Man möchte ja nicht unken, nicht wahr?!

Nun muss die Verwaltung am Dienstag auch noch

- die Grundschule Wenden
- das Jugendtreff Wenden
- das Jugendtreff Selam

schließen.

Auf der Homepage der Grundschule wurden Informationen zur Sanierung auf einem witzigen gelben Post-it eingestellt.


( Homepage Grundschule Wenden )

Wie es heißt, wurden die Gebäude erst einmal geschlossen, "um diese von Gutachtern untersuchen zu lassen". (Baurätin Maren Sommer am Montagabend gegenüber newsclick )

Auch Schrauben locker?

Es seien nicht nur falsche Dübel, sondern auch falsche Schrauben verwendet worden, so die Baurätin. Das Bauunternehmen hat ja, wie vorgestern bekannt gegeben wurde, bislang "auch in vielen anderen öffentlichen Gebäuden der Stadt" gewirkt. Das wird Wirkung haben!

Thema Bildung nicht nur Software- sondern auch Hardwaremäßig

Mal sehen, ob und wie wir auf weiteres die dadurch entstehenden Unterrichtsausfälle in den Griff bekommen. Wer hätte gedacht, dass nicht das Thema "Sportstadt" sondern Bildung auch in dieser Weise - also Hardwaremäßig - Thema im Wahlkampf werden wird? Bröckeln nun etwa die Fassaden? ...[/size]

Gruß
Helmhut

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11 Jahre 3 Monate her - 11 Jahre 3 Monate her #5296 von Helmhut
"Expertisen" der Braunschweiger Zeitung:
Ein "Experte" aus Tschernobyl


Braunschweig/Tschernobyl (prawdo) - Derzeit schlagen die Wellen hoch in der Asse-Laugen- und Atommülltransportdebatte, die demnächst ja Braunschweig-Thune als auch Timmerlah konkret erfahren sollen.

Viel Kompetenz vor Ort - aber nicht genug!

Aktuell hat sich eine weitere Bürgerinitiative - BISS - Bürgerinitiative Strahlenschutz - gegründet, die sich gegen die Vorgänge wehren, sich beziehungsweise die Bürger informieren und den Atomakteuren auf die Finger schauen möchte. Währenddessen wurden Erkenntnisse über die kontaminierte Asse-Laugenmenge bekannt und auch, dass das so genannte Kompetenz-Zentrum für sicher genannte Entsorgung unter der Regide der Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune diese zur Dekontermination benötigte eigentliche Kompetenz aus erfahreneren Kreisen direkt aus der russischen Reaktor-Unglücksregion Tschernobyl beziehen muss, da es vor Ort offenbar nicht so ohne weitere Sachkenntnis möglich ist, das Cäsium 137 aus der Asse-Lauge zu fällen.

Natürlich kann man sich heutzutage überall fähige Experten und Fachleute einkaufen, die einem mit ihrem Knowhow dann das Laugenwasser aber so was von reichen können. Und Erfahrung mit Fallout, GAU, Verseuchungen und Radioaktiviät haben ja die Experten in Tschernobyl ausreichend und in hohem Maße sammeln können. Dem Wörtchen "fähig" kommt dabei jedoch ein immense Bedeutung zu. Die vorher beworbene Kompetenz wohnt also nicht bei EZAG sondern muss von außen herbeigekauft werden. Offenbar übernimmt das Prozedere nun ein russisches Sub-Unternehmen, nicht das Thuner "Kompetenzzentrum".

Experten sind schon vor Ort

Die [url=http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/14780095
]Braunschweiger Zeitung[/url] berichtet uns sogar über einen solchen Tschernobyl-Experten in der gestrigen Ausgabe. Frappierend, wie weit die Erkenntnisse des russischen Experten gediehen sind:

"... Sechs Jahre nach der verheerenden Katastrophe nahm der 60-Jährige dort seine Arbeit auf. "Angst vor Strahlung oder einer erneuten Katastrophe hatten wir nicht. Überall passieren Unfälle. Wie viele Autounfälle passieren Tag für Tag", betont Jurik P. (Name von der Redaktion geändert.)

Seine Aufgabe war es, Messungen auszuführen und die Automatik zu kontrollieren. "Zwischenfälle gab es nie." Und "sein Werk" in Kursk würde immer noch laufen. "Die Kraftwerke sind sicher. Oft ist es auf menschliches Versagen zurückzuführen, wenn irgendetwas außer Kontrolle gerät", sagt Jurik P.

Katastrophen waren immer menschliches Versagen

Und was sonst, wenn nicht menschliches Versagen, soll schon einen atomaren Unfall auslösen? Selbst die defekten Pumpen, Kühlsysteme, Trafohäuschen und ungenügend ausgebauten Brennkammern sind alle bei exakter Betrachtung aus reiner menschlicher Fehlerhaftigkeit verursacht worden. Eigentlich, wenn man es korrekt nimmt, sind alle Fehler, auch alle so genannten "technischen" immer der Ausdruck rein menschlichen Versagens. Entweder stimmte die Planung nicht oder die Herstellung der geplanten Materialien waren fehlerhaft. Gibt es technisches Versagen überhaupt?


Tschernobyl - menschliches Versagen von Experten
Foto: www.atomkraftneindanke.ch/wp-content/photos/tschernobyl.jpg

Währenddessen redet unser Tschernobyl-Experte bereits weiter über das so genannte "komplexe" Thema. Die Braunschweiger Schriftsteller versuchen allein schon durch das Wort "komplex" zu verdeutlichen, das unsereiner das ohnehin nie verstehen wird oder kann und deshalb im höchsten Maße auf solche russischen Experten angewiesen ist, denn die wissen ja, wie man's macht mit dem Fallout, den Problemen, den komplexen. Auch die noch höher technisierten japanischen Experten zeigen uns derzeit, wie man mit sowas fertig wird und spannen Plastikfolie um die strahlenden Rest-Reaktoren. Soll noch besser als der Betonsarkophag in Tschernobyl sein, hört man sie sagen. Wir sind beeindruckt!

Blitzendes Fachwissen

Während Jurik also weiter "über dieses komplexe Thema redet, blitzt immer wieder sein Fachwissen auf", schreibt die Braunschweiger. "Ich bereue den Schritt, nach Deutschland gekommen zu sein, trotzdem nicht", betont er, wohl wissend, dass er als anerkannter Experte in seiner Heimat bessere Jobmöglichkeiten gehabt hätte..."

Experte - aber nicht weiter gefragt?

Jurik P. macht derzeit eine Art Wald-Praktikum, verrät man uns. Das geht noch bis Mitte September. Eine Chance auf Übernahme hat er natürlich wie viele Praktikanten heutzutage nicht – obwohl man dort "sehr zufrieden" mit der Arbeit des Praktikanten ist. "Er ist sehr fleißig und vielseitig", betont Juriks Chef.

Da wir in naher Zukunft hier in Braunschweig und drum herum alle erdenkliche Expertise zum Thema Atomunfälle und radioaktive Verseuchung gebrauchen können, könnte sich eventuell für Jurik ja auch eine Rückkehr auf dem ersten Arbeitsmarkt in Wenden-Thune ergeben. Wenn man so überlegt, wäre dem guten Mann jedoch eine auskömmliche Arbeit in seinem jetzigen Tätigkeitsfeld zu wünschen. Im Grünen, in der Natur, an der gesunden Luft. Insbesondere und gerade, weil er dort ja sehr gute Arbeit leistet, wie man ja betont.

Und natürlich können auch wir Bürger uns kundiger zu diesen "Experten" machen, damit wir mehr Bescheid wissen, was hier bei uns vorgehen soll und wenn wir uns nicht drum kümmern, auch vorgehen wird.

Bei der Infoveranstaltung am 6. September 2011 gibt es dazu erneut Gelegenheit:[/size]
cms.ag-schacht-konrad.de/images/stories/Gruppen/BISS/BISS-Flyer-2011-08-27.pdf
Letzte Änderung: 11 Jahre 3 Monate her von Helmhut.

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11 Jahre 2 Monate her - 11 Jahre 2 Monate her #5344 von Helmhut
IMPERIUM strikes back?

Braunschweig (dpi) - Offenbar rotieren in der CDU-Wahlzentrale in Braunschweig die Werbemotoren. Erst erscheint UNSER-BRAUNSCHWEIG als Gegenpol zur bisherigen Berichterstattung in der lokalen Tageszeitung und dann geht man als CDU-Kandidat in einem Ortsteil offen gegen Bürgermitsprache, gegen Demokratie und überhaupt gegen jegliche verwirrende Opposition vor und dann versucht sich der andere Kandidat in fragwürdigen Wahlkreuz-Anleitungen mit Angabe der Adresse der Stadtverwaltung.

Die "Erfolge" bröckeln

Der nächste eignet sich die Erfolge in Sachen Kinderhort an, die für ihn eigentlich und nachweislich die Opposition erledigt hat, während die eigenen Schulsanierungskonzepte täglich zu Bruch gehen, wie die Baustellenbilder und Beispiele aus Gaußschule und Grundschule Wenden und Heidberg zeigen. Auch die Theatervorstellung "Spatenstich" trägt nicht wesentlich dazu bei, dass man von Erfolg gekrönten Aktionen sprechen könnte. Bleibt also nur die Leistung des Finanzgenies und die Legende von einem schuldenfreien Braunschweig.

Doch dann tauchen auch noch so genannte Schuldendeckel auf, auf denen den Finanzkompetenzen des CDU-Kopfes Hoffmann die Rechnung gemacht wird. Die Erfolgslinie weitermachen - so die hauptsächliche Botschaft des aktuellen CDU-Werbewahlkampfes.


Braunschweiger Schuldendeckel

Dagegen musste man offenbar was tun. Im Hinblick auf die Kürze der Zeit, die einem noch vor der Wahl bis zum 11. September verbleibt, hat sich offenbar die CDU Braunschweig entschieden, die bereits in der Landesstelle noch vorhandenen Partei-Bierdeckel-Vorräte aus dem CDU-Shop zu ordern und hat sie wohl fix auf Braunschweiger Zustände optimiert. Dies ist, so muss man zugeben, ist sehr trefflich gelungen.


Aufgetauchte Deckel-Offensive - CDU-Politik braucht helle Köpfe

Ob daraus sich jedoch daraus eine gut angelegte Gegenkampagne entwickeln wird, wird man sehen.

Gruß
Helmhut
Letzte Änderung: 11 Jahre 2 Monate her von Helmhut.

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