Text Size

Braunschweiger Witz

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 7 Monate her - 11 Jahre 7 Monate her #4455 von Helmhut
Vom allseits bekannten Braunschweiger Amtsschimmel
und seinen Buchstabenreitern


Braunschweig (dpo)- In Braunschweig schimmelt es derzeit nicht nur in der höchsten gerichtlichen Instanz, dem Oberlandesgericht, sondern offensichtlich auch - völlig ergebnisoffen - in der lokalen Presseberichterstattung.



Erst heute gab das Redakteursteam Thoennes und Rotemund erneut eine kleine Kostprobe seines Könnens:

"Mit Schutzmaske in schimmeligen Keller – OLG ist sanierungsbedürftig" lautete die vielversprechende Headline.
Der angekündigte Amtsschimmel hatte sich bereits am Ende der Überschrift verflüchtigt, so dass im Bericht selbst nichts mehr von ihm zu lesen war. Ein lokales Presse-Symptom?

Ein Umzug sei wegen der Sanierungsbedürftigkeit auch geplant, betont man. Und weiter heißt es:

"Auf der Suche nach einer Alternative seien die Behörden am Anfang, Entscheidungen noch nicht getroffen. Renate Müller-Steinweg: "Es handelt sich um eine ergebnisoffene Untersuchung in alle Richtungen."

Ergebnisoffene Suchen scheinen derzeit groß in Mode, wie man Asse, Gorleben und S21 sehr gut sieht. Da wollen wohl die Braunschweiger Schreiberlinge ein wenig mithalten. Man kann nur hoffen, dass dabei nicht weiterer Schimmel ansetzt.

Allseits einen fleißen Osterhasen
wünscht euch
Helmhut
Letzte Änderung: 11 Jahre 7 Monate her von Helmhut.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 5 Monate her #4633 von Helmhut
Braunschweigs Wege - unergründlich

Braunschweig (dpi) - "Gottes Wege sind unergründlich", sagt eine alte Redensart. Dies hat sich offenbar der Braunschweiger-Verkehrsplanungs-Think-Tank gesagt und dementsprechende Verkehrsführungen zur Unterhaltung seiner Bürgerschaft eingerichtet.

Die Stadt Braunschweig präsentiert:

Grasseler Straße: Erste bundesdeutsche mehrspurige Fußgängerstraße



Vergangenen Sonntag konnten die Braunschweiger endlich die zuvor aus unerfindlichen Gründen von der Stadt gesperrte Grasseler Straße wieder in Betrieb nehmen. Die Stadt hat sich hier wieder im besonderem Maße hervor getan. Bundesweit wird diese Art Verkehrsführung und Ausstattung für Aufmerksamkeit sorgen, da ist man sich bereits im Baudezernat der Stadt Braunschweig sicher.[/size]



Einweihung und Begehung der ersten mehrspurigen Fußgänger-Straße
(von nobodys777)

Weit und breit findet sich keine Straße von solcher Beschaffenheit, lobt man sich aus Ratshauskreisen. Einzigartig! Welche Stadt kann schon von sich behaupten, dass sie über so gut ausgebaute Fußgänger-Straße verfügt, die sogar mehrspurig für über 1000 Passanten ausgelegt ist? Das wird sicher Schule machen und wird, obwohl dafür ziemlich viele Bäume fallen mussten, zudem als Klimaschutzpolitischer Beitrag der Stadt Braunschweig gewertet.

Innovatives der Stadt Braunschweig: Bau von Umleitungs-Baustellen erfunden!

An anderer Stelle hat die Stadt infolge einer Baustelle, die es zu umfahren galt, eine weitere innovative Idee vorgestellt. Auch diese ist ganz neu in der Bundesrepublik. Man möchte neue Wege gehen, so ein Pressesprecher, die anderswo Nachfolger finden werden, weil sie effizienter und zudem flexibel auf die Verkehrsanforderungen angepasst sind.





Braunschweiger Sicherheitskonzept: Baustelle auf Umleitungsstrecken
(von nobodys777)

Genau wie beim Projekt "Mehrspurige Fußgänger-Straße" sollen nun im Rahmen der Zeitersparnis auch Baustellen auf Braunschweigs Umleitungsstrecken erlaubt sein innerhalb des Stadtgebietes. Dies belebe den Verkehr und erhöhe gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer, weil eine plötzlich auftauchende Baustelle im Bereich der Umleitungsstrecke die Fahrt durch die Umleitung abwechslungsreicher und attraktiver machen. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit der Fahrer erhöhe sich zwangsläufig auch die Sicherheit.

Normalerweise wird anderswo Gegenteiliges getan, wird kontrolliert, ob sich weitere Baustellen auf einer künftigen Umleitungsstrecke befinden. Ist das der Fall, wird die geplante Umleitung ganz einfach verlegt und ist damit ohne Störungen durch eventuelle Bautätigkeiten befahrbar. Gerade hierbei aber möchte Braunschweig nun andere Wege gehen.

Einzig der Braunschweiger Oberbürgermeister hatte noch eingreifendere Pläne, er habe ja schon seit langem "sein Baudezernat" nicht im Griff, wie unlängst behauptet und versucht sich, von den neuesten Innovationen zu distanzieren.



Ihm hatte die komplette Sperrung, Entfernung der Grasseler Straße und eine Deportation sämtlicher Verkehrsbewegungen von der Grasseler Straße hin zu anderen Umgehungslösungen vorgeschwebt. Dazu sollten im gleichen Zuge auch die ansässigen Vögel möglichst nach Süden verbracht oder vertrieben werden. Von dieser Idee hatte sich jedoch das Baudezernat, viele Bürger und die Opposition deutlich distanziert.[/size]

Gruß
Helmhut

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 5 Monate her #4635 von Helmhut
Windkraft teuer? Sichere Atomkraft noch teurer!

Die besorgten Redakteure der Braunschweiger Zeitung machen sich einen Kopf um die angeblich so teuren Versicherungen für Windparks.
Wieso so plötzlich? Diese Frage hätte sich die Redaktion bereits in den frühen 80ern stellen können, nachdem unversicherte AKW ans Netz gingen. Aber da schien gerade Niedersachsen die Atomkraft so lieb und teuer, dass es freiwillig allen verstrahlten Müll aufnahm, den die anderen AKW produzierten. Das war uns recht und billig! Teuer soll uns nun aber die Windkraft verkauft werden, auweia!


Witzig! Redakteure sorgen sich um teure Windkraftversicherung ;)

Na ja, da sind wir doch mit unversicherten Atomkraftwerken weitaus besser gefahren, was?! Den Müll und die Folgekosten dürfen nun die Bürger zahlen. Die erhöhten Atomstromkosten haben wir ja auch jahrzehntelang bezahlt. Die Verursacher und Energiekonzerne sind außen vor, klagen sogar Gelder wegen Betriebsausfalls ein. Das haben sich unsere Volksvertreter aber mal schön ausgedacht und sowas haben wir gewählt, jedenfalls ein kleinerer Teil von uns. Die Mehrheit geht ja nicht mehr wählen. So kommt es ja erst zu solchen Schräglagen, die die Mehrheit nie befürworten würde.


Dass Merkel und die CDU nun nach ihrer eigenen "Energiewende" die großen Offhore-Windparks weitaus lieber installieren wollen, als kleinere dezentrale Windversorgung und Solarkraft, is' auch allmählich jedem klar, ne?! Das groß angelegte Offshoren soll die nächste Spielwiese für die vier großen Energieriesen werden. Damit könnten sie ihr Monopol spielend halten. Aber nun spielen die Versicherungen erneut nicht mit, genau wie damals, als sie sich weigerten beim Atom-"Restrisiko", wo ihnen der Rest dann letzten Endes zu hoch war, während die Regierung ihn herunterspielte.

Natürlich gehören solche Projekte ausreichend versichert. Aber dann auch die zukünftigen Atommülllager und die noch in Betrieb stehenden AKW, die ja - dank Frau Merkels Regierung - erst 2022 außer Betrieb gehen sollen. Wer weiß, vielleicht werden wir nach der Wahl erneut verarscht und alles läuft noch länger? Also dann ab sofort und jetzt - Haftpflicht für alle!

Zum Antrag "Atomkraftwerke in die Haftpflicht nehmen" [/size]

Gruß
Helmhut

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 5 Monate her #4671 von Helmhut
Braunschweiger Zeitung: IGS-Rettung naht - Schulen in der Nähe

Um die Basketball-Leistungsförderung an der IGS Franzsches Feld zu retten, schlägt lt. Braunschweiger Zeitung das Kultusministerium nun vor, die Gesamtschule solle mit anderen Schulen kooperieren, "die sich in direkter Umgebung befinden".

Das Projekt "Baskettballförderung" scheint nun gerettet. Wie aus dem Hause Althusmann (CDU-Kultusminister) vorgeschlagen, wurde Journalistin Katja D. investigativ. Sie hat sich in Nähe der IGS Franzsches Feld nun umgesehen und wurde tatsächlich fündig. In direkter Nähe der IGS liegen gottseidank einige Fahr- und Tanzschulen, die sich nu sogar bereit erklärt haben, die Baskettförderung und in Eigeninitiative die IGS tatkräftig zu unterstützen. Während die neue Oberschule zwar gerade noch "fußläufig" zu erreichen war, diese aber vor dem Begriff "Förderung" zurückschreckte, zeigten sich Tanz- und Fahrschule hingegen sehr interessiert.

Kenner von Körben und Bällen

"Mit Körben und Bällen haben wir in unserer Tanzschule ja schon einige Vorerfahrungen anzubieten, die sich sehen lassen können." so Herr Müller-Hupfengart, Tanzlehrer und Funkenmajor der Braunschweiger Garde. "Unser Abschlussbälle sind spektakulär." Hier scheint also erste Kooperation durchaus möglich.


Kennt sich mit Körben und Bällen aus: Links Tanzlehrer Müller-Hupfengart (66)

Die Fahrschule "Drive to go" möchte die jungen Sportler in ihrem Brems. und Fahrsicherheitstraining "Vorsicht, Kind mit Ball!" einbringen und auf diese Weise die Schüler auf möglichst lebensnahe Situationen schulen.


Hier werden beide gefördert - Sportschüler mit Ball und Fahrschüler

Minister Althusmann sieht einer Lösung dieses Förderkonfliktes also sehr beruhigt entgegen. Die Braunschweiger werden das schon machen.
[/size]
Gruß
Helmhut

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 4 Monate her #4761 von Helmhut
Lob für das Lokalblatt

Braunschweig (dpi) - Es sollen ja nicht nur Klagen und Kritik kommen zum hiesigen Lokalblatt, das sich Zeitung nennt, genauer gesagt, "Braunschweiger Zeitung".

Zum vorgestern veröffentlichten Artikel

Schünemann verteidigt niedersächsische Asylpolitik

(Foto-Quelle: newsclick vom 30.06.11)

hat die Redaktion nur einmal mehr weltweitwebmäßig ihr Fein- und Fingerspitzengefühl unter Beweis gestellt. Selten zum Inhalt so ein passendes Fotos gesehen. Gratulation und weiter so!

Gruß
Helmut

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Helmhut
  • Helmhuts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
11 Jahre 4 Monate her #4775 von Helmhut
Welcher Vogel ist das? -
Tiefflieger über der Autostadt


Wolfsburg (dpi) - Vorgestern gegen 10 Uhr flogen mehrere Kampf-Flugzeuge nur wenige Meter über den Dächern der Wolfsburger City einen Einsatz.



Wer sie waren, wer sie sind und woher sie kamen? Keine Ahnung.
Keine Ahnung hatten auch die Zentrale der deutschen Luftwaffe und das Braunschweiger Luftfahrt-Bundesamt.

Viel Ahnung haben wir keine

Die Zentrale der deutschen Luftwaffe in Köln konnte bis gestern Abend nicht klären, ob es sich bei den Flugzeugen um Flieger der Luftwaffe handelt – auch das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig konnte nicht weiterhelfen, trotz Slogan "Mit Sicherheit zum Ziel".

Das schafft Vertrauen in die deutsche Luftraumüberwachung.[/size]

Gruß
Helmhut

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.198 Sekunden

Suche

Forum

  • Keine Beiträge vorhanden.